Wirtschaft

Nach massiver Kritik von Trump Toyota und Mazda wollen US-Werk bauen

328D5000D1B46144.jpg7220550971699107753.jpg

Insgesamt könnten in dem neuen Werk 4000 Arbeitsplätze entstehen.

(Foto: AP)

Rund 4000 Arbeitsplätze wollen die Autobauer Toyota und Mazda in den USA schaffen: Laut Insidern ist der Bau einer gemeinsamen Fabrik für mehr als eine Milliarde US-Dollar geplant. Zuvor hatte US-Präsident Trump vor allem Toyota kritisiert.

Die beiden japanischen Autobauer Toyota und Mazda wollen offenbar für 1,6 Milliarden US-Dollar ein Werk in den Vereinigten Staaten bauen. Eine mit den Plänen vertraute Person sagte, die Unternehmen könnten dieses Vorhaben bald verkünden.

Insgesamt könnten in dem neuen Werk 4000 Arbeitsplätze entstehen, und bis 2021 soll die Fabrik in Betrieb gehen. In der Fertigungsstätte könnten 300.000 Autos jährlich gefertigt werden, die Hälfte davon Fahrzeuge des Modells Toyota Corolla. Die beiden japanischen Automobilhersteller würden auch ein Joint Venture zur gemeinsamen Entwicklung von Elektrofahrzeugen und Fahrzeugtechnologien schmieden.

Wie die Wirtschaftszeitung "Nikkei" berichtete, strebt Toyota außerdem an, sich mit einem Anteil von rund fünf Prozent an Mazda zu beteiligen. Auch bei der Entwicklung von Technologien für Elektroautos wollten sie zusammenarbeiten.

Toyota und Mazda hätten seit ihrer Grundsatzvereinbarung im Mai 2015 mehrere Bereiche für eine Zusammenarbeit ausgelotet, erklärte Toyota. Der Autobauer war im Januar massiv von US-Präsident Donald Trump kritisiert worden. Dieser warf Toyota vor, in Mexiko gefertigte Autos in die USA zu importieren. Trump hat es zu einer seiner Prioritäten erklärt, Arbeitsplätze in der Produktion verstärkt wieder in die USA zu holen.

Quelle: n-tv.de, kst/DJ/rts