Wirtschaft

Hoffnung für Tourismus-Branche US-Bürger dürfen bald wieder in die EU reisen

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Derzeit sieht es so aus, als dürften US-Amerikaner im Sommer wieder in die EU fliegen.

(Foto: REUTERS)

Für den gebeutelten Tourismus-Sektor ist das eine gute Nachricht: EU-Kommissionschefin von der Leyen stellt geimpften US-Amerikanern in Aussicht, im Sommer wieder in die EU einreisen zu können. Einen genauen Zeitplan nannte sie allerdings nicht.

Gegen Corona geimpfte US-Bürger sollen in den kommenden Monaten wieder in die Europäische Union einreisen dürfen. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Interview mit der "New York Times" an. In den USA würden Impfstoffe eingesetzt, die von der EU-Arzneimittelbehörde EMA zugelassen worden seien. "Das wird Freizügigkeit und Reisen in die Europäische Union ermöglichen", sagte von der Leyen.

"Eines ist klar: Alle 27 Mitgliedstaaten werden ausnahmslos alle anerkennen, die mit Vakzinen geimpft wurden, die von der EU-Arzneimittelbehörde EMA genehmigt wurden", sagte von der Leyen. Die EMA hat die drei in den USA verwendeten Impfstoffe zugelassen: Moderna, Pfizer/Biontech und Johnson & Johnson.

Einen genauen Zeitplan nannte die EU-Kommissionspräsidentin nicht. Der "New York Times" zufolge könnten die neuen Regelungen im Sommer in Kraft treten. Hintergrund seien die schnell voranschreitende Impfkampagne in den USA und Fortschritte bei den Gesprächen über den Einsatz von Impfnachweisen. Derzeit diskutieren die EU-Mitglieder über die Einführung eines EU-weiten Impfpasses sowie die Kriterien für die Öffnung der Länder für den Tourismus.

Von der Leyen verwies in dem Interview auf "große Fortschritte" bei der Impfung der US-Bürger. Mit dem Ziel, bis Mitte Juni 70 Prozent der Erwachsenen zu impfen, lägen die Vereinigten Staaten im Plan. Die Wiederaufnahme des Tourismus werde "von der epidemiologischen Situation" abhängen, aber diese verbessere sich in den USA und werde sich "hoffentlich auch in der Europäischen Union verbessern", fügte von der Leyen hinzu.

Quelle: ntv.de, jga/AFP/dpa

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