Der Börsen-Tag
18. August 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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11:17 Uhr

Volle Akku-Power bei Einhell

Einhell hat sich dank seiner starken Akku-Sparte im ersten Halbjahr wacker geschlagen. Trotz der allgemeinen Konjunkturflaute und der für das Gartengeschäft widrigen Wetterbedingungen konnte der Umsatz leicht auf 636,2 Millionen Euro gesteigert werden, wie der im Kleinwerteindex SDax gelistete Werkzeughersteller mitteilte. Das Ergebnis blieb mit 62,6 Millionen Euro stabil.

Zugpferd sei einmal mehr die Akku-Plattform Power X-Change gewesen, die ihren Anteil am Konzernumsatz auf 56 Prozent ausbaute. Der Vorstand bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr, die weiterhin einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro und eine Rendite von etwa neun Prozent vorsieht.

Volle Akku-Power bei Einhell
10:52 Uhr

Warum der Aufschwung trotz Jobflaute weitergeht

Der US-Arbeitsmarkt stagniert - und das, obwohl die Wirtschaft boomt. Wie passt das zusammen? Wie geht es weiter und auf welche Indices sollten Anleger jetzt setzen? Darüber spricht Raimund Brichta mit Edgar Walk von Metzler Asset Management.

Warum der Aufschwung trotz Jobflaute weitergeht
10:24 Uhr

Jobverluste jetzt auch bei Dienstleistungen

Nach der Industrie schwächelt jetzt auch die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen. Erstmals seit der Corona-Krise ist dort im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gesunken, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Die Erwerbstätigenzahl im Dienstleistungssektor sank in der Jahresfrist um 0,1 Prozent oder 27.000 Personen. 

Einen weiteren Beschäftigungsaufbau von 1,5 Prozent gab es zwar im Öffentlichen Dienst einschließlich Erziehung und Gesundheit, doch die meisten übrigen Dienstleistungen schwächelten. Im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe sank die Zahl der Erwerbstätigen um 1,1 Prozent. 

Jobverluste jetzt auch bei Dienstleistungen
10:07 Uhr

Nahost-Sorgen und Rendite-Ruck setzen Dax nun stärker zu

Das Ausbleiben einer Verlängerung des Waffenstillstands im Iran-Krieg und steigende Anleiherenditen belasten den Dax. Der deutsche Leitindex vergrößerte am Vormittag seine Verluste und fiel um 0,7 Prozent auf 26.164 Punkte. Der EuroStoxx50 notierte 0,6 Prozent tiefer bei 6494 Stellen.

US-Präsident Donald Trump erwartet nach eigenen Worten nicht, dass der Iran einem für die USA akzeptablen Abkommen zustimmt. Er machte zudem deutlich, dass die USA keine Verlängerung der ausgelaufenen Waffenruhe-Vereinbarung mit dem Iran anstreben. Die Verunsicherung der Investoren spiegelte sich unter anderem am globalen Anleihemarkt wider. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen, die am Montag ein 15-Jahres-Hoch erreicht hatte, stieg weiter und lag zuletzt bei 3,248 Prozent. Bei steigenden Anleiherenditen sinkt die Nachfrage nach Aktien, da diese als risikoreichere Anlagen gelten.

Nahost-Sorgen und Rendite-Ruck setzen Dax nun stärker zu
09:57 Uhr

Großaktionär Frasers stärkt Stellung bei Hugo Boss

Der Großaktionär Frasers Group hat seinen Anteil an Hugo Boss weiter aufgestockt. Frasers habe seine Beteiligung an dem Modekonzern auf 47,89 Prozent ausgebaut, teilten die Briten mit. Sie versuchen bereits seit Mitte Juni das Ruder bei den Schwaben zu übernehmen. Im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Angebots bewertete Frasers das MDax-Unternehmen mit rund 2,7 Milliarden Euro.

Die Konditionen hielt das Management von Hugo Boss zwar für nicht ausreichend. Offenbar gelingt es Frasers aber trotzdem, weitere Anteile einzusammeln. Die zusätzliche Annahmefrist lief bis zum 13. August. Die EU-Kommission hat der Übernahme zugestimmt. Frasers ist ein Einzelhandelskonglomerat, hinter dem der Unternehmer Mike Ashley steckt.

Großaktionär Frasers stärkt Stellung bei Hugo Boss
09:32 Uhr

Baugenehmigungen mit stärkstem Anstieg seit zehn Jahren

Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland ist im ersten Halbjahr so stark gestiegen wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Sie nahm um 15,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 126.300 zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das sei das größte Plus für diesen Zeitraum seit 2016. "Allerdings erfolgte der aktuelle Anstieg vom niedrigen Niveau der ersten sechs Monate der Jahre 2024 und 2025", fügten die Statistiker hinzu. Höhere Zinsen und Materialkosten hatten in den Vorjahren viele Bauherren abgeschreckt.

Baugenehmigungen mit stärkstem Anstieg seit zehn Jahren
09:16 Uhr

Es geht abwärts für den Dax

Der Dax setzt zum Start ins heutige Geschäft die leichte Abwärtsbewegung vom Wochenbeginn fort. Der deutsche Börsenleitindex, der gestern 0,4 Prozent auf 26.339 Punkte verloren hatte, notiert aktuell im Bereich von 26.260 Zählern. Marktteilnehmer verweisen auf steigende Ölpreise und darauf, dass die Berichtssaison ausklinge und so von dieser Seite Impulse fehlten.

Es geht abwärts für den Dax
08:59 Uhr

Ölpreise legen weiter zu

Am Rohstoffmarkt legen die Ölpreise zu. So verteuert sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,5 Prozent auf 91,34 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 0,7 Prozent fester bei 85,06 Dollar. 

Ölpreise legen weiter zu
08:38 Uhr

Inflationssorgen leben wieder auf

An den asiatischen Börsen überwiegen die Einbußen. Deutlich gestiegene Ölpreise schüren Inflationssorgen und treiben die Renditen an den Anleihemärkten nach oben, weil damit Spekulationen über steigende Leitzinsen einhergehen. In Tokio gibt der Topix um 0,8 Prozent nach, der technologielastige Kospi in Seoul büßt 0,5 Prozent ein. Er war mit einem Sprung um 3 Prozent nach oben aus der Feiertagspause am Montag zurückgekehrt, ehe er nach unten abdrehte. In Schanghai und in Hongkong, beide am Montag fest in die neue Woche gestartet, geht es um 0,4 bzw. 0,7 Prozent nach unten. In Sydney kann sich das Marktbarometer dagegen gut behaupten. Hier stützt ein Index für die Verbraucherstimmung, der den zweiten monatlichen Anstieg in Folge zeigt.

Brent-Öl verteuert sich aktuell zwar nur moderat auf rund 91,50 Dollar, der Preis hatte aber am späten Vorabend noch einen Schub nach oben gemacht und liegt nun rund 4 Dollar höher als am Vortag. Die Entwicklung spiegelt neue Unsicherheiten im Nahen Osten wider, weil die Aussicht auf eine Einigung zwischen den USA und Iran schwindet, was wiederum Sorgen um die Versorgung über die Straße von Hormus befeuert.

Verkauft werden Technologieaktien und auch solche mit KI-Fantasie aus dem Chipsektor, obwohl Nvidia gerade erst ein weiteres großes Engagement in KI-Infrastruktur mitteilte. Der Chipriese will mit bis zu 105 Milliarden Dollar an Finanzierungen einen neuen OpenAI-Rechenzentrumskomplex in Ohio unterstützen.

Inflationssorgen leben wieder auf
08:20 Uhr

Asiens Währungen konsolidieren

Asiatische Währungen konsolidieren gegenüber dem US-Dollar, könnten durch steigende Rohölpreise belastet werden, die typischerweise zu höherer Inflation führen und das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen. Die Woche habe als "risk-off"-Sitzung begonnen, so das Team von Global Economics & Markets Research von UOB. Es verweist auf den Ausverkauf an der Wall Street am Montag, der durch erneute Spannungen im Nahen Osten ausgelöst worden sei. Rohöl der Sorte Brent sei über Nacht gestiegen, was neue Inflationssorgen geschürt habe, fügt das Team hinzu. 

Asiens Währungen konsolidieren
08:03 Uhr

Anleger zwischen Optimismus und Pessimismus

Der Dax wird wohl mit Verlusten in den Handel starten. Gestern hatte der deutsche Leitindex 0,4 Prozent tiefer bei 26.339 Punkten geschlossen. Für schlechte Stimmung an den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks sorgten vor allem anhaltende Spannungen zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump erwartet nach eigenen Worten nicht, dass der Iran einem für die USA akzeptablen Abkommen zustimmt. Trump machte zudem deutlich, dass die USA keine Verlängerung der Waffenruhe-Vereinbarung mit dem Iran anstreben. Das am 17. Juni unterzeichnete Papier sah dafür eine Frist von 60 Tagen vor. Ein hochrangiger iranischer Vertreter hatte gesagt, der Iran werde zu einer "vollständig offensiven" Militärhaltung übergehen.

Im Fokus der Anleger stehen frische Daten zur Konjunktur. Die Börsenprofis dürften im August optimistischer auf die deutsche Wirtschaft geblickt haben. Dies wird nach Ansicht von Experten an dem vom Mannheimer Forschungsinstitut ZEW erhobenen Barometer abzulesen sein. In den USA warten Anleger auf die Daten zu den Importpreisen und zur Industrieproduktion im Juli.

Anleger zwischen Optimismus und Pessimismus
07:45 Uhr

Trump-Zölle gegen Kanada – "Verhandlungen sind heikel"

Kurz vor dem möglichen Inkrafttreten neuer US-Zölle auf eine breite Palette kanadischer Güter will Kanadas Premierminister Mark Carney mit Donald Trump über eine Lösung verhandeln. Er wolle in den kommenden Stunden mit dem US-Präsidenten sprechen, sagte er. "Die Verhandlungen sind sehr intensiv und heikel. Dies ist nicht der richtige Zeitpunkt, um öffentlich über die Verhandlungen zu sprechen", unterstrich er.

Trump hatte im Juli Zusatzzölle in Höhe von 50 Prozent angekündigt. Betroffen wären laut dem Weißen Haus eine Reihe von Gütern, die in die USA importiert werden - als Beispiele wurden Hockeyschläger, Wein und Zement genannt. Die Zölle sollen am 19. August in Kraft treten.

Laut einer Erklärung aus dem Weißen Haus reagieren die USA damit "auf Kanadas diskriminierende Behandlung amerikanischer Produkte". Genannt wurden etwa Autos, Alkohol und Milchprodukte.

Trump-Zölle gegen Kanada – "Verhandlungen sind heikel"
07:29 Uhr

Für KI-Training? Google kauft US-Airline-Daten

Google hat sich zum Training Künstlicher Intelligenz ein riesiges Datenpaket des pleitegegangenen US-Billigfliegers Spirit Airlines gesichert. Für ein Gebot von zehn Millionen Dollar ersteigerte der Tech-Riese in einer Auktion unter anderem rund 100 Millionen E-Mails sowie 500 Millionen Unterhaltungen über die Messaging-Plattform Microsoft Teams, wie aus Unterlagen im Insolvenzverfahren hervorgeht.

Google betonte, dass vor der Übergabe der Daten alle personenbezogenen Informationen von einem weiteren Unternehmen entfernt werden sollen. Der Datensatz könne helfen, "unsere Produkte und KI-Modelle zu verbessern", hieß es. Zu dem Paket gehören auch Software sowie Daten zur Preisgestaltung.

Der Kauf passt zu in jüngster Zeit bekanntgewordenen Versuchen von KI-Firmen, firmeninterne Kommunikation etwa gescheiterter Start-ups zum Training Künstlicher Intelligenz zu erwerben. Die Idee dabei ist unter anderem, zur Verbesserung der KI reale Abläufe in Unternehmen zu simulieren. Unterlegener Bieter bei der Spirit-Auktion war die KI-Firma Mercor mit einem Gebot von 7,5 Millionen Dollar.

Für KI-Training? Google kauft US-Airline-Daten
07:11 Uhr

Anleger schalten auf Risiko-Aversion um

Das Ende eines Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran belastet die Aktienmärkte in Asien. An den Finanzmärkten schalten die Anleger auf Risiko-Aversion um. In Tokio gibt der Nikkei-Index 1,6 Prozent nach. Die Börse in Shanghai verliert 0,2 Prozent. Gegen den Trend legt die Börse in Seoul nach einem Feiertag mehr als drei Prozent zu.

"Normalerweise seien Bewegungen der zehnjährigen US-Anleihen über 4,65 Prozent von beruhigenden Worten der Trump-Regierung gefolgt", kommentieren die Analysten der ING. "Dieses Mal hören wir das nicht." Die Verunsicherung spiegelt sich auch am Anleihemarkt wider: Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihen steigt auf ein Drei-Dekaden-Hoch von 2,945 Prozent.

Anleger schalten auf Risiko-Aversion um
06:52 Uhr

Bitcoin fällt bei schwacher Nachfrage

Der Bitcoin gibt im nach und verliert 0,4 Prozent auf 64.124,92 US-Dollar. Die Kurse blieben trotz einer leichten Erholung in der vergangenen Woche in einer Handelsspanne, sagt Chris Beamish, Analyst bei Glassnode Research. Die Handelsaktivität verlangsame sich weiter, was auf eine begrenzte Liquidität und einen Mangel an Verkäufern hindeute, die bereit seien, große Wetten auf Bitcoin einzugehen, kommentiert der Stratege. Auch die Nachfrage institutioneller Anleger sei schwach. Insgesamt bleibe Bitcoin zwischen anhaltendem kurzfristigen Verkaufsdruck und einer relativ widerstandsfähigen längerfristigen Positionierung gefangen, fügt er hinzu.

Bitcoin fällt bei schwacher Nachfrage
06:36 Uhr

Es geht um bis zu 1,4 Billionen Dollar

Im großangelegten US-Prozess um mutmaßlich abhängig machende Social-Media-Plattformen werden die Eröffnungsplädoyers gehalten. 29 US-Bundesstaaten haben Klage gegen Meta eingereicht. Sie werfen dem US-Technologiekonzern vor, junge Nutzer mit Instagram und Facebook bewusst abhängig zu machen. Außerdem sammle er unrechtmäßig Daten Minderjähriger. Meta weist die Anschuldigungen zurück. Dem Unternehmen drohen nach eigenen Angaben Schadenersatzzahlungen von bis zu 1,4 Billionen Dollar. Darüber hinaus könnte Meta gezwungen werden, bestimmte Funktionen bei Facebook und Instagram zu ändern oder abzuschalten.

Es geht um bis zu 1,4 Billionen Dollar
06:16 Uhr

Das ist los im frühen Devisenhandel

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 159,49 Yen und legt leicht auf 6,7430 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8110 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1576 Dollar. Der Dollar-Index, der den Greenback mit sechs anderen wichtigen Währungen vergleicht, notiert in der Nähe eines Zweimonatstiefs.

Das ist los im frühen Devisenhandel
05:59 Uhr

Wie ist es um die Stimmung bestellt?

Der Dax ist schwächer in die neue Handelswoche gestartet, bleibt aber weiterhin in Schlagdistanz zu seinem am vergangenen Mittwoch markierten Allzeithoch von 26.573,50 Punkten. Gestern schloss er 0,4 Prozent im Minus mit einem Stand von 26.339 Zählern. Anleger verfolgten weiterhin aufmerksam die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten, hieß es.

Laut den Experten von Index-Radar lag der verhaltene Wochenauftakt neben dem sommerbedingt dünnen Volumen auch daran, dass die Nachrichtenlage derzeit keinen zwingenden Grund liefere, um «mit beiden Beinen noch stärker in den Markt zu springen». Die Berichtssaison sei so gut wie abgeschlossen und falle jetzt als Kaufanreiz weitgehend weg.

Heute rückt die deutsche Konjunktur in den Fokus. Die Börsenprofis dürften im August optimistischer auf die deutsche Wirtschaft geblickt haben. Dies wird nach Ansicht von Experten an dem vom Mannheimer Forschungsinstitut ZEW erhobenen Barometer abzulesen sein: Für den sogenannten ZEW-Index wird eine Aufwärtsbewegung auf 30,0 Punkte nach 26,3 Zählern im Juli erwartet. Es wäre der vierte Anstieg in Folge. Die hiesige Wirtschaft hatte sich im Frühjahr trotz der Belastungen durch den Iran-Krieg als überraschend robust erwiesen und war um 0,2 Prozent gewachsen.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

Wie ist es um die Stimmung bestellt?