Der Börsen-Tag
30. Juni 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:36 Uhr

Dax wittert Morgenluft - Schwergewicht Siemens stark

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt waren nach den Verlusten der vergangenen Handelstage freundlich gestimmt. Das fundamentale Umfeld wurde auf dem Frankfurter Börsenparkett als günstig beschrieben angesichts gefallener Energiepreise, niedrigeren Renditen an den Anleihemärkten sowie dem abflauenden Nahostkonflikt. Hier könnte es schon zeitnah wieder zu Gesprächen zwischen den USA und dem Iran kommen.

Der Dax kletterte kräftig nach oben und notierte zeitweise über der 25.000-Punkte-Marke. Am Ende ging der Leitindex 1,5 Prozent fester mit 24.996 Punkten aus dem Handel. Der EuroStoxx50 notierte 1,4 Prozent höher bei 6322 Stellen. Derweil wirft die Berichtssaison ihre Schatten voraus, das zeigten erste Pre-Close-Calls. Das Gewinnwachstum in Europa dürfte sich im zweiten Quartal laut den Konsensschätzungen am Markt auf zwölf Prozent im Jahresvergleich beschleunigt haben, so die Deutsche Bank.

Lange Gesichter gab es dagegen nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft bei Adidas-Aktionären. Die Titel des Sportartikelherstellers gaben um 0,8 Prozent nach. Adidas ist Ausrüster mehrerer Mannschaften, darunter letztmalig auch der deutschen Nationalmannschaft.

Siemens gewannen nach positiven Analystenkommentaren 4,4 Prozent. Die Bewertung des Dax-Schwergewichts könnte längerfristig von mehreren Faktoren gestützt werden, wie die Analysten der Citi schrieben. Siemens dürfte ein weiteres starkes Quartal mit einer anhaltend positiven Dynamik sowohl bei Smart Infrastructure als auch bei Digital Industries liefern, hieß es von der Bank of America.

Dax wittert Morgenluft - Schwergewicht Siemens stark
17:16 Uhr

Beim Bauzins kündigt sich eine Überraschung an

Viele gehen davon aus, dass steigende EZB-Zinsen automatisch auch Baukredite verteuern - doch die Realität sieht anders aus. Aktuelle Entwicklungen am Anleihemarkt könnten stattdessen auf sinkende Bauzinsen hindeuten. ntv-Börsenexperte Raimund Brichta liefert Einordnungen.

Beim Bauzins kündigt sich eine Überraschung an
17:01 Uhr

Bagci: Ölpreis könnte wieder bis 140 Dollar steigen

Die Hoffnung auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und Iran hat die Ölpreise zuletzt deutlich fallen lassen. Doch wie nachhaltig ist dieser Preisrückgang wirklich? Analysten der BNP Paribas halten bei einem Wiederaufflammen des Konflikts sogar einen Anstieg des Ölpreises bis weit über 100 Dollar für möglich. Wie Trader solche Entwicklungen nutzen können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Kemal Bagci von BNP Paribas.

Bagci: Ölpreis könnte wieder bis 140 Dollar steigen
16:36 Uhr

Rheinmetall erhält Auftrag für Artilleriemunition aus der Ukraine

Rheinmetall hat einen Auftrag für Artilleriemunition aus der Ukraine erhalten. Der Auftrag hat einen Wert im hohen zweistelligen Millionenbereich und wird noch im zweiten Quartal 2026 verbucht, wie der Rüstungskonzern mitteilte. Der Auftrag umfasst 155-mm-Artilleriegeschosse sowie Treibladungen in niedriger fünfstelliger Zahl. Die Munition wird in Spanien hergestellt, die Produktion hat bereits begonnen, wie Rheinmetall weiter mitteilte. Der Auftrag soll im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein.

Rheinmetall erhält Auftrag für Artilleriemunition aus der Ukraine
15:56 Uhr

Leichtes Plus an der Wall Street

Wirtschaft-11-06
(Foto: picture alliance / Pressefoto Ulmer)

Moderat aufwärts geht es im frühen Handel an der Wall Street. Der Dow-Jones-Index verbessert sich um 0,2 Prozent auf 52.265 Punkte. Der S&P-500 steigt um 0,1 Prozent. Die technologielastigen Nasdaq-Indizes gewinnen bis zu 0,3 Prozent. Am letzten Handelstag des ersten Halbjahres herrsche Zurückhaltung angesichts der Entwicklungen im Iran-Krieg, heißt es. Nach den zuletzt tagelangen Auseinandersetzungen in der Nähe der Straße von Hormus sind die Augen des Marktes auf ein mögliches Treffen zwischen den USA und dem Iran in Katar gerichtet.

Die Renditen am US-Anleihemarkt zeigen sich etwas fester und holen anfängliche leichte Verluste wieder auf. Diese steigt im Zehnjahresbereich um zwei Basispunkte auf 4,39 Prozent. Der Dollar legt dagegen zu - der Dollar-Index erhöht sich um 0,2 Prozent. Der Goldpreis stabilisiert sich nach den Abgaben zu Wochenbeginn. Die Feinunze klettert um 0,2 Prozent auf 4026 Dollar.

Leichtes Plus an der Wall Street
15:31 Uhr

Aktie von Biotechfirma geht durch die Decke

Die Aussicht auf eine milliardenschwere Übernahme treibt Abivax an. Die Aktien der französischen Biotech-Firma springen in Paris in der Spitze mehr als 30 Prozent nach oben. Zuvor hatte die Zeitung "La Lettre" berichtet, der US-Pharmariese Eli Lilly sei weiter an einer Übernahme von Abivax interessiert und bereit, 15 Milliarden Euro zu zahlen. Eine Stellungnahme von Abivax lag zunächst nicht vor. Für Abivax war es der größte Kurssprung seit dem 23. Juli 2025. Damals war die Aktie nach positiven Ergebnissen einer Spätphasen-Studie für das Medikament Obefazimod um mehr als 500 Prozent gestiegen. Der Wirkstoff wird zur Behandlung der Darmerkrankung Colitis ulcerosa eingesetzt.

Aktie von Biotechfirma geht durch die Decke
15:10 Uhr

Analysten: Ryanairs Preisgestaltung könnte sich verbessern

Der Aktienkurs von Ryanair spiegele derzeit nicht die Wachstumsaussichten des Billigfliegers wider, schreiben die Analysten der Bank of America in einem Kommentar. Dies gelte insbesondere angesichts des erwarteten Gewinnwachstums, der fortgesetzten Aktienrückkäufe und einer starken Cash-Position, so die Analysten. Die Kontinuität in der Führung mit dem verlängerten Vertrag von CEO Michael O'Leary sei ebenfalls positiv und werde die langfristige Strategie und deren Umsetzung unterstützen, fügen sie hinzu.

Die Analysten erwarten, dass die Ticketpreise von Ryanair im ersten Quartal im Jahresvergleich leicht sinken werden, was weitgehend der Unternehmensprognose entspreche. Allerdings hätten sich die jüngsten Buchungstrends im europäischen Kurzstreckenverkehr verbessert, was im nächsten Quartal eine bessere Preisgestaltung unterstützen könnte als derzeit prognostiziert, fügen sie hinzu.

Analysten: Ryanairs Preisgestaltung könnte sich verbessern
14:44 Uhr

Bitcoin-Kursrutsch setzt sich fort - Sorgen vor Fed-Zinserhöhung

Der Bitcoin könnte weiter fallen, da Sorgen über mögliche Zinserhöhungen durch die US-Notenbank zu Kapitalabflüssen aus institutionellen Instrumenten wie Bitcoin führen, schreibt Saverio Berlinzani von ActivTrades in einer Research Note. "Der Bitcoin könnte auf das vorherige bedeutende Tief von 49.443 US-Dollar vom August 2024 fallen, obwohl andere Analysten glauben, dass die psychologische und technische Unterstützung bei rund 60.000 US-Dollar halten könnte", so Berlinzani. Der Bitcoin fällt um 2,4 Prozent auf 58.701 Dollar, nachdem er laut LSEG-Daten am Donnerstag letzter Woche ein 21-Monats-Tief von 58.075 US-Dollar erreicht hatte.

Bitcoin-Kursrutsch setzt sich fort - Sorgen vor Fed-Zinserhöhung
14:18 Uhr

Großbestellung aus Skandinavien für Airbus

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS will beim Flugzeugbauer Airbus bis zu 40 Großraumflugzeuge kaufen. Der Auftrag habe einen Listenpreis von über zehn Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen mit. Die Bestellung sei die bedeutendste Modernisierung der SAS-Flotte seit Jahrzehnten, hieß es weiter. Die Investition erfolgt nur zwei Jahre, nachdem die Fluggesellschaft, die teilweise Air France-KLM gehört, ein US-Insolvenzverfahren erfolgreich verlassen hatte.

Die 1946 gegründete Fluggesellschaft hatte in den vergangenen Jahren Mühe, mit Billigfliegern zu konkurrieren. Mehrere Kapitalerhöhungen und Umstrukturierungspläne konnten die Probleme – hohe Kosten und geringe Nachfrage – nicht lösen. Das Insolvenzverfahren ermöglichte es SAS, Schulden in Höhe von mehr als zwei Milliarden Dollar umzustrukturieren, die Flotte anzupassen und die Börsennotierung aufzuheben, sodass die neuen Eigentümer ein profitableres Unternehmen übernehmen konnten.

Großbestellung aus Skandinavien für Airbus
14:09 Uhr

Deutsche Inflation sinkt überraschend auf 2,3 Prozent

Die Inflation in Deutschland ist im Juni wegen fallender Ölpreise und durch den Tankrabatt erneut gesunken. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich nur noch um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nach 2,6 Prozent im Mai und 2,9 Prozent im April. Das teilte das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mit. Ökonomen hatten eine unveränderte Inflationsrate von 2,6 Prozent erwartet. Von Mai auf Juni fielen die Preise um 0,3 Prozent. Insgesamt verteuerte sich Energie im Juni nur noch um 3,4 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 6,6 Prozent im Mai. Nahrungsmittel kosteten 0,4 Prozent (Mai: +0,4) Prozent mehr. Für Dienstleistungen wie Versicherungen oder Reisen wurden 3,1 (Mai: 3,1) Prozent mehr verlangt. Die Preise ohne Nahrungsmittel und Energie, auch als Kerninflation bezeichnet, stiegen um 2,5 (Mai: 2,5) Prozent.

"Die Energiepreise fallen, und schwups, sieht die Welt schon wieder besser aus", meinte Alexander Krüger, Chefvolkswirt von ABN Amro Deutschland. "Das stärkt die Aussicht, dass die Inflationsrate ihr Hoch hinter sich gelassen hat. Voraussetzung hierfür ist aber, dass der Konflikt im Nahen Osten nicht wieder aufflammt. Zweitrundeneffekte bleiben auf der Agenda, wenn auch weniger stark als vor einigen Wochen. Eine preiszielkonforme Entwicklung bei 2,0 Prozent zeichnet sich erst für 2027 ab. Die deutsche Vorgabe lässt der EZB Spielraum für noch eine Zinserhöhung." 

Deutsche Inflation sinkt überraschend auf 2,3 Prozent
13:39 Uhr

Dax geht ab - über 25.000

Der Dax baut die Gewinne aus und steigt nun um 1,6 Prozent auf 25.015 Punkte vorne. Das fundamentale Umfeld wird im Handel als günstig beschrieben angesichts gefallener Energiepreise, niedrigeren Renditen an den Anleihemärkten sowie dem abflauenden Nahost-Konflikt. Auch dürften institutionelle Anleger zum Halbjahres-Ultimo gezielt kaufen. Charttechnisch gibt es keine signfikante Hürden auf dem Weg zum derzeitigen Rekordhoch bei 25.508 Punkten. Der EuroStoxx50 gewinnt 1,3 Prozent auf 6313 Stellen.

Dax geht ab - über 25.000
13:30 Uhr

Zurückhaltung an der Wall Street - Ölpreise rot

Eine wenig veränderte Eröffnung zeichnet sich an der Wall Street ab. Am letzten Handelstag des ersten Halbjahres herrscht Zurückhaltung angesichts der Entwicklungen im Iran-Krieg. Nach den zuletzt tagelangen Auseinandersetzungen in der Nähe der Straße von Hormus sind die Augen des Marktes auf ein mögliches Treffen zwischen den USA und dem Iran in Katar gerichtet. Während US-Präsident Donald Trump gesagt hat, die USA und der Iran würden bereits heute in Doha neue Gespräche führen, hat der stellvertretende iranische Außenminister erklärt, Teheran habe noch nicht über den Zeitpunkt der Gespräche entschieden.

Die Ölpreise geben im Vorfeld der Gespräche leicht nach. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fällt um 0,4 Prozent auf 72,88 Dollar. "Wir glauben, dass der Markt nach unten übertrieben hat", meint aber Warren Patterson von ING.

Zurückhaltung an der Wall Street - Ölpreise rot
13:04 Uhr

Britische Bauaktien zum Teil tiefrot

Die Aktien britischer Bauunternehmen brechen nach einem Bericht ein, demzufolge die vereinbarten Hausverkäufe im Juni zurückgingen. Höhere Hypothekenzinsen und politische Unsicherheit ließen die Käufernachfrage im Jahresvergleich um 15 Prozent einbrechen. Erschwerend für die Probleme des Sektors komme laut RBC Capital Markets eine mögliche Sammelklage in Höhe von 4,5 Milliarden Pfund wegen mutmaßlich wettbewerbswidrigen Verhaltens hinzu. "Die Forderung ist schwer zu beweisen, und wir weisen darauf hin, dass die jüngste Untersuchung der CMA bei den Bauunternehmen nicht zu dem Schluss kam, dass gegen das Wettbewerbsgesetz verstoßen wurde", so die Analysten. Die Aktien von Persimmon geben um 3,4 Prozent nach, Barratt Redrow notieren 3,0 Prozent niedriger und die Aktien von Bellway fallen um 2,5 Prozent.

Britische Bauaktien zum Teil tiefrot
12:31 Uhr

Was das deutsche WM-Aus für Adidas bedeutet

Das frühe WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft belastet auch Adidas. Die Aktie des Sportartikelherstellers gibt nach dem K.o. gegen Paraguay nach. Für Adidas ist es zugleich die letzte Weltmeisterschaft als Ausrüster des DFB-Teams. ntv-Börsenreporterin Corinna Wohlfeil berichtet.

Was das deutsche WM-Aus für Adidas bedeutet
12:18 Uhr

Neues vom Geldmarkt

Wenig verändert präsentiert sich der europäische Geldmarkt. Im Geldhandel gibt es momentan zwei Themen: Zum einen die EZB-Zentralbankkonferenz in Sintra sowie die deutschen Inflationsdaten (HVPI) für Juni, deren Bekanntgabe am frühen Nachmittag auf der Agenda steht. Am Rande der Konferenz im portugiesischen Sintra sagte EZB-Chefvolkswirt Philip Lane gegenüber Bloomberg TV, dass die Anhebung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank Anfang dieses Monats eine "robuste Entscheidung" gewesen sei. Damit wies er einige Vorwürfe zurück, es habe sich um eine präventive Anhebung gehandelt.

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(Foto: picture alliance / SZ Photo)

Tagesgeld: 2,15 - 2,35 (2,15 - 2,35), Wochengeld: 2,15 - 2,35 (2,13 - 2,37), 1-Monats-Geld: 2,15 - 2,25 (2,16 - 2,26), 3-Monats-Geld: 2,17 - 2,51 (2,17 - 2,51), 6-Monats-Geld: 2,49 - 2,65 (2,27 - 2,32), 12-Monats-Geld: 2,54 - 2,66 (2,55 - 2,67), Euribors: 29.06. 26.06. 3 Monate: 2,3170 2,2930, 6 Monate: 2,5950 2,6060, 12 Monate: 2,7320 2,7850

Neues vom Geldmarkt
12:00 Uhr

Dax dick im Plus

Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat bislang mächtig Betrieb gemacht und sich der 25.000-Punkte-Marke genähert. Am Mittag lag der deutsche Leitindex 1,2 Prozent höher bei 24.919 Zählern. Der EuroStoxx50 gewann 1,0 Prozent auf 6293 Stellen. Der Euro lag 0,3 Prozent schwächer bei 1,1398 US-Dollar.

Dax dick im Plus
11:51 Uhr

Covestro plant neue Großanlage in China

Covestro plant den Bau einer neuen Großanlage für die Kunststoffproduktion in China. Zudem werde eine weitere Investition in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) geprüft, teilte der zum Ölkonzern Adnoc aus Abu Dhabi gehörende Kunststoffkonzern mit. Mit den Projekten will Covestro seine weltweite Führungsposition bei dem Kunststoff-Vorprodukt MDI ausbauen. Die Anlage in Shanghai soll eine Jahreskapazität von 660.000 Tonnen haben und zum Ende des Jahrzehnts die Produktion aufnehmen.

Covestro rechne mit einer anhaltenden Nachfrage nach dem Kunststoff-Vorprodukt MDI (Methylendiphenyldiisocyanat), insbesondere in Asien und im Nahen Osten. MDI ist ein Grundstoff für Hartschaum, der etwa zur Dämmung von Gebäuden und in Kühlschränken eingesetzt wird. Beide Anlagen sollen klimaneutral arbeiten.

Covestro plant neue Großanlage in China
11:28 Uhr

Gold und Silber befinden sich im freien Fall

Eigentlich gilt Gold in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Doch trotz anhaltender geopolitischer Spannungen steuert der Goldpreis auf ein Minus von zwölf Prozent im Monatsvergleich zu. ntv-Börsenexpertin Corinna Wohlfeil erklärt die Gründe.

Gold und Silber befinden sich im freien Fall
11:05 Uhr

Bitcoin kämpft um die 60.000-Dollar-Marke

Der Bitcoin steht weiter unter Druck und hat in den vergangenen Wochen erneut an Wert verloren. Preisschwellen wie die bei 60.000 Dollar spielen dabei für viele Anleger eine wichtige Rolle. Und so mancher fragt sich, wann möglicherweise das Preistief bei Bitcoin erreicht ist. Wie die Situation aktuell einzuschätzen ist, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Dirk Heß von nxtAssets.

Bitcoin kämpft um die 60.000-Dollar-Marke
10:40 Uhr

Gold verzeichnet dicken Monatsverlust

Der Goldpreis steuert trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten auf einen Monatsverlust von zwölf Prozent zu, da Händler mit Zinserhöhungen der US-Notenbank in diesem Jahr rechnen. Dem FedWatch-Tool der CME zufolge erwarten Händler in diesem Jahr drei Zinserhöhungen der US-Notenbank und preisen derzeit eine mehr als 60-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Anhebung im September ein. "Gold dürfte kurzfristig unter Druck bleiben, da nachgebende Energiepreise, ein widerstandsfähiger US-Dollar und die Erwartung längerfristig höherer Zinsen die Nachfrage nach renditelosen sicheren Häfen weiter reduzieren", meinen die Analysten von MUFG. Der Goldpreis steigt derzeit um 0,2 Prozent auf 4023 US-Dollar je Feinunze.

Gold verzeichnet dicken Monatsverlust
10:22 Uhr

Inflationsdruck lässt nach

Weniger Unternehmen in Deutschland wollen ihre Preise anheben. Das entsprechende Barometer für die Preiserwartungen sank im Juni auf 26,4 Punkte, von 30,0 Zählern im Mai, wie das Ifo-Institut zu seiner Umfrage mitteilte. "Sinkende Energiepreise, zu denen die Hoffnungen auf Frieden im Nahen Osten zusätzlich beigetragen haben, scheinen die Unternehmen zuversichtlicher hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage gemacht zu haben", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. "Allerdings dürften die Produzenten- und Verbraucherpreise in den kommenden Monaten weiterhin steigen." So liege der Indikator seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs noch erheblich über dem Durchschnitt von 18,3 für den Zeitraum 2023 bis 2025.

Inflationsdruck lässt nach
09:58 Uhr

Arbeitslosenzahl in Deutschland sinkt unerwartet

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland hat im Juni entgegen den Erwartungen nicht zugenommen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, sank die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat um 1000, nachdem sie sich bereits im April unerwartet um 12.000 verringert hatte. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 6,3 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 5.000 und eine unveränderte Quote von 6,3 Prozent prognostiziert. Ohne Berücksichtigung der saisonalen Faktoren sank die Zahl der Arbeitslosen um 15.000 auf 2,936 Millionen. Die Arbeitslosenquote ging auf 6,2 (6,3) Prozent zurück.

"Am Arbeitsmarkt ist kaum Veränderung zu sehen. Die Arbeitslosigkeit sinkt nur wenig und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung setzt ihre leichte Abwärtstendenz fort", sagte die BA-Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl in Deutschland sinkt unerwartet
09:51 Uhr

Ölpreise sind wieder auf dem Rückzug

Die Ölpreise geben zunächst nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligt sich um 0,7 Prozent auf 72,64 Dollar. Das US-Öl WTI notiert 0,5 Prozent schwächer bei 70,39 Dollar. 

Ölpreise sind wieder auf dem Rückzug
09:32 Uhr

Importpreise mit stärkstem Anstieg seit Ende 2022

Teure Energie infolge des Iran-Kriegs hat die deutschen Importpreise im Mai so stark steigen lassen wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr. Sie legten um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit Dezember 2022, als es wegen der Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sogar ein Plus von 9,6 Prozent gegeben hatte.

Auch diesmal steckt ein sprunghafter Anstieg der Energiepreise dahinter: Diese legten um 37,2 Prozent zu. Das war der stärkste Anstieg seit Oktober 2022, als es nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine zu Engpässen und in der Folge zu Preisanstiegen kam.

Importpreise mit stärkstem Anstieg seit Ende 2022
09:16 Uhr

Dax startet fester

Den Mini-Abschlag vom Wochenstart hat der Dax bereits zum heutigen Handelsbeginn wieder wettgemacht. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 24.835 Punkten, nachdem er gestern mit 24.627 Zählern geschlossen hatte. Stützend wirken Marktteilnehmern zufolge etwa die nachgebenden Ölpreise. In Asien zeigten sich die Börsen indes uneinheitlich. 

Dax startet fester
08:57 Uhr

Dieser Dax-Wert hat Kursfantasie

Nach einem sogenannten Pre-Close-Call vor Quartalsende decken sich Anleger bei Siemens Energy ein. Die Titel des Energietechnikkonzerns ziehen im vorbörslichen Handel knapp drei Prozent an und sind damit Spitzenreiter im Dax. Siemens Energy habe die Kernaussagen zum dritten Quartal bestätigt, sagte ein Händler. "Die Nachfrage in allen Märkten bleibt strukturell stark, global und diversifiziert. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Marktdynamik weiterhin sehr robust sein wird." Ein von Angebotsengpässen geprägtes Umfeld stütze die starken Preise und die gute Planbarkeit für Siemens Energy.

Dieser Dax-Wert hat Kursfantasie
08:40 Uhr

Berichtssaison wirft Schatten voraus

Europas Börsen dürften mit Aufschlägen in den Handel starten. Das Umfeld bleibt übergeordnet positiv. Auch schweigen derzeit die Waffen zwischen den USA und dem Iran, und es könnte schon bald wieder zu Gesprächen zwischen den beiden Ländern über eine langfristige Lösung des Konflikts kommen.

Akzente könnte die Bekanntgabe der Verbraucherpreise für Juni aus Frankreich und Deutschland setzen, bevor dann am Mittwoch die gesamteuropäischen Daten veröffentlicht werden. Mit Blick auf die deutschen Daten wird erwartet, dass sich die Preise im Vergleich zum Vormonat dank der deutlich gefallenen Energiepreise unverändert zeigen.

Derweil wirft die Berichtssaison ihre Schatten voraus, das zeigen erste Pre-Close-Calls. Das Gewinnwachstum in Europa dürfte sich im zweiten Quartal laut den Konsensschätzungen am Markt auf 12 Prozent im Jahresvergleich beschleunigt haben, so die Deutsche Bank. Diese Dynamik werde jedoch stark vom Energiesektor getrieben, während das zugrunde liegende Wachstum ohne Energie voraussichtlich im mittleren einstelligen Prozentbereich bleiben werde.

Berichtssaison wirft Schatten voraus
08:21 Uhr

Asien-Anleger blicken voraus

Heute setzt sich an den Börsen in Ostasien und Australien zunächst keine einheitliche Tendenz durch. Stützend wirken die starken US-Vorgaben und ein etwas besser als erwartet ausgefallener chinesischer Industrie-Einkaufsmanagerindex. Allerdings halten sich Anleger in Erwartung des US-Arbeitsmarktberichts für Juni zurück, wie Händler sagen. Die Daten werden am Donnerstag veröffentlicht. Auch die Verhandlungen zur Beendigung des Iran-Kriegs, die im Laufe des Dienstags in Doha wieder aufgenommen werden sollen, ließen die Investoren vorsichtig agieren.

In Tokio gewinnt der Nikkei-Index 1,3 Prozent. Der breiter gefasste Topix legt um 1 Prozent zu. Der US-Dollar tendiert zum Yen gut behauptet, nachdem die japanische Finanzministerin Bereitschaft signalisiert hat, wegen der Schwäche des Yen zu intervenieren. "Wir werden jederzeit bei Bedarf angemessene Maßnahmen in Bezug auf die Währungen ergreifen", sagte Satsuki Katayama, nachdem der Yen gegenüber dem Dollar fast bis auf ein 40-Jahrestief gefallen war.

Im südkoreanischen Seoul rückt der Kospi um drei Prozent vor. An der Börse in Schanghai notiert der Composite-Index 0,2 Prozent höher. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China stieg im Juni etwas stärker als erwartet. Der Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe legte ebenfalls leicht zu. In Hongkong gibt der Hang-Seng-Index derweil um 1,2 Prozent nach. Der australische Aktienmarkt tendiert derweil knapp behauptet.

Asien-Anleger blicken voraus
08:03 Uhr

EU und China wollen Handelskonflikt entschärfen

Im Streit um Exportkontrollen für seltene Erden und Permanentmagnete ist China offensichtlich zu Zugeständnissen an die EU bereit. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic sagte in Brüssel nach Gesprächen mit Chinas Handelsminister Wang Wentao, dieser habe zugesichert, dass die bestehenden Exportkontrollen die Lieferketten der EU nicht beeinträchtigen würden. Beide Seiten starteten zudem neue Handels- und Investitionskonsultationen, um auch grundlegende Handelskonflikte zu entschärfen.

Die Exportkontrollen für seltene Erden und leistungsstarke Magnete hatte China nach Zoll-Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump eingeführt. Die Maßnahme trifft aber auch deutsche und andere europäische Unternehmen. Seltene Erden stecken etwa in Bildschirmen von Smartphones oder Fernsehern, aber auch in den Antrieben für Elektromotoren, Halbleitern oder Turbinen.

In den gestern gestarteten Handels- und Investitionskonsultationen (Tic) wollen China und die EU laut einer gemeinsamen Erklärung von Sefcovic und Wang nach praktischen Lösungen für die aktuellen Herausforderungen suchen. Dazu soll es konkrete Arbeiten zu den Themen Ausgewogenheit von Handel und Investitionen, Exportkontrollen, geistige Eigentumsrechte und eine Reform der Welthandelsorganisation (WTO) geben.

EU und China wollen Handelskonflikt entschärfen
07:44 Uhr

Zinserhöhung ist "keine Absicherungsmaßnahme"

Bei ihrer jüngsten Zinserhöhung hat die EZB laut ihrer Chefin Christine Lagarde von einer deutlich verbesserten Güte ihrer Prognosemodelle profitiert. "Die Prognosefehler während des Inflationsschubs im Jahr 2022 führten – neben anderen Verbesserungen – zu einer Umstellung auf detailliertere Prognosen für Öl, Gas und Strom", sagte sie. Seit Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten seien die Prognosefehler sehr gering. "Diese Prognosen vermitteln uns ein umfassenderes mittelfristiges Bild – nicht nur hinsichtlich der Inflationsaussichten, sondern auch im Hinblick darauf, wie die Inflation auf unsere geldpolitischen Maßnahmen reagieren wird", fügte sie hinzu. Dies helfe der Europäischen Zentralbank (EZB) dabei, die Geldpolitik so auszurichten, dass sie dem spannungsgeladenen geopolitischen Umfeld besser gerecht werden könne. Die EZB könne ihre Prognosen fortlaufend mit den eingehenden Daten abgleichen, um zu überprüfen, ob sie weiterhin zutreffend seien:

"So vermeiden wir es, uns auf veraltete Prognosen zu stützen." Dieser Rahmen sei für die jüngste geldpolitische Entscheidung von zentraler Bedeutung gewesen. "Manche haben die Zinserhöhung von Anfang dieses Monats als Absicherungsmaßnahme bezeichnet. Diese Beschreibung trifft jedoch nicht zu", sagte Lagarde.

Im Spannungsfeld von Inflationsgefahr und Konjunkturrisiken hatte die EZB am 11. Juni erstmals seit fast drei Jahren eine Leitzinserhöhung gewagt und den Schlüsselsatz von 2,0 auf 2,25 Prozent angehoben.

Zinserhöhung ist "keine Absicherungsmaßnahme"
07:28 Uhr

Ägypten vor weiteren IWF-Hilfen

Ägypten kann auf weitere Finanzhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Höhe von rund 1,6 Milliarden Dollar hoffen. Man habe sich auf Arbeitsebene auf die Überprüfung zweier Finanzvereinbarungen geeinigt, teilte der IWF mit. Die endgültige Auszahlung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des IWF-Exekutivdirektoriums. Dem Fonds zufolge sind die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf Ägypten dank entschlossener politischer Maßnahmen "relativ begrenzt" geblieben. Dazu zählten Anpassungen der Kraftstoff- und Strompreise sowie Ausgabenkürzungen der Regierung.

Die ägyptische Wirtschaft leidet unter den Folgen des Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran, der die fragile Stabilität des Landes belastet. Das Land ist auf ausländische Kapitalzuflüsse und Gasimporte angewiesen. Der IWF empfahl Ägypten, eine straffe Geldpolitik beizubehalten, um den Inflationsdruck einzudämmen. Die Teuerungsrate lag im Mai bei 14,6 Prozent.

Ägypten vor weiteren IWF-Hilfen
07:09 Uhr

Starkes Börsenquartal in Asien – Kospi überragend

Die asiatischen Aktienmärkte tendieren zum Ende eines Rekordquartals uneinheitlich. Während der japanische Nikkei-Index auf einen Quartalsgewinn von mehr als 36 Prozent zusteuert, drückt der schwache Yen auf die Stimmung. Die japanische Währung fällt gegenüber dem Dollar auf ein Tief seit vier Jahrzehnten, was Händler nervös auf eine mögliche Intervention der Regierung blicken lässt. Finanzministerin Satsuki Katayama erklärt, die Behörden seien bereit, jederzeit angemessen zu reagieren.

Der Nikkei-Index legt 0,9 Prozent zu. Der Shanghai Composite gibt hingegen 0,2 Prozent nach. Der südkoreanische Kospi, der im bisherigen Jahresverlauf seinen Wert mehr als verdoppelt hat, steuert auf einen Zuwachs von fast 65 Prozent im zweiten Quartal zu.

Starkes Börsenquartal in Asien – Kospi überragend
06:53 Uhr

Tankrabatt läuft aus

Nach zwei Monaten läuft der sogenannte Tankrabatt heute aus. Der Preis für Benzin und Diesel dürfte dadurch morgen deutlich steigen. Denn für Sprit, der am 1. Juli das Tanklager oder die Raffinerie verlässt, gilt dann wieder die alte, höhere Steuer. Inklusive Mehrwertsteuer macht das 16,7 Cent pro Liter aus.

Der Tankstellenverband bft erwartet, dass sich das an den Zapfsäulen erst morgen Mittag bemerkbar macht. Denn die Preise dürfen nur um 12.00 Uhr mittags angehoben werden, nicht um Mitternacht, wenn der Steuerrabatt endet.

Er war eingeführt worden, nachdem die Ölpreise infolge des Iran-Kriegs stark angestiegen waren. Autofahrerinnen und -fahrer sollten entlastet werden.

Tankrabatt läuft aus
06:35 Uhr

Goldpreis testet nach unten

Gold gibt nach. Das Edelmetall werde wahrscheinlich durch eine hawkishe Neubewertung des Dollars nach der jüngsten Sitzung der Federal Reserve belastet, kommentieren die Analysten von Maybank. Die Fähigkeit des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, auf seiner Pressekonferenz die Glaubwürdigkeit wiederherzustellen, habe auch die Auflösung des "Debasement Trade" vorangetrieben, der den Dollar in den letzten Monaten belastet habe. Dies habe zum jüngsten Rückgang des Goldpreises beigetragen, fügen die Marktexperten hinzu.

Gold habe bereits die Marke von 4000 US-Dollar je Unze getestet. Die Analysten gehen davon aus, dass der Preis auf 3600 US-Dollar je Unze fallen müsse, bevor weitere Käufe des Metalls gerechtfertigt seien. Gold notiert 0,2 Prozent niedriger bei 4007,78 Dollar je Unze. Der Goldpreis steuert auf den größten Quartalsverlust seit mehr als einem Jahrzehnt zu.

Goldpreis testet nach unten
06:17 Uhr

Yen-Schwäche ist fundamental

Der Haupttreiber der Yen-Schwäche sind fundamentale Probleme auf japanischer Seite, wie ein sich ausweitendes Defizit bei digitalen Dienstleistungen sowie zunehmende Auslandsinvestitionen von inländischen Privatpersonen und Unternehmen. Davon geht Shota Ryu, Analyst bei Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities, aus. Spekulanten hätten am Terminmarkt riesige Wetten gegen den Yen aufgebaut, was darauf hindeute, dass der Handel überhitzt sei, so Ryu. Dies würde eine Intervention Tokios zur Stützung des Yen rechtfertigen, fügt er hinzu. Finanzministerin Satsuki Katayama sagte, die Regierung sei bereit, bei Bedarf "entschlossene" Maßnahmen am Devisenmarkt zu ergreifen. Zum Dollar notierte die japanische Währung zwischenzeitlich über der 162-Yen-Marke.

Yen-Schwäche ist fundamental
05:59 Uhr

Inflation als Zünglein an der Waage

Der Dax ist kraftlos in die neue Handelswoche gestartet. Nachdem er sich mit 24.671 Punkten am Freitag ins Wochenende verabschiedet hatte, beschloss er das gestrige Wochenauftaktgeschäft mit einem Stand von 24.627 Zählern - und damit 0,2 Prozent schwächer.

Händler beschrieben die Lage am Markt aber als "durchaus konstruktiv". Der Ölpreis bewege sich auf einem Niveau, das er vor Ausbruch des Iran-Kriegs innehatte. Zudem bekräftigten sowohl die USA als auch der Iran, dass sie die tagelangen Kampfhandlungen einstellen und stattdessen die Friedensverhandlungen wieder aufnehmen wollen. Dennoch bleibt die Situation rund um die Straße von Hormus angespannt.

Auf der Agenda steht heute nicht viel, aber das Thema Inflation dürfte dennoch für die Anleger interessant sein, denn die Teuerung in Deutschland sollte sich im Juni auf erhöhtem Niveau stabilisieren. Experten erwarten, dass sich die Inflationsrate auf dem Vormonatswert von 2,60 Prozent einpendeln wird. Die EZB strebt für den gesamten Euroraum eine Rate von 2,0 Prozent an. Sie hat zuletzt die Zinszügel im Kampf gegen die im Zuge des Iran-Krieges stark gestiegene Inflation angezogen. Viele Experten erwarten, dass sie im Laufe des Jahres nachlegen wird.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden sie hier.

Inflation als Zünglein an der Waage