Wirtschaft

Satte Erlössteigerung Zalando macht weiter viel aus der Krise

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Noch im Vorjahr führte die geringe Kauflust vieler Kunden Zalando in die Verlustzone.

(Foto: dpa)

Die Corona-Pandemie hat das Kaufverhalten vieler Menschen grundlegend verändert: Das Geschäft im Internet läuft auf Hochtouren. Einer der Profiteure dieser Entwicklung ist der Berliner Modehändler Zalando, der für das erste Quartal 2021 beeindruckende Zahlen vorlegt.

Während der traditionelle Einzelhandel vielerorts seit Monaten in der Corona-Krise leidet, profitiert der Online-Modehändler Zalando weiter vom durch die Pandemie verstärkten Trend zum Internetkauf: Im ersten Quartal des laufenden Jahres stiegen die Erlöse um fast 47 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen bei der Vorlage endgültiger Zahlen mitteilte.

Netto verdiente Zalando 34,5 Millionen Euro. Neben der hohen Nachfrage spielten auch geringere Retouren dem Berliner Unternehmen in die Karten. Im Vorjahr war noch ein Verlust von 86,4 Millionen Euro angefallen. In dem schwachen Vorjahresquartal hatte die Corona-Krise erstmals zugeschlagen und kurzzeitig die Kauflust der Verbraucher getrübt. Zudem hatten Sonderabschreibungen auf den Warenbestand belastet.

Inzwischen gehört Zalando zu den Profiteuren der Pandemie. Erst am Vorabend hat das Unternehmen seine Jahresprognose erhöht. Demnach erwartet das Unternehmen für 2021 ein Umsatzwachstum von 26 Prozent bis 31 Prozent auf 10,1 bis 10,5 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 400 bis 475 Millionen Euro. Um die Nachfrage zu bedienen und weiter wachsen zu können, will Zalando sein Logistiknetzwerk bis 2023 von aktuell zehn auf 15 Logistikzentren erweitern.

Quelle: ntv.de, mbe/dpa/rts

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