Der Börsen-TagDax kommt nicht aus dem Knick
Nach der Erholung am Freitag haben es Anleger an der Frankfurter Börse zum Auftakt der neuen Woche wieder ruhiger angehen lassen. Der Dax verlor minimal 0,1 Prozent und schloss bei 25.374 Punkten. Der EuroStoxx50 notierte kaum verändert bei 6306 Stellen. "Da die heutige Agenda nur wenige neue Impulse bereithält, dürften die bestehenden Themen den Handel bestimmen", sagte Andreas Lipkow, Chefanalyst beim Broker CMC Markets. So blieben die Energiepreise, Renditen und die Entwicklung der Technologieaktien die wichtigsten Taktgeber.
Die Ölpreise kamen am Nachmittag von den Tageshochs zurück. Der Grund hierfür könnte sein, dass wieder signifikante Ölmengen durch die zuletzt beschädigte East-West-Pipeline fließen. Laut Angaben von Bloomberg sollen wieder rund 3,5 Millionen Barrel durch die Pipeline fließen, also etwas die Hälfte der Gesamtkapazität. Der Dax ging daraufhin bis auf 25.576 Zähler hoch. Die Reaktion an den Anleihemärkten hielt sich dagegen in Grenzen.
Bei den Einzelwerten flogen Technologiewerte lange Zeit hochkantig aus den Depots, grenzten dann aber ihre Verluste ein. Infineon und Siltronic gaben um 0,3 beziehungsweise 1,9 Prozent nach, Aixtron gewannen noch 0,4 Prozent. "Die angekündigte Trainingspause von OpenAI bei seinem neuesten KI-Modell wirft die Frage auf, ob sich die enorme Geschwindigkeit der vergangenen Jahre tatsächlich fortsetzen lässt", sagte CMC-Markets-Experte Lipkow.
Südzucker gewannen 3,1 Prozent. Das Unternehmen hat das Ergebnis im zweiten Quartal des Geschäftsjahrs 2026/27 deutlich gesteigert und die Umsatz- und Gewinnprognose für das Geschäftsjahr konkretisiert.
