Wirtschaft

Streik zu Ostern abgewendet Verdi und Lufthansa legen Tarifstreit bei

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Winteridylle mit Flugzeug: Verdi und Lufthansa zeigten sich zufrieden mit dem neuen Tarifvertrag.

(Foto: AP)

Bis zu sechs Prozent mehr Geld bekommt das Lufhansa-Bodenpersonal. Die Gewerkschaft Verdi ist ebenso zufrieden wie der Konzern, der sich eine Hintertür offenlässt, falls sich die Lage des Unternehmens verschlechtert.

Im Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ist nach Angaben beider Seiten eine Einigung erzielt worden. Demnach erhalten die Beschäftigten der Bodendienste und anderer Sparten bis zu sechs Prozent mehr Gehalt in zwei Erhöhungsschritten. Noch im Januar hatte Verdi mit Streiks gedroht, nun zeigten sich beide Seiten zufrieden mit dem erzielten Ergebnis.

Der Tarifvertrag, der für die Bodenmitarbeiter von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Lufthansa Technik und LSG Sky Chefs in Deutschland gilt, hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2020.

Ab dem 1. Februar erhöhen sich die Gehälter um 3 Prozent, ab dem 1. Mai 2019 um weitere bis zu 3 Prozent. Dabei orientiert sich der zweite Erhöhungsschritt am Ergebnis, konkret an der bereinigten geschäftsfeldspezifischen EBIT-Marge. Eine Steigerung von mindestens 1,8 Prozent sei aber garantiert, unabhängig von der Marge, so die Lufthansa.

"Mit diesem variablen Vergütungsmodell berücksichtigen wir die wirtschaftliche Situation unserer einzelnen Geschäftsfelder", sagt Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Lufthansa. Die Gewerkschaft sprach von einem "guten Ergebnis"

Quelle: n-tv.de, mbo/AFP/dpa