Dax kann Gewinne nicht halten
Der deutsche Aktienmarkt hat nach zunächst deutlichen Gewinnen am Nachmittag geschwächelt. Der Dax, der bis auf 25.453 Punkte hochgegangen war, schloss nach Gewinnmitnahmen 0,1 Prozent tiefer bei 25.260 Zählern. Der EuroStoxx50 notierte 0,5 Prozent im Minus bei 6168 Stellen. "Die Grundstimmung bleibt dennoch gut", sagte ntv-Börsenreporter Frank Meyer: "Die Anleiherenditen stiegen vorerst nicht weiter, und die Ölpreise gaben leicht nach."
Schlecht lief es für Technologieaktien. Auslöser waren neue Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms. Der Chef von Broadcom verglich die Stimmung im Sektor mit einer "Casino"-Mentalität. Belastend wirkt aber vor allem die Sorge vor einer zunehmenden Konkurrenz durch chinesische Produzenten. Der Markt wartet nun auf die Geschäftszahlen so wichtiger Branchenunternehmen wie ASML am Mittwoch und TSMC am Donnerstag. Im Dax ging es für Infineon um 2,1 Prozent nach unten. Aixtron verloren 2,9 und Siemens Energy 2,5 Prozent.
Um 2,0 Prozent ging es für Porsche AG nach unten. Der sogenannte Pre-Close-Call des Sportwagenbauers habe keine neuen Erkenntnisse gebracht, so Analysten. Das zweite Halbjahr verlaufe schwach.
KI-Aktien boomen - Fondsmanagerin warnt vor ETF-Falle
Bitcoin steigt
Der Bitcoin steigt leicht an, während die Renditen von US-Staatsanleihen und der Dollar zusammen mit den Ölpreisen nachgeben. "Die Energiepreise sind etwas gesunken, nach einem neuen Höchststand am Montag, bleiben aber extrem hoch", schreibt Susannah Streeter von Wealth Club in einer Research Note. Brent-Rohöl liegt weiterhin über 105 US-Dollar pro Barrel, da der Nahostkonflikt immer schwieriger zu lösen zu sein scheint, schreibt sie.
Die US-Inflationsdaten am Mittwoch werden ein wichtiger Test dafür sein, wie sehr sich der Anstieg der Energiepreise auf die Lebenshaltungskosten auswirkt und wie viel Druck die US-Notenbank verspüren könnte, die Zinsen weiter anzuheben, schreibt sie. Der Bitcoin legt um 2,1 Prozent auf 83.495 US-Dollar zu.
Wie abhängig ist Europas Wirtschaft vom Nahen Osten?
Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und verschärft die Lage am Energiemarkt noch weiter. Seit Kriegsbeginn im Nahen Osten sind die Preise für Gas und Öl extem stark gestiegen. Was das für die europäische Wirtschaft bedeutet und wie Trader die Schwankungen am Energiemarkt nutzen können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Andreas Lipkow von CMC Markets.
Schaeffler schreibt Millionen wegen China ab - Aktie rot
Der Autozulieferer Schaeffler schreibt wegen des schwächeren E-Auto-Geschäfts in China Millionenbeträge ab. Insgesamt summierten sich die Sonderabschreibungen und Rückstellungen auf 240 Millionen Euro, davon fielen 220 Millionen Euro im Sommerquartal an, teilte das Unternehmen aus Herzogenaurach mit. Hintergrund seien anhaltende Volumenreduzierungen für Projekte europäischer Automobilhersteller vor allem in China. Die Abschreibungen entfielen vor allem auf Produktionsanlagen, die aufgrund rückläufiger Projekte nicht mehr benötigt würden. Zudem werde das Portfolio bei spezifischen Thermomanagementsystemen bereinigt. An der Börse gab die Schaeffler-Aktie zwei Prozent nach.
Fallende Chipaktien belasten Nasdaq und S&P
Kursverluste bei den Chipwerten belasten die technologielastigen US-Börsenindizes. Die mit Spannung erwarteten Bilanzen wichtiger US-Banken wurden indes unterschiedlich aufgenommen und konnten die Stimmung der Anleger nicht aufhellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte zur Eröffnung rund ein halbes Prozent tiefer bei 27.127 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab leicht nach und lag bei 7804 Zählern. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte rückte hingegen um rund ein halbes Prozent auf 52.200 Stellen vor.
Anleger blickten auch auf die Quartalszahlen der Großbanken JPMorgan, Goldman Sachs und Wells Fargo. Obwohl alle drei Institute ihre Gewinne im dritten Quartal steigerten, fielen die Aktien von Wells Fargo um gut ein Prozent. Goldman und JPMorgan rückten hingegen um rund drei und 1,5 Prozent vor. Bei den Techwerten verloren Nvidia rund ein Prozent. Micron, Marvell und AMD büßten zwischen drei und 5,5 Prozent ein.
"Das war nicht das letzte Börsenbeben im Tech-Sektor"
Erst der Goldrausch, jetzt der Kursrutsch. In Asien brechen Chip-Aktien um bis zu zehn Prozent ein, auch Nvidia und Micron stehen unter Druck. China verschärft den Wettbewerb, während Zweifel am KI-Boom wachsen. Broadcom-Chef Hock Tan vergleicht die Erwartungen vieler Anleger bereits mit einem Casinobesuch. ntv-Börsenexperte Frank Meyer ordnet ein.
Vermögensaufbau-Gipfel 2026: So stellen Sie Ihre Altersvorsorge neu auf
Für Millionen Deutsche bedeutet das neue Altersvorsorgedepot einen Quantensprung: Dank großzügiger staatlicher Förderung können sie ab 2027 mit Fonds und ETFs bis zur Rente ein Vermögen aufbauen. Welche neuen Produkte gibt es? Und wie sollte die Anlage in Zeiten globaler Konflikte und technologischer Umbrüche ausgerichtet sein?
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Citigroup ist obenauf - höchster Quartalsumsatz seit zehn Jahren
Die Citigroup hat ihren Quartalsumsatz um acht Prozent auf 23,85 Milliarden US-Dollar gesteigert, was den höchsten Umsatz der Bank in einem dritten Quartal seit einem Jahrzehnt darstellt, wie CEO Jane Fraser in der Ergebnisveröffentlichung sagte. Das Wachstum sei durch die anhaltende Stärke im Dienstleistungsbereich sowie durch Zuwächse an den Märkten getrieben worden, begünstigt durch Devisen- und Spread-Produkte. Auch das Bankgeschäft von Citi sei gewachsen, ebenso wie der Bereich Wealth Management, teilte das Unternehmen mit.
Der Gesamtgewinn erreichte 5,25 Milliarden US-Dollar oder 2,85 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 2,65 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 23,72 Milliarden Dollar gerechnet.
Gaspreis gibt Gas
Der europäische Gaspreis ist wegen der anhaltenden Versorgungsengpässe aus der Golfregion auf den höchsten Stand seit Dezember 2022 gestiegen. Der TTF-Terminkontrakt legte am Nachmittag um gut zwei Prozent auf 86,40 Euro je Megawattstunde zu. Weil Exporte beeinträchtigt sind, konkurrieren Europa und Asien um verfügbare Mengen. Die vergleichsweise niedrigen Speicherstände verschärfen die Lage: Deutschlands Gasspeicher waren zuletzt zu 60,3 Prozent gefüllt. Am Ölmarkt gab es dagegen etwas Entspannung: Brent verbilligte sich um zwei Prozent auf 104,60 Dollar je Barrel.
Starker Aktienhandel befeuert Goldman Sachs
Goldman Sachs hat im dritten Quartal dank florierender Aktiengeschäfte in einem volatilen Marktumfeld deutlich mehr verdient. Der Gewinn kletterte auf 5,29 Milliarden Dollar nach 4,10 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, wie die US-Investmentbank mitteilte. "Ungeachtet der aktuellen Komplexität und Unsicherheit in der Welt sind wir weiterhin sehr gut positioniert, um unsere Kunden zu bedienen", erklärte Bankchef David Solomon.
Die Einnahmen im Aktienhandel stiegen um 72 Prozent auf 6,44 Milliarden Dollar. Investoren hatten ihre Portfolios im abgelaufenen Vierteljahr stark umgeschichtet. Treiber waren die Zinserhöhung der US-Notenbank im September, steigende Treibstoffkosten und ein Ausverkauf bei Chip-Werten. Auch geopolitische Spannungen durch den Nahost-Konflikt sorgten für Marktschwankungen, wovon die Handelsabteilungen der Bank profitierten. Die gesamten Erträge stiegen um 23 Prozent auf 18,68 Milliarden Dollar.
J&J-Aktie fällt trotz Prognoseanhebung
Die überraschend starken Zahlen des US-Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson (J&J) lassen Anleger kalt. Die Titel geben im vorbörslichen US-Handel ein Prozent nach, obwohl der Konzern seine Umsatz und Gewinnprognose für das Gesamtjahr leicht angehoben hat. Der Nahost-Konflikt habe das Medizintechnikgeschäft von J&J belastet. Länder wie Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien legten zwar Wert auf sehr gute Gesundheitswesen, sagte Finanzvorstand Joe Wolk. "Doch ihre Budgets werden derzeit für Verteidigungszwecke bereitgestellt und umgeschichtet."
Auch die Sparmaßnahmen in Europa und der Preisdruck in China hätten den Geräteabsatz belastet. Der leicht über den Erwartungen liegende Quartalsgewinn sei vor allem auf die überraschend starken Umsätze mit dem Immuntherapeutikum Tremfya zurückzuführen.
Problem einer KI-Steuer: "Wie will man das messen?"
Karsten Wildberger fordert eine Steuer auf KI-Umsätze in Deutschland. Mit dem Geld solle der Umbau des Arbeitsmarkts bezahlt werden, sagt der Bundesdigitalminister dem "Tagesspiegel". Eine Idee, die nicht neu und nicht leicht umsetzbar ist, meint ntv-Börsenreporterin Nancy Lanzendörfer.
Starkes Kreditgeschäft beschert Wells Fargo Gewinnplus
Die US-Großbank Wells Fargo hat im dritten Quartal dank eines florierenden Kreditgeschäfts und höherer Zinseinnahmen mehr verdient. Wie das viertgrößte US-Geldhaus mitteilte, stieg der Nettogewinn in den drei Monaten bis Ende September auf 5,95 Milliarden Dollar von 5,59 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Zinsüberschuss kletterte um fünf Prozent auf 12,52 Milliarden Dollar.
Wells Fargo profitiert davon, dass die US-Notenbank Fed eine regulatorische Obergrenze für die Bilanzsumme aufgehoben hat. Dadurch hat Wells Fargo mehr Spielraum, um Kredite zu vergeben. Vor allem bei Kreditkarten und Autokrediten verzeichnete die Bank Zuwächse infolge einer hohen Ausgabenbereitschaft der Verbraucher.
Ausverkauf bei Speicherchipfirmen - Furcht vor China-Konkurrenz
Spekulationen über ein Ende der rasanten Preissteigerungen bei Speicherchips haben einen Ausverkauf bei Halbleiterwerten ausgelöst. Die Aktien von Samsung, dem weltgrößten Anbieter von Speicherbausteinen, verloren an der Börse in Seoul 7,4 Prozent. Die Titel des Erzrivalen SK Hynix brachen um rund zehn Prozent ein, so stark wie zuletzt vor zweieinhalb Monaten. Die Papiere des US-Konkurrenten Micron büßten im vorbörslichen Handel an der Wall Street knapp drei Prozent ein. In ihrem Sog gab der europäische Technologie-Index um bis zu 1,8 Prozent nach.
Auslöser der aktuellen Verkäufe waren Börsianern zufolge Medienberichte, nach denen der chinesische Halbleiterkonzern CXMT eine neue Generation von Speicherchips für Rechenzentren auf den Markt bringen will. Damit würde das Unternehmen seinen technologischen Rückstand gegenüber westlichen Anbietern verringern.
JPMorgan reißt die Latte der Gewinnerwartungen
JPMorgan Chase verzeichnete einen Gewinnrückgang, der die Erwartungen der Wall Street verfehlte, nachdem das Unternehmen eine Verlangsamung an den Märkten und im Investmentbanking verzeichnet hatte. Die größte Bank des Landes meldete für das dritte Quartal einen Gewinn von 15,31 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 5,57 Dollar je Aktie. Analysten hatten mit einem Gewinn je Aktie von 5,93 Dollar gerechnet.
Der Umsatz von JPMorgan stieg im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 50,17 Milliarden Dollar und blieb damit hinter den von Wall-Street-Analysten erwarteten 51,23 Milliarden Dollar zurück. Die Ergebnisse wurden durch einen Verlust von 658 Millionen Dollar auf Wertpapiere im Bestand der Bank beeinträchtigt.
China-Krise macht BMW mächtig zu schaffen
Der Markteinbruch in China verdirbt BMW die Absatzzahlen. Obwohl die Münchner im dritten Quartal in Europa und den USA mehr Autos verkauften als vor einem Jahr, müssen sie auf Konzernebene einen Rückgang von 6,3 Prozent auf 551.072 Fahrzeuge hinnehmen, wie der Dax-Konzern mitteilte. Damit schneiden sie aber besser ab als die deutsche Konkurrenz, die Rückgänge zwischen gut acht und fast 20 Prozent meldet.
Entscheidend für den Rückgang bei BMW sind die schlechten Geschäfte in China. Dort leiden derzeit alle deutschen Hersteller unter einem Preiskrieg in einem insgesamt schrumpfenden Markt. Dem kann sich auch BMW nicht entziehen: Der Absatz in China sackt um 24,8 Prozent auf 114.355 ab.
Es grünt an der Börse Frankfurt
Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat seinen Gang nach oben fortsetzen können. Der deutsche Leitindex notierte am Mittag 0,5 Prozent höher bei 25.405 Punkten. Der EuroStoxx50 stieg um 0,2 Prozent auf 6213 Stellen. Der Euro lag 0,3 Prozent fester bei 1,1182 US-Dollar.
Nokia verkauft Sparte an Finanzinvestor
Nokia verkauft sein Geschäft mit privaten Funknetzen für Unternehmenskunden (Enterprise Campus Edge) an die Beteiligungsgesellschaft Aurelius. Der geplante Verkauf unterstütze die Strategie von Nokia, das Portfolio zu schärfen und Ressourcen auf Bereiche mit größerem langfristigen Wert zu konzentrieren, teilte der finnische Netzwerkausrüster mit. Der Abschluss der Transaktion werde in der ersten Hälfte des Jahres 2027 erwartet. Zum Kaufpreis machte Nokia keine Angaben. Die Sparte betreibt private Drahtlosdienste für fast 900 Kunden weltweit, unter anderem in der Fertigung, im Bergbau und in der Logistik.
Ryanair-Rückzug trifft BER hart
Der Berliner Flughafen BER will mit einer Sparrunde und dem Verschieben von Investitionen auf die Kürzungen von Ryanair reagieren. Man werde operativ gegensteuern und sich alle Personal- und Sachkosten ansehen, sagte Airport-Chefin Aletta von Massenbach. "Alles kommt auf den Prüfstand." Man werde weiter investieren, um Kosten zu senken und neue Erlösmöglichkeiten auszuloten. Im laufenden und im kommenden Jahr werde die Zahl der Passagiere am BER anders als geplant sinken. Grund sei, dass der Rückgang der Fluggäste von Ryanair zwar abgepuffert, aber nicht ganz ausgeglichen werden könne, sagte die Managerin.
Wie robust ist der Techsektor wirklich?
An den Börsen ist es merklich ruckeliger geworden. Der Tech-Sektor zeigt sich davon bislang aber eher unbeeindruckt. Wie lange das noch so bleiben kann, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Kemal Bagci von der BNP Paribas.
Finnische Aktie geht steil hoch
Die Anhebung der Jahresprognose gibt Finnair Auftrieb. Das Papier der finnischen Fluggesellschaft steigt um 14 Prozent, nachdem die Airline mitgeteilt hat, dass die Nachfrage nach Flugreisen die Erwartungen übertroffen und die Auswirkungen höherer Treibstoffkosten kompensiert habe. Das Unternehmen rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem Umsatz zwischen 3,5 und 3,6 Milliarden Euro, nach zuvor 3,4 bis 3,5 Milliarden Euro. Das vergleichbare operative Ergebnis werde bei 175 bis 220 Millionen Euro erwartet, teilte Finnair mit. Bislang hatte die Prognose bei 120 bis 190 Millionen Euro gelegen. Die hohen Treibstoffkosten seien zum Teil über die Ticketpreise weitergegeben worden.
Givaudan überrascht positiv
Givaudan hat im dritten Quartal die Markterwartungen deutlich übertroffen. Angetrieben von einem florierenden Duftstoffgeschäft und einer anhaltenden Erholung bei Aromen stieg der organische Umsatz um 8,6 Prozent, wie der Schweizer Duftstoff- und Aromenhersteller mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 4,7 Prozent gerechnet. Die Zahlen des Genfer Konzerns gelten als früher Indikator für die Nachfrage bei den belieferten Lebensmittel- und Kosmetikherstellern.
Die Sparte für Duftstoffe, die Essenzen für Parfüms und Haushaltsprodukte kreiert, verzeichnete ein Wachstum von 13,5 Prozent im Vergleich zu den von Experten prognostizierten 6,6 Prozent. Givaudan setzte wegen gestiegener Beschaffungskosten in diesem Jahr Preiserhöhungen um. In den ersten neun Monaten kletterten die Erlöse auf vergleichbarer Basis um 5,2 Prozent auf 5,89 Milliarden Franken. Damit lag der Konzern auch hier über der Analystenprognose von 3,9 Prozent.
Online-Broker verschärft Preiskampf um Altersvorsorgedepot
Trade Republic steigt in den Wettlauf um das günstigste Angebot für das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot ein. Mit einem Gratis-Modell verschärft der Online-Broker den Preiskampf unter Banken, die zuletzt reihenweise Angebote mit niedrigen Gebühren für das Altersvorsorgedepot vorgelegt haben. Damit können Sparer ab 2027 üppige Zulagen vom Staat erhalten, wenn sie fürs Alter in Indexfonds (ETFs), Fonds und Anleihen investieren.
Trade Republic verzichtet wie viele Anbieter auf Depot- und Ausführungskosten, verlangt aber obendrein bei mehreren Dutzend ETFs keine laufende Verwaltungsgebühr. Das Modell zum Nulltarif will Trade Republic für verschiedene Modelle des Altersvorsorgedepots anbieten, also für ein fixes Standarddepot und auch für das freie Altersvorsorgedepot, das Anleger selbst gestalten können. Die Fondskosten bei mehr als 50 ETFs entfallen laut den Angaben und werden monatlich reinvestiert.
Eurozonen-Anleiherenditen gehen runter
Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone haben im Sog der US-Treasury-Renditen und gestützt durch sinkende Ölpreise niedriger eröffnet. Die globalen Anleiherenditen entfernen sich von ihren jüngsten Mehrjahres- oder Mehrjahrzehntehochs, da Anleger deren erhöhtes Niveau als zunehmend attraktiv für langfristige Käufe erachten. Das Angebot an Staatsanleihen in der Eurozone wird aus den Niederlanden, Italien und Deutschland kommen. Die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe fällt laut Tradeweb um 3,6 Basispunkte auf 3,438 Prozent.
Höhere Öl- und Gaspreise befördern BP-Schuldenabbau
BP will im Dezember die aktualisierte Konzernstrategie vorstellen. Damit erhält die neue Vorstandsvorsitzende Meg O'Neill erstmals Gelegenheit, Investoren ihre Vorstellungen für den britischen Energiekonzern darzulegen. Wie BP mitteilte, will der Konzern am 15. Dezember in New York über seine Strategie und seinen Ausblick informieren. O'Neill führt BP seit April und hat bislang die Stärkung der Bilanz zur Priorität gemacht. Zudem hat sie daran gearbeitet, Portfolio und Unternehmensstruktur zu vereinfachen.
Höhere Öl- und Gaspreise sowie Veräußerungen haben dazu beigetragen, die Nettoverschuldung zu senken. BP teilte mit, der Konzern erwarte zum Ende des dritten Quartals eine Nettoverschuldung zwischen 13,5 Milliarden und 14,5 Milliarden US-Dollar, nach 22,3 Milliarden Dollar zum Ende des zweiten Quartals. Bisher hatte das Unternehmen eine Nettoverschuldung von 14 Milliarden bis 18 Milliarden Dollar bis Ende 2027 angestrebt.
Brent bewegt sich um 105-Dollar-Marke
Die Aussicht auf zusätzliche Diesellieferungen aus Russland lässt die Ölpreise leicht fallen. Die Nordseesorte Brent und US-Leichtöl WTI verbilligen sich jeweils um 1,5 Prozent auf bis zu 105 und 92,17 Dollar je Barrel.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, Russland habe zugestimmt, Diesel auf die Weltmärkte zu liefern. Seine Regierung habe die US-Sanktionen gegen russischen Treibstoff vorübergehend aufgehoben. Gleichzeitig blieben die Versorgungsrisiken im Nahen Osten im Fokus der Anleger. "Frische Diesellieferungen aus Russland und stabilere saudische Ströme bringen zwar eine gewisse Entlastung, doch der Markt scheint immer noch mehr über das Risiko weiterer Angriffe auf Schiffe oder Pipelines am Golf besorgt zu sein", sagte der Analyst Tim Waterer vom Brokerhaus KCM Trade.
Die OPEC hatte zudem ihre Prognose für das Wachstum der Ölnachfrage in diesem Jahr auf 400.000 Barrel pro Tag gesenkt. Zu Jahresbeginn war sie noch von 1,4 Millionen Barrel ausgegangen.
Inflation belastet Weltwirtschaft
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet erst nächstes Jahr wieder mit einem stärkeren Wachstum der Weltwirtschaft. Für dieses Jahr hob die Finanzorganisation ihre Prognose minimal auf 3,1 Prozent an, wie der IWF mitteilte. 2025 waren es 3,5 Prozent. Nächstes Jahr dürften es unverändert 3,4 Prozent werden, wenn sich die Lage im Nahen Osten wie erwartet normalisiert. Die hohen Energiepreise belasteten die Weltwirtschaft, fügte der IWF hinzu. Gleichzeitig stützten aber hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) die Wirtschaft.
Der IWF traut Indien ein deutlich höheres Wachstum zu, Deutschland ebenfalls, vor allem für dieses Jahr. Wachstumstreiber sind zudem die USA und China.
Dax hält sich stabil
Der Dax startet stabil in den heutigen Handel. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich um 25.320 Punkte. Zum Wochenbeginn hatte er 0,8 Prozent zugelegt und war mit 25.278 Zählern aus dem Geschäft gegangen. Der Ölpreis gibt zwar nach, ein Barrel Brent kostet dennoch weiterhin um 105 Dollar. In Asien gab es zudem deutliche Kurseinbußen bei den Technologieaktien.
"Casino-Mentalität" schlägt zu
Schwache Sektorvorgaben dürften europäische Chipaktien belasten. Der Philadelphia Semiconductor Index hat gestern 2,7 Prozent verloren, der technologielastige Kospi-Index in Südkorea bricht um mehr als sechs Prozent ein. Auslöser sind neue Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms.
Broadcom-Chef Hock Tan wurde mit Aussagen zitiert, dass Finanzierungsprobleme zu einem größeren Hindernis für die KI-Expansion werden könnten als Engpässe bei Prozessoren, Speicherchips oder Strom. Daneben verglich er die Stimmung im Sektor mit einer "Casino-Mentalität". Anleger warten nun mit Spannung auf die Geschäftszahlen der Chip-Giganten ASML am Mittwoch und TSMC am Donnerstag. Genauso wichtig wie die Zahlen dürften die Ausblicke werden.
Teurer Sprit treibt Inflation
Rekordhohe Preise für Benzin und Diesel haben die Inflation in Deutschland im September auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren getrieben. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich um 3,3 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 2,9 Prozent im August, wie das Statistische Bundesamt seine frühere Schätzung bestätigte. Einen höheren Wert gab es zuletzt im Dezember 2023.
"Verantwortlich für den Anstieg der Inflationsrate war erneut die Entwicklung der Energiepreise", sagte die Präsidentin des Statistikamtes, Ruth Brand. "Besonders zeigte sich die Teuerung bei Mineralölprodukten an den Tankstellen und beim Heizöl."
Kospi bricht ein
Teilweise kräftig abwärts geht es an den ostasiatischen Aktienmärkten. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen, anstehende US-Inflationsdaten und der Beginn der Berichtssaison in den USA drückten auf das Sentiment, heißt es. Unter Abgabedruck stehen dabei vor allem die Technologiewerte, die den negativen Vorgaben der Wall Street folgen. Dort hatten vor allem Chip-Werte nachgegeben mit Aussagen von Broadcom-CEO Hock Tan.
Unter Druck steht vor allem die technologielastige Börse in Seoul, wo es für den Kospi um 6,3 Prozent nach unten geht. Damit baut der Index seine Vortagesverluste aus. Die Aktien der Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix knicken um 8,0 und. 9,0 Prozent ein.
In Tokio, wo nach der Feiertagspause zu Wochenbeginn wieder gehandelt wird, fällt der Nikkei 2,0 Prozent. Der Topix büßt lediglich 0,1 Prozent ein. Auch hier stehen vor allem die Technologiewerte unter Druck. So rutschen Kioxia Holdings um 13,5 Prozent ab, Advantest geben um 5,2 Prozent nach und Softbank Group verlieren 8,4 Prozent. Der Shanghai-Composite reduziert sich um 0,3 Prozent und der Hang-Seng-Index büßt 0,4 Prozent ein. In Sydney erhöht sich dagegen der S&P/ASX-200 um 0,2 Prozent, obwohl sich die Reserve Bank of Australia die Möglichkeit einer weiteren Zinserhöhung offen gehalten hat.
Leichte Abschläge zeichnen sich ab
Europas Börsen dürften mit leichten Abgaben in den Handel starten - und dies trotz eines wieder bei über 105 Dollar notierenden Brent-Ölpreises. Positiv ist aber die sich fortsetzende Entspannug an den Anleihemärkten. Die vielbeachtete zehnjährige US-Benchmarkanleihe rentiert bei 5,19 Prozent, ein Minus von 5 Basispunkten (Bp). Im Handel heißt es dazu, dass sich die Entwicklung an den Anleihe- und Energiemärkten zuletzt etwas entkoppelt hätten, es steige die Zuversicht, dass die Hochstände der Renditen an den Anleihemärkten zumindest zunächst nicht wieder gestestet werden.
Zunehmend dürfte die Berichtssaison für das dritte Quartal Akzente setzen. Diese könnte nach Einschätzung der Deutschen Bank genauso wie die für das zweite Quartal positiv überraschen. Die Nachfrage sei stark genug, um es den Unternehmen zu erlauben, höhere Preise weiterzugeben. Den "offiziellen" Auftakt bilden die Geschäftszahlen der US-Banken Wells Fargo, Goldman Sachs, JP Morgan sowie der Citigroup.
Droht Europa eine neue Schuldenkrise?
Die Finanzierungskosten Frankreichs sind deutlich gestiegen. Im ntv-Geldanlage-Check erklärt Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest, warum die Lage kritisch ist, was Paris von Italien lernen könnte und welche Risiken er für Deutschland sieht.
Credit Agricole übernimmt Mittelstandsbank IKB
Die französische Großbank Credit Agricole übernimmt die IKB Deutsche Industriebank. Eine entsprechende Vereinbarung für die vollständige Übernahme vom Finanzinvestor Lone Star sei unterzeichnet worden, teilte Credit Agricole mit. Der Kauf soll bis Ende des zweiten Quartals 2027 abgeschlossen sein, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden. Die Unternehmen machten keine Angaben zum Kaufpreis. Die Transaktion werde aus eigenen Mitteln finanziert.
Die IKB mit Sitz in Düsseldorf beschäftigt rund 600 Mitarbeiter und verfügt über sechs Regionalbüros in Deutschland. Die Bilanzsumme der Bank belief sich zum 31. Dezember 2025 auf 14,3 Milliarden Euro, das Kreditvolumen lag bei 8,2 Milliarden Euro. IKB-Chef Michael H. Wiedmann zeigte sich optimistisch. "Der Beitritt zur Credit-Agricole-Gruppe schlägt ein neues Kapitel für die IKB auf." Die Bank gewinne dadurch an Finanzkraft und erhalte zudem Zugang zum internationalen Netzwerk einer der führenden europäischen Bankengruppen, behalte jedoch ihre Kundennähe und Branchenexpertise bei.
Anthropic dämmt heimliche KI-Kopien ein
Anthropic hat das massenhafte Abgreifen von Daten durch Konkurrenten nach eigenen Angaben stark eingedämmt. Neue Schutzmaßnahmen für die hauseigenen Claude-Modelle hätten die bei sogenannten Destillationsangriffen erbeuteten Datenmengen um 90 bis 99 Prozent reduziert, teilte das US-KI-Unternehmen mit. Bei dieser Methode versuchen Rivalen, die Fähigkeiten fortschrittlicher Künstlicher Intelligenz (KI) zu kopieren, um eigene Modelle schneller und kostengünstiger zu entwickeln. Anthropic erschwerte nun den Zugriff auf die geschützten Denkprozesse von Claude über Proxy-Netzwerke und sperrte Zehntausende Konten.
Als Beispiel nannte das kalifornische Unternehmen das chinesische KI-Startup Z.ai (Zhipu). Dieses habe versucht, für die Entwicklung seines eigenen Modells GLM-5.3 Fähigkeiten von Claude zu kopieren. Solche Praktiken stellten ein Risiko für die nationale Sicherheit dar, erklärte Anthropic mit Blick auf den verschärften Technologiewettbewerb zwischen den USA und China.
Das ist los im frühen Devisengeschäft
Am Devisenmarkt sorgt die vorsichtige Stimmung der Anleger grundsätzlich für eine Nachfrage nach sicheren Häfen. Zudem weist der IWF auf eine hohe Volatilität bei asiatischen Währungen hin, die staatliche Interventionen rechtfertigen könnte. Im asiatischen Handel verliert der Dollar dennoch 0,2 Prozent auf 158,25 Yen und legt leicht auf 6,6954 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,2 Prozent niedriger bei 0,8328 Franken. Parallel dazu steigt der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1173 Dollar und zieht leicht auf 0,9305 Franken an.
Ausverkauf bei Halbleiterwerten
Geopolitische Spannungen und schwache US-Technologiewerte schicken die asiatischen Aktienmärkte auf Talfahrt. Die japanische Börse in Tokio tendiert schwächer, wobei der Nikkei-Index 2,5 Prozent auf 67.292,39 Punkte nachgibt. Der breiter gefasste Topix notiert 0,5 Prozent niedriger bei 4085,91 Zählern. Auch in China ziehen sich die Anleger zurück. Der Shanghai Comppsite verliert 0,9 Prozent auf 3761,24 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 1,3 Prozent auf 4232,65 Punkte.
In Japan drückt vor allem der Ausverkauf bei Halbleiterwerten auf die Stimmung. "Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der japanische Aktienmarkt heute von dem Abwärtstrend bei den US-Halbleiteraktien beeinflusst wird", sagt Maki Sawada, Strategin bei Nomura Securities. Zudem sorgen geopolitische Risiken für Verunsicherung: Sorgen über einen Angriff auf einen saudi-arabischen Flughafen und die diskutierte "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine dämpften die Risikobereitschaft. Zu den größten Verlierern zählen Chipwerte wie Kioxia Holdings mit einem Minus von 13 Prozent sowie Taiyo Yuden und Kokusai Electric.
In China steht Tencent im Fokus. Der Technologiekonzern plant die Ausgabe von Anleihen im Volumen von mindestens 4,5 Milliarden Dollar, um seine massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) zu finanzieren.
Japans Großhandelspreise steigen
Die Großhandelspreise in Japan sind im September im Jahresvergleich um 6,8 Prozent gestiegen und nähren damit am Markt die Erwartung einer baldigen Zinserhöhung. Unternehmen hätten die höheren Kosten für Treibstoff und Chemikalien weitergegeben, teilte die Bank of Japan mit. Der Anstieg des Preisindex für Unternehmensgüter, der die Preise misst, die sich Firmen gegenseitig für Waren und Dienstleistungen in Rechnung stellen, fiel jedoch geringer aus als erwartet. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 7,6 Prozent gerechnet, nachdem der Index im August um 7,6 Prozent geklettert war.
Ein Zeichen für den anhaltenden Preisdruck durch die Schwäche der heimischen Währung sind die auf Yen basierenden Einfuhrpreise, die im September im Jahresvergleich um 24,5 Prozent in die Höhe schnellten. Die Notenbank wird die Daten bei ihrer Zinssitzung in diesem Monat auswerten, wenn sie neue vierteljährliche Wachstums- und Inflationsprognosen vorlegt.
Microsoft knackt Vier-Billionen-Marke
Der geplante groß angelegte Einsatz eigener KI-Chips hat Microsoft-Anleger optimistisch gestimmt und den Marktwert des US-Softwarekonzerns erstmals seit rund einem Jahr wieder über die Marke von vier Billionen Dollar gehievt. Die Papiere legen um bis zu 1,4 Prozent auf 542,74 Dollar zu, nachdem Microsoft die nächste Generation seines eigenen KI-Chips mit dem Namen Maia 300 angekündigt hat. Dieser soll bei KI-Anwendungen rund 40 Prozent effizienter sein als führende Konkurrenzsysteme, teilte der Konzern mit, ohne die zum Vergleich herangezogenen Systeme zu nennen. Im nächsten Jahr plane Microsoft möglicherweise mehr als eine Million davon einzusetzen, um interne KI-Dienste zu unterstüzen und Kosten zu sparen. Die Microsoft-Aktie hat damit seit Jahresbeginn rund zwölf Prozent zugelegt.
KI-Boom als Wachstumsmotor
Der Dax ist positiv in die neue Handelswoche gestartet und konnte damit seine Aufwärtsbewegung vom Ende der vergangenen Woche fortsetzen. Der deutsche Börsenleitindex schloss 0,8 Prozent fester mit 25.278 Punkten. Für Rückenwind sorgte laut Marktteilnehmern die fortgesetzte Ruhe an den Anleihemärkten. Beruhigt hatte sich außerdem die viel beachtete Zinsdifferenz zwischen deutschen und französischen Anleihen vor dem Hintergrund der Haushaltsprobleme Frankreichs.
Heute will der Internationale Währungsfonds seine neuen Prognosen für die Weltwirtschaft veröffentlichen. IWF-Chefin Kristalina Georgiewa hat angedeutet, dieses Jahr mit einem Zuwachs von rund drei Prozent zu rechnen. Hohe Investitionen in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz seien dabei ein Treiber. Die neuen Prognosen sind eine wichtige Diskussionsgrundlage für die Herbsttagung der Finanzorganisation, die diese Woche in Thailand stattfindet. Hohe Energiepreise durch den von den USA begonnenen Krieg gegen den Iran hatten die Weltwirtschaft zuletzt belastet. Im Juli hatte der IWF für 2026 ein globales Wachstum von 3,0 Prozent in Aussicht gestellt, das sich 2027 dann auf 3,4 Prozent erhöhen dürfte.
Unternehmensseitig legt BMW als letzter deutscher Autobauer Absatzzahlen für das Sommerquartal vor. Börsianer dürften besonders darauf achten, wie das Unternehmen in China abgeschnitten hat. Die Konkurrenz aus Stuttgart und Wolfsburg verzeichnete wegen des kollabierenden chinesischen Marktes jeweils ein Absatzminus. Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs und dem damit verbundenen Anstieg der Spritpreise sind die Verkäufe von Verbrennerfahrzeugen in China unter Druck, während die deutschen Hersteller bei Elektroautos nur schwer den Anschluss finden.
Und dann richtet sich der Anlegerfokus auf eine neue Berichtssaison. Die startet in den USA traditionell mit den Großbanken. Heute öffnen vier von ihnen ihre Bücher: JPMorgan, Goldman Sachs, Citigroup und Wells Fargo.
Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.






