Der Börsen-Tag
21. November 2023
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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17:40 Uhr

DAX klebt fest - Siemens Energy und Morphosys tiefrot

In Erwartung neuer Zinssignale haben die Investoren an der Frankfurter Börse die Füße stillgehalten. Den Anlegern könnte auch bald bewusst werden, dass die vom Bundesfinanzministerium verhängte Haushaltssperre negative Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland nach sich ziehen dürfte, sagte ein Analyst.

Der DAX schloss unverändert bei 15.901 Punkten, der Leitindex bewegte sich in einer engen Spanne. MDAX, SDAX und TECDAX lagen dagegen klar im roten Bereich. Der EUROSTOXX50 notierte 0,2 Prozent tiefer bei 4333 Stellen.

Rheinmetall lagen mit einem Aufschlag von 3,7 Prozent an der DAX-Spitze. Der Rüstungskonzern hat steigende Umsätze und Gewinne in Aussicht gestellt. Siemens Energy lagen nach Gewinnmitnahmen mit minus 7,9 Prozent am DAX-Ende.

Dagegen hielt Teamviewer mit einem Kursverlust von 12,4 die rote Laterne im MDAX. Finanzinvestor Permira hat sich von knapp einem Drittel seines verbliebenen Aktienpakets an der Software-Firma getrennt.

Im SDAX stürzten Morphosys um 21,3 Prozent ab. Das Biotechunternehmen konnte seine Anleger mit den mit Spannung erwarteten Studiendaten zu seinem größtem Medikamentenhoffnungsträger Pelabresib nicht überzeugen.

DAX klebt fest - Siemens Energy und Morphosys tiefrot
17:28 Uhr

EZB: Wohlstandverlust durch Inflation 2021/22 höher als in Rezessionen

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(Foto: picture alliance / Fotostand)

Der starke Anstieg der Verbraucherpreise in den Jahren 2021 und 2022 hat den Haushalten in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien nach EZB-Erkenntnissen deutlich höhere Wohlstandsverluste als eine typische Rezession beschert. Wie es in einem jetzt veröffentlichten Bericht Notenbank heißt, verloren die Haushalte in den vier größten Volkswirtschaften des Euroraums in diesen zwei Jahren unter Berücksichtigung staatlicher Hilfsmaßnahmen drei bis vier Prozent ihres verfügbaren Einkommens, wobei der Verlust in Italien mit acht Prozent am deutlichsten war.

Die wichtigste Ursache für nationale Differenzen war die Höhe der Inflation, die in Italien über zwei Jahre 20 Prozent erreichte, in Deutschland 16 Prozent und in Frankreich sowie Spanien je zehn Prozent.

EZB: Wohlstandverlust durch Inflation 2021/22 höher als in Rezessionen
17:02 Uhr

Die neue Welt der positiven Zinsen

Die Zinsen werden wohl so schnell nicht wieder signifikant fallen. Und genau das erfordert ein Umdenken bei Anlegern und Unternehmen. Friedhelm Tilgen spricht darüber mit Marcus Hüttinger von der Fondsgesellschaft Gané.

Die neue Welt der positiven Zinsen
16:49 Uhr

Deutsche Rohstahlproduktion mit dickem Minus

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(Foto: picture alliance / Ulrich Baumgarten)

In Deutschland sind im Oktober laut der Wirtschaftsvereinigung Stahl rund 2,9 Millionen Tonnen Rohstahl produziert worden. Damit ist die Rohstahlproduktion den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,8 Prozent gesunken.

"Die Rohstahlproduktion wird weiterhin durch die hohen Energiepreise und eine verhaltene Nachfrage belastet", erklärte die Wirtschaftsvereinigung. In den ersten zehn Monaten des Jahres liege die Erzeugung um rund vier Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Vor allem für die besonders stromintensive Elektrostahlproduktion werde die Lage immer schwieriger: Die Erzeugung sei hier fast 13 Prozent im bisherigen Jahresverlauf gefallen.

Deutsche Rohstahlproduktion mit dickem Minus
16:32 Uhr

Siemens Energy schmieren ab

An ihrem Kapitalmarkttag sind Siemens Energy immer stärker unter die Räder geraten. Die Papiere verloren in der Spitze 11,7 Prozent auf 10,52 Euro. Derzeit notieren sie sieben Prozent niedriger bei 11,09 Euro.

Neue Erkenntnisse hätten die Aussagen des Managements den Investoren nicht gebracht, weswegen Kasse gemacht werde, sagte ein Händler. Seit ihrem Absturz Ende Oktober, als der Konzern bekanntgab, nach den Rückschlägen bei seiner Windkraftsparte Siemens Gamesa mit der Bundesregierung über staatliche Garantien zu verhandeln, haben die Titel knapp 65 Prozent gutgemacht.

Siemens Energy schmieren ab
15:57 Uhr

US-Börsen mit leichten Abgaben - Fed-Protokoll im Blick

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(Foto: picture alliance / NDZ/STAR MAX/IPx)

Die Wall Street ist nach den Vortagesaufschlägen mit leichten Abgaben in den Handel gestartet. Der Dow-Jones-Index gab um 0,1 Prozent nach auf 35.103 Punkte. Der S&P-500 notierte 0,2 Prozent niedriger, während der Nasdaq-Composite 0,5 Prozent verlor. Anleger hielten sich mit Blick auf das Fed-Protokoll und Geschäftszahlen von Nvidia zurück, hieß es am Markt.

Zoom Video Communications hat nach einem besser als erwarteten dritten Quartal den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Den Gewinn konnte das Unternehmen für Videokonferenzen fast verdreifachen. Die Guidance für das laufende Quartal konnte jedoch nicht ganz überzeugen. Die Aktie gab 5,5 Prozent nach. Merck & Co gewannen 0,3 Prozent. Der Pharmakonzern übernimmt für bis zu 610 Millionen US-Dollar Caraway Therapeutics, eine auf neurodegenerative und seltene Krankheiten spezialisierte Biopharma-Firma.

US-Börsen mit leichten Abgaben - Fed-Protokoll im Blick
15:43 Uhr

Chinesischer Internetriese Baidu vermeldet positives Quartal

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(Foto: REUTERS)

Der chinesische Internetriese Baidu hat trotz der schwächelnden Konjunktur und einer allgemeinen Konsumzurückhaltung positive Quartalszahlen vorgelegt. Der Gewinn betrug zwischen Juli und September 996 Millionen US-Dollar, das war im Jahresvergleich ein Plus von 23 Prozent, wie der Konzern mitteilte. Die Umsätze beliefen sich auf 4,7 Milliarden Dollar, was einem Plus von sechs Prozent entspricht. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen von Analysten.

Baidu sieht sich allerdings zunehmender Konkurrenz auf dem Heimatmarkt ausgesetzt und strebt deshalb nach Diversifizierung und einem stärkeren Fokus auf Künstliche Intelligenz.

Chinesischer Internetriese Baidu vermeldet positives Quartal
15:19 Uhr

Goldpreis legt kräftig zu

Der Goldpreis zeigt sich mit der schwächeren US-Devise im Aufwind und hat hat einen kräftigen Satz gemacht und notiert um die Marke von 2000 Dollar herum. Aktuell steht die Feinunze bei 1998,05 Dollar, ein Tagesplus von 1,0 Prozent.

Goldpreis legt kräftig zu
15:10 Uhr

Merck & Co schluckt Biotechfirma

Der US-Pharmakonzern Merck & Co will das Biotechunternehmen Caraway Therapeutics für bis zu 610 Millionen Dollar komplett übernehmen. Über eine Tochtergesellschaft wird Merck & Co alle ausstehenden Aktien von Caraway gegen eine Vorauszahlung erwerben, hinzu kommen erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen, wie der Konzern mitteilte.

Seit 2018 ist Merck & Co bereits an Caraway beteiligt, über die Höhe des Anteils machte das Unternehmen allerdings keine Angaben. Mit dem Zukauf will Merck & Co seine Pipeline an Medikamenten zur Behandlung von Krankheiten des Nervensystems ausbauen.

Merck & Co schluckt Biotechfirma
14:59 Uhr

Bayer rechnet weiter mit Asundexian-Umsätzen

Bayer rechnet nach dem Stopp der wesentlichen Phase-III-Studie bei seinem neuartigen Thrombosehemmer Asundexian wegen mangelnder Wirksamkeit nicht mit einem Totalausfall des Medikamentenkandidaten. Pharma-Chef Stefan Oelrich sagte bei einer Videokonferenz mit Analysten, er gehe davon aus, dass die zweite Studie Oceanic-Stroke erfolgreich fortgeführt werde und Asundexian als Schlaganfallprävention auf den Markt komme.

Oelrich wollte nicht darüber spekulieren, welcher Teil der angepeilten fünf Milliarden Euro Spitzenumsatz wegfalle. Er räumte ein, dass mit der beendeten Oceanic-AF-Studie ein signifikanter Teil der Umsatzerwartungen verbunden ist. Wie groß das restliche Potenzial sei, lasse sich so schnell nicht sagen.

Bayer rechnet weiter mit Asundexian-Umsätzen
14:41 Uhr

Gea-Aktie verliert stark - Großaktionär zieht sich zurück

Unter Druck ist die Aktie von Gea geraten. Das im MDAX notierte Papier sackte um 5,3 Prozent ab. Der Großaktionär Groupe Bruxelles Lambert (GBL) hat sich von der fast gesamten Beteiligung am Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie getrennt.

Über die Tochtergesellschaft Oliver Capital wurden 11,25 Millionen Aktien zu 32,63 Euro je Stück platziert. Das ist ein rechnerischer Abschlag von 6,5 Prozent zum Vortagsschluss. Händler rechnen allerdings damit, dass im Tagesverlauf ein Großteil des Verlusts wieder aufgeholt wird.

Gea-Aktie verliert stark - Großaktionär zieht sich zurück
14:31 Uhr

Siemens Energy will sparen und schnell wieder Dividende zahlen

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy hat einen Aktionsplan für das kriselnde Windenergiegeschäft vorgelegt. Die Kosten der komplett übernommenen Tochter Gamesa sollen bis zum Geschäftsjahr 2026 um 400 Millionen Euro gesenkt werden, wie aus einer Präsentation anlässlich des Capital Markets Day hervorging.

Siemens Energy wolle so schnell wie möglich wieder Dividenden zahlen, betonte Vorstandschef Christian Bruch. Die Lieferketten im Windgeschäft seien weiter angespannt und die gestiegenen Zinsen verstärkten den Druck.

Siemens Energy will sparen und schnell wieder Dividende zahlen
14:11 Uhr

Grenke will einen Aktienrückkauf auf den Weg bringen

Der Leasinganbieter Grenke plant ein Aktienrückkaufprogramm. Vorstand und Aufsichtsrat des SDAX-Unternehmens fassten einen entsprechenden Beschluss. Zu Volumen und Zeitpunkt des Rückkaufs machte Grenke keine Angaben. Die Aktionäre hatten auf der Hauptversammlung vor drei Jahren mit einem Vorratsbeschluss eine solche Option eröffnet.

Die Grenke-Aktie notierte 0,4 Prozent im Plus.

Grenke will einen Aktienrückkauf auf den Weg bringen
13:51 Uhr

EZB: Gewerbeimmobilien-Sektor könnte Schocks im Finanzsystem verstärken

Die EZB blickt mit Sorge auf den Abschwung der Gewerbeimmobilien-Märkte im Euroraum. Kräftig gestiegene Finanzierungskosten und schrumpfende Gewinne setzen dem Sektor aktuell schwer zu. Zwar entfielen nur zehn Prozent des gesamten Kreditengagements der Banken auf Gewerbeimmobilien im Vergleich zu 30 Prozent bei Wohnimmobilien, teilte die Notenbank in einem Aufsatz aus ihrem neuen Finanzstabilitätsbericht mit.

Vom Gewerbeimmobilien-Sektor allein könne daher zwar keine systemische Krise ausgehen. Er habe aber das Potenzial, wie ein Verstärker in Stress-Situationen zu wirken. Die Gefahr systemrelevanter Verluste in der Bankenbranche könne dann zunehmen.

EZB: Gewerbeimmobilien-Sektor könnte Schocks im Finanzsystem verstärken
13:23 Uhr

Der Kniff mit der Barriere: Kosten des Tradings

Für den DAX ging es zuletzt wieder deutlich nach oben. Trader nutzen solche Bewegungen gerne mit Turbo-Optionsscheinen, um im Erfolgsfall überproportional daran zu partizipieren. Dass dabei auch Kosten entstehen, wird selten beachtet. Und diese Kosten können auch umso höher werden, je länger das Papier gehalten wird. Mit welchen Kosten Trader rechnen müssen und wie sie abgegolten werden, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Christian Köker von der HSBC.

Der Kniff mit der Barriere: Kosten des Tradings
12:50 Uhr

Aktienkurs von italienischen Krisenbank sinkt kräftig - Staat verkauft Anteile

Monte dei PaschiDie Aktie der italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) ist nach einem Teilausstieg des Staates massiv unter Druck geraten. Das Papier gab nach dem Verkauf eines 25-Prozent-Anteils durch die italienische Regierung um 7,6 Prozent nach.

Italien hatte die älteste Bank der Welt 2017 mit 5,4 Milliarden Euro vor dem Kollaps gerettet und im vergangenen Jahr eine Milliarden-Kapitalerhöhung mitgetragen. Im Gegenzug für die Genehmigung der Staatshilfen verlangt die EU eine Privatisierung der Bank in absehbarer Zeit. Nach dem Teilausstieg sinkt die Beteiligung Italiens auf rund 39 Prozent.

Aktienkurs von italienischen Krisenbank sinkt kräftig - Staat verkauft Anteile
12:41 Uhr

EU-Kartelluntersuchungen drücken Kurse der Lieferdienste runter

Unter Druck stehen die Aktien europäischer Lieferdienste wegen Kartelluntersuchungen der EU-Kommission. Delivery Hero geben 1,6 Prozent und Hellofresh 4,2 Prozent ab, Just Eat Takeaway fallen um 3,5 Prozent. Die heutigen Nachprüfungen fänden im Rahmen einer Untersuchung statt, die bereits im Jahr 2022 durchgeführt worden sei, so die EU-Kommission. Es seien Firmen in zwei Mitgliedsstaaten betroffen. Die Namen und die Länder nannte die Behörde nicht.

Ziel der Untersuchungen im vergangenen Jahr waren Delivery Hero und ihr spanischer Ableger Glovo. Sorgen über Kartellbildungen im Sektor seien allerdings schon davor mehrfach aufgekommen, heißt es im Handel.

EU-Kartelluntersuchungen drücken Kurse der Lieferdienste runter
12:25 Uhr

Aktuelles vom Geldmarkt - Euribors ziehen nach falkenhaften Aussagen etwas an

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(Foto: picture alliance / Klaus Ohlenschläger)

Mit den Euribors am Geldmarkt ist es leicht nach oben gegangen. Ursächlich hierfür dürften einige falkenhafte Aussagen von EZB-Mitgliedern sein. Laut EZB-Ratsmitglied Pablo Hernández de Cos ist es noch zu früh, über Zinssenkungen zu spekulieren, während EZB-Ratsmitglied Pierre Wunsch meint, dass die Spekulation an den Märkten auf Zinssenkungen genau das Gegenteil bewirken könnte. Am Berichtstag stehen nun die Reden von EZB-Präsidentin Christine Lagarde sowie EZB-Ratsmitglied Isabel Schnabel auf der Agenda. "Ein hawkisher Unterton erscheint wahrscheinlich, wenn Lagarde beim Economic Dialogue des Bundesfinanzministeriums spricht, und Schnabel könnte erneut die Herausforderungen auf der letzten Meile betonen, wenn sie über 'Geldpolitik in Zeiten hartnäckiger Inflation' spricht", so die Commerzbank.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,80 - 4,20 (3,80 - 4,20), Wochengeld: 3,83 - 4,23 (3,83 - 4,23), 1-Monats-Geld: 3,83 - 4,30 (3,83 - 4,30), 3-Monats-Geld: 3,82 - 4,27 (3,82 - 4,27), 6-Monats-Geld: 3,84 - 4,29 (3,81 - 4,26), 12-Monats-Geld: 3,85 - 4,30 (3,86 - 4,31), Euribors: 3 Monate: 3,9730 (3,9620), 6 Monate: 4,0700 (4,0580), 12 Monate: 4,0230 (4,0150)

Aktuelles vom Geldmarkt - Euribors ziehen nach falkenhaften Aussagen etwas an
12:07 Uhr

Morphosys stürzen ab - DAX mit kleinem Plus

Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag keine einheitliche Richtung gefunden. Während die Standardwerte im DAX mehrheitlich zulegten, verbuchten Papiere aus der zweiten und dritten Reihe überwiegend Verluste. Der DAX stieg am Mittag um 0,2 Prozent auf 15.935 Punkte. Der MDAX fiel dagegen um 0,7 Prozent. Der EUROSTOXX50 notierte kaum verändert bei 4342 Stellen.

Neue Studiendaten zum Krebsmedikament Pelabresib ließen den Aktienkurs von Morphosys auf den niedrigsten Stand seit Anfang April einbrechen. Die Papiere notierten zuletzt 27,4 Prozent im Minus und büßten damit in den vergangenen acht Börsentagen rund die Hälfte ihres Wertes ein. Das Krebsmittel habe in der Studie Schwächen gezeigt, erläuterte der Analyst Rajan Sharma von Goldman Sachs.

Morphosys stürzen ab - DAX mit kleinem Plus
11:53 Uhr

Altman-Aus und Mitarbeiter-Revolte - Chaos bei OpenAI sorgt für Erstaunen

Die IT-Seifenoper bei OpenAI vollzieht eine weitere spektakuläre Wende. Nach dem Rauswurf von CEO Sam Altman und dessen Einstieg bei Microsoft gibt es beim ChatGPT-Entwickler eine offene Revolte. Hunderte Mitarbeitende fordern die Rückkehr Altmans. Ihrem Anliegen verleihen sie mit einer Drohung Gewicht.

Altman-Aus und Mitarbeiter-Revolte - Chaos bei OpenAI sorgt für Erstaunen
11:21 Uhr

Hörgeräte-Weltmarktführer senkt Prognose

Der Schweizer Hörgerätehersteller Sonova kappt nach dem ersten Geschäftshalbjahr 2023/24 seine Gewinnprognose. Neu wird ein Anstieg des bereinigten operativen Gewinns (EBITA) um vier bis acht Prozent erwartet, teilt der Weltmarktführer mit. Bislang wurden sechs bis zehn Prozent Plus in Aussicht gestellt. Sonova begründet die Revision mit höheren Investitionen ins Geschäftswachstum. Der Umsatz soll wie erwartet um drei bis sieben Prozent anziehen.

Mittelfristig peilt Sonova ein Umsatzwachstum zwischen sechs und neun Prozent an, wozu auch Akquisitionen beitragen sollen. Das EBITA-Plus soll sieben bis elf Prozent betragen. Die Prognosen gelten unter Ausschluss von Wechselkurseinflüssen. Im Zeitraum April bis September stiegen die Verkaufserlöse um 1,6 Prozent auf 1,75 Milliarden Franken und das bereinigte EBITA um 2,5 Prozent auf 350 Millionen.

Hörgeräte-Weltmarktführer senkt Prognose
10:56 Uhr

Krise bei McMakler - Dutzende Entlassungen

Beim kriselnden Berliner Immobilien-Startup McMakler kommt es zu einer weiteren Entlassungswelle. Das Unternehmen bestätigte entsprechende Informationen von "Capital". Von den Kündigungen seien 58 Mitarbeitende betroffen, der überwiegende Teil davon betriebsbedingt. Dies entspricht nach Firmenangaben rund neun Prozent der Belegschaft.

Grund seien verfehlte Umsatzziele, wie McMakler-Chef Felix Jahn gegenüber dem Wirtschaftsmagazin einräumte. In den Monaten September und Oktober hätten die Umsätze aus der Vermittlung von Immobilien zehn bis 15 Prozent unter Plan gelegen. McMakler wurde 2015 gegründet und galt in Start-up-Kreisen lange Zeit als Einhorn-Kandidat – also als Hoffnungsträger für eine Unternehmensbewertung von mehr als einer Milliarde US-Dollar.

Krise bei McMakler - Dutzende Entlassungen
10:37 Uhr

Mehr Unternehmen sehen sich in ihrer Existenz bedroht

Der Anteil der existenzbedrohten Unternehmen ist zuletzt gestiegen. Einer Umfrage des IFO-Instituts zufolge sehen sich gegenwärtig 6,8 Prozent der deutschen Unternehmen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. In der vorherigen Erhebung im Januar 2023 waren es 4,8 Prozent. "Die wirtschaftliche Schwächephase schlägt sich auch in steigenden Unternehmensinsolvenzen nieder", sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der IFO-Umfragen. "Eine größere Welle zeichnet sich aber derzeit nicht ab."

Insbesondere Unternehmen aus dem Transport- und Logistikwesen (14 Prozent), den Personalagenturen (13,9 Prozent) und der energieintensiven Chemischen Industrie (12,5 Prozent) berichten von wirtschaftlichen Sorgen.

Mehr Unternehmen sehen sich in ihrer Existenz bedroht
10:15 Uhr

Bayer-Aktie dümpelt nach gestrigem Absturz vor sich hin

Trotz guter vorbörslicher Signale kommt die gestern abgestürzte Bayer-Aktie nicht richtig vom Fleck. Das Papier legte im DAX lediglich 0,3 Prozent zu. Die Analysten von Barclays stuften allerdings die Titel auf "Equal-Weight" von zuvor "Overweight" herab.

Am Montag war der Bayer-Kurs um 18 Prozent abgestürzt. Neben einem erneuten Rückschlag bei den Glyphosat-Prozessen in den USA musste die Leverkusener auch noch einen herben Dämpfer in der Forschung mit ihrem wichtigsten Medikamentenhoffnungsträger Asundexian einstecken.

Bayer-Aktie dümpelt nach gestrigem Absturz vor sich hin
10:00 Uhr

Ausblick von Rheinmetall erfreut Anleger - Kurs steigt kräftig

Sehr gut sind auf dem Frankfurter Parkett die ersten Aussagen vom Rheinmetall-Kapitalmarkttag an. Die Anleger honorierten dies mit 3,1 Prozent Aufschlag und machen sie damit zum bislang größten DAX-Gewinner. Rheinmetall will den Umsatz bis 2026 auf 13 bis 14 Milliarden Euro und zudem eine operative Marge von mehr als 15 Prozent erreichen.

Ausblick von Rheinmetall erfreut Anleger - Kurs steigt kräftig
09:33 Uhr

Und es hat Zoom gemacht bei drei nachbörslichen Highflyern

Die Aktien von Zoom Video Communications sind im nachbörslichen Montagsgeschäft sprunghaft angestiegen, nachdem das Unternehmen seinen Ausblick nach besser als erwarteten Ergebnissen für das dritte Quartal erhöht hat. Die Papiere stiegen 5,2 Prozent.

Das Unternehmen für Videokonferenzen teilte mit, dass es von einer höheren Kundenbindung in seinem Online-Geschäft und der Nutzung seiner neuen Angebote für künstliche Intelligenz profitiert habe. Zoom verdiente im Quartal, das am 31. Oktober endete, bereinigt 1,29 US-Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 1,14 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten mit einem Gewinn von 1,09 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 1,12 Milliarden Dollar gerechnet.

Der Umsatz von Symbotic übertraf im vierten Quartal die Erwartungen. Das Unternehmen für Robotik-Lagerautomatisierung erwartet vor diesem Hintergrund, dass der Umsatz im laufenden ersten Quartal des Geschäftsjahres über den Schätzungen liegen wird und dass es einen weiteren bereinigten Gewinn ausweisen wird. Die Aktien haussierten um 22 Prozent.

Agilent Technologies hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres trotz eines Umsatzrückgangs von fast 9 Prozent einen höheren Gewinn erzielt. Der bereinigte und der unbereinigte Gewinn des Laborprodukteanbieters übertrafen die Schätzungen für das Quartal. Die Aktien stiegen um 6,9 Prozent.

Und es hat Zoom gemacht bei drei nachbörslichen Highflyern
09:16 Uhr

DAX rockt bislang den November

Der DAX startet mit leichten Aufschlägen in das Dienstagsgeschäft. Der deutsche Börsenleitindex, der zum Wochenstart leichte Verluste hinnehmen musste, aber die 15.900er-Marke gehalten hat, liegt aktuell 0,2 Prozent im Plus bei Kursen um 15.930 Zähler.

"Der DAX packt etwas drauf, die US-Vorgaben sind gut", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. "Es gibt keine größeren Gewinnmitnahmen. Die Grundstimmung ist nach wie vor positiv", erläutert sie. "Bislang hat der DAX mehr als sieben Prozent oder 1100 Punkte im November zugelegt."

DAX rockt bislang den November
08:58 Uhr

Traumrendite: Finanzinvestor macht bei Teamviewer Kasse

Der Finanzinvestor Permira hat sich von knapp einem Drittel seines verbliebenen Aktienpakets an Teamviewer getrennt. Permira bot über die Deutsche Bank 13 Millionen Aktien des schwäbischen Softwareunternehmens an, wie die begleitende Investmentbank mitteilt. Bei einem Platzierungspreis von 13,90 Euro je Aktie hat das Paket einen Börsenwert von 180,7 Millionen Euro.

Permira hielt vier Jahre nach dem Börsengang des einstigen Göppinger Start-ups noch 20,8 Prozent der Anteile. Mit der Platzierung sank der Anteil um sieben Prozent auf rund 14 Prozent. Zuletzt hatte der Investor zweieinhalb Jahre lang keine Teamviewer-Aktien verkauft, nachdem diese nach dem Ende des Corona-Booms auf Talfahrt gegangen waren. Während der Pandemie hatten viele Unternehmen die Fernwartungs-Software verstärkt genutzt, um die Verbindung zu den Rechnern von Mitarbeitern und Kunden im Home-Office zu halten.

Im Februar 2021 hatte Permira noch Teamviewer-Papiere zu 44,50 Euro platziert, inzwischen liegt der Kurs bei einem Drittel. An der hohen Rendite ändert das nichts. Seit dem Börsengang von Teamviewer hat der Finanzinvestor Aktien für 5,5 Milliarden Euro verkauft, eingestiegen war er im Jahr 2014 für 870 Millionen Euro.

Traumrendite: Finanzinvestor macht bei Teamviewer Kasse
08:39 Uhr

Was folgt auf den Bayer-Kursabsturz?

Nach dem Kurseinbruch um 18 Prozent greifen die ersten Anleger bei Bayer wieder zu. Die Aktien des Pharma- und Agrarkonzerns legen im vorbörslichen Handel rund ein Prozent zu und sind damit größter Gewinner im Dax. Die Analysten von Barclays stuften allerdings die Titel auf "Equal-Weight" von zuvor "Overweight" herab. Neben einem erneuten Rückschlag bei den Glyphosat-Prozessen in den USA musste das Leverkusener Unternehmen auch noch einen herben Dämpfer in der Forschung mit seinem wichtigsten Medikamentenhoffnungsträger Asundexian einstecken. Die Anleger reagierten zum Wochenstart schockiert. Bayer-Aktien waren am Montag auf den tiefsten Stand seit vierzehneinhalb Jahren eingebrochen.

Was folgt auf den Bayer-Kursabsturz?
08:27 Uhr

Deutscher Automarkt fährt in Europa hinterher

Der Höhenflug am europäischen Automarkt hält an. Der Herstellerverband ACEA teilt mit, im Vorjahresvergleich seien die Neuzulassungen im Oktober um 14,6 Prozent auf 855.484 Stück angestiegen - der 15. Wachstumsmonat in Folge. Von den großen Märkten hätten Frankreich mit plus 21,9 Prozent, Italien mit plus 20 Prozent und Spanien mit plus 18,1 Prozent zweistellige Zuwächse erreicht, nur Deutschland wuchs mit 4,9 Prozent schwächer. Im bisherigen Jahresverlauf lag der europaweite Absatz mit fast neun Millionen Einheiten um 16,7 Prozent über dem Vergleichswert.

Deutscher Automarkt fährt in Europa hinterher
08:12 Uhr

Microsoft-Coup weckt Fantasie

Mit einer Fortsetzung der Konsolidierung am deutschen Aktienmarkt rechnen Händler. Der Grundton dabei ist aber weiter positiv, der DAX wird im Handel rund 0,2 Prozent höher erwartet. Vor allem Technologie-Werte dürften im Fokus stehen, nachdem diese auch an der Wall Street wieder gesucht waren. Der Coup von Microsoft mit dem Einstieg von Sam Altman hat die Fantasie im KI-Sektor wiederbelebt. Dies dürfte auch auf andere Branchensegmente wie Cloud, Chips und Software ausstrahlen. Als extrem wichtig für den Fortgang der Technologie-Gewinne werden die Quartalszahlen von Nvidia am Abend nach US-Handelsschluss gesehen. Sollten sie gut ausfallen, dürfte es am Mittwoch kräftigere Gewinne an den Börsen geben.

In Asien zeigen sich die Aktienmärkte überwiegend mit positiven Vorzeichen, stützend wirkt die Ruhe an den globalen Rentenmärkten. Sie zeigen keinen Aufwärtsdruck mehr bei den Renditen. Damit stimmt auch das Umfeld für die Aktienbewertungen wieder. Die Rendite zehnjähriger US-Titel notiert schon wieder knapp unter der Marke von 4,40 Prozent. Trendsetter für die weiteren Tendenzen dürfte dann das Fed-Protokoll der jüngsten Sitzung am Mittwochabend sein. Sollten sich dort weniger hawkishere Signale der US-Notenbanker herauslesen lassen, könnten auch Renditen weiter fallen.

Microsoft-Coup weckt Fantasie
07:56 Uhr

China-Immobilienwerte im Aufwind

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen die gleiche Tendenz wie am Vortag: die meisten Börsen im Plus, Japan bleibt zurück. Getragen wird die Stimmung derzeit von der Erwartung, dass die US-Notenbank keine weiteren Zinserhöhungen in diesem Zyklus vornehmen wird. Dies hatte auch bereits die Aktien an der Wall Street nach oben gebracht.

Am japanischen Markt tendiert der Nikkei wenig verändert bei 33.392 Punkten. Gebremst werden die Aktienkurse erneut von der Stärke der heimischen Währung, der Dollar notiert mittlerweile bei 147,57 Yen nach 149,07 zum Tokioter Montagsschluss. Dies drückt auf die Exportwerte. Ausgeglichen werden deren Verluste von den Gewinnen bei Halbleiterwerten.

In Shanghai gewinnt der Composite 0,6 Prozent. Dort hilft auch die Hoffnung, dass es weitere Stützungsmaßnahmen für den gebeutelten Immobiliensektor geben wird. Einem Medienbericht zufolge erstellen die chinesischen Aufsichtsbehörden derzeit eine Liste mit 50 privaten und staatlichen Immobilienentwicklern, die für eine Reihe von Finanzierungen infrage kommen. Unter den großen Immobiliennamen gewinnen China Vanke 3,7 Prozent und Poly Developments & Holdings Group 1,7 Prozent.

In Hongkong zieht der HSI ein Prozent an. Neben den Gewinnen an der Wall Street treiben ebenfalls die Erwartung von Finanzhilfen für die Immobilienbranche. Longfor Group und Country Garden Services gewinnen 5,5 beziehungsweise 3,8 Prozent. In Südkorea treiben Gewinne bei Technologie- und insbesondere Halbleiterwerten den Kospi 0,9 Prozent nach oben. Am bereits geschlossenen australischen Markt ging es um 0,3 Prozent nach oben, wobei vor allem Minenwerte den Index trugen. Fortescue, BHP und Rio Tinto stiegen zwischen 0,7 und 1,9 Prozent.

China-Immobilienwerte im Aufwind
07:39 Uhr

Morphosys-Hoffnungsträger liefert auf ganzer Linie ab

Das Biotechunternehmen Morphosys hat die Ziele in der entscheidenden Studie mit seinem größtem Medikamentenhoffnungsträger Pelabresib erreicht. Die Phase-3-Studie, in der das Mittel zur Behandlung von Myelofibrose - eine seltene bösartige Erkrankung des Knochenmarks - getestet wurde, zeige eine statistisch signifikante Verbesserung bei der Verkleinerung des Milzvolumens und starken positiven Trend bei der Symptomreduktion, teilt das Unternehmen mit. MorphoSys beabsichtigt, Mitte 2024 Zulassungsanträge in den USA und Europa einzureichen.

"Wir sind mit diesem positiven Ergebnis sehr zufrieden. Pelabresib in Kombination mit Ruxolitinib zeigte eine starke Verringerung des Milzvolumens und der Symptome im Vergleich zur Ruxolitinib-Monotherapie - dies sind die eindrucksvollsten Verbesserungen, die in klinischen Studien bei Patienten mit Myelofibrose bisher beobachtet wurden", sagt Firmenchef Jean-Paul Kress. "Wichtig ist, dass wir bei der überwiegenden Mehrheit der Patienten in der Studie eine signifikante Verbesserung der Symptome feststellen konnten."

Morphosys hatte bereits erste Daten aus der Studie bis Ende November angekündigt. Das Unternehmen traut dem Mittel Umsätze in Milliardenhöhe zu. Bislang hat Morphosys mit dem Krebsmittel Monjuvi nur ein einziges eigenes Medikament auf dem Markt. Im vergangenen Jahr lagen die Monjuvi-Produktumsätze in den USA bei knapp 85 Millionen Euro. Mit Pelabresib hofft das Unternehmen, einen neuen Behandlungsstandard setzen zu können. Das Mittel hatte sich Morphosys mit der 1,7 Milliarden Dollar schweren Übernahme des US-Krebsspezialisten Constellation Pharma gesichert.

Morphosys-Hoffnungsträger liefert auf ganzer Linie ab
07:22 Uhr

Altman-Aus - OpenAI-Investoren erwägen Klage

Einige Investoren des ChatGPT-Machers Open AI erwägen Insidern zufolge rechtliche Schritte gegen den Verwaltungsrat wegen der Entlassung von Firmenchef Sam Altman. Die Investoren hätten Rechtsberatung eingeholt, um ihre Möglichkeiten zu prüfen, sagen mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ob es zu einer Klage kommt, war zunächst unklar. Die überraschende Entlassung Altmans am Freitag hatte Sorgen um die Zukunft des Unternehmens ausgelöst.

Der geschasste Altman versucht indes, Sorgen über einen Zusammenbruch des KI-Pioniers zu zerstreuen. Für ihn und Microsoft-Chef Satya Nadella habe es oberste Priorität, "das weitere Gedeihen von OpenAI" sicherzustellen, so Altman. Partnern und Kunden solle eine vollständige Kontinuität des Betriebs garantiert werden, fügt er mit Blick auf die Partnerschaft zwischen Open AI und Microsoft hinzu. Altman war kurz nach seiner Entlassung zu dem Softwarekonzern gewechselt.

Altman-Aus - OpenAI-Investoren erwägen Klage
07:04 Uhr

Ausverkauf unter Asiens Autowerten

Der japanische Aktienindex Nikkei notiert leicht schwächer. Der Anstieg des Yen gegenüber dem Dollar führte zu einem Ausverkauf bei den Aktien der Automobilhersteller. "Der japanische Markt spiegelte die Stärke der Wall Street über Nacht nicht wider, da der Yen gegenüber dem Dollar zulegte", sagt Masahiro Ichikawa von Sumitomo Mitsui DS Asset Management.

Der Nikkei verharrt nahezu unverändert bei 33.373 Punkten, nachdem er am Montag den höchsten Stand seit 1990 erreicht hatte. Der Index hat in diesem Jahr um rund 28 Prozent zugelegt und ist damit der Aktienmarkt mit der besten Performance in Asien. Der Index des Automobilsektors verlor 1,79 Prozent und war damit der schlechteste der 33 Branchen-Subindizes der Tokioter Börse. Ein stärkerer Yen belastet die Exporteure, da er den Wert der im Ausland erwirtschafteten Gewinne in Yen schmälert, wenn die Unternehmen sie nach Japan zurückführen. "Die Anleger verkauften auch Aktien, um Gewinne zu sichern, nachdem der Nikkei am Vortag den höchsten Stand seit mehr als 30 Jahren erreicht hatte", so Ichikawa. Der Topix verliert 0,2 Prozent auf 2367 Zähler.

Der Shanghai Composite legt um 0,5 Prozent zu. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewinnt 0,7 Prozent.

Ausverkauf unter Asiens Autowerten
06:51 Uhr

"Der Lauf der Wall Street hält an"

Auf Monatssicht hat der S&P-500 bereits mehr als sieben Prozent zugelegt, der Nasdaq Composite sogar rund elf Prozent. Dabei liegt das Augenmerk aktuell auf einigen Schwergewichten, wie ntv-Börsenkorrespondent Jens Korte in New York verrät.

"Der Lauf der Wall Street hält an"
06:40 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Der Dollar verliert im asiatischen Devisenhandel 0,6 Prozent auf 147,43 Yen und gibt 0,5 Prozent auf 7,1343 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notiert er 0,2 Prozent niedriger bei 0,8828 Franken. Parallel dazu steigt der Euro um 0,2 Prozent auf 1,0962 Dollar und notiert kaum verändert bei 0,9679 Franken. Das Pfund Sterling gewinnt 0,3 Prozent auf 1,2538 Dollar.

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Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:30 Uhr

KI-Boom und Zinspolitik geben DAX-Richtung vor

Den deutlichen Gewinnen der Vorwoche hat der DAX im Montagsgeschäft leichte Verluste folgen lassen. Der deutsche Börsenleitindex schloss 0,1 Prozent tiefer bei 15.901 Punkten. Marktexperten sprachen von Gewinnmitnahmen und verwiesen auch auf den am Donnerstag in den USA anstehenden Thanksgiving-Feiertag, der eine geschlossene Wall Street nach sich zieht.

Im heutigen Handel könnte das Zinsthema kurzzeitig wieder aufflammen, denn die US-Notenbank Federal Reserve legt am Abend MEZ die Protokolle ihrer jüngsten Zinssitzung offen. Investoren erhoffen sich aus den Mitschriften interner Diskussionen Rückschlüsse auf den weiteren geldpolitischen Kurs. Die Fed hatte nach einer rasanten Zinserhöhungsserie zwei Sitzungen in Folge pausiert. Notenbankchef Jerome Powell schließt zwar eine weitere Erhöhung nicht aus, doch an den Terminmärkten wird angesichts der abflauenden Inflation bereits über Zinssenkungen ab dem Frühjahr spekuliert.

Unternehmensseitig blicken die Anleger zunächst nach München und dann in die USA. Hierzulande hat der kriselnde Energietechnikkonzern Siemens Energy zu einem Capital Markets Day eingeladen. Dabei will das Management unter anderem erklären, wie es das seit Jahren verlustreiche Windenergiegeschäft mitsamt der komplett übernommenen Tochter Gamesa in die Spur bringen will. Insider hatten Reuters berichtet, dass Standortschließungen geprüft würden. Büros und Werke könnten eingemottet oder zusammengelegt werden. Investoren dürften auch auf weitere Details zu den Vereinbarungen achten, die die frühere Mutter Siemens, Banken und der Bund zur Absicherung der milliardenschweren Aufträge geschlossen haben.

Nach US-Börsenschluss ruht das Augenmerk auf den Quartalszahlen von Nvidia. Der ungebrochene Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) wird dem Marktführer für KI-Spezialchips voraussichtlich erneut einen Umsatz- und Gewinnschub bescheren. Im vorangegangenen Quartal hatte der weltweit wertvollste Halbleiter-Konzern ein Ergebnis über Markterwartungen vorgelegt. Börsianer erwarten zudem Informationen zu neuen Produkten. Analysten zufolge entwickelt Nvidia neue KI-Chips speziell für China, um den verschärften US-Auflagen für Technologie-Exporte in die Volksrepublik gerecht zu werden. "Die Quartalszahlen von Nvidia sind das Highlight der US-Berichtssaison", sagt Anlagestratege Ben Laidler vom Online-Broker eToro. "Alle warten gespannt darauf, ob sich die Erfolgsgeschichte nach den extrem starken Zahlen des zweiten Quartals fortsetzt." Weitere Wochentermine finden Sie hier.

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