Der Börsen-Tag
26. März 2024
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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17:36 Uhr

DAX sieht in der Ferne die 19.000

Die Börsen haben ihre Rekordjagd fortgesetzt. Die Aussicht auf sinkende Zinsen trieb den DAX am Nachmittag erstmals über die Marke von 18.400 Punkten. Er stieg um bis zu 0,8 Prozent auf 18.411,98 Zähler. "Der DAX knackt Rekorde wie am Laufband", sagte ein Börsianer. Am Ende gewann der deutsche Leitindex 0,7 Prozent auf 18.384 Zähler. Der EUROSTOXX50 notierte 0,4 Prozent fester bei 5064 Stellen.

"Mit dem 24. Allzeithoch in diesem Jahr verabschiedet sich der DAX aus dem Handel", sagte ntv-Börsenreporter Frank Meyer: "Die erklommene Höhe und die Überkauftheit macht das deutsche Börsenbarometer aber inzwischen auch anfällig für Korrekturen. Zudem ziehen die Umsätze nicht mit, was darauf hindeutet, dass der Aufschwung etwas kraftloser wird."

Gewinner im DAX waren einmal mehr Rheinmetall mit plus 2,7 Prozent. Stark waren auch Vonovia mit plus 2,1 Prozent. Zudem gewannen Infineon 1,5 Prozent und Volkswagen 1,6 Prozent.

DAX sieht in der Ferne die 19.000
17:19 Uhr

Rally unter Volldampf - Börsen schon im roten Bereich?

Die Aktienmärkte laufen weiter unter Volldampf, aber steigt damit nicht auch das Risiko einer Überhitzung? Warum Experten durchaus weiter positiv gestimmt sind, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Nicolai Tietze von Morgan Stanley.

Rally unter Volldampf - Börsen schon im roten Bereich?
17:00 Uhr

Citi sieht interessante Optionen bei Volkswagen

Die beträchtlichen Vermögenswerte von Volkswagen und ein klarer Richtungswechsel machen das DAX-Unternehmen nach Aussage von Citi-Analysten zu einer guten langfristigen Aktie. Der Turnaround des deutschen Automobilherstellers werde eine Weile dauern, aber Konzernchef Oliver Blume gehe voran, schreiben die Analysten und verweisen auf Pläne für geringere Ausgaben und die ungewöhnlich guten Beziehungen des Managements zur Familie Porsche und zum Betriebsrat.

Die breite Palette an Vermögenswerten des Unternehmens eröffne verschiedene Optionen. "VW diskutiert weiterhin offen über seine Beteiligungen an Traton und Porsche sowie über bis zu 350 Kapitalbeteiligungen im Wert von 30 Milliarden Euro zum Buchwert", urteilt Citi. Die VW-Vorzugsaktie stieg um 1,6 Prozent.

Citi sieht interessante Optionen bei Volkswagen
16:39 Uhr

Zwei Bieter buhlen um Galeria - Entscheidung im April

Wie steht es eigentlich um Galeria Karstadt Kaufhof: Für die insolvente Warenhauskette sind noch zwei Bieter im Rennen um eine Übernahme. Mit zwei Interessenten mit Erfahrungen im deutschen Einzelhandel würden finale Gespräche geführt, sagte Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus.

Diese hätten internationale Finanzierungspartner und seien an einer Übernahme von "60 plus X" Filialen interessiert. Noch im April wolle er die Verträge mit einem der Bieter besiegeln, kündigte Denkhaus an. Die Frist zur Abgabe verbindlicher Angebote war am Wochenende abgelaufen.

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Die geschlossene Galeria-Kaufhof-Filiale im hessischen Hanau. (Foto: Boris Roessler/dpa)
Zwei Bieter buhlen um Galeria - Entscheidung im April
16:17 Uhr

Preiskampf macht BYD arg zu schaffen - Pflichtmitteilung nötig

Der brutale Preiskampf auf dem chinesischen Markt frisst sich in das Umsatz- und Gewinnwachstum des Elektroautobauers BYD. Im vierten Quartal wuchs der Umsatz nur noch um 15 Prozent auf 180,04 Milliarden Yuan (23 Milliarden Euro), der Nettogewinn um 19 Prozent auf 8,67 Milliarden Yuan, wie BYD in einer Pflichtmitteilung erklärte.

Das war der geringste Gewinnzuwachs in einem Quartal seit fast zwei Jahren. Im Gesamtjahr 2023 lag der Gewinn mit 30,04 Milliarden Yuan 81 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Preiskampf macht BYD arg zu schaffen - Pflichtmitteilung nötig
16:01 Uhr

Schwergewichte lassen den DAX hochleben

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(Foto: dpa)

Der DAX ist weiter unterwegs in neuen Höhen. Der deutsche Leitindex schraubte sein Allzeithoch auf 18.411,98 Punkte, das entsprach einem Plus von 0,8 Prozent.

Der DAX profitiert einmal mehr von der guten Verfassung seiner Schwergewichte. SAP als Index-Schwergewicht Nummer eins markieren neue Rekorde, Allianz stehen auf Jahreshoch, und Siemens, Munich Re sowie Deutsche Telekom liegen ebenfalls alle stärker im Plus als der DAX.

Schwergewichte lassen den DAX hochleben
15:47 Uhr

Ölpreis-Pfeile zeigen nach unten

Nach dem Schub zum Wochenstart haben sich die Preise am Ölmarkt im roten Bereich bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete 85,77 Dollar. Das waren 0,4 Prozent weniger als am Montagabend. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel geringfügig auf 81,84 Dollar.

Nach Preisaufschlägen von rund eineinhalb Dollar zum Wochenstart gab es zunächst keine entscheidenden Impulse. Unterstützung kam zuletzt von dem etwas schwächeren Dollar, der die Nachfrage nach Erdöl wechselkursbedingt antrieb. Für grundsätzliche Unterstützung sorgen das knappe Angebot großer Förderstaaten in der Opec+ und die zahlreichen geopolitischen Risiken. Die Nachfrage nach Öl, Benzin und Diesel gilt hingegen konjunkturell bedingt als eher schwach.

Ölpreis-Pfeile zeigen nach unten
15:30 Uhr

Tesla und Micron starten durch

Kursgewinne bei Technologiewerten haben die Wall Street ins Plus gehievt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung leicht höher bei 39.338 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,2 Prozent auf 5229 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 16.447 Punkte.

Die Aktien wichtiger Technologiekonzerne wie der E-Autobauer Tesla und der Chiphersteller Micron gewannen bis zu fünf Prozent. Die Experten verwiesen auf positive Aussichten für die Konjunktur und die Erwartung langfristig fallender Zinsen der US-Notenbank Fed.

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(Foto: AP)
Tesla und Micron starten durch
15:09 Uhr

Trumps Medienfirma mit fulminantem Börsendebüt

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(Foto: REUTERS)

Die Medienfirma von Ex-US-Präsident Donald Trump debütiert an der Wall Street mit Kursgewinnen von 37 Prozent. Die zu 49,95 Dollar platzierte Aktie von Trump Media & Technology Group (TMTG) steigt an ihrem ersten Handelstag auf rund 73 Dollar an.

Die Muttergesellschaft von Trumps Online-Netzwerk "Truth Social" kommt damit auf einen Börsenwert von 9,08 Milliarden Dollar. TMTG hatte mit dem SPAC-Unternehmen (Special Purpose Acquisition Company) Digital World fusioniert, um es als Vehikel für den Börsengang zu nutzen.

Trumps Medienfirma mit fulminantem Börsendebüt
15:01 Uhr

Aktienkurs von Donut-Kette geht durch die Decke

Die Ausweitung einer Partnerschaft zwischen Krispy Kreme und McDonald's in den USA schmeckt den Anlegern. Die Aktien der Donut-Kette sprangen um 23 Prozent in die Höhe. McDonald's werde ihre Produkte ab der zweiten Hälfte 2024 bis Ende 2026 in allen seiner 14.000 Restaurants in den USA anbieten, teilten die Konzerne mit. Sie haben das Programm zuvor an 160 US-Standorten im Rahmen ihrer im Oktober 2022 begonnenen Partnerschaft getestet.

Aktienkurs von Donut-Kette geht durch die Decke
14:38 Uhr

Fluglinien werden von Rotation erfasst

Fluglinien sind auf die Kaufliste geraten. "Die Kurse haben tagelang nur rumgedümpelt, jetzt springen sie im Rahmen der Branchenrotation an", sagte ein Marktteilnehmer. Air France-KLM gewannen gut drei Prozent, Lufthansa knapp zwei Prozent, IAG und Easyjet je 1,5 Prozent. Sehr fest notierten auch Tui, die 4,5 Prozent gewannen.

Fluglinien werden von Rotation erfasst
14:23 Uhr

UPS punktet bei Anlegern mit Umsatzziel

Die Aussicht auf überraschend starke Umsätze lässt Anleger bei UPS zugreifen. Die Aktien des weltgrößten Paketdiensts ziehen vor US-Börsenstart um rund zwei Prozent an. Der US-Konzern peilt für 2026 einen Umsatz zwischen 108 und 114 Milliarden Dollar an und übertrifft damit die Erwartungen. Der Branchenprimus will die Kosten deutlich senken und sich damit gegen die nach der Pandemie schwächelnde Nachfrage stemmen.

UPS punktet bei Anlegern mit Umsatzziel
14:04 Uhr

US-Auftragseingang langlebige Wirtschaftsgüter unerwartet hoch

Der Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA hat sich im Februar etwas besser als erwartet entwickelt. Wie das Bureau of Economic Analysis mitteilte, stiegen die Auftragseingänge gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent. Volkswirte hatten einen Zuwachs von 1,0 Prozent prognostiziert. Das vorläufig für Januar gemeldete Minus von 6,2 Prozent wurde auf 6,9 Prozent revidiert.

Der Auftragseingang ohne den Verteidigungssektor verzeichnete einen Zuwachs von 2,2 Prozent. Ohne die Bestellungen im Transportsektor belief sich der Zuwachs auf 0,5 Prozent. Die Auftragseingänge für zivile Investitionsgüter ohne Flugzeuge, eine Messgröße der Investitionen, sanken um 0,4 Prozent.

US-Auftragseingang langlebige Wirtschaftsgüter unerwartet hoch
13:38 Uhr

Moeller-Maersk-Aktie nach Baltimore-Unglück ganz schwach

Mit empfindlichen Abgaben von mehr als fünf Prozent haben Moeller Maersk auf das Brückenunglück in Baltimore reagiert. Ein von dem dänischen Logistiker gechartertes Containerschiff hat die Brücke gerammt und zum Einsturz gebracht. Über die Zahl der möglichen Opfer ist bislang nichts bekannt.

Moeller-Maersk-Aktie nach Baltimore-Unglück ganz schwach
13:16 Uhr

Wall Street tendiert etwas fester

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(Foto: REUTERS)

Die Wall Street könnte heute ihre Vortagesverluste mehr oder weniger wieder aufholen. Der Aktienterminmarkt lässt zum Handelsbeginn auf einen etwas festeren Start schließen. Die Renditen am Rentenmarkt steigen nicht mehr und helfen somit dem Aktienmarkt etwas.

Anleger befinden sich im Vorfeld wichtiger an Karfreitag angekündigter Daten in einer Zwickmühle. Denn da die US-Börsen an Karfreitag geschlossen bleiben, können Anleger erst am Montag auf den Preisindex der persönlichen Ausgaben (PCE) - ein von der US-Notenbank bevorzugtes Preismaß - reagieren. Daher dürften sich Investoren in der laufenden Woche nur schwerlich aus der Deckung locken lassen.

Wall Street tendiert etwas fester
12:52 Uhr

DAX nun kurz vor 18.400

Kurze Wasserstandsmeldung aus Frankfurt: Der DAX ist noch höher gegangen und hat den Rekord auf nunmehr 18.384,79 Punkte hochgeschraubt. Kurz nach Mittag notierte er 0,7 Prozent höher bei 18.380 Zählern. Der EUROSTOXX50 stieg um 0,4 Prozent auf 5064 Stellen.

DAX nun kurz vor 18.400
12:46 Uhr

China verklagt USA wegen Autobatterie-Materialien

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(Foto: REUTERS)

China hat die USA vor der Welthandelsorganisation (WTO) verklagt, weil Washington die Hersteller von Elektrofahrzeugen daran hindert, chinesisches Batteriematerial zu beziehen. Das chinesische Handelsministerium erklärte, dass das US-Gesetz zur Senkung der Inflation und andere einschlägige Vorschriften eine "diskriminierende" Subventionspolitik für Fahrzeuge mit neuer Energie vorsähen, die China und einige andere WTO-Mitglieder ausschlössen, den fairen Wettbewerb verzerrten und gegen WTO-Regeln wie die Meistbegünstigung verstießen.

Nach dem Inflation Reduction Act können Verbraucher in den USA in den nächsten zwei Jahren keine Steuergutschrift in Höhe von 7500 Dollar für saubere Fahrzeuge beanspruchen, wenn sie Autos kaufen, die Batteriewerkstoffe von einem "ausländischen Konzern" enthalten.

China verklagt USA wegen Autobatterie-Materialien
12:21 Uhr

Online-Glücksspielriese erwartet Wachstumssprung

Die weltgrößte Online-Glücksspielfirma Flutter erwartet dank florierender Sportwetten in den USA einen Gewinnsprung. Der Vorstand rechne 2024 mit einem Anstieg des Kerngewinns um 30 Prozent, teilte das irische Unternehmen mit. In den USA werde das Ergebnis wohl auf 635 bis 785 Millionen Dollar in die Höhe schnellen, ein Vielfaches der 167 Millionen im Vorjahr.

In den anderen Märkten, in denen Flutter mit dem Marken Paddy Power, Betfair und Sportsbet präsent ist, werde ein Kerngewinn von 1,63 bis 1,83 (Vorjahr: 1,71) Milliarden Dollar erwartet. In den ersten elf Wochen des laufenden Jahres kletterten die Erlöse insgesamt um 23 Prozent. Für Rückenwind sorgte auch hier das US-Geschäft mit einem Plus von 56 Prozent - getrieben vom Superbowl, dem Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga, im Februar.

Online-Glücksspielriese erwartet Wachstumssprung
11:54 Uhr

Personalumbau bei Dell - auch Entlassungen

Dell hat im Rahmen von Sparmaßnahmen Mitarbeiter entlassen. Dabei seien weniger neue Angestellte angeheuert worden und es habe ein Umbau beim Personal stattgefunden, teilt der US-Computerbauer mit. Per 2. Februar hätten fast 120.000 Mitarbeiter bei Dell gearbeitet verglichen mit rund 126.000 vor einem Jahr. Die Entlassungen erfolgten wegen der schleppenden Nachfrage nach PCs. Dell geht jedoch davon aus, dass der Nettoumsatz seiner Client Solutions Group (CSG), in der die PCs angesiedelt sind, das gesamte Jahr wachsen wird. Der Umsatz des Segments war im vierten Quartal um zwölf Prozent gesunken. Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2025 eine bessere Nachfrage und ein wettbewerbsfähigeres Preisumfeld.

Personalumbau bei Dell - auch Entlassungen
11:23 Uhr

Vodafone baut 2000 Stellen ab

Mit einem Umbau- und Sparprogramm will Vodafone Deutschland in den kommenden zwei Jahren rund 400 Millionen Euro einsparen. Dabei sollen rund 2000 Stellen "eingespart und verlagert" werden, also gut 13 Prozent der Belegschaft, wie das Unternehmen mitteilt.

Mehr dazu in Kürze bei ntv.de

Vodafone baut 2000 Stellen ab
10:57 Uhr

Rallymodus eingeschaltet - Bitcoin oder Gold?

Gold ist bei Anlegern derzeit wieder äußerst beliebt. Das Edelmetall konnte sich zuletzt zu neuen Rekordhöhen aufschwingen. Auch die Kryptowährung Bitcoin ist derzeit im Rallymodus. Was eignet sich besser für ein Investment und wie funktioniert das dann? Friedhelm Tilgen spricht darüber mit Christine Romar von der Citigroup.

Rallymodus eingeschaltet - Bitcoin oder Gold?
10:49 Uhr

Experten: Weg der Zentralbanken könnte nicht geradlinig sein

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Fed-Gebäude in Washington. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Der Weg zurück zu niedrigeren Leitzinsen könnte unvorhersehbar werden und nicht unbedingt geradlinig verlaufen. Das jedenfalls schreiben die Ökonomen der Großbank HSBC. Die Schweiz und Mexiko waren die ersten größeren Volkswirtschaften, die in der vergangenen Woche mit Zinssenkungen begannen, nachdem sie zuvor die Zinsen immer wieder erhöht hatten, um die rasche Inflation zu bremsen.

Die meisten der größten Zentralbanken der Welt - einschließlich der US-Notenbank Federal Reserve, der EZB und der Bank of England - hielten die Zinsen jedoch vorerst stabil, so HSBC. Die Zentralbanken warteten auf weitere Daten, die eine Abkühlung der Inflation bestätigen. "Der Lockerungszyklus (...) könnte genauso ungewöhnlich werden wie der wirtschaftliche Expansions- und Straffungszyklus, der ihm vorausging", so die HSBC-Experten.

Experten: Weg der Zentralbanken könnte nicht geradlinig sein
10:38 Uhr

DAX hüpft mühelos über 18.300 - natürlich Rekord

Die DAX-Anleger zeigen bei der Jagd nach neuen Höchstständen keine Ermüdungszeichen. Der deutsche Leitindex zog am Vormittag erneut an und gewann 0,3 Prozent auf einen neuen Höchststand von 18.316,48 Punkten. Der EUROSTOXX50 stieg um 0,2 Prozent auf 5052 Stellen.

Die von US-Notenbankchef Jerome Powell in Aussicht gestellten drei Zinssenkungen in diesem Jahr haben vergangene Woche wieder für Rückenwind an den Börsen gesorgt.

DAX hüpft mühelos über 18.300 - natürlich Rekord
10:25 Uhr

Aktie von KWS Saat schießt hoch - Konzern macht Kasse in Südamerika

Die Aktie von KWS Saat ist regelrecht nach oben gesprungen. Das Papier verteuerte sich um 8,8 Prozent und führte damit klar den SDAX an. Der Saatgutkonzern veräußert sein Maisgeschäft und Lizenzen für Züchtungsmaterial in Südamerika. Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag, wie das Unternehmen mitteilte. Käufer sei der Pflanzengenetik-Spezialist GDM mit Sitz in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Die Transaktion werde sich deutlich positiv auf wesentliche Finanzkennziffern der KWS Gruppe auswirken.

Die veräußerten Aktivitäten erzielten im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Umsatz von rund 320 Millionen Euro. Der Abschluss der Transaktion werde im Laufe des zweiten Quartals 2024 erwartet.

Aktie von KWS Saat schießt hoch - Konzern macht Kasse in Südamerika
10:11 Uhr

Schwäche von Chinas Yuan setzt Kupferpreis zu

Der schwächelnde chinesische Yuan belastet die Preise für Kupfer. Der Preis für das Industriemetall fällt zeitweise um bis zu 0,7 Prozent auf 8810 US-Dollar je Tonne. Danach berappelt sich der Preis wieder etwas. Der chinesische Yuan gibt gegenüber dem Dollar nach, da erwartet wird, dass eine lockerere Geldpolitik im Inland und ein stärker werdender Dollar die chinesische Währung weiter unter Druck setzen. China ist der weltweit größte Metallverbraucher und importiert viele Metalle, sodass eine Schwäche des Yuan die chinesische Kaufkraft für in Dollar gehandelte Rohstoffe schwächt und deren Preise drückt.

Schwäche von Chinas Yuan setzt Kupferpreis zu
09:51 Uhr

Gutes Geschäftsjahr: Bertelsmann mit Gewinnplus

Bertelsmann hat im vergangenen Jahr leichte Rückgänge beim Umsatz und beim operativen Gewinn verzeichnet. Die Erlöse sanken um 0,4 Prozent auf 20,2 Milliarden Euro und blieben damit fast auf dem Rekordniveau von 2022, wie der Medien-, Dienstleistungs- und Bildungskonzern bekannt gab. Das Ergebnis (operating EBITDA) fiel minimal auf 3,1 Milliarden Euro von 3,2 Milliarden Euro im Vorjahr. Unter dem Strich stieg das Konzernergebnis 2023 auf 1,3 Milliarden Euro von 1,1 Milliarden Euro. Dazu trug insbesondere der Gewinn aus dem Verkauf der Majorel-Anteile bei, wie es hieß. Konzernchef Thomas Rabe sprach von einem guten Geschäftsjahr.

Gutes Geschäftsjahr: Bertelsmann mit Gewinnplus
09:13 Uhr

DAX will die 24 voll machen

Mit 18.261 Punkten beendet der DAX das Montagsgeschäft, mit Kursen in diesem Bereich startet der deutsche Börsenleitindex auch in den Dienstagshandel. Uneinheitliche Vorgaben in Asien und eine schwächere Wall Street bilden das Marktumfeld.

"Der DAX startet kaum verändert. Das ist das gleiche Bild wie zu Wochenbeginn", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Nancy Lanzendörfer. "Da gab es im Handelsverlauf dann ein neues Allzeithoch nahe der 18.300er Marke", erläutert sie. "Es war bereits das 23. in diesem Jahr." Lanzendörfer verweist aber auch darauf, dass die aktuelle Nachrichtenlage eher dünn sei, auch weil die Berichtssaison sich dem Ende nähere. "Es ist durchaus Zurückhaltung unter den Anlegern spürbar."

DAX will die 24 voll machen
08:59 Uhr

Kunden strömen noch nicht in die Baumärkte - Hornbach schwächelt

Infolge der Inflation hat die Baumarktkette Hornbach die Konsumzurückhaltung der Kunden zu spüren bekommen. Bei einem Umsatzrückgang um 1,6 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro sank nach ersten Berechnungen das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) im abgelaufenen Bilanzjahr 2023/24 um 12,4 Prozent auf 254 Millionen Euro, wie der Konzern mitteilt. "Während die makroökonomischen Aussichten insbesondere in Deutschland weiterhin eingetrübt sind, sehen wir derzeit auch positive Zeichen", sagt Hornbach-Chef Albrecht Hornbach mit Blick auf das laufende Jahr. Dazu gehörten neben der seit einigen Monaten nachlassenden Inflation auch kurzfristig die guten Wetterbedingungen in den ersten Wochen der Frühjahrssaison. Eine Prognose für 2024/25 will der Vorstand am 22. Mai mit der vollständigen Bilanz veröffentlichen.

Kunden strömen noch nicht in die Baumärkte - Hornbach schwächelt
08:43 Uhr

"Erste Anleger bekommen Höhenangst"

Am Montag hat der DAX bereits das 23. Allzeithoch in diesem Jahr markiert. Allerdings waren die Umsätze so niedrig wie zuletzt im Februar. "Das kann ein erster Hinweis auf eine nachlassende Kaufbereitschaft sein. Offensichtlich bekommen die ersten Anleger jetzt doch so langsam Höhenangst", kommentiert QC Partners. Von Gewinnmitnahmen in großem Stil sei bislang allerdings noch nichts zu sehen. Ebenso würden trotz des hohen Kursniveaus weiterhin nur wenige Absicherungspositionen aufgebaut.

"Auffallend ist, dass die Volatilitätsstrukturkurve des DAX zuletzt wieder steiler geworden ist. Im Oktober hat eine extrem flache Kurve den Beginn der DAX-Rally signalisiert. Von daher ist die jetzt wieder steilere Kurve als Warnsignal zu sehen", heißt es weiter.

"Erste Anleger bekommen Höhenangst"
08:22 Uhr

"Konsumenten fehlt es an Zukunftsoptimismus"

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hellt sich nur zögernd auf. Das Barometer für das Konsumklima im April stieg um 1,4 auf minus 27,4 Punkte, wie die GFK und das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) mitteilen. Wie von Experten erwartet, legte es damit den zweiten Monat in Folge zu. Die Erholung komme jedoch nur langsam und sehr schleppend voran, sagt NIM-Konsumexperte Rolf Bürkl: "Reale Einkommenszuwächse und ein stabiler Arbeitsmarkt bilden an sich sehr gute Voraussetzungen für eine rasche Erholung der Konsumkonjunktur, aber den Konsumenten fehlt es immer noch an Planungssicherheit und Zukunftsoptimismus."

Die starke Verunsicherung der Verbraucher "in Zeiten multipler Krisen", gepaart mit wenig Zuversicht in die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands, hemme die Konsumneigung. Die Daten basieren auf einer Umfrage unter rund 2000 Verbrauchern, die monatlich im Auftrag der EU-Kommission erhoben wird. Dabei zeigt sich, dass sich die Einkommenserwartungen erneut verbesserten: Dieser Indikator stieg im März um 3,3 Punkte auf minus 1,5 Zähler. Ein besserer Wert wurde zuletzt vor Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022 mit plus 3,9 Punkten gemessen.

"Konsumenten fehlt es an Zukunftsoptimismus"
08:05 Uhr

Konsolidierung auf hohem Niveau – und ein Asien-Ausreißer

Nach einer leichteren Tendenz an der Wall Street am Montag geht es auch an den meisten Börsen in Ostasien wie auch in Australien nach unten mit den Indizes. Beobachter sprechen von einer Konsolidierung auf den vielfach erreichten hohen Niveaus nach den jüngsten eher taubenhaften Aussagen der US-Notenbank.

Ausreißer nach oben ist Seoul, wo der Kospi um 0,8 Prozent zulegt. Stärker gesucht sind dort Aktien aus dem Halbleiterbereich wie SK Hynix oder Hanmi Semiconductor. Auslöser sei die Kursrally von Micron Technology in den USA, heißt es, vor dem Hintergrund einer guten Nachfrage nach KI-Chips. Das Indexschwergewicht Samsung Electronics verteuert sich um 1,8 Prozent.

In Tokio tritt der Nikkei-Index auf der Stelle mit 40.415 Punkten. Die chinesischen Börsen liegen knapp im Minus, Sydney hat mit einem Rücksetzer von 0,4 Prozent den Handel bereits beendet. In Shanghai warte man auf neue Konjunkturdaten wie die Gewinne der Industrie, die am Mittwoch veröffentlicht würden oder die Einkaufsmanagerdaten für März am Wochenende, heißt es dort. In Hongkong legen Aktien von Immobilienunternehmen gegen die leichtere Tendenz des breiten Marktes zu. Auslöser sind Aussagen des Chefs der chinesischen Notenbank, wonach es positive Signale aus der Branche gebe.

Konsolidierung auf hohem Niveau – und ein Asien-Ausreißer
07:48 Uhr

DAX-Gewinnmitnahmen oder Rally-Lust?

Der DAX wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge erneut höher starten. Zu Beginn der Osterwoche war der deutsche Leitindex auf ein frisches Allzeithoch von 18.285,58 Punkten geklettert und um 0,3 Prozent fester aus dem Handel gegangen. Die von US-Notenbankchef Jerome Powell in der vergangenen Woche in Aussicht gestellten drei Zinssenkungen in diesem Jahr hatte die Rekordjagd an den Börsen wieder in Gang gesetzt.

Das Augenmerk richten Börsianer nun vor allem auf Konjunkturdaten. Am Morgen steht die Prognose der GFK-Konsumforscher für die deutsche Verbraucherstimmung für April an. Experten erwarten eine leichte Aufhellung. Das Barometer dürfte demnach auf minus 27,8 Punkte von minus 29,0 Zählern steigen. Die Konsumenten hielten zuletzt ihr Geld zusammen und legten so viel auf die hohe Kante wie seit fast 16 Jahren nicht mehr. Neben den nach wie vor steigenden Preisen dürften demnach schwächere Konjunkturprognosen für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr ein Grund dafür sein.

Zudem legen noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe ihre Zahlen vor, etwa die Baumarktkette Hornbach, die die Konsumzurückhaltung der Kunden zu spüren bekommt und einen Umsatz- und Ergebnisrückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr verbucht.

DAX-Gewinnmitnahmen oder Rally-Lust?
07:31 Uhr

Compugroup kauft Aktien zurück

Compugroup hat nach einer deutlichen Dividendenerhöhung auch einen Aktienrückkauf angekündigt. Bis zu 500.000 Aktien oder 0,93 Prozent des Grundkapitals sollten zu einem Gesamtkaufpreis bis 15,5 Millionen Euro über die Börse erworben werden, so die Medizinsoftwarefirma. Der Rückkauf werde vom 26. bis einschließlich 28. April 2024 stattfinden.

Compugroup kauft Aktien zurück
07:14 Uhr

Ripple droht Milliardenstrafe wegen XRP-Verkauf

Die US-Börsenaufsicht SEC will Ripple Labs nach dessen Angaben eine Strafe von insgesamt zwei Milliarden Dollar wegen des Verkaufs der Kryptowährung XRP auferlegen lassen. Ripple-Chefjustiziar Stuart Alderoty erklärt, die SEC habe die entsprechende Forderung bei der zuständigen Richterin Analisa Torres in Manhattan eingereicht. Die Dokumente sollten im Lauf des Tages mit Einschränkungen publik gemacht werden. Alderoty wirft der SEC vor, das Gesetz nicht zu befolgen und es stattdessen auf seine Firma und die Branche als Ganzes abgesehen zu haben.

Der juristische Streit wird in der Kryptobranche aufmerksam verfolgt. Im Juli hatte Torres zwar den Verkauf der Ripple-Kryptowährung XRP über eine Börse für rechtens erklärt. Es handele sich hierbei nicht wie von der SEC postuliert um Wertpapiere, urteilte sie. Denn bei an einer Börse gehandelten XRP hätten Käufer keine begründete Gewinnerwartung im Zusammenhang mit der Geschäftsentwicklung von Ripple. Allerdings entschied sie auch, dass die von Ripple direkt an institutionelle Investoren verkauften XRP durchaus als Wertpapiere zu betrachten seien. Das Verfahren hat die Debatte über die Notwendigkeit eines neuen rechtlichen Rahmens für die Branche befeuert.

Ripple droht Milliardenstrafe wegen XRP-Verkauf
06:57 Uhr

Zinsen und Yuan sind Themen an Asien-Börsen

Die asiatischen Aktien legen zu, können aber die Höchststände dieses Monats nicht wieder erreichen. Die unterschiedlichen Aussagen der US-Notenbanker in den vergangenen Tagen ließen bei den Anlegern Zweifel über den Zeitpunkt der US-Zinssenkungen aufkommen.

Zudem wurden die Märkte durch die schwache chinesische Währung am Freitag verunsichert, nachdem der Handel mit dem Yuan monatelang eng war. Einige Anleger spekulierten, dass China seinen Griff um die Währung lockere, um sie fallen zu lassen. "Ob dies eine Änderung der Devisenpolitik widerspiegelt, bleibt abzuwarten, aber angepasste geldpolitische Bedingungen sind angesichts des Gegenwinds für das Wachstum notwendig", sagt Adarsh Sinha, Stratege bei Bank of America Securities. "Wenn die Yuan-Abwertung anhält und mit einem schwächeren Kreditimpuls einhergeht, ist der asiatische Devisenmarkt anfällig". Der chinesische Yuan eröffnete nach der gestrigen unerwartet starken Festsetzung seiner Handelsspanne stabil, wurde aber bald durch Verkaufsdruck auf die schwache Seite seines gleitenden 200-Tage-Durchschnitts bei 7,2165 je Dollar gedrückt.

Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans zieht um 0,6 Prozent an. Der südkoreanische Chip-Hersteller SK Hynix und Samsung Electronics führen den Kospi mit einem Plus von 1,2 Prozent an. In Tokio notiert der Nikkei nahezu unverändert bei 40.400,98 Punkten und der breiter gefasste Topix bleibt fast unverändert bei 2.780,77 Zählern. Der Shanghai Composite verliert 0,4 Prozent auf 3.014,90 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagniert bei 3.524,39 Zählern.

Zinsen und Yuan sind Themen an Asien-Börsen
06:41 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 151,41 Yen und legt 0,1 Prozent auf 7,2174 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,1 Prozent höher bei 0,9002 Franken. Parallel dazu zieht der Euro 0,1 Prozent auf 0,9757 Franken an. Das Pfund Sterling stagniert bei 1,2635 Dollar.

Euro / Dollar o

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:30 Uhr

War es das mit der DAX-Rekordjagd?

In kleinen Schritten, aber immer weiter nach oben: Das scheint das DAX-Motto auch in dieser Woche zu sein. Im Montagsgeschäft legte der deutsche Börsenleitindex 0,3 Prozent auf 18.261 Punkte zu, markierte dabei mit 18.285,58 Zählern einen neuen Höchststand. Allerdings gibt es Störfeuer von Seiten der Wall Street: Die Kurse kamen dort zum Wochenstart zurück.

Heute dürften Anleger ihren Fokus auf Konjunkturdaten legen. So stehen etwa am Morgen die Prognosen der GFK zur deutschen Verbraucherstimmung für April an. Experten erwarten eine leichte Aufhellung. Das Barometer dürfte demnach auf minus 27,8 Punkte von minus 29,0 Zählern steigen. Die Konsumenten hielten zuletzt ihr Geld zusammen und legten so viel auf die hohe Kante wie seit fast 16 Jahren nicht mehr. Neben den nach wie vor steigenden Preisen dürften demnach schwächere Konjunkturprognosen für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr ein wichtiger Grund dafür sein.

Am Nachmittag schauen die Investoren dann über den großen Teich. In den USA werden Daten zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter veröffentlicht sowie der Index des Verbrauchervertrauens. Unternehmensseitig meldet der Medienkonzern Bertelsmann, zu dem auch ntv gehört, Geschäftszahlen. Weitere Wochentermine finden Sie hier.

War es das mit der DAX-Rekordjagd?