Wirtschaft

Was ist denn da los? Trump-Wahl lässt Waffenaktien abstürzen

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Nachfrage plötzlich gefallen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Eigentlich müssten die großen Waffenschmieden in den USA aufatmen, mit Donald Trump ist ein ausgesprochener Waffenfreund neuer Präsident. Doch die Aktien der Unternehmen rauschen in den Keller. Schuld daran ist ausgerechnet Hilary Clinton.

Donald Trump ist ein ausgesprochener Freund der Waffen-Lobby, doch die größten Hersteller von Pistolen und Gewehren in den USA sind nach der Wahl des Republikaners zum US-Präsidenten an der Börse massiv unter Druck geraten. Die Aktien der beiden Waffenschmieden Smith & Wesson und Sturm, Ruger & Co. büßten mehr als zwölf Prozent an Wert ein.

Wie passt das zusammen? Trumps Wahlsieg "eliminiert jegliche realistische Sorge vor schärferen Waffengesetzen", meinen die Experten vom Analysehaus Wedbush Equity Research. Daher würden sich Waffenliebhaber nun Zeit lassen mit neuen Einkäufen. Die Angst vor strikterer Regulierung durch Trumps Rivalin Hillary Clinton war in den letzten Monaten ein treuer Verkaufshelfer der Waffenindustrie gewesen.

Auch unter Barack Obama hatten die Hersteller stark von der Furcht vor strengerer Kontrolle der Waffenindustrie profitiert - obwohl der amtierende Präsident die Branche eigentlich nie ernsthaft unter Druck setzte. Den Marktführern Smith & Wesson sowie Ruger hatte der Wahlkampf geradezu einen Absatzboom beschert. In ihren jüngsten Geschäftsquartalen steigerten die Hersteller ihre Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 und 34 Prozent.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa

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