Nur US-Preisdaten locken Dax hinter dem Ofen hervor
Die ungewisse US-Zinspolitik und KI-Sorgen haben heute die Kauflaune am deutschen Aktienmarkt getrübt. Der Dax pendelte lange Zeit um den Donnerstag-Schlussstand herum. Doch nach den US-Inflationsdaten kam etwas Schwung in den Frankfurter Börsenhandel. Die Verbraucherpreise sind in den USA im Januar um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen und damit weniger als die prognostizierten 0,3 Prozent. In der Kernrate entsprach der Anstieg mit 0,3 Prozent den Erwartungen. Dennoch nimmt die Lesung Druck von der US-Notenbank, wodurch sich der Spielraum für mögliche Zinssenkungen erhöhen dürfte.
Am Ende ging der Dax 0,3 Prozent fester mit 24.915 Punkten ins Wochenende. Der EuroStoxx50 notierte 0,3 Prozent tiefer bei 5991 Stellen.
Ein Ausbruch über 25.000 Punkte im Dax sei derzeit nur schwer möglich, resümierte Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Die Erkenntnis, was KI alles kann, und die daraus entstehende Angst vor den Auswirkungen auf Unternehmen ziehen immer größere Kreise und scheinen vor keinem Segment des Aktienmarktes Halt zu machen." Zuletzt kamen an der Wall Street Transport- und Logistikwerte ins Schlingern. Anfang der Woche standen Versicherungstitel im Fadenkreuz. Auch der Dax kam seit Montag unterm Strich kaum vorwärts.
Nachgebende Renditen an den Anleihemärkten drückten auf Bankenaktien. Im Dax verloren Commerzbank 5,7 Prozent und Deutsche Bank 4,0 Prozent. Nach dem starken Anstieg im vergangenen Jahr gehört der Sektor mit nachgebenden Renditen seit Jahresbeginn zu den Branchenverlierern.
US-Wirtschaft vor neuem Aufschwung?
Steigt der Konsum, steigt auch der Warenverkehr - und damit die Auslastung von Lastwagen, Bahn und Luftfracht. Die Transportbranche gilt deshalb als klassischer Frühindikator für die Konjunktur. In den USA hat ein wichtiger Branchenindex zuletzt ein Rekordhoch erreicht – ein mögliches Signal für anziehendes Wachstum.
Gegenwind bei Silber - Investmentnachfrage kühlt ab
Silber steht vor einigen Herausforderungen, da die jüngsten Fundamentaldaten am Markt keine starke Unterstützung geboten haben, so die Analysten von ANZ. Die Angebotsverwerfungen, oder Ungleichgewichte bei den Lagerbeständen, lassen allmählich nach, da die USA im Oktober und November zu einem Nettoexporteur wurden. Gleichzeitig haben höhere Preisaufschläge die Importe nach China angekurbelt, was darauf hindeutet, dass das Angebot die Nachfrage einholt, während sich die Investmentnachfrage abgeschwächt hat.
Trotz dieses kurzfristigen Gegenwinds dürfte der Silbermarkt in den kommenden Jahren unterversorgt bleiben, meinen die Analysten. Silber-Futures steigen um 1,6 Prozent auf 76,92 US-Dollar je Unze.
Dax erlebt "Fehlausbruch" - Experte erklärt Phänomen
Wall Street startet mit kleinem Minus
Leicht im Minus starten die US-Börsen in den letzten Handelstag der Woche. Inflationsdaten sind zwar günstig ausgefallen, nach Ansicht von Beobachtern aber nicht so günstig, dass sich der Markt Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der US-Notenbank machen könnte. Der Dow-Jones-Index verliert 0,3 Prozent auf 49.291 Punkte. Der S&P-500 fällt um 0,1 Prozent und der Nasdaq-Composite um 0,3 Prozent. Allzu weit dürften sich die Anleger auch deshalb nicht vorwagen, weil in den USA steht ein langes Wochenende bevorsteht. Die dortigen Börsen bleiben am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.
Die Quartalszahlen von Airbnb sind überraschend gut ausgefallen, was der Aktie zu einem Plus von 6,5 Prozent verhilft. Für Expedia geht es dagegen um 7,2 Prozent abwärts, obwohl das Unternehmen ebenfalls besser abgeschnitten hat als erwartet. Analysten sorgen sich jedoch, dass KI Online-Reisebüros vollständig ersetzen könnte.
Pfandbriefbank-Aktie stürzt ab
Rote Zahlen bei Deutschen Pfandbriefbank vergraulen die Anleger. Die Aktie rutscht um 11,7 Prozent auf 3,70 Euro ab. Die Bank verbuchte 2025 einen Vorsteuerverlust in Höhe von 250 Millionen Euro. Für das laufende Jahr peilt das Institut einen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro an.
Moderna verringert Verlust - bei Umsatz über Erwartungen
Moderna strebt nach eigenen Angaben in diesem Jahr weiterhin ein Umsatzwachstum von zehn Prozent an. Gleichzeitig verringerte sich der Verlust im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr. Das Pharmaunternehmen verzeichnete für das Quartal einen Verlust von 826 Millionen US-Dollar oder 2,11 US-Dollar je Aktie, verglichen mit einem Verlust von 1,12 Milliarden US-Dollar oder 2,91 US-Dollar je Aktie ein Jahr zuvor. Von Factset befragte Analysten hatten mit einem Verlust von 2,54 US-Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz fiel auf 678 Millionen Dollar von 996 Millionen Dollar im Vorjahr, lag aber über den Analystenschätzungen von 635,2 Millionen Dollar.
Halbleiterausrüster-Aktie geht durch die Decke
Kaum verändert dürften die US-Börsen in den letzten Handelstag der Woche starten, nachdem Inflationsdaten günstig ausgefallen sind. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich behauptet. Die Verbraucherpreise stiegen im Januar in der Gesamtrate sowohl auf Monatssicht als auch im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger stark als angenommen, in der Kernrate trafen sie aber die Konsensschätzungen. Damit dürfte die US-Notenbank wieder etwas mehr Spielraum für Zinssenkungen haben. Hoffnungen darauf waren im Wochenverlauf gedämpft worden. Denn Arbeitsmarktdaten hatten gezeigt, dass die Beschäftigungslage in den USA noch immer gut ist.
Unter den Einzelwerten an der Börse springen Applied Materials vorbörslich um rund zwölf Prozent nach oben, nachdem das Unternehmen dank der hohen KI-Nachfrage überzeugende Geschäftszahlen vorgelegt hat. Arista Networks verteuern sich um 7,4 Prozent. Das Unternehmen hat mit Quartalszahlen und Ausblick die Erwartungen übertroffen.
US-Inflation niedriger als erwartet - Dax und Euro ziehen an
In den USA ist die Inflation zu Jahresbeginn stärker zurückgegangen als gedacht. Die Verbraucherpreise stiegen im Januar um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit 2,5 Prozent gerechnet, nach einer Teuerungsrate von 2,7 Prozent im Dezember. Die Kerninflation - also die Jahresteuerung ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel - sank wie erwartet auf 2,5 von 2,6 Prozent. Die US-Notenbank Federal Reserve hat diese Rate besonders im Blick, da sie den zugrunde liegenden Inflationstrend gut abbildet.
Mit leichten Aufschlägen reagierten Dax und Euro auf die Daten. Der DAX lag nun 0,3 Prozent vorne, der Euro zog auf 1,1870 Dollar an.
Das sind die wertvollsten deutschen Rüstungs-Startups
Die Bundeswehr rüstet auf und setzt dabei nicht nur auf etablierte Unternehmen wie Rheinmetall oder Airbus, sondern auch auf immer mehr Startups. Welches die wertvollsten Jungunternehmen der Branche sind.
Experten: Siemens-Energy-Aktie hat Potenzial nach oben
Die Aktie von Siemens Energy dürfte noch Luft nach oben haben, schreiben die Analysten von Morgan Stanley. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um 34 Prozent gestiegen und hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Die Ergebnisse des deutschen Energietechnikherstellers für das erste Quartal seien signifikant gewesen, schreiben sie. Erstmals erscheine das Ziel, dass Siemens Gamesa die Gewinnschwelle erreicht, glaubwürdig, fügen sie hinzu. Die Auftragseingänge in den Gas- und Netzsparten würden auch im zweiten Quartal stark bleiben und die Prognose für den freien Cashflow für 2026 dürfte deutlich angehoben werden, schreiben die Analysten. Derzeit liegt das Papier allerdings 2,5 Prozent tiefer bei 157,35 Euro.
Bitcoin hat weiteres Abwärtspotenzial - Anleger fliehen aus Risikoanlagen
Der Wert des Bitcoin habe sich seit seinem Höchststand im letzten Jahr fast halbiert, aber es gebe angesichts der anhaltenden Flucht aus riskanten Vermögenswerten noch Spielraum für weitere Kursverluste, schreibt Susannah Streeter von Wealth Club in einer Research Note. Der Bitcoin-Handel ist laut Daten von LSEG um 47 Prozent von dem im Oktober erreichten Rekordhoch von 126.223 US-Dollar gefallen. "Angesichts der Tatsache, dass die Kryptowährung bei früheren Abstürzen um bis zu 75 Prozent gefallen ist, gibt es Befürchtungen, dass sie noch weiter nachgeben könnte", so Streeter. Bitcoin werde kaum für seine Zuverlässigkeit oder Stabilität gelobt, Eigenschaften, die derzeit gefragt seien, sagt sie.
Der Bitcoin notiert zuletzt 1,6 Prozent höher bei 66.853 US-Dollar und erholt sich damit nur geringfügig, nachdem er am vergangenen Freitag ein 16-Monats-Tief von 60.008 US-Dollar erreicht hatte.
EU importierte 2025 russisches LNG für mehrere Milliarden Euro
Die Europäische Union hat im vergangenen Jahr Flüssigerdgas aus Russland im Wert von rund 7,4 Milliarden Euro importiert. Das sind rund drei Prozent weniger als 2024 (rund 7,6 Milliarden), wie aus Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat hervorgeht. Insgesamt wurde 2025 Flüssigerdgas (LNG) im Wert von rund 46,0 Milliarden Euro importiert. Das meiste - für rund 24,2 Milliarden Euro - kam aus den USA.
Neues vom Geldmarkt
Am europäischen Geldmarkt steht heute die Bekanntgabe von US-Inflationsdaten am Nachmittag im Fokus. Es wird erwartet, dass die Verbraucherpreise im Januar um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen sind - und das auch in der Kernlesung. Im Jahresvergleich sollen die Preise um 2,5 Prozent geklettert sein. Die Daten könnten eine wichtige Rolle für die weitere Geldpolitik der US-Notenbank spielen. Nach den viel besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten ist die an den Märkten eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer US-Zinssenkung im März oder April bereits deutlich gefallen. Derweil wird US-Präsident Donald Trump nicht müde, Zinssenkungen durch die Währungshüter zu fordern.
Tagesgeld: 1,90 - 2,07 (1,90 - 2,07), Wochengeld: 1,92 - 2,09 (1,93 - 2,09), 1-Monats-Geld: 1,95 - 2,13 (1,95 - 2,13), 3-Monats-Geld: 2,02 - 2,20 (2,02 - 2,20), 6-Monats-Geld: 2,07 - 2,27 (2,07 - 2,27), 12-Monats-Geld: 2,16 - 2,35 (2,17 - 2,36), Euribors: 12.02. 11.02. 3 Monate: 1,9840 1,9940, 6 Monate: 2,1310 2,1080, 12 Monate: 2,2460 2,2310
Weitere Zinssenkung in Russland
Die russische Zentralbank hat ihren Leitzins zum sechsten Mal in Folge gesenkt. Der Leitzins wurde um 50 Basispunkte auf 15,50 Prozent reduziert. Eine weitere Senkung der Finanzierungskosten sei möglich, teilte die Bank Rossii mit. "Die russische Notenbank wird die Notwendigkeit einer weiteren Leitzinssenkung bei ihren kommenden Sitzungen in Abhängigkeit von der Nachhaltigkeit des Inflationsrückgangs und der Dynamik der Inflationserwartungen bewerten", hieß es. Der kostspielige Krieg von Präsident Wladimir Putin gegen die Ukraine nähert sich unterdessen seinem vierten Jahrestag.
Dax in Abwartestellung
Update von der Frankfurter Börse: Vor Bekanntgabe der US-Inflationszahlen hat sich am deutschen Aktienmarkt nur wenig bewegt. Der Dax lag am Mittag 0,1 Prozent tiefer bei 24.838 Punkten. Der EuroStoxx50 verlor 0,2 Prozent auf 5998 Stellen. Der Euro lag etwas leichter bei 1,1857 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI stiegen um je 0,4 Prozent.
Quantencomputer - der neue Hype an der Börse?
Computer und IT werden immer schneller - erst recht dann, wenn irgendwann in der Zukunft Quantencomputer serienreif werden. Kein Wunder, dass sie die Phantasie vieler Börsianer beflügeln, können sie doch bestehende Prozesse um ein Vielfaches beschleunigen. Nahezu alle Branchen würden mit der Einführung der Quantentechnologie vor revolutionären Veränderungen stehen. Wie Anleger jetzt schon auf Unternehmen setzen können, die in diesem Bereich aktiv sind, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Anja Schneider von der Société Générale.
Zypern mit stärkstem Wachstum in der Eurozone
Die Wirtschaft im Euroraum ist im vierten Quartal 2025 moderat gewachsen. Wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent. Damit wurde die erste Schätzung vom 30. Januar bestätigt, womit auch Volkswirte gerechnet hatten. Auf Jahressicht betrug das BIP-Wachstum im vierten Quartal 1,3 Prozent, ebenfalls eine Bestätigung der ersten Veröffentlichung. Im Vorfeld hatten Ökonomen eine Bestätigung erwartet.
Die Wirtschaftsentwicklung in den einzelnen Ländern der Eurozone fiel im vierten Quartal unterschiedlich aus. Das stärkste Wachstum erzielte Zypern mit einem Zuwachs um 1,4 Prozent im Quartalsvergleich. Den stärksten Rückgang wies Rumänien mit einem Minus von 1,9 Prozent aus. In Deutschland wuchs die Wirtschaft um 0,3 Prozent. Frankreich meldete ein Wachstum von 0,2 Prozent, Italien von 0,3 Prozent.
Aktie von Kosmetikriesen tiefrot
Mit Enttäuschung aufgenommene Umsatzzahlen lassen die Aktien von L'Oreal abrutschen. Die Titel des französischen Kosmetikkonzerns verlieren an der Pariser Börse zeitweise gut sieben Prozent. Die Erlöse beliefen sich in den drei Monaten bis Ende Dezember auf 11,3 Milliarden Euro, was auf vergleichbarer Basis einem Zuwachs von sechs Prozent entspricht. Von der Firma Visible Alpha befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 6,3 Prozent gerechnet. Für Verdruss sorgte vor allem das Asien-Geschäft. In Nordasien wuchs der Umsatz nur um 0,6 Prozent, während hier ein Plus von 5,6 Prozent erwartet worden war.
Jenoptik-Aktien zeitweise ganz tief im Keller
Ein Umsatz- und Gewinnrückgang im vergangenen Geschäftsjahr macht den Aktien von Jenoptik zu schaffen. Die Titel des Technologieunternehmens fallen im SDax um bis zu 10,9 Prozent. Allerdings grenzen die Aktien ihre Verluste im Laufe des Vormittags ein und notieren zeitweise nur noch ein Prozent niedriger. Der Ausblick sei auf den zweiten Blick positiver aufgenommen worden, sagt ein Börsianer. Jenoptik zeigte sich angesichts einer verbesserten Nachfrage zu Jahresbeginn optimistisch, 2026 wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren.
Dollar steigt vor US-Inflationsdaten
Der Dollar legt leicht zu, da die Sorgen um den US-Handel nachlassen und die Anleger auf die US-Inflationsdaten warten, um Hinweise auf das Tempo der erwarteten Zinssenkungen zu erhalten. Die US-Inflationsdaten werden am Nachmittag veröffentlicht. Die Daten seien wichtig, "weil die Märkte immer noch weitere Zinssenkungen unter einem neuen Fed-Vorsitzenden erwarten, aber stärkere Daten wie der Arbeitsmarktbericht vom Mittwoch zu etwas mehr Zweifeln geführt haben, ob das noch möglich ist", kommentieren die Analysten der Deutschen Bank.
Niedrige Speicherstände am Gasmarkt - Käufer warten dennoch auf den Sommer
Die europäischen Erdgaspreise bewegen sich in den letzten Tagen weitgehend in einer Spanne, obwohl die Sorge über niedrige Speicherstände die Stimmung belastet. "Sechs Wochen vor dem Ende der Heizperiode dürften die europäischen Gasspeicher aus diesem Winter sogar noch leerer hervorgehen als 2025", meinen die Analysten von ANZ. "Erschwerend komme hinzu, dass es für Käufer kaum einen Anreiz gebe, Brennstoff zur Einlagerung zu kaufen, da die Sommerpreise immer noch etwas höher seien als die für den nächsten Winter."
Die Lagerbestände in der gesamten EU liegen derzeit bei etwa 35 Prozent der Kapazität und damit deutlich unter dem Fünfjahresdurchschnitt. Im frühen Handel fällt der niederländische Referenzpreis TTF um 1,5 Prozent auf 32,49 Euro je Megawattstunde und steuert auf einen Wochenverlust von neun Prozent zu.
Mehr als 60 Betriebsaufgaben pro Tag in Deutschland
Die Pleitewelle unter deutschen Unternehmen hat sich im November 2025 etwas abgeschwächt. Die Amtsgerichte haben in dem Monat 1794 Anträge auf Unternehmensinsolvenzen registriert, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das waren zwar 0,4 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresmonat, aber auch gleichzeitig knapp 15 Prozent weniger als im Oktober, als es 2108 entsprechende Verfahren gab. Die Insolvenzfälle waren durchschnittlich deutlich kleiner als ein Jahr zuvor. Die Gläubiger müssen aktuell um 1,5 Milliarden Euro bangen, während ein Jahr zuvor ihre Forderungen noch 2,8 Milliarden Euro betragen hatten.
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) rechnet nun für das Gesamtjahr mit deutlich mehr als 23.000 Unternehmensinsolvenzen - mehr als 60 Betriebsaufgaben pro Tag.
Goldpreis erholt sich vor US-Inflationsdaten
Der Goldpreis hat sich nach seinem Rückgang vom Donnerstag erholt. Anleger warten auf die Veröffentlichung der US-Inflationsdaten im weiteren Tagesverlauf, um weitere Hinweise auf den Pfad der Zinssenkungen in diesem Jahr zu erhalten. "Gold hat einen Teil seiner jüngsten Verluste wettgemacht, da Schnäppchenjäger vor den wichtigen US-Inflationsdaten zurückkehrten, und ist um bis zu 1,4 Prozent gestiegen nach einem Rückgang von 3,2 Prozent in der vorangegangenen Sitzung, dem stärksten Tagesverlust seit einer Woche", meint Soojin Kim von MUFG. "Der vorherige Rückgang fiel mit einer breiteren Marktunruhe zusammen und wurde wahrscheinlich durch Margin Calls, algorithmischen Handel und Gewinnmitnahmen verstärkt."
Im frühen Handel legen die Futures in New York um 1,1 Prozent auf 5002,10 US-Dollar je Feinunze zu und sind auf Kurs für einen leichten Wochengewinn. Unterdessen haben sich auch die Silber-Futures vom Fall der vorangegangenen Sitzung erholt und steigen um vier Prozent auf 78,71 Dollar je Unze.
Bauchemiekonzern kauft in der Türkei zu
Sika baut sein Geschäft mit Kleb- und Dichtstoffen durch eine Übernahme in der Türkei aus. Das Unternehmen kauft den Hersteller Akkim, wie der Schweizer Bauchemiekonzern mitteilte. Das türkische Familienunternehmen habe 2025 einen Umsatz von rund 220 Millionen Franken erzielt. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Der Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen für das dritte Quartal 2026 erwartet.
Jenoptik lässt sich Stimmung nicht verhageln
Jenoptik hat 2025 einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Die Erlöse sanken um rund sechs Prozent auf etwa 1,05 Milliarden Euro, wie der das Thüringer Technologieunternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebitda) brach demnach um rund 13 Prozent auf circa 192 Millionen Euro ein.
Eine schwächere Entwicklung in den Märkten Halbleiterausrüstung und Automotive habe auch dazu geführt, dass der Auftragseingang mit knapp einer Milliarde Euro etwa drei Prozent unter dem Vorjahreswert zurückgeblieben sei. Die Ebitda-Marge sank auf 18,4 von 19,9 Prozent 2024.
Jenoptik zeigte sich optimistisch, 2026 wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Diese Einschätzung werde durch eine verbesserte Nachfrage zu Beginn dieses Jahres unterstützt, erklärte Finanzchefin Prisca Havranek-Kosicek.
Mit Zahlen untermauern will Jenoptik seine Jahresprognose am 25. März, wenn die endgültige Bilanz und der Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt werden. Vorstandschef Stefan Traeger wird dann nicht mehr im Unternehmen sein. Jenoptik hatte im November angekündigt, sich zum 15. Februar vorzeitig von Traeger zu trennen. Gründe wurden damals nicht genannt.
"Vorsicht regiert bei den Anlegern"
Ein schwungvoller Handelsstart sieht anders aus: Der Dax notiert aktuell im Bereich von 24.870 Punkten, nachdem er das gestrige Geschäft mit 24.853 Zählern beendet hatte. Gestern hatte es aber im Handelsverlauf eine Berg- und Talfahrt gegeben. Zum Wochenstart notierte der Dax noch über der 25.000er-Marke.
Vorsicht regiert bei den Anlegern", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf und verweist auf den "Abverkauf am gestrigen Nachmittag". "Sorgen um die Auswirkungen von KI hatten auf die Stimmung gedrückt", erläutert sie. "In Asien fallen die Kurse entsprechend und die Vorgaben entsprechend negativ aus."
Krypto-Flaute beschert Coinbase Verluste - und Kursrutsch
Coinbase ist im abgelaufenen Quartal wegen schwacher Handelsvolumina in die roten Zahlen gerutscht. Eine breite Verkaufswelle bei Digitalwerten belastete das Geschäft, wie die Kryptowährungsbörse mitteilte. Der Verlust belief sich in den drei Monaten bis zum 31. Dezember auf 666,7 Millionen Dollar. Die Transaktionseinnahmen fielen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,56 Milliarden auf 982,7 Millionen Dollar. Der Rückgang sei vor allem auf einen Einbruch der Transaktionseinnahmen von Privatkunden um mehr als 45 Prozent zurückzuführen, hieß es.
Digitale Vermögenswerte waren in den letzten drei Monaten des Jahres 2025 eingebrochen. Der Bitcoin, die weltgrößte Kryptowährung, hat sich seit seinem Höchststand am 6. Oktober fast halbiert auf zuletzt knapp 66.000 Dollar, Zudem zogen Anleger Geld aus börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) ab, die Anfang 2025 noch die Krypto-Rally angetrieben hatten. Allein aus den US-Spot-Bitcoin-ETFs flossen im November sieben Milliarden Dollar ab, im Dezember zwei Milliarden und im Januar drei Milliarden.
Ölpreise stehen vor zweitem Wochenverlust in Folge
Die Ölpreise haben sich kaum verändert und steuern auf den zweiten Wochenverlust in Folge zu. Auf Wochensicht zeichnet sich für die Nordseesorte Brent ein Minus von 0,8 Prozent und für die US-Sorte WTI ein Rückgang von 1,1 Prozent ab. Heute stagnieren die Preise aber zunächst. Brent kostet 67,47 Dollar je Barrel (159 Liter), WTI 62,76 Dollar.
Zu Wochenbeginn hatten die Ölpreise noch wegen Sorgen vor einem US-Angriff auf den Iran zugelegt. Äußerungen von US-Präsident Donald Trump vom Donnerstag, wonach im nächsten Monat ein Abkommen mit dem Iran möglich sei, drückten die Preise jedoch. Zudem hat die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Monatsbericht prognostiziert, dass das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage in diesem Jahr schwächer ausfallen werde als erwartet. Das Gesamtangebot werde die Nachfrage übersteigen.
Ein Dax-Aufbäumer vor dem Wochenende?
Die europäischen Aktienmärkte werden nach dem Abverkauf gesternabend zum Wochenschluss leicht höher erwartet. So wird der Dax bei 24.920 Punkten gesehen nach einem Vortagesschluss bei 24.853 Zählern. Der Euro notiert kaum verändert bei 1,1860 und die Anleihen können die Gewinne vom Vortag behaupten. Aktienanleger sehen sich unverändert mit der Frage konfrontiert, inwieweit die rasanten Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz die bisherigen und traditionellen Geschäftsmodelle untergraben könnten.
Der wichtigste Termin des Tages sind die US-Verbraucherpreise per Januar, die mit plus 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr dem Fed-Ziel von 2 Prozent etwas näher kommen dürften. Nachdem starke US-Arbeitsmarktdaten am Mittwoch die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen bereits gedämpft haben, werden die Inflationsdaten über die Richtung der nächsten Wochen entscheiden.
Tech-Aktien lassen Kospi ausscheren
Nach kräftigen Verlusten der Wall Street zeigen sich die meisten Börsen in Asien nach einer bislang sehr erfolgreichen Woche schwächer. An der Wall Street hatten wieder Sorgen die Oberhand gewonnen, dass die Einführung von KI negative Nebenwirkungen auf die Geschäftsmodelle vieler Branchen haben könnte. Unter anderem standen auch Aktien von Finanzunternehmen unter Druck, weil befürchtet wird, dass KI das Vermögensverwaltungsgeschäft stören könnte.
In Tokio fällt der Nikkei 1,2 Prozent auf 56.967 Punkte. In Shanghai geht es um 0,8 Prozent nach unten, in Hongkong mit 2,1 Prozent deutlich stärker. In Sydney beträgt das Minus 1,4 Prozent. Dort ist der Handel bereits beendet. Die stark technologielastige Börse im südkoreanischen Seoul kann sich der Abwärtstendenz dagegen entziehen. Dort geht die Rekordjagd der vergangenen Tage weiter, der Kospi gewinnt 0,9 Prozent. Das Schwergewicht Samsung Electronics stützt mit einem Plus von über 3 Prozent. Die Halbleiteraktie SK Hynix zieht um 1,1 Prozent an. Beide Unternehmen dürften aufgrund stark steigender Halbleiterpreise stärkere Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen, erwarten die Analysten von Nomura. Sie haben das Kursziel für SK Hynix angehoben.
Samsung Electronics sind in dieser Woche um fast 15 Prozent gestiegen, beflügelt von Optimismus über die Geschäftsaussichten mit dem neuen HBM4-Hochleistungsarbeitsspeicher der nächsten Generation. SK Hynix steuern auf ein Wochenplus von rund 6 Prozent zu.
Chipausrüster überrascht
Applied Materials zeigt sich dank einer hohen Nachfrage nach KI-Prozessoren optimistischer. Für das zweite Quartal rechnet der Konzern mit einem Umsatz von etwa 7,65 Milliarden Dollar bei einem bereinigten Gewinn von rund 2,64 Dollar je Aktie. Analysten haben bislang im Schnitt nur mit 7,01 Milliarden Dollar beziehungsweise 2,28 Dollar gerechnet. Die Aktie des größten US-Halbleiterausrüsters stieg im nachbörslichen Handel um mehr als neun Prozent.
Angetrieben würden die Ergebnisse durch die Beschleunigung der Brancheninvestitionen in KI-Computing, sagte Firmenchef Gary Dickerson. "Der Bedarf an leistungsfähigeren und energieeffizienteren Chips bringt hohe Wachstumsraten bei Spitzen-Logikchips, Speicher mit hoher Bandbreite (HBM) und fortschrittlichen Gehäusen." HBM ist eine Art moderner Speicherchip, der zusammen mit KI-Prozessoren wie denen von Nvidia verwendet wird.
Im abgelaufenen Quartal übertraf Applied Materials ebenfalls die Erwartungen. Der Umsatz lag bei 7,01 Milliarden Dollar, während Analysten mit 6,87 Milliarden gerechnet hatten. Der bereinigte Gewinn betrug 2,38 Dollar je Aktie, 18 Cent mehr als gedacht.
Brandgefahr: Mercedes ruft Autos zurück
Mercedes-Benz ruft in den USA wegen Brandgefahr bei Hochvoltbatterien fast 12.000 Fahrzeuge zurück. Grund sei ein möglicher interner Fehler der Batterien, der sowohl während der Fahrt als auch im geparkten Zustand zu einem Brand führen könne, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mit. Betroffen sind demnach 11.895 Autos. Die Besitzer wurden aufgefordert, ihre Fahrzeuge im Freien zu parken, das Aufladen zu begrenzen und einen kostenlosen Austausch der Batterie zu veranlassen.
Schrumpfende Margen im Tech-Sektor? Asien-Anleger reagieren
Die asiatischen Aktienmärkte entfernen sich mit Blick auf die Wall Street von den gestrigen Rekordhochs. Sorgen über schrumpfende Margen im Technologiesektor belasten Werte wie Apple. Die Aufmerksamkeit der Anleger gilt nun den US-Inflationsdaten, die im Laufe des Tages erwartet werden. "Der vorherrschende Ton an den Märkten ist eine Wendung hin zu defensiveren Bereichen des Aktienmarktes und zu Unternehmen mit stabilen, weniger zyklischen und besser vorhersagbaren Gewinnen", sagt Chris Weston, Forschungsleiter bei Pepperstone. "Es ist klar, dass Investoren die Entwicklungen bei KI und AGI (Allgemeine Künstliche Intelligenz) durch eine neue Brille betrachten und versuchen, eine Zukunft einzupreisen, die sich unsicherer und strukturell disruptiver anfühlt als zuvor."
Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans fällt 0,6 Prozent, was den Wochengewinn auf 4,1 Prozent reduziert. In Tokio gibt der Nikkei-Index um 0,8 Prozent auf 57.185,40 Punkte nach, verzeichnet aber für die Woche immer noch ein Plus von 5,3 Prozent. Der breiter gefasste Topix notiert 1,0 Prozent niedriger bei 3842,45 Zählern. Der Shanghai Composite verliert 0,7 Prozent auf 4105,04 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 0,8 Prozent auf 4681,92 Punkte.
Bundesbankpräsident warnt vor Inflationsgefahr
Bundesbankchef Joachim Nagel warnt vor steigender Inflationsgefahr bei politischer Einflussnahme auf die Zinspolitik unabhängiger Notenbanker. Die zunehmende geopolitische Konkurrenz zwischen den Ländern könnte den Druck auf Zentralbanken erhöhen, fiskalpolitischen Zielen Vorrang vor der Inflationsbekämpfung einzuräumen, sagte Nagel: "Derzeit beobachten wir erheblichen politischen Druck auf die US-Notenbank (Fed). Sollte dieser Druck Erfolg haben, könnte dies als Blaupause für Politiker in anderen Ländern dienen, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen" In diesem Fall könnten die Inflationsraten weltweit steigen, warnte der Bundesbankchef.
Da die Weltwirtschaft vernetzt sei, könnte politischer Druck in einem Land auch die Preisstabilität im Eurosystem erschweren. "Deshalb ist es für mich so wichtig, mich klar zur Unabhängigkeit der Zentralbanken zu bekennen", sagte Nagel. Im Falle des Eurosystems - also der Europäischen Zentralbank (EZB) und der nationalen Zentralbanken - sei die Unabhängigkeit in den Verträgen der Europäischen Union verankert: "Wir dürfen jedoch kein übersteigertes Selbstvertrauen an den Tag legen. Wir werden unsere Unabhängigkeit stets im Auge behalten."
Das ist los im frühen Devisengeschäft
Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,1 Prozent auf 152,92 Yen und legt leicht auf 6,9063 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,7692 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1868 Dollar.
Lidl-Mutter fordert KI-Gigafactory in Deutschland
Der Chef der Schwarz-Gruppe, Gerd Chrzanowski, pocht darauf, dass Deutschland eine der riesigen KI-Giga-Rechenzentren erhält. "Der Mittelstand wird diese Giga-Factory brauchen", sagte Chrzanowski. Sein Unternehmen, zu dem die Handelskette Lidl und auch Schwarz Digits gehört, investiere mehr als zehn Milliarden Euro in ein riesiges Rechenzentrum, brauche also eigentlich den Zuschlag der EU-Kommission nicht. Aber zusammen mit der Deutschen Telekom versuche man dennoch eine der fünf sogenannten Gigafactories nach Deutschland zu holen. Der Mittelstand könne solche Zentren nicht finanzieren, brauche aber die Rechenleistungen.
Laut Chrzanowski dürfte eines der fünf besonders leistungsstarken Rechenzentren nach Spanien, eines nach Frankreich, eines nach Finnland und wohl eines nach Polen gehen. Deutschland konkurriere mit Norditalien. "Da kann ich nur sagen, da müssen wir zusammenhalten, da müssen wir Schulter an Schulter stehen", sagte er zu Wirtschaftsministerin Katherina Reiche auf der Veranstaltung. Reiche bezeichnete es als nationale Aufgabe, den Zuschlag für eine Gigafactory zu bekommen, die mit rund 100.000 sogenannten GPU, also superschnellen Recheneinheiten, arbeiten sollen. Dies ist die vierfache Größe des bisher schnellsten Rechners in Europa. Der Staat müsse als sogenannter "Ankerkunde" auftreten, das heißt Aufträge an diese Rechenzentren geben, sagte die Wirtschaftsministerin.
Werden Zinssenkungsfantasien geweckt?
Der Dax notiert vor dem letzten Handelstag der Börsenwoche noch in Reichweite der 25.000er-Marke. Am Montag hatte er noch darüber geschlossen, gestern war er dann mit einem Stand von 24.853 Punkten aus dem Handel gegangen.
Ein Highlight wartet auf die Anleger heute noch. Nach den zahlreichen Geschäftsdaten richtet sich der Blick zum Wochenschluss noch einmal in die USA – Stichwort: Inflation. Der Preisauftrieb dürfte sich in den USA zu Jahresbeginn etwas abgeschwächt haben. Experten erwarten einen Rückgang der Teuerungsrate bei den Verbraucherpreisen im Januar auf 2,5 Prozent, nach 2,7 Prozent im Dezember. Nachdem der Arbeitsmarkt zuletzt an Schwung gewonnen hat, könnte eine abnehmende Inflationsgefahr Zinssenkungsfantasien an den Märkten weiter dämpfen. Anleger rechnen derzeit frühestens im Juni mit einer geldpolitischen Lockerung der US-Notenbank, die Vollbeschäftigung fördern und stabile Preise sichern soll.
Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.