Wirtschaft

Verhandlungen mit Deutscher Bank Trump-Konzern bittet um Zahlungsaufschub

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Die Trump-Familie besitzt unter anderem das "Trump International Hotel" in Las Vegas.

(Foto: imago images/Rüdiger Wölk)

Die Deutsche Bank ist der größte Kreditgeber des Trump-Konzerns. Doch die Corona-Krise trifft auch die Hotels und Golfanlagen des US-Präsidenten schwer. Deshalb bitten seine Söhne darum, Kreditzahlungen auszusetzen. "In diesen Tagen arbeiten alle zusammen", heißt es.

Die Familienholding von US-Präsident Donald Trump will wegen der Corona-Krise ihre Kreditzahlungen aufschieben. Die Trump Organization, in der Trumps Geschäftsimperium gebündelt ist, habe die Deutsche Bank Ende März kontaktiert, um über eine verlängerte Frist für fällige Raten zu verhandeln, meldet die "New York Times".

Der Trump Organization gehören unter anderem mehr als ein Dutzend Golfanlagen und Hotels in den USA und in Übersee. Seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten wird das Familienunternehmen von seinen Söhnen Eric und Donald Jr. geleitet. Der größte Kreditgeber der Familie ist dem Bericht zufolge die Deutsche Bank, bei der noch Forderungen über mehrere Hundert Millionen Dollar offen sind.

Allerdings beschert das Coronavirus dem Trump-Konzern herbe Einbußen. Wegen der Pandemie musste der Betrieb auf einer Reihe von Golfanlagen eingestellt werden, mehrere Hotels wurden geschlossen. Der "New York Times" zufolge bat die Familie wegen der Corona-Krise auch die Behörden in Palm Beach County im US-Bundesstaat Florida, die Pachtzahlungen für das Gelände des Trump-International-Golfklubs aussetzen zu können. Bei den Verhandlungen konnte der Konzern demnach aber bislang keine Zugeständnisse erreichen.

"In diesen Tagen arbeiten alle zusammen. Mieter mit Vermietern, Vermieter mit Banken", erklärte Trumps Sohn Eric auf Anfrage. "Die ganze Welt arbeitet zusammen im Kampf gegen diese Pandemie."

Quelle: ntv.de, chr/AFP

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