Wirtschaft

Dubiose Geschäfte mit Epstein US-Anleger verklagen Deutsche Bank

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Die Deutsche Bank muss wegen ihrer Geschäfte mit Epstein bereits eine Strafe von 150 Millionen Dollar zahlen.

(Foto: dpa)

Der Ärger um Jeffrey Epstein nimmt für die Deutsche Bank kein Ende. Sie soll ihre Anleger wegen lukrativer Geschäftsbeziehungen zu dem verstorbenen Sexualstraftäter um ihr Geld gebracht haben. Die Geschädigten reichen nun offenbar eine Sammelklage ein.

Der Deutschen Bank droht aufgrund ihrer Geschäfte mit dem wegen Sexualverbrechen verurteilten und inzwischen gestorbenen US-Unternehmer Jeffrey Epstein weiterer rechtlicher Ärger. Die US-Kanzlei Pomerantz hat nach eigenen Angaben eine Sammelklage im Namen angeblich geschädigter Anleger bei einem Gericht in New Jersey eingereicht.

Die Anwaltsfirma will Wiedergutmachung für Kursverluste erstreiten, die angeblich wegen Verstößen gegen US-Wertpapiergesetze entstanden. Wie in den USA mit ihrer umtriebigen Klageindustrie üblich, wirbt Pomerantz nun per Pressemitteilung und öffentlicher Kampagne um Investoren, die sich dem potenziellen Sammelverfahren anschließen.

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Die New Yorker Finanzaufsicht hatte der Deutschen Bank jüngst eine Strafe von 150 Millionen Dollar (133 Millionen Euro) wegen erheblicher Regelverstöße aufgebrummt, unter anderem in Zusammenhang mit ihren Geschäftsbeziehungen zu Epstein. Die Behörde beschuldigt das Geldhaus, trotz dessen bekannter krimineller Vorgeschichte Geschäfte mit Epstein gemacht zu haben, statt dubiose Zahlungen zu verhindern.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht zu der Klage äußern. Nach der Strafe hatte sich das Unternehmen bereits reumütig gezeigt und erklärt: "Es war ein Fehler, Jeffrey Epstein 2013 als Kunden anzunehmen". Die Bank habe daraus gelernt. Ob die Klage zu etwas führt, bleibt abzuwarten. In den USA sind solche Verfahren relativ gängig, sie verlaufen häufig im Sande oder werden irgendwann mit Vergleichen beigelegt.

Quelle: ntv.de, lri/dpa

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