Der Börsen-Tag
21. April 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:37 Uhr

Dax läuft noch rot an

Lange Zeit sah es nach einem positiven Handelstag an der Frankfurter Börse aus, der Dax lag deutlich im Plus. Doch am Nachmittag setzte ein Umschwung ein. US-Präsident Donald Trump will die in Kürze auslaufende Waffenruhe im Krieg gegen den Iran nicht verlängern. Die USA seien zu einem erneuten militärischen Vorgehen bereit, sollten weitere Verhandlungen nicht erfolgreich sein, sagte er. Die US-Regierung hatte sich zuversichtlich geäußert, dass in Pakistan Gespräche mit dem Iran in letzter Minute noch stattfinden würden. Ein ranghoher iranischer Vertreter sagte, Teheran erwäge eine Teilnahme. 

Der Dax kam zurück und schloss 0,6 Prozent leichter bei 24.271 Punkten, zuvor war der deutsche Leitindex bis auf 24.607 Zähler gestiegen. Der EuroStoxx50 notierte 0,7 Prozent tiefer bei 5942 Stellen.

Im Dax verloren Beiersdorf 3,5 Prozent. Der Konsumgüterkonzern hat im ersten Quartal eine deutliche Abschwächung der Nachfrage vor allem bei der Kernmarke Niveau und der Luxuspflegemarke La Prairie zu spüren bekommen. Der Konzernumsatz sank um 7,7 Prozent auf annähernd 2,5 Milliarden Euro. Die Erlöse lagen damit aber im Rahmen der Erwartungen von Analysten. 

Dax läuft noch rot an
17:14 Uhr

Rüstungskonzern erhöht Ausgaben wegen stärkerer Nachfrage

Northrop Grumman plant, seine Investitionen in diesem Jahr um rund 200 Millionen US-Dollar zu erhöhen. Damit steigt das Ziel für das Jahr 2026 auf rund 1,85 Milliarden Dollar. Die neue Investitionsprognose des Rüstungskonzerns spiegelt höhere Bestellungen bei wichtigen Programmen wie dem Tarnkappenbomber B-21 und eine lebhaftere Nachfrage nach Komponenten wie Raketenmotoren für Lenkflugkörper wider. Vertreter des Pentagons dürften die Erhöhung begrüßen, nachdem sie die Unternehmen gedrängt hatten, im Vorfeld neuer Aufträge von sich aus mehr auszugeben.

Rüstungskonzern erhöht Ausgaben wegen stärkerer Nachfrage
16:49 Uhr

Trumps Kandidat für Fed-Spitze verspricht "strikt unabhängige" Zinsentscheidungen

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Kevin Warsh betont die Unabhängigkeit der Fed. (Foto: REUTERS)

Im US-Senat hat das mit Spannung erwartete Bestätigungsverfahren des Kandidaten für den Fed-Chefposten, Kevin Warsh, begonnen. Der von US-Präsident Donald Trump nominierte Ex-Fed-Direktor muss dabei zunächst im Bankenausschuss des Senats Rede und Antwort stehen. In seinem Eingangsstatement versprach Warsh, Zinsentscheidungen "strikt unabhängig" von politischen Erwägungen oder den Äußerungen gewählter Amtsträger zu treffen.

Warsh erklärte, er sehe die Unabhängigkeit der Fed bedroht, da die Zentralbank ihrem vom Kongress übertragenen Auftrag zur Preisstabilität nicht nachgekommen sei. "Niedrige Inflation ist der Schutzschild der Fed, ihr wichtigster Schutz gegen Angriffe", sagte Warsh. Wenn die Inflation also stark ansteige, entstehe den Bürgern schwerer Schaden.

Trumps Kandidat für Fed-Spitze verspricht "strikt unabhängige" Zinsentscheidungen
16:30 Uhr

Bericht: Razzia bei Telekom wegen Korruptionsverdachts bei Glasfaser

Wegen möglicher Schmiergeldzahlungen beim Ausbau des Glasfasernetzes haben die Behörden einem Zeitungsbericht zufolge unter anderem Geschäftsräume der Deutschen Telekom durchsucht. Hauptverdächtiger sei ein hochrangiger Mitarbeiter des Bonner Konzerns, berichtete der "Kölner Stadtanzeiger". Dieser soll einem Bauunternehmer gegen eine mittlere sechsstellige Summe lukrative Aufträge zugeschanzt haben. Insgesamt werde gegen zehn Personen wegen Bestechung, Untreue und Geldwäsche ermittelt.

Beamte des Landeskriminalamts, der Steuerfahndung und Spezialeinheiten hätten insgesamt 40 Privat- und Firmenräume sowie Bankschließfächer durchsucht, hieß es in dem Bericht. Dabei seien zahlreiche Datenträger und Mobiltelefone sichergestellt worden. Ausgelöst habe die Ermittlungen ein anonymer Hinweis an die Telekom-Tochter Telekom Technik, die daraufhin die Behörden eingeschaltet habe.

Bericht: Razzia bei Telekom wegen Korruptionsverdachts bei Glasfaser
16:18 Uhr

Wall Street öffnet freundlich 

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(Foto: REUTERS)

Die US-Aktienmärkte sind zuversichtlich in den Tag gestartet. Optimismus im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und starke Unternehmensgewinne stützten die Märkte. Allerdings belastete die Unsicherheit über die Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran vor Ablauf der Waffenruhe die Stimmung. Der Dow-Jones-Index notierte im frühen Handel 0,7 Prozent höher mit 49.806 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,25 Prozent auf 7125 Zähler und der Index der Technologiebörse Nasdaq 0,2 Prozent auf 24.453 Punkte.

Für Auftrieb sorgte unter anderem die Ankündigung von Amazon , bis zu 25 Milliarden Dollar in das KI-Start-up Anthropic investieren zu wollen. Die Amazon-Aktie stieg um 1,4 Prozent. Zudem hob die US-Bank JP Morgan ihr Jahresendziel für den S&P 500 an und begründete dies mit KI- und technologiegetriebenen Gewinnen. UnitedHealth sprangen um 9,2 Prozent in die Höhe, nachdem der Gesundheitskonzern seine Jahresprognose anhob und die Erwartungen für das erste Quartal übertraf. Im Sog dessen legten auch die Papiere der Konkurrenten CVS Health und Humana um 1,7 und 5,1 Prozent zu. 

Wall Street öffnet freundlich 
16:02 Uhr

Personelle Überraschungen bei Ströer

Stühlerücken bei Ströer: Mitgründer Udo Müller führt den Kölner Außenwerber seit Anfang April wieder allein. Christian Schmalzl, der seit neun Jahren gemeinsam mit Müller an der Vorstandsspitze gestanden hatte, habe sein Mandat bereits zum 31. März niedergelegt, teilte das Unternehmen überraschend mit. Im Januar hatte Schmalzl noch mitgeteilt, er werde seinen Vertrag nicht über 2028 hinaus verlängern.

Anfang Juni verliert der Vermarkter von Plakatwänden und anderen Werbeflächen zudem Finanzvorstand Henning Gieseke. Dieser scheide zum 4. Juni - dem Tag nach der Hauptversammlung - "im gegenseitigen Einvernehmen" aus, die Suche nach einem Nachfolger sei weit fortgeschritten. Der neue Mann solle zugleich als COO für die operative Steuerung des Unternehmens verantwortlich sein.

Personelle Überraschungen bei Ströer
15:31 Uhr

Engpässe und Angebotsschocks - die neue Normalität?

Der Iran-Krieg zeigt, wie schnell die Versorgung mit wichtigen Produkten unterbrochen werden kann. Drohen solche Störungen in Zukunft häufiger? Welche Folgen kann das haben - und wie können sich Anleger darauf einstellen? Darüber spricht Raimund Brichta mit Edgar Walk von der Fondsgesellschaft Metzler Asset Management.

Engpässe und Angebotsschocks - die neue Normalität?
15:08 Uhr

US-Anleiherenditen steigen vor Warsh-Anhörung

Die Renditen von US-Staatsanleihen steigen im Vorfeld der Bestätigungsanhörung von Kevin Warsh und angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Der potenzielle neue Fed-Vorsitzende soll sich den Senatoren stellen. Die Märkte beobachten die Anhörung, um seine Bereitschaft zu Zinssenkungen auszuloten. Teheran sendet widersprüchliche Signale bezüglich einer neuen Runde von Friedensgesprächen. Die Öl-Futures geben leicht nach und der Dollar legt zu. Die US-Einzelhandelsumsätze im März haben sich um 1,7 Prozent stärker als erwartet beschleunigt. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe liegt bei 4,268 Prozent, nach 4,249 Prozent am Vortag. Die der zweijährigen Anleihe steigt auf 3,753 Prozent von 3,716 Prozent.

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Kevin Warsh (Foto: REUTERS/Brendan Mcdermid)
US-Anleiherenditen steigen vor Warsh-Anhörung
14:54 Uhr

HHLA bietet verbliebenen Kleinaktionären deutlich mehr

Für die verbliebenen Kleinaktionäre des Hamburger Hafen-Logistikers HHLA hat sich das Warten gelohnt. Die beiden Großaktionäre, die Stadt Hamburg und die schweizerische Reederei MSC, bieten ihnen als Zwangsabfindung 21,16 Euro je A-Aktie an, wie HHLA mitteilte. Das ist gut ein Viertel mehr als die 16,75 Euro, die sie 2024 bei ihrem Übernahmeangebot offeriert hatten. Der Preis richtet sich nach dem Dreimonats-Durchschnittskurs der HHLA-Aktie. Am Montag hatte sie mit 22,20 Euro geschlossen.

Damit dürfte die HHLA im Juni nach 19 Jahren vom Kurszettel der Börse verschwinden. Die Hauptversammlung muss der Zwangsabfindung (Squeeze-Out) am 11. Juni noch zustimmen. Hamburg hatte sich 2024 mit MSC zusammengetan und ein gemeinsames Übernahmeangebot für die HHLA unterbreitet. Sie halten über die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft nun zusammen mehr als 95 Prozent der Anteile.

HHLA bietet verbliebenen Kleinaktionären deutlich mehr
14:28 Uhr

VW-Spitzenmanager erwartet schnellere Hinwendung zum E-Auto

Die hohen Ölpreise wegen des Iran-Krieges befeuern nach Einschätzung von Volkswagen-China-Chef Ralf Brandstätter den Wandel hin zur Elektromobilität. "Ich gehe davon aus, dass es jetzt schneller geht", sagte er im Vorfeld der Automesse in Peking, die am Freitag beginnt. Neben Elektroautos betrifft das auch Hybridfahrzeuge, die zusätzlich zum Elektromotor auch über einen Verbrennungsmotor verfügen.

In China sind Elektroautos schon jetzt deutlich stärker verbreitet als in vielen anderen Märkten. Dabei spielt eine Rolle, dass die Regierung in Peking die Technologie seit Jahren stark gefördert hat. Anfang des Jahres brach der Absatz von Elektroautos nach dem Auslaufen einer staatlichen Förderung ein. Experten gehen jedoch nicht davon aus, dass dieser Wandel von Dauer ist. 

VW-Spitzenmanager erwartet schnellere Hinwendung zum E-Auto
14:00 Uhr

Brauereikonzern verliert Pepsi-Lizenz - Aktie stürzt ab

Für die Aktie von Royal Unibrew geht es um 22 Prozent nach unten. Belastend stufen die Jefferies-Analysten den Verlust der Pepsi-Lizenz ein. Die Pepsi-Lizenzvereinbarungen für Abfüllung und Vertrieb für Dänemark, Finnland und das Baltikum enden mit dem Auslaufen der aktuellen Verträge bis 2028. Dieses Geschäft mache derzeit etwa 13 Prozent des Umsatzes des dänischen Brauereikonzerns aus. Umsatz und Volumen dürften ab 2029 sinken, und das Management erwartet Übergangskosten von 300 Millionen Kronen.

Positiv werten die Analysten dagegen das erste Quartal 2026 mit einem organischen Volumenwachstum von 5,0 Prozent und einem Umsatzwachstum von 2,1 Prozent. Positiv hervorzuheben seien die Marktanteilsgewinne, eine Margenausweitung um 150 Basispunkte sowie die Bestätigung der Prognose für das organische Ebit-Wachstum von sechs bis zehn Prozent, was auf eine gute operative Umsetzung hindeute.

Brauereikonzern verliert Pepsi-Lizenz - Aktie stürzt ab
13:43 Uhr

GE Aerospace liefert gute Zahlen

GE Aerospace hat im ersten Quartal dank starker Auftragseingänge einen höheren Umsatz erzielt. Grund dafür waren eine hohe Nachfrage im Flugverkehr und im Militärbereich. Das Unternehmen wies einen Nettogewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 1,93 Milliarden US-Dollar oder 1,83 Dollar je Aktie aus, verglichen mit 1,97 Milliarden Dollar oder 1,83 Dollar je Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag bei 1,86 Dollar je Aktie. Von Factset befragte Analysten hatten mit 1,60 Dollar je Aktie gerechnet.

Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 12,39 Milliarden Dollar. Die Auftragseingänge erhöhten sich um 87 Prozent auf 23 Milliarden Dollar. Der bereinigte Umsatz im Bereich kommerzielle Triebwerke und Dienstleistungen stieg um 34 Prozent.

GE Aerospace liefert gute Zahlen
13:13 Uhr

Warum Anleger jetzt auf US-Tech setzen

Angesichts des Nahost-Konflikt zeigen sich die Märkte anhaltend robust. Die US-Tech-Börse Nasdaq ist sogar schon wieder auf Rekordkurs. Was hinter der Rally steckt und warum Anleger jetzt auf US-Tech-Werte setzen, darüber spricht Raimund Brichta mit Nicolai Tietze von Morgan Stanley.

Warum Anleger jetzt auf US-Tech setzen
12:50 Uhr

Wall Street sieht bereits das Kriegsende nahen

Der Optimismus über ein baldiges Kriegsende im Iran dauert an und stützt die Wall Street unverändert. Hatte der Aktienmarkt am Montag mit den eher negativen Schlagzeilen zum Iran-Krieg nur sehr verhalten negativ reagiert, hoffen Investoren nun, dass USA und Iran noch vor Ablauf der zweiwöchigen Waffenruhe im Nahen Osten an den Verhandlungstisch für Friedensgespräche zurückkehren. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen etwas festeren Handelsbeginn am Kassamarkt schließen, womit die Vortagesverluste gleich zum Start wettgemacht würden.

Zudem könnte auch die US-Geldpolitik Akzente setzen. Denn Trumps Kandidat für den Vorsitz der US-Notenbank, Kevin Warsh, wird vor dem Bankenausschuss des Senats erscheinen. Seine Aussagen könnten Investoren einen besseren Eindruck davon vermitteln, wohin die Geldpolitik steuert. Zudem werden die US-Einzelhandelsumsätze für März veröffentlicht.

Wall Street sieht bereits das Kriegsende nahen
12:39 Uhr

Aktienkurs von Primark-Mutter bricht ein

Die geplante Abspaltung der Modekette Primark lässt die Aktien von Associated British Foods in London um bis zu sieben Prozent abrutschen. Der britische Mischkonzern will Primark auf eigene Füße stellen und vom Lebensmittelgeschäft trennen. Zudem teilte AB Foods mit, dass auf einen ermutigenden Start in den Frühling im März ein schwächeres Geschäft im April folgte, da das Unternehmen die Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf die Kunden zu spüren bekomme. Für den Fall, dass der Konflikt andauert, warnte der Konzern vor Risiken für den Primark-Umsatz. Im ersten Halbjahr sanken die Konzernerlöse um zwei Prozent, der bereinigte Betriebsgewinn brach um 18 Prozent ein.

Aktienkurs von Primark-Mutter bricht ein
12:16 Uhr

Neues vom Geldmarkt

Die Sätze am europäische Geldmarkt präsentieren sich kaum verändert. Die Zinsstrategen der UBS erwarten, dass die EZB die Zinsen bei ihrer kommenden Sitzung am 30. April bei 2,00 Prozent belassen wird, was weitgehend als neutral gilt. Das Treffen biete dem EZB-Rat die Gelegenheit, die neuesten Daten und geopolitischen Entwicklungen zu erörtern und diese mit den Makro-Projektionen und Alternativszenarien vom März abzugleichen. Ihrem Basisszenario zufolge wird die EZB die Zinsen dann im Juni und September um jeweils 25 Basispunkte anheben, wodurch der Leitzins auf 2,5 Prozent steigen würde. Der EZB lägen zum Zeitpunkt der April-Sitzung noch nicht genügend Daten vor, um eine Zinserhöhung zu rechtfertigen.

Tagesgeld: 1,90 - 2,10 (1,90 - 2,10), Wochengeld: 1,91 - 2,11 (1,91 - 2,11), 1-Monats-Geld: 1,90 - 2,15 (1,90 - 2,15), 3-Monats-Geld: 2,05 - 2,25 (2,05 - 2,25), 6-Monats-Geld: 2,12 - 2,21 (2,11 - 2,21), 12-Monats-Geld: 2,46 - 2,56 (2,46 - 2,57), Euribors: 20.04. 17.04. 3 Monate: 2,1940 2,2040, 6 Monate: 2,4160 2,4150, 12 Monate: 2,7020 2,6850

Neues vom Geldmarkt
11:54 Uhr

Dax versucht Aufstieg - Ölpreise unter 100 Dollar

Update von der Frankfurter Börse: Nach seinen gestrigen Verlusten hat sich der Dax bislang im positiven Bereich bewegt. Der Leitindex stieg am Mittag um 0,6 Prozent auf 24.570 Punkte. Der EuroStoxx50 kletterte um 0,4 Prozent auf 6007 Stellen. Der Euro lag 0,2 Prozent leichter bei 1,1760 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI stiegen um je rund ein Prozent auf 94,95 beziehungsweise 86,86 Dollar pro Barrel.

Dax versucht Aufstieg - Ölpreise unter 100 Dollar
11:35 Uhr

Guter Tag für Chipaktien

Europäische Chipwerte liegen fest im Markt. Hier stützen positive Vorgaben für den Sektor. So ist der südkoreanische Leitindex Kospi im asiatischen Handel, getrieben von KI-Fantasie, auf ein Rekordhoch gestiegen. Das wiederkehrende Interesse der Anleger an KI hat zuletzt auch die US-Börsen auf Allzeithochs getrieben. Der Dax bleibt allerdings außen vor. Aixtron gewinnen vier Prozent, ASML ein Prozent und STMicroelectronics 1,3 Prozent.

Guter Tag für Chipaktien
11:15 Uhr

ZEW-Index rauscht überraschend kräftig runter

Der Iran-Krieg lässt Finanzexperten immer pessimistischer für die deutsche Wirtschaft werden. Das Barometer der Konjunkturerwartungen für die kommenden sechs Monate sank im April um 16,7 Punkte auf minus 17,2 Zähler und damit den zweiten Monat in Folge, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu seiner monatlichen Umfrage unter 192 Investoren und Analysten mitteilte. Ökonomen hatten nur einen Rückgang auf minus 5,0 Punkte erwartet. Die aktuelle Lage schätzten die Börsianer im April ebenfalls schlechter ein: Dieses Barometer fiel um 10,8 Punkte und verharrte mit minus 73,7 Zählern tief im negativen Bereich.

"Die Stimmungsmisere vertieft sich. Der Energiepreisanstieg hält die wirtschaftliche Absturzgefahr hoch", schreibt Alexander Krüger, Chefvolkswirt von Hauck Aufhäuser Lampe: "Deutschland als Nettoenergieimporteur leidet zurzeit mehr als andere Länder. Die gestiegenen Energiepreise dürften auch die Impulse des Fiskalpakets schmälern. Statt der Krise ihren Lauf zu lassen, ergreift die Regierung fragwürdige Hilfsmaßnahmen. Das kommt zu hohen Energiepreisen, schwierigen Standortbedingungen und einer Reformuntätigkeit jetzt noch hinzu. Schlimmer als die gestiegenen Energiepreise ist, wenn die Rohölversorgung erliegen sollte. Eine schwere Ölkrise bleibt das Horrorszenario, trotz aller Hoffnungen auf eine Konfliktbeilegung. So oder so wird die Wirtschaft in diesem Jahr weniger wachsen als Ende 2025 noch erhofft."

ZEW-Index rauscht überraschend kräftig runter
11:03 Uhr

Bundesbank-Chef warnt vor KI-Risiken bei Finanzsystem

Bundesbank-Präsident Joachim Nagel hat vor erheblichen Risiken durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Stabilität des Finanzsystems und unklaren Folgen für die Inflation gewarnt. Wenn viele Banken auf dieselben KI-Anbieter oder ähnliche Modelle setzten, könnten ihre Kreditrisikobewertungen stärker angeglichen werden, sagte Nagel. Dies könne prozyklische Dynamiken verstärken und die Finanzstabilität gefährden. Zudem entstünden durch KI neue und hochentwickelte Cyber-Risiken. Aus Sicht eines Notenbankers erfordere die Unsicherheit über die Inflationsfolgen besondere Wachsamkeit.

Einerseits führe die durch KI-Einsatz bedingte höhere Produktivität zu einem größeren Gesamtangebot, wodurch die Kosten der Unternehmen sänken und möglicherweise auch der durch demografische Faktoren verursachte Arbeitskräftemangel gemildert werde. All dies würde aus Sicht Nagels den Inflationsdruck tendenziell dämpfen – zumindest anfänglich. "Andererseits kann der KI-Einsatz im Laufe der Zeit zu höheren Einkommen, einem erhöhten Bedarf an zusätzlichen Investitionen und Vorleistungen sowie – mit hoher Wahrscheinlichkeit – zu einer steigenden Stromnachfrage führen", sagte der Bundesbankchef. Diese zusätzliche Gesamtnachfrage würde den Inflationsdruck erhöhen.

Bundesbank-Chef warnt vor KI-Risiken bei Finanzsystem
10:38 Uhr

Schwedischer Militärgeheimdienst: Russland manipuliert Wirtschaftsdaten

Der schwedische Militärgeheimdienst (Must) geht davon aus, dass Russland seine wirtschaftlichen Daten schönt. Der Geheimdienst erklärte, dass die Föderation wahrscheinlich mit einer "höheren Inflation und einem größeren Haushaltsdefizit" zu kämpfen habe, als es nach außen hin darstelle. Wirtschaftsdaten würden offenbar "manipuliert, um widerstandsfähiger zu erscheinen". "Trotz der jüngsten Phase hoher Ölpreise, die Russland höhere Einnahmen beschert hat, wäre ein Preis von über 100 Dollar pro Barrel über ein ganzes Jahr hinweg erforderlich, um das russische Haushaltsdefizit auszugleichen", erklärte der Must.

Allerdings habe die schwache Konjunktur "keinen Einfluss auf die strategischen Ziele" des Kreml, erklärte Geheimdienstchef Thomas Nilsson. Moskau sei entschlossen, den Krieg in der Ukraine fortzusetzen und "hybride" Aktivitäten in EU- und Nato-Ländern durchzuführen. "Die wirtschaftlichen Zwänge und Sanktionen wirken sich jedoch darauf aus, welche militärischen Kapazitäten Russland aufbieten kann und wie schnell dies geschehen kann."

Schwedischer Militärgeheimdienst: Russland manipuliert Wirtschaftsdaten
10:15 Uhr

Wer ist der neue Apple-Chef John Ternus?

Nach 15 Jahren an der Spitze von Apple kündigt Tim Cook jetzt seinen Rücktritt an. Unter seiner Ägide avanciert der Technologiekonzern zu einem der umsatzstärksten Unternehmen weltweit. Sein Nachfolger ist schon sehr lange für den Techriesen tätig.

Wer ist der neue Apple-Chef John Ternus?
09:58 Uhr

Ölpreise bleiben volatil

Die Ölpreise dürften kurzfristig volatil bleiben. Davon geht die Marktexpertin Priyanka Sachdeva von Phillip Nova aus. "Allein die Drohungen einer Schließung der Straße von Hormus haben gezeigt, wie fragil die globalen Lieferketten bleiben", sagt sie. Anleger sollten den Ausgang der Waffenstillstandsverhandlungen, die Schifffahrtsaktivitäten und die Daten zu den Tankerbewegungen durch die Meerenge sowie makroökonomische Indikatoren wie die Inflationsdaten genau beobachten.

Ölpreise bleiben volatil
09:46 Uhr

Beiersdorf-Kernmarke schwächelt

Der Nivea-Konzern Beiersdorf ist wegen einer schwachen Entwicklung seiner Hauptmarke und im Luxusgeschäft mit einem Umsatzrückgang ins Jahr gestartet. Die Erlöse sanken im ersten Quartal organisch um 4,6 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, wie das Dax-Unternehmen mitteilte. Während die Hautpflegesparte Derma mit Marken wie Eucerin und Aquaphor erneut kräftig zulegte, erwies sich die Kernmarke Nivea als Sorgenkind. An seiner Prognose für das Gesamtjahr 2026 hielt der Vorstand gleichwohl fest.

Im Detail brach der Umsatz der Luxusmarke La Prairie um 14,9 Prozent ein, was der Vorstand mit Störungen im US-Einzelhandel und im chinesischen Reisegeschäft begründete. Bei der mit Abstand wichtigsten Marke Nivea stand ein Minus von sieben Prozent zu Buche. Als Gründe nannte Beiersdorf ein schwieriges Marktumfeld und eine hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr. Einziger Lichtblick im Konsumentengeschäft war die Derma-Sparte, die um 8,2 Prozent wuchs. Die Klebstoffsparte Tesa verzeichnete einen Umsatzrückgang von 4,3 Prozent.

Beiersdorf-Kernmarke schwächelt
09:32 Uhr

Weiterer Kapazitätsabbau bei VW geplant

Volkswagen-Chef Oliver Blume stellt einen weiteren Kapazitätsabbau in Aussicht. "Aktuell beschäftigen wir uns mit bis zu einer weiteren Million Kapazität, um die globale Marktsituation abzubilden", sagte Blume dem "Manager Magazin". Die Volumenplanung der Vergangenheit sei in der derzeitigen Markt- und Wettbewerbssituation unrealistisch. Volkswagen habe bereits in China die Produktionskapazität um eine Million Autos jährlich reduziert. In Europa solle die Kapazität vor allem bei Volkswagen und Audi ebenfalls um eine Million Fahrzeuge jährlich bis 2028 sinken, kündigte Blume an. "Dann kommen wir von insgesamt über zwölf Millionen investierten Kapazitäten auf nachhaltig neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr."

Weiterer Kapazitätsabbau bei VW geplant
09:14 Uhr

"Ein weiteres Thema am Markt …"

Der Dax bemüht sich, die Wochenauftaktverluste direkt wieder wettzumachen: Zum Start ins heutige Geschäft legt der deutsche Börsenleitindex zu, notiert im Bereich von 24.495 Punkten. Gestern hatte er 1,2 Prozent eingebüßt und mit einem Stand von 24.418 Zählern geschlossen. Die Lage rund um die Straße von Hormus bleibt angespannt. Allerdings kommen die Ölpreise leicht zurück.

"Ein weiteres Thema am Markt ist der für den Herbst angekündigte Chefwechsel bei Apple", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Patrick Dewayne. "Dabei scheint das Motto zu lauten: Man wechselt den Fahrer, aber nicht die Route", erläutert er. "Der Fokus des Konzerns dürfte auch weiterhin auf der Hardware liegen und nicht auf KI."

"Ein weiteres Thema am Markt …"
08:57 Uhr

Nvidia-Zulieferer rockt Asien-Börsen

An den Börsen in Ostasien und Australien lässt sich keine einheitliche Tendenz ausmachen. Einerseits bremst die Ungewissheit um die weitere Entwicklung des Iran-Kriegs, andererseits setzen Anleger darauf, dass die Kriegsparteien zu einer Einigung gelangen. Die USA und der Iran planten für diese Woche weitere Friedensverhandlungen, berichtet das "Wall Street Journal." Denn US-Präsident Donald Trump wolle den zweiwöchigen Waffenstillstand, der am Mittwoch ausläuft, nicht verlängern, so die Zeitung unter Berufung auf einen Vertreter des Weißen Hauses.

Angeführt werden die Börsen der Region vom südkoreanischen Aktienmarkt, wo der Kospi um 2,3 Prozent zulegt und ein neues Rekordhoch erreicht. KI-Fantasie trage den Index weiter nach oben, berichten Marktteilnehmer. SK Hynix verteuern sich um weitere 4,6 Prozent. Die Titel hatten schon am Montag davon profitiert, dass der Chiphersteller mit der Massenherstellung der KI-Superchips für die Vera-Rubin-Plattform von Nvidia beginnt. Index-Schwergewicht Samsung Electronics gewinnt 1,6 Prozent.

In Tokio rückt der Topix um 0,2 Prozent vor. Auch hier sind Technologiewerte gefragt. Lasertec steigen um 5,6 Prozent und Softbank Group um 7,7 Prozent. Wenig verändert tendieren die chinesischen Börsen. Der Börsengang des Nvidia-Zulieferers Victory Giant Technology in Hongkong verläuft erfolgreich: Die Aktie legte im frühen Handel 53 Prozent zu.

Nvidia-Zulieferer rockt Asien-Börsen
08:40 Uhr

"Schlagzeilenrisiko" bleibt hoch

Europas Börsen dürften mit kleinen Gewinnen in den Handel starten. Iran soll angeblich Vermittlern signalisiert haben, am Dienstag ein Verhandlungsteam nach Pakistan zu entsenden, um an einer zweiten Runde von Friedensgesprächen mit den USA teilzunehmen. Teheran hat eine Teilnahme an den Friedensverhandlungen bislang nicht öffentlich bestätigt, entsprechende Berichte sind daher mit Vorsicht zu genießen.

US-Präsident Donald Trump hat erklärt, der Waffenstillstand zwischen dem Iran und den USA, der am Mittwochabend ausläuft, werde nicht verlängert. Derweil soll sich US-Vizepräsident JD Vance auf dem Weg nach Pakistan befinden. Am Donnerstag werden die USA zudem eine zweite Gesprächsrunde auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon im US-Außenministerium ausrichten. Im Handel heißt es, das Schlagzeilenrisiko an den Märkten bleibe hoch.

Neben dem Irankrieg könnten Anleger ihre Aufmerksamkeit am Nachmittag auf die Anhörung des designierten neuen Fed-Chairman Kevin Warsh vor dem Bankenausschuss des Senats richten. Dort wird er nach Informationen der "Financial Times" erklären, die Unabhängigkeit der US-Notenbank sei durch politischen Druck nicht sonderlich bedroht. Mit Blick auf Konjunkturdaten steht am Vormittag die Veröffentlichung des ZEW-Konjunkturbarometers an und am Nachmittag die US-Einzelhandelsumsätze für März.

"Schlagzeilenrisiko" bleibt hoch
08:22 Uhr

Kupferpreis gibt nach

Der Preis für Kupfer gibt leicht nach. Die Aussicht auf Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bleibe ungewiss, teilen die Marktexperten von Galaxy Futures mit. Eine längere Schließung der Straße von Hormus könnte die Kupferproduktion beeinträchtigen, heißt es weiter. Der Dreimonatskontrakt auf Kupfer verbilligt sich um 0,3 Prozent auf 13.230,50 US-Dollar je Tonne.

Kupferpreis gibt nach
08:03 Uhr

Chinas Automarken drängen nach Deutschland 

Chinesische Automarken gewinnen in Deutschland und Europa immer mehr an Boden. Im ersten Quartal waren sie für rund 3,1 Prozent der Neuzulassungen in Deutschland verantwortlich, wie sich aus Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes ablesen lässt. Das ist zwar nur ein kleiner Anteil, doch er wächst schnell: Im Gesamtjahr 2025 waren es 2,4 Prozent, 2024 erst 1,7 Prozent.

Vor allem zwei Marken liegen aktuell vorne: BYD und MG Rowe, die im ersten Quartal zusammen deutlich mehr als die Hälfte der chinesischen Neuzulassungen in Deutschland ausmachen. Europäische Marken in chinesischer Hand wie Volvo oder Smart sind dabei nicht mitgezählt.

Auf EU-Ebene sind die chinesischen Marken noch stärker. Die Zahlen des Branchenverbandes ACEA für Januar und Februar - März liegt noch nicht vor - zeigen alleine für BYD einen Marktanteil von 1,8 Prozent und für die MG-Mutter SAIC, zu der auch noch Maxus gehört, 1,9 Prozent.

Chinas Automarken drängen nach Deutschland 
07:45 Uhr

Ölpreise fallen

Am Rohstoffmarkt geben die Ölpreise zunächst etwas nach. So verbilligt sich etwa die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,7 Prozent auf 94,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 1,2 Prozent schwächer bei 88,50 Dollar.

Ölpreise fallen
07:30 Uhr

ChatGPT-Rivale nimmt 100 Milliarden in die Hand

Amazon vertieft mit einer weiteren Milliarden-Investition die Allianz mit dem OpenAI-Rivalen Anthropic. In einem ersten Schritt wird Amazon 5 Milliarden Dollar in den Entwickler des KI-Chatbots Claude stecken, in weiteren Schritten könnten es bis zu 20 Milliarden Dollar mehr werden.

Zugleich wird Anthropic auf Amazons Chips mit dem Namen Trainium zurückgreifen, um seine KI-Modelle zu trainieren. Insgesamt will der Claude-Entwickler in den kommenden zehn Jahren mehr als 100 Milliarden Dollar für Halbleiter und Rechenleistung von Amazon ausgeben. Der weltgrößte Online-Händler ist mit seiner Tochterfirma AWS der weltgrößte Anbieter von Cloud-Diensten. Zuvor war Amazon bereits ein führender Geldgeber von Anthropic mit Investitionen von insgesamt acht Milliarden Dollar.

ChatGPT-Rivale nimmt 100 Milliarden in die Hand
07:11 Uhr

Tech-Aktien im Depot - Iran-Krieg im Blick

Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich fester.. Die Börsen reagieren erleichtert auf Berichte, wonach der Iran eine Teilnahme an Friedensgesprächen mit den USA in Pakistan erwägt. Zudem stützen erneute Wetten auf Künstliche Intelligenz (KI) die Nachfrage. Die Anleger blicken darüber hinaus auf eine Anhörung im US-Senat zur Bestätigung von Kevin Warsh im Laufe des Tages. Er ist der Kandidat von US-Präsident Donald Trump für den Vorsitz der US-Notenbank Fed.

In Tokio legt der Nikkei-Index 1,3 Prozent auf 59.596,10 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notiert 0,3 Prozent höher bei 3788,27 Zählern. Japanische Aktien aus dem Chipsektor stechen dabei positiv heraus: Tokyo Electron und Advantest steigen um 4,3 und 1,79 Prozent. Die Papiere von Kioxia Holdings verbessern sich um 5,3 Prozent an und der Technologieinvestor Softbank Group gewinnt 4,23 Prozent.

Der Shanghai Composite verliert dagegen 0,2 Prozent auf 4073,49 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 0,3 Prozent auf 4741,62 Punkte.

Tech-Aktien im Depot - Iran-Krieg im Blick
06:52 Uhr

Kerosin: Regierung sieht Handlungsbedarf bei Lageverschärfung

Trotz einer angespannten Marktlage sieht die Bundesregierung derzeit keinen konkreten Handlungsbedarf zur Sicherung der Kerosin-Versorgung. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche vin der CDU erklärte nach einem Gespräch mit Vertretern der Luftfahrt- und Mineralölwirtschaft, die Versorgung sei aktuell gesichert, es bestünden keine Engpässe. "Sollte sich die Versorgungslage bei Kerosin aufgrund anhaltender Spannungen in der Golfregion verschärfen, werden wir in der Runde gegebenenfalls über erforderliche Maßnahmen beraten", sagte sie.

Gleichzeitig sei der Markt angespannt, was sich auch am Preisniveau zeige, sagte Reiche. Die Herausforderungen durch den Iran-Krieg hätten gezeigt, wie wichtig eigene Produktionskapazitäten seien. Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), der an dem virtuellen Treffen ebenfalls teilnahm, ergänzte: "Unser Ziel ist klar: Der Flugbetrieb muss auch weiterhin stabil laufen." Man müsse Engpässe frühzeitig erkennen, um passgenaue Maßnahmen ergreifen zu können. Das Thema solle zudem auf EU-Ebene erörtert werden.

Kerosin: Regierung sieht Handlungsbedarf bei Lageverschärfung
06:35 Uhr

Apple geht personell neuen Weg

Apple bekommt nach rund 15 Jahren einen neuen Chef. Ab dem 1. September werde John Ternus das Unternehmen führen, teilte der iPhone-Hersteller mit. Der bisherige Chef Tim Cook werde Vorsitzender des Aufsichtsrats von Apple. 

Apple geht personell neuen Weg
06:18 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 158,94 Yen und legt leicht auf 6,8154 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,7789 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1777 Dollar und zieht leicht auf 0,9174 Franken an.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:00 Uhr

Ein Mega-IPO greift nach den Sternen

Nach dem 2,3-Prozentplus vom Freitag hat der Dax zum gestrigen Wochenstart wieder in den Korrekturmodus geschaltet. Der Grund dafür liegt in der erneuten Schließung der Straße von Hormus und einer sich abzeichnenden Eskalation des Iran-Krieges. Der deutsche Börsenleitindex hatte gestern mit einem Abschlag von 1,2 Prozent und 24.418 Punkten geschlossen. Charttechnisch bleibt die Marke von 24.479 Zählern interessant.

Heute geht es etwa um die Konjunkturerwartungen der Börsianer, die deutsche Wirtschaft betreffend. Diese dürften im April noch pessimistischer als zuletzt ausfallen. Experten erwarten für die aktuelle Umfrage des Mannheimer ZEW unter Anlegern eine weitere Eintrübung: Das ZEW-Barometer könnte demnach auf minus 5,0 Punkte von minus 0,5 Zählern fallen. Nach dem Ausbruch des Iran-Krieges waren die Konjunkturerwartungen der Finanzexperten im März massiv eingebrochen.

Zudem läuft das parlamentarische Bestätigungsverfahren für den von US-Präsident Donald Trump nominierten Kandidaten für den Fed-Chefposten, Kevin Warsh, an. Er muss im Bankenausschuss des Senats Rede und Antwort stehen. Trump hat Amtsinhaber Jerome Powell, dessen Mandat im Mai abläuft, immer wieder scharf kritisiert und vergeblich zu kräftigen Zinssenkungen gedrängt. Powell ist zudem im Zusammenhang mit der Renovierung der Fed-Zentrale ins Visier der Justiz geraten. Der Senat muss der Personalie Warsh zustimmen, doch das gilt als keineswegs sicher. Ein einflussreicher Abgeordneter der Republikanischen Partei Trumps hat damit gedroht, jegliche Nominierungen für die Fed zu blockieren, bis die Ermittlungen des Justizministeriums gegen Powell abgeschlossen sind.

Unternehmensseitig richtet sich der Anlegerblick in den Weltraum, denn zur Vorbereitung des geplanten Börsengangs lädt Elon Musks SpaceX zu einer zweitägigen Analystenkonferenz ein. Im Mittelpunkt steht voraussichtlich die Geschäftsentwicklung der Satellitentochter Starlink, die den Löwenanteil zum Konzernumsatz und -gewinn beiträgt. Börsianer erhoffen sich zudem Hinweise auf das Emissionsvolumen, das mit bislang geschätzten 75 Milliarden Dollar einen Rekord markieren würde.

Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.

Ein Mega-IPO greift nach den Sternen