Wirtschaft

Welt-Index Weltwirtschaft trotzt dem Krisengefühl

Die Gemengelage der Konjunkturdaten könnte aktuell verwirrender nicht sein. Manche Beobachter scheinen einen globale Rezession geradezu heraufbeschwören zu wollen. Der aktuelle "Welt-Index" bringt Licht ins Dunkel und zeigt: Die Weltwirtschaft wächst trotz politischer Unsicherheiten weiter.

Der "Index der Konjunkturdaten" weist mit einem aktuellen Niveau in Höhe von 62 Prozent (Vormonat 60 Prozent) eine leichte und positive Veränderung auf. Grund sind die sich positiv veränderten Wirtschaftsdaten aus China und weiteren asiatischen Ländern sowie eine sich stabilisierende US-Konjunktur. Die Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft ist weiterhin weit entfernt von Rezessionssignalen, aber schwächer in der Verlaufsform der Vorjahre.

Der "Index der Markterwartungen", mit einem aktuellen Niveau in Höhe von 61 Prozent (Vormonat: 59 Prozent), zeigt eindeutig, dass die Stimmung der Anleger und Analysten deutlich zu negativ bewertet worden ist und dass die überraschend positiven Zahlen aus Asien und den USA die Prognosen stark übertrafen.

Chinas Wachstum wird erneut zum Anker der Weltwirtschaft

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Die Gemengelage veröffentlichter Konjunkturdaten und zukünftiger Prognosen könnte unterschiedlicher und unübersichtlicher kaum sein. Gefühlt und durch tägliche Nachrichten beeinflusst, möchte man fast sagen, die Weltwirtschaft hat jegliche Dynamik verloren. Wenn selbst der IWF von einer Härtezeit spricht, rechnen viele Marktteilnehmer mit einer globalen Rezession oder zumindest in einzelnen dominanten Volkswirtschaften, wobei man sich unsicher ist, wie lange diese Rezession dann andauern könnte. "Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem die Sachlichkeit wieder zurückkommen muss, denn so einfach ist es nicht. Zu groß sind die Unterschiede in den Verläufen der einzelnen Volkswirtschaften, seitens deren Dynamik oder auch der Stabilität, bis hin zu den individuellen und starken Erholungspotentialen", sagt Markus C. Zschaber, Chef der gleichnamigen Vermögensverwaltung aus Köln, die den "Welt-Index" veröffentlicht.

Es trifft sich in diesem Umfeld gut, dass der nun veröffentlichte chinesische Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex, der Index für den Dienstleistungssektor, auf 54,4 Punkte angestiegen ist und somit den höchsten Stand seit 14 Monaten notiert. Das ist bedingt durch eine stabile und sehr hohe Nachfrage sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Hinzu kommt noch eine bedeutendere Zahl, denn auch der Index der chinesischen Industrie für das verarbeitende Gewerbe, ist zurück auf Wachstumskurs und überschritt wieder die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. "Gründe für den Anstieg gab es viele, sei es ein verbessertes Finanzierungsumfeld, Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China sowie die Tatsache, dass chinesische Unternehmen weiterhin Arbeits-kräfte einstellen", so Zschaber. Dazu kommen die fiskalpolitischen Anreize, denn Peking stellt zusätzliche Ausgaben für Straßen, Schienennetze und Häfen zur Verfügung und wirkt damit konjunkturstützend.

Mit diesem Bild wird nun interessant, wie es in den anderen asiatischen Ländern aussah. Dort offenbart sich ein weitaus positiveres Szenario, als vielfach dargestellt und angenommen. In Taiwan stieg der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes auf 49 Punkte, in Vietnam auf 51.9, in Thailand auf 50.3 sowie in Japan auf 49.2 Punkte.

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Das Thema fiskalpolitische Aktivitäten dürfte im Übrigen auch ein Beispiel für Deutschland sein, denn es wird langsam wirklich Zeit, dass die Politik langersehnte Investitionen tätigt. Da gibt es viele Baustellen in unserem Land, sei es mehr staatliche Investitionen in digitale Netze, Bildung, Wissenschaft und auch die komplexe Infrastruktur, die einen hohen Investitionsbedarf aufzeigt. "Dazu sollte es die schon häufig geforderte und notwendige Unternehmenssteuerreform geben. Denn nicht nur die Möglichkeit von Investitionen muss im Auge der Politik bleiben sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit für deutsche Unternehmen erhalten bleiben oder neu geschaffen werden, weil sich das Umfeld permanent wandelt", erläutert Zschaber. Allein der Blick auf Europa genügt, um zu erkennen dass viele unserer Partnerländer beispielsweise die Körperschaftsteuer deutlich minimierten: Frankreich allein von 33,3 Prozent auf 25 Prozent in 2020 und viele Länder folgen dem Beispiel. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Kritik an den deutschen Leistungsbilanzüberschüssen, wäre eine veränderte Unternehmenssteuer, um die Investitionstätigkeit im Inland zu erhöhen und ebenfalls neue Impulse zu geben, ein Signal in der internationalen Leistungsbilanzdiskussion.

Interessant ist sich in diesem Umfeld auch, dass die Stabilität und das Wirtschaftsoutput der USA wohl doch stärker verlaufen als erwartet. Dies zumindest verdeutlicht der Arbeitsmarktbericht, der eine weiterhin intakte US-Konjunktur zeigt mit 196.000 geschaffenen Stellen. In diesem Zusammenhang darf nicht vergessen werden, dass die von Trump umgesetzte Steuerreform als fiskalpolitische Maßnahme jetzt wohl noch tiefer und länger greift und durch den etwas langsameren Anstieg der Lohnsummen, auch den Druck von der Notenbank nimmt, die Zinsen in diesem Jahr zu erhöhen. Dieses gilt als wichtiges Signal für den zukünftigen Verlauf der US-Konjunktur, denn das jetzige, niedrige Zinsniveau hat den Charme, dass Unternehmen sich weiterhin günstiger reinvestieren können.

In diesem nun wirklich außergewöhnlichen wirtschaftlichen Umfeld, in dem sich die westlichen Volkswirtschaften erneut in großer Abhängigkeit der Emerging Markets befinden, trifft es sich natürlich gut, dass Prognostiker den vermeintlich globalen Abschwung förmlich herbeibeschwören, um ihren eigenen Prognosen ein bisschen Wahrheit einzuhauchen. Natürlich ist die politische Unsicherheit ein Hauptbelastungsfaktor, der aber - und dies dürfen wir auch nicht vergessen - in sehr dominierendem Maße vom US-Präsidenten Donald Trump künstlich herbei gerufen wurde. "Niemand konnte Anfang des vergangenen Jahres, in einer globalen konjunkturellen Hochblütezeitzeit, damit rechnen, dass es praktisch einen Handelskrieg zwischen den USA und China, mit all seinen Negativauswirkungen, geben würde", so Zschaber weiter. "Genauso konnte keiner auch nur im geringsten erahnen, dass es Zolldiskussionen um den deutschen beziehungsweise europäischen Automobilsektor inklusive der Zulieferer geben würde, die so massiv sein könnten, dass die Wettbewerbsfähigkeit und damit der globale Absatz, massiv darunter leiden würden."

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Weiterhin ist sicherlich richtig, die Themen rund um die USA und China, die große Herausforderung innerhalb Europa durch den Brexit, aber auch die hohe globale Verschuldungsproblematik werden uns nicht zur Ruhe kommen lassen. Vielleicht ist es auch noch nicht soweit, mit dem Blick auf die hohen Verschuldungsquoten, aufgrund des soliden gesamtwirtschaftlichen Umfelds der vergangenen Jahre, dass dies jetzt marktbelastend wirkt. Aber die Weltwirtschaft hat weiterhin das Potential über 3,2 Prozent in diesem Jahr zu wachsen und für das kommende Jahr zeigen sich viele Analysten schon wieder zuversichtlicher. Die Prognosen sind steigen.   

Handelskonflikt vor der Lösung

USA im Detail: Schenkt man den Gerüchten Glauben, so wird es wohl eine gütliche Lösung im Handelskonflikt zwischen den USA und China geben. Nicht nur diese Nachricht sondern auch harte Fakten aus der Industrie und der Bauwirtschaft untermauerten in den vergangenen Wochen die Robustheit der US-Konjunktur. Zwar hat die US-Notenbank aufgrund möglicher Konjunkturrisiken - wie erwartet verzögert für das dritte Quartal in diesem Jahr - ihren aktuellen Zinserhöhungszyklus verlassen und von möglichen Zinssenkungen gesprochen, sofern es zu unvorhergesehen Schocks durch die US-China-Politik kommen sollte. Aber von diesem Ereignis scheint man zunächst ganz abgerückt.

Die Stimmung in der Industrie hat sich wieder aufgehellt. Das war auch deutlich an den nun veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen anhand der geschaffenen Stellen erkennbar. Eine leichte Eintrübung des Einzelhandelsumsatzes zeigte sich dennoch mit bei einem Rückgang auf Monatsbasis um 0,2 Prozent, nachdem diese im Vormonat um 0,7 Prozent stark gestiegen waren. Ebenso gab es eine leichte Schwächung des Dienstleistungssektors, der Index konsolidierte von 59,7 Punkten im Vormonat auf 56,1 Punkte. Der Anstieg der Verbraucherpreise liegt weiterhin bei 1,5 Prozent und die Arbeitslosenrate bei 3,8 Prozent, womit die Prognosen bestätigt wurden. Allerdings stieg sich der Index der Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe auf 57,4 Punkte und übertraf deutlich die Erwartung. Ein so deutliches Signal weist auch auf eine Steigerung in der Produktionstätigkeit, so dass man für die USA bei der Wachstumsprognose für 2019 in Höhe von 2,2 Prozent verweilen darf. "Die USA können somit weiter als globale Wachstumssäule betrachtet werden, wenn auch mit hohem, politischen Eskalationspotential durch den US-Präsidenten", so Zschaber.

Europa im Schatten des Brexit

Europa im Detail: Die Europa-Politik ist gefangen um die Frage der möglichen US-Handelszölle oder aber auch der Gefahr eines unkalkulierten Brexit. Zwar zeigte sich Deutschland in einzelnen Wirtschaftszahlen als Vorreiter, sei es im Bereich der Staatsschulden, die 2020 wahrscheinlich bei nur noch 53 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen werden. Dennoch: Die Industrie schwächelt, und die Auftragseingänge sind in der Tat mehr als rückläufig. Dies belegen auch die Auftragseingänge der Hersteller, die sich um 4,2 Punkte und damit zum zweiten Mal in Folge reduzierten. Kurios zeigt sich dann allerdings in diesem Zusammenhang das Ifo-Geschäftsklima, welches sich überraschend auf 99,6 Punkte zurückkämpfte und an sich für eine verbesserte Stimmung in der deutschen Wirtschaft steht. Für diesen positiven Trend sorgten die Dienstleister, der Handel und der Bau. Insbesondere der Bausektor boomt wie selten zuvor. Die Auftragsbücher sind voll, nur stößt die Nachfrage auf einen mehr als hohen Kapazitätsengpass. Die ließ sich kürzlich auch anlässlich der Messe der Baumaschinenhersteller feststellen.

Generell verdeutlicht das erhobene Zahlenmaterial aber eine rückläufige Tendenz bei den Gesamtexportzahlen in den vergangenen Wochen. Interessanterweise lässt sich für einzelne Sektoren allerdings ableiten, dass es trotz des rückläufigen Wachstums der Weltwirtschaft, zu Steigerungen der Umsätze in diesem Segment kommen könnte. Aber weiterhin gilt sowohl für Europa als auch Deutschland: Alle schwächeln massiv durch die Verhandlungen um den Brexit. Seit Monaten unterlässt es Brüssel, sich den weiteren und wesentlichen Themen in der Eurozone zu widmen. Dies ist verschenkte Zeit für die so wichtigen ausstehenden Reformen. Tiefgreifende und strukturelle Veränderungen sei es durch die Digitalisierung, die Dieselkrise oder die E-Mobilität insbesondere in Deutschland prägen ebenfalls das aktuelle Wirtschaftsbild und könnten den starken produzierenden Anteil der Unternehmen schon in naher Zukunft massiv verändern.

"Jedes Geschäftsmodell - und das lernt Europa gerade - ist nur so gut, wie es auf die zukünftigen Bedürfnisse angepasst werden kann, um mit neuen oder bewährten Geschäftsmodellen weltweit auch weiterhin Erfolg zu haben", so Zschaber. Die Herausforderung seit Monaten ist aber die enorme Unsicherheit, wann und wie der Brexit stattfindet, denn viele Unternehmen können sich dagegen nicht wappnen, ihre Lieferketten oder Absatzmärkte nicht umstellen und somit auch keine eigene Prognose wagen. Das ist Gift für die Wirtschaft und für die dringend notwendigen Reformen der EU. Allein Spanien zeigt sich derzeit sehr positiv mit einem prognostizierten Wachstum für 2019 in Höhe von 2,2 Prozent - trotz der nun folgenden Wahlen ein kleiner Lichtblick am europäischen Horizont.

Fazit & Ausblick für Anleger

Brexit und Zollstreit werden den Verlauf der Kapitalmärkte weiterhin beeinflussen. Erst wenn diese beiden großen Themenblöcke nicht mehr diese Dominanz haben und es wohlmöglich zu einer gütlichen Veränderung oder Einigung kommt, wird das Fahrwasser der Börse ruhiger. Bis dahin gilt es folgendes zu berücksichtigen: Auch in diesem sehr politisch geprägten Umfeld findet der Anleger Unternehmen, die auch jetzt stark profitieren.

Allein die vergangenen Wochen haben mehr als deutlich aufgezeigt, dass die Übertreibung des vergangenen Jahres auf den Kursen vieler guter und leistungsfähiger Unternehmen lastete. Nun gilt es zu bewerten, welches Unternehmen ist mit seinem Geschäftsmodell für die Zukunft so aufgestellt, dass es neben der Dividende auch weiteres Ertragspotential in diesem Jahr bietet. Der Grund ist ganz einfach: Die niedrigen Zinsen werden uns noch lange erhalten bleiben, so dass Sparer umdenken müssen und auf der Suche nach Investments, stehen Aktien ganz hoch im Kurs. Neu zu lernen ist für den Sparer und zukünftigen Anleger, dass seine Investments Schwankungen aufweisen, auch zeitweise sehr hohe, allerdings in der Vergangenheit über einen langfristigen Anlagehorizont immer Gewinne erzielt haben.

Dr. Markus C. Zschaber

Wichtig ist es für den ehemaligen Sparer, sich den niedrigen Zinsen zu stellen, denn mit den anhaltenden Problemen der Wirtschaft wird sich daran noch lange Zeit nichts ändern. Er muss Alternativlösungen suchen, um sein Vermögen zu erhalten. Grundsätzlich gilt: Wer sein Geld nicht anlegt, hat schon verloren, auch wenn er dies nicht möchte, denn die Inflation ist des Vermögens ständiger Wegbegleiter, mal stärker mal schwächer.

Strategie & Veränderungen im Musterportfolio:

  • Die Gewichtung Large Caps in den "USA" wurde stark reduziert, in "Deutschland" wurde diese beibehalten

  • Value - Titel erhalten in Bezug auf Large- und Mid Caps weiterhin eine Übergewichtung

  • Deutsche Aktienwerte bleiben überproportional erhöht, gerade bei Nebenwerten beispielsweise MDax wurde der Fokus verstärkt.

  • Aktienwerte bleiben überproportional erhöht mit Fokus auf S&P 500 und Dow Jones

  • Europäische Large- und Mid Caps wurden erhöht

  • Japanische Aktienwerte bleiben untergewichtet

  • Die Beimischungen von beispielsweise asiatischen Aktien bleiben strategisch bestehen

  • Die aktuelle Aktienquote bleibt im Musterportfolio bei 61,5 Prozent.

  • Die Cash-Quote bleibt bei 9,5 Prozent um Zukäufe bei Qualitätsaktien umzusetzen.

  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet.

    • Hochzinsanleihen bleiben weiterhin außen vor

    • Wandelanleihen untergewichtet

    • Unternehmensanleihen untergewichtet

    • Hypothekenbesicherten Wertpapieren untergewichtet

    • Beibehaltung von US-Treasuries mittlerer Duration

  • Die Edelmetallquote bleibt wie vorhanden.

  • Kryptowährungen kommen weiterhin als Anlagevehikel nicht in Betracht.

  • Eine Absicherungskomponente gibt es nicht.

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit fünf Jahren gemanagt und auch abgesichert je nach Börsenphase, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETF´s auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Nähere Informationen hierzu unter www.zschaber.de

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv".

Quelle: n-tv.de

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