Wirtschaft

Handelsstreit abwenden Trump schickt US-Delegation nach China

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Zwei Tage loten Vertreter der USA und China mögliche Lösungen im handelsstreit aus.

(Foto: picture alliance / Feng Li / Poo)

Die USA haben China Strafzölle in Höhe von gut 150 Milliarden Dollar angedroht. In Verhandlungen soll im Konflikt um geistiges Eigentum und Handelsüberschüsse eine Lösung gefunden werden.

Eine hochrangige US-Handelsdelegation ist zu Gesprächen in China eingetroffen. Bei den zweitägigen Verhandlungen strebe die Regierung in Peking an, eine "machbare Lösung zu finden, um den laufenden Streit zu beenden", schrieb die staatliche "China Daily" in einem Leitartikel. US-Präsident Donald Trump twitterte, es solle versucht werden, Chancengleichheit im Handel zu schaffen. "Ich freue mich auf ein Treffen mit Präsident Xi (Jinping) in der nicht zu weit entfernten Zukunft."

Zusammen mit US-Handelsminister Wilbur Ross sind auch der Handelsbeauftragte Robert Lighthizer, Finanzminister Steven Mnuchin, Trumps Handelsberater Peter Navarro und der neue Wirtschaftsberater Larry Kudlow nach China gereist. Sie treffen dort unter anderem mit Vize-Ministerpräsident Liu He zusammen.

Trump hat China mit Zöllen im Gesamtvolumen von 150 Milliarden Dollar gedroht. Vor allem die verpflichtende Beteiligung einheimischer Firmen bei Geschäften in China stößt in den USA - wie auch in Teilen Europas - auf Widerstand. Kritiker werfen der Regierung in Peking vor, auf diese Weise geistiges Eigentum auszuspionieren. Die USA verlangen von China auch, seinen Handelsüberschuss zu senken.

Quelle: n-tv.de, jwu/rts

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