Der Börsen-Tag
21. April 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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08:22 Uhr

Kupferpreis gibt nach

Der Preis für Kupfer gibt leicht nach. Die Aussicht auf Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bleibe ungewiss, teilen die Marktexperten von Galaxy Futures mit. Eine längere Schließung der Straße von Hormus könnte die Kupferproduktion beeinträchtigen, heißt es weiter. Der Dreimonatskontrakt auf Kupfer verbilligt sich um 0,3 Prozent auf 13.230,50 US-Dollar je Tonne.

Kupferpreis gibt nach
08:03 Uhr

Chinas Automarken drängen nach Deutschland 

Chinesische Automarken gewinnen in Deutschland und Europa immer mehr an Boden. Im ersten Quartal waren sie für rund 3,1 Prozent der Neuzulassungen in Deutschland verantwortlich, wie sich aus Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes ablesen lässt. Das ist zwar nur ein kleiner Anteil, doch er wächst schnell: Im Gesamtjahr 2025 waren es 2,4 Prozent, 2024 erst 1,7 Prozent.

Vor allem zwei Marken liegen aktuell vorne: BYD und MG Rowe, die im ersten Quartal zusammen deutlich mehr als die Hälfte der chinesischen Neuzulassungen in Deutschland ausmachen. Europäische Marken in chinesischer Hand wie Volvo oder Smart sind dabei nicht mitgezählt.

Auf EU-Ebene sind die chinesischen Marken noch stärker. Die Zahlen des Branchenverbandes ACEA für Januar und Februar - März liegt noch nicht vor - zeigen alleine für BYD einen Marktanteil von 1,8 Prozent und für die MG-Mutter SAIC, zu der auch noch Maxus gehört, 1,9 Prozent.

Chinas Automarken drängen nach Deutschland 
07:45 Uhr

Ölpreise fallen

Am Rohstoffmarkt geben die Ölpreise zunächst etwas nach. So verbilligt sich etwa die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,7 Prozent auf 94,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 1,2 Prozent schwächer bei 88,50 Dollar.

Ölpreise fallen
07:30 Uhr

ChatGPT-Rivale nimmt 100 Milliarden in die Hand

Amazon vertieft mit einer weiteren Milliarden-Investition die Allianz mit dem OpenAI-Rivalen Anthropic. In einem ersten Schritt wird Amazon 5 Milliarden Dollar in den Entwickler des KI-Chatbots Claude stecken, in weiteren Schritten könnten es bis zu 20 Milliarden Dollar mehr werden.

Zugleich wird Anthropic auf Amazons Chips mit dem Namen Trainium zurückgreifen, um seine KI-Modelle zu trainieren. Insgesamt will der Claude-Entwickler in den kommenden zehn Jahren mehr als 100 Milliarden Dollar für Halbleiter und Rechenleistung von Amazon ausgeben. Der weltgrößte Online-Händler ist mit seiner Tochterfirma AWS der weltgrößte Anbieter von Cloud-Diensten. Zuvor war Amazon bereits ein führender Geldgeber von Anthropic mit Investitionen von insgesamt acht Milliarden Dollar.

ChatGPT-Rivale nimmt 100 Milliarden in die Hand
07:11 Uhr

Tech-Aktien im Depot - Iran-Krieg im Blick

Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich fester.. Die Börsen reagieren erleichtert auf Berichte, wonach der Iran eine Teilnahme an Friedensgesprächen mit den USA in Pakistan erwägt. Zudem stützen erneute Wetten auf Künstliche Intelligenz (KI) die Nachfrage. Die Anleger blicken darüber hinaus auf eine Anhörung im US-Senat zur Bestätigung von Kevin Warsh im Laufe des Tages. Er ist der Kandidat von US-Präsident Donald Trump für den Vorsitz der US-Notenbank Fed.

In Tokio legt der Nikkei-Index 1,3 Prozent auf 59.596,10 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notiert 0,3 Prozent höher bei 3788,27 Zählern. Japanische Aktien aus dem Chipsektor stechen dabei positiv heraus: Tokyo Electron und Advantest steigen um 4,3 und 1,79 Prozent. Die Papiere von Kioxia Holdings verbessern sich um 5,3 Prozent an und der Technologieinvestor Softbank Group gewinnt 4,23 Prozent.

Der Shanghai Composite verliert dagegen 0,2 Prozent auf 4073,49 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 0,3 Prozent auf 4741,62 Punkte.

Tech-Aktien im Depot - Iran-Krieg im Blick
06:52 Uhr

Kerosin: Regierung sieht Handlungsbedarf bei Lageverschärfung

Trotz einer angespannten Marktlage sieht die Bundesregierung derzeit keinen konkreten Handlungsbedarf zur Sicherung der Kerosin-Versorgung. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche vin der CDU erklärte nach einem Gespräch mit Vertretern der Luftfahrt- und Mineralölwirtschaft, die Versorgung sei aktuell gesichert, es bestünden keine Engpässe. "Sollte sich die Versorgungslage bei Kerosin aufgrund anhaltender Spannungen in der Golfregion verschärfen, werden wir in der Runde gegebenenfalls über erforderliche Maßnahmen beraten", sagte sie.

Gleichzeitig sei der Markt angespannt, was sich auch am Preisniveau zeige, sagte Reiche. Die Herausforderungen durch den Iran-Krieg hätten gezeigt, wie wichtig eigene Produktionskapazitäten seien. Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), der an dem virtuellen Treffen ebenfalls teilnahm, ergänzte: "Unser Ziel ist klar: Der Flugbetrieb muss auch weiterhin stabil laufen." Man müsse Engpässe frühzeitig erkennen, um passgenaue Maßnahmen ergreifen zu können. Das Thema solle zudem auf EU-Ebene erörtert werden.

Kerosin: Regierung sieht Handlungsbedarf bei Lageverschärfung
06:35 Uhr

Apple geht personell neuen Weg

Apple bekommt nach rund 15 Jahren einen neuen Chef. Ab dem 1. September werde John Ternus das Unternehmen führen, teilte der iPhone-Hersteller mit. Der bisherige Chef Tim Cook werde Vorsitzender des Aufsichtsrats von Apple. 

Apple geht personell neuen Weg
06:18 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 158,94 Yen und legt leicht auf 6,8154 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,7789 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1777 Dollar und zieht leicht auf 0,9174 Franken an.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:00 Uhr

Ein Mega-IPO greift nach den Sternen

Nach dem 2,3-Prozentplus vom Freitag hat der Dax zum gestrigen Wochenstart wieder in den Korrekturmodus geschaltet. Der Grund dafür liegt in der erneuten Schließung der Straße von Hormus und einer sich abzeichnenden Eskalation des Iran-Krieges. Der deutsche Börsenleitindex hatte gestern mit einem Abschlag von 1,2 Prozent und 24.418 Punkten geschlossen. Charttechnisch bleibt die Marke von 24.479 Zählern interessant.

Heute geht es etwa um die Konjunkturerwartungen der Börsianer, die deutsche Wirtschaft betreffend. Diese dürften im April noch pessimistischer als zuletzt ausfallen. Experten erwarten für die aktuelle Umfrage des Mannheimer ZEW unter Anlegern eine weitere Eintrübung: Das ZEW-Barometer könnte demnach auf minus 5,0 Punkte von minus 0,5 Zählern fallen. Nach dem Ausbruch des Iran-Krieges waren die Konjunkturerwartungen der Finanzexperten im März massiv eingebrochen.

Zudem läuft das parlamentarische Bestätigungsverfahren für den von US-Präsident Donald Trump nominierten Kandidaten für den Fed-Chefposten, Kevin Warsh, an. Er muss im Bankenausschuss des Senats Rede und Antwort stehen. Trump hat Amtsinhaber Jerome Powell, dessen Mandat im Mai abläuft, immer wieder scharf kritisiert und vergeblich zu kräftigen Zinssenkungen gedrängt. Powell ist zudem im Zusammenhang mit der Renovierung der Fed-Zentrale ins Visier der Justiz geraten. Der Senat muss der Personalie Warsh zustimmen, doch das gilt als keineswegs sicher. Ein einflussreicher Abgeordneter der Republikanischen Partei Trumps hat damit gedroht, jegliche Nominierungen für die Fed zu blockieren, bis die Ermittlungen des Justizministeriums gegen Powell abgeschlossen sind.

Unternehmensseitig richtet sich der Anlegerblick in den Weltraum, denn zur Vorbereitung des geplanten Börsengangs lädt Elon Musks SpaceX zu einer zweitägigen Analystenkonferenz ein. Im Mittelpunkt steht voraussichtlich die Geschäftsentwicklung der Satellitentochter Starlink, die den Löwenanteil zum Konzernumsatz und -gewinn beiträgt. Börsianer erhoffen sich zudem Hinweise auf das Emissionsvolumen, das mit bislang geschätzten 75 Milliarden Dollar einen Rekord markieren würde.

Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.

Ein Mega-IPO greift nach den Sternen