Wirtschaft

Nackenschlag für Boeing United Airlines bestellt 50 Airbus-Jets

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Airbus zieht den zweiten Großauftrag einer US-Airline an Land.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach American Airlines ordert nun auch Konkurrent United Airlines 50 Langstreckenflieger bei Airbus. Der Auftrag dürfte Experten zufolge mehrere Milliarden Dollar schwer sein - und für den US-Rivalen Boeing und dessen 757 einen herben Rückschlag darstellen.

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat 50 neue Langstreckenjets vom Typ A321XLR beim europäischen Hersteller Airbus bestellt. United will mit den Maschinen ab 2024 nach und nach seine bestehende Boeing-757-Flotte erneuern, wie das Unternehmen mitteilte.

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Preisangaben wurden zunächst nicht gemacht. Die Flugzeuge dürften laut dem Finanzdienst Bloomberg gut sieben Milliarden Dollar kosten, allerdings sind bei Großaufträgen starke Rabatte üblich. United gab zudem bekannt, eine Lieferung größerer Airbus-Jets vom Typ A350 bis 2027 aufzuschieben.

Airbus hatte zuvor schon eine Bestellung über 50 A321XLR von American Airlines aus dem Heimatland des Erzrivalen Boeing erhalten. Die Langstreckenversion der A321neo von Airbus soll eine Reichweite von 8700 Kilometern haben, die Flüge von Europa nach Amerika oder Indien ermöglicht.

Dabei soll der Jet 30 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als die bislang noch oft auf solchen Strecken verwendete, aber nicht mehr produzierte Boeing 757. Boeing ist durch seinen nach zwei verheerenden Abstürzen mit Startverboten belegten Bestseller 737 Max im Wettrüsten mit Airbus derzeit stark zurückgeworfen.

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Mit Blick auf das nahende Jahresende steuert Airbus auf ein starkes Ergebnis bei den Auslieferungszahlen zu. In den ersten zehn Monaten bis Ende Oktober konnte der Flugzeugbauer eigenen Angaben zufolge insgesamt 648 Verkehrsflugzeuge an 92 Kunden in aller Welt übergeben. Das sind 64 Flieger mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Quelle: ntv.de, bad/dpa/rts