Freitag, 13. Mai 2022Der Börsen-Tag

Heute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
17:39 Uhr

DAX macht riesigen Satz über 14.000er-Marke

Zum Abschluss einer turbulenten Börsenwoche sind Anleger wieder in den deutschen Aktienmarkt eingestiegen. Grund waren gute Handelsstimmungen an den asiatischen Börsen und an der Wall Street. Dennoch sind sich die meisten Börsianer sicher, dass der Handel auf dem Frankfurter Parkett äußerst volatil bleiben wird.  

DAX
DAX 13.981,91

Die Belastungsfaktoren, die die Kurse in den vergangenen Wochen auf Talfahrt geschickt hatten, sind nicht verschwunden: Der Ukraine-Krieg tobt weiter, die US-Notenbank Fed ist mitten in einem Zinserhöhungszyklus und China kämpft mit strengen Lockdowns gegen das Wiederaufflammen der Coronavirus-Pandemie, was Wirtschaftsabläufe weltweit belastet. "Sollte es zu einer Konjunkturabkühlung kommen, könnte es an den Märkten ungemütlich werden", warnte Analyst Christian Henke vom Brokerhaus IG.

Der DAX ging mit einem satten Plus von 2,1 Prozent auf 14.028 Punkte ins Wochenende. Sein Tageshoch lag nur unwesentlich höher bei 14.034 Zählern. Auf Wochensicht gewann der Leitindex rund 350 Punkte hinzu. Der EUROSTOXX50 notierte 2,3 Prozent höher bei 3696 Stellen.

Die Berichtssaison im DAX zum ersten Quartal neigt sich dem Ende zu, und heute sorgte die Deutsche Telekom für einen positiven Ausklang. Der operative Gewinn auf Basis des bereinigten operativen Ergebnisses nach Leasing kletterte um 6,8 Prozent auf 9,873 Milliarden, verglichen mit einer Konsensprognose von 9,548 Milliarden. Außerdem erhöhten die Bonner die Prognose. Der Kurs der Bonner lag 2,1 Prozent höher.

Freenet gewannen 1,6 Prozent. Die Analysten von Jefferies strichen die Entwicklung des operativen Ergebnisses heraus. Es übertraf trotz rückläufiger Umsätze im ersten Quartal die Gewinnerwartung um fünf Prozent.

Carl Zeiss Meditec wurden nach Vorlage der Quartalszahlen 5,4 Prozent höher gehandelt. Während der Umsatz wie erwartet stark gestiegen sei, überrasche die Ertragsseite positiv, hieß es im Handel.

16:57 Uhr

US-Konsumlaune so schlecht wie lange nicht mehr

Die hohe Inflation in den USA hat die Verbraucherstimmung auf das niedrigste Niveau seit August 2011 gedrückt. Das Barometer für die Konsumlaune sackte im Mai ab - und zwar auf 59,1 Zähler von 65,2 Punkten im April, wie die Universität Michigan zu ihrer monatlichen Umfrage mitteilte. Ökonomen hatten lediglich einen leichten Rückgang auf 64,0 Punkte erwartet. Auch die Aussichten für die kommenden Monate schätzten die Konsumenten im Mai deutlich schlechter ein als zuvor.

Die Bürger erwarten mit Blick auf die kommenden zwölf Monate laut der Befragung eine Verteuerung der Waren und Dienstleistungen in Höhe von 5,4 Prozent.

16:23 Uhr

Ende der Goldära?

Seit dem 9. März verliert Gold befindet sich der Goldpreis in einem Abwärtstrend. Ob und wann das Edelmetall zu einem neuen Höhenflug ansetzt, ist ungewiss. Es gibt gleich mehrere Gründe, die aktuell gegen eine Trendwende sprechen. Dennoch sehen Experten Chancen für Erholungsphasen und auch von einer weiteren Abwärtsbewegung können Anleger mit den entsprechenden Instrumenten profitieren. Was es dabei aktuelle zu beachten gibt, klärt Friedhelm Tilgen mit Dirk Heß von der Citigroup.

16:08 Uhr

Musk ist das Wall-Street-Thema - Tesla hui, Twitter pfui

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(Foto: AP)

Die US-Börsen haben sich zum Ausklang einer verlustreichen Börsenwoche erholt gezeigt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag 0,7 Prozent höher bei 31.975 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 1,3 Prozent auf 3982 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq zog um 2,5 Prozent auf 11.650 Punkte an.

Aufregung gab es um Twitter, dessen Aktien um elf Prozent einbrachen. Tesla-Chef Elon Musk legte seine 44 Milliarden Dollar schwere Übernahme auf Eis und begründete dies mit noch fehlenden Informationen zur Zahl der Spam- und Falschkonten bei dem Kurznachrichtendienst. Die Papiere von Tesla gewannen sechs Prozent.

Tesla Motors (USD)
Tesla Motors (USD) 663,90

Twitter
Twitter 35,14

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15:48 Uhr

Sennheiser orientiert sich um

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nach der Abgabe seiner Konsumgüter-Sparte mit Kopfhörern und Lautsprechern für den Heimbedarf will Sennheiser mehr Geld in die Herstellung professioneller Audio- und Konferenztechnik stecken. Dazu sollen unter anderem am Stammsitz in der Wedemark bei Hannover ein neues Produktionsverfahren aufgesetzt und die Fertigung im rumänischen Brasov ausgebaut werden.

Laut Sennheiser sind die Entscheidungen jetzt aber auf den Weg gebracht. Bei den Plänen für Niedersachsen geht es vor allem um Technologien, mit denen sich bestimmte Baugruppen und kleine elektronische Elemente genauer und effizienter montieren lassen. In Rumänien sollen außerdem zusätzliche Jobs entstehen. Sennheiser war lange für seine Kopf- und In-Ear-Hörer bekannt.

15:24 Uhr

Überraschendes von der US-Preisfront

Das ist eine ermutigende Nachricht: Die US-Importpreise sind im April unerwartet stabil geblieben. Wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte, stagnierten die Einfuhrpreise auf dem Niveau des Vormonats, nachdem im März um 2,9 Prozent gestiegen waren. Ökonomen hatten dagegen mit einem Anstieg von 0,6 Prozent gerechnet. Die  Importpreise sind eine Input-Größe der US-Inflation.

Die Einfuhrpreise unter Herausrechnung von Öl erhöhten sich um 0,4 Prozent. Die Ölpreise sanken um 2,9 Prozent. Auf Jahressicht lagen die Importpreise um 12,0 Prozent höher.

15:01 Uhr

Rheinmetall marschiert in Richtung DAX

Rheinmetall
Rheinmetall 191,80

Der Rüstungskonzern Rheinmetall strebt den Aufstieg in den obersten deutschen Börsenindex DAX an. Vorstandschef Armin Papperger sagte der "Rheinischen Post", ein Aufstieg vom MDAX in den DAX wäre erstrebenswert. "Da wir aktuell auf Platz 33 nach Marktwert sind, wäre das auch denkbar."

Angesichts der anhaltenden Chipkrise habe das Unternehmen seine Vorräte an Halbleitern und anderen Materialien in diesem Jahr um 500 Millionen Euro erhöht: "Wir haben so viele Halbleiter beziehungsweise Elektronikbauteile zugekauft, dass wir für fünf Jahre wenig Nachschubprobleme haben dürften", sagte Papperger weiter.

14:33 Uhr

Zweistelligen Inflationsrate setzt Polen massiv zu

Auch unseren Nachbarn setzt die Inflation kräftig zu. In Polen hat sich der Preisauftrieb im April weiter beschleunigt. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Vormonat um zwei Prozent und zum Vorjahreszeitraum um 12,4 Prozent, wie die zentrale Statistikbehörde in Warschau mitteilte. Dies sei die höchste Teuerungsrate in Polen seit 24 Jahren, hieß es von Analysten der Bank Pekao.

Um die Folgen der Inflation für die Verbraucher abzumildern, hat die polnische Regierung seit Februar die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ausgesetzt und den Steuersatz für Benzin und Dieselkraftstoff von 23 auf acht Prozent gesenkt. Die Regelung soll sechs Monate lang gelten.

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(Foto: PantherMedia / Janusz Pie?kowski)

14:29 Uhr

Pokerspiel um Twitter - Musk eröffnet neue Runde

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(Foto: dpa)

Neues im Fall Elon Musk und Twitter: Der Tesla-Chef hat versichert, dass er weiter am Kurznachrichtendienst interessiert sei, nachdem er den Kaufdeal zuvor einseitig auf Eis gelegt hatte. Er halte an den Übernahmeplänen fest, so Musk.

Nur wenige Stunden zuvor hatte er selbst Zweifel daran geweckt, als er den Deal für vorläufig ausgesetzt erklärte. Er wolle erst Berechnungen dazu abwarten, dass Accounts, hinter denen keine echten Nutzer stecken, tatsächlich weniger als fünf Prozent ausmachen. Das konnte als Suche nach Ausreden interpretiert werden, um aus dem rund 44 Milliarden Dollar teuren Deal auszusteigen - oder zumindest den Preis zu drücken.

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14:17 Uhr

Prothesenhersteller plant Gang aufs Börsenparkett

Der weltgrößte Prothesenhersteller Ottobock sieht sich mit einem Gewinn- und Umsatzzuwachs auf Kurs an die Börse. Der Umsatz sei im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro gewachsen, das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) habe sich um acht Prozent auf 234 Millionen Euro verbessert, teilte der Börsenaspirant aus dem niedersächsischen Duderstadt mit.

Finanzvorständin Kathrin Dahnke bezeichnete die erstmalige Umstellung der Bilanzierung auf den internationalen IFRS-Standard als Meilenstein auf dem Weg zur Kapitalmarktfähigkeit.

13:49 Uhr

Diesel wieder billiger als E10 - ADAC: Preise weiter zu hoch

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(Foto: picture alliance / CHROMORANGE)

Zum ersten Mal seit den extremen Anstiegen der Spritpreise im März ist Diesel wieder billiger als Superbenzin der Sorte E10. Vom Preisniveau vor Beginn des Ukraine-Kriegs sind beide Kraftstoffe allerdings noch weit entfernt, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Demnach kostete Diesel im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Donnerstags 2,029 Euro pro Liter. Bei E10 waren es 2,030 Euro. Noch vor einer Woche hatte Diesel pro Liter 7,3 Cent mehr als E10 gekostet.

Das Niveau der Spritpreise sei nach wie vor viel zu hoch, sagt der ADAC-Kraftstoffmarkt-Experte Jürgen Albrecht. Zu Zeiten mit ähnlichen Ölpreisen und Dollarkursen - die normalerweise zentrale Treiber der Spritpreisentwicklung sind - sei Treibstoff in der Vergangenheit deutlich billiger gewesen.

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13:37 Uhr

Turbulenzen bei Twitter - Wall Street leicht grün

Ist die Angst vor einem Zinsanstieg zu groß? An der Wall Street ging es gestern bergab.

(Foto: Mark Lennihan/AP/dpa)

Nach einer längeren Durststrecke mit einigen wackeligen Stabilisierungsansätzen könnte sich die Wall Street zumindest etwas erholen. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen festeren Handelsbeginn am Kassamarkt schließen. Händler sprechen aber von unvermindert großen Sorgen über die aktuelle konjunkturelle Entwicklung, das Marktumfeld mit Stagflationsängsten bleibe negativ, heißt es. Allein die Nasdaq verbucht in der laufenden Woche Abschläge von 6,3 Prozent.

Twitter stürzen vorbörslich um bis zu 25 Prozent ab. Elon Musk hat die Übernahme des Kurzbotschaftendienstes Twitter auf Eis gelegt. Der Deal sei "temporär on hold", teilte er mit. Er verwies auf Berechnungen über die Zahl der Fake-Accounts auf Twitter.

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13:27 Uhr

Rohstoff- und Chipknappheit setzen Honda massiv zu

Der japanische Autohersteller Honda schraubt seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2022/23 zurück. Wegen der anhaltenden Rohstoff- und Chipknappheit werde nun ein Gewinnrückgang von sieben Prozent erwartet anstelle eines Anstiegs, begründete Honda die Prognosesenkung. Der Betriebsgewinn werde bei 810 Milliarden Yen (6,05 Milliarden Euro) erwartet. In dem im März beendeten Quartal sank der Betriebsgewinn um sechs Prozent auf 199,5 Milliarden Yen, er lag damit aber über den Analystenschätzungen von 152,2 Milliarden Yen.

Honda Motor
Honda Motor 24,07

13:01 Uhr

DAX nicht mehr weit von 14.000 entfernt

An der Frankfurter Börse ist es mit den Kursen weiter nach oben gegangen. Der DAX stieg am Mittag um 1,4 Prozent auf 13.927 Punkte. Der EUROSTOXX50 notierte 1,6 Prozent höher bei 3669 Stellen.

Im DAX legten Deutsche Telekom nach Zahlen 1,7 Prozent zu. An der Indexspitze lagen Delivery Hero mit plus sieben Prozent. Den MDAX führten Uniper mit einem Zuwachs von 9,3 Prozent an.

12:40 Uhr

Zu alt: SAP-Aktionärsvertreter wollen Plattner nicht mehr

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Hasso Plattner

(Foto: REUTERS)

Aktionärsvertreter stellen sich gegen die Wiederwahl von SAP-Aufsichtsratschef Hasso Plattner. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) begründete ihre Haltung mit dem Versäumnis des Gremiums, die Nachfolge im Aufsichtsrat und im Vorsitz zu regeln.

Fondsmanager Markus Golinski von Union Investment teilte mit: "Ein Aufsichtsratsmitglied darf nach unseren Abstimmungsrichtlinien nicht älter als 75 Jahre sein. Sie sind 78 Jahre alt. Eine Nachfolgeregelung für den Aufsichtsratsvorsitz ist überfällig, auch wenn Ihre großen Verdienste um SAP unbestritten sind." Am 18. Mai erfolgt die virtuelle Hauptversammlung des Softwareriesen.

12:25 Uhr

Was bedeuten steigende Zinsen für Anleihen?

Es gibt wieder Zinsen. An der Börse schauen Investoren deswegen vermehrt auf Zinspapiere, denn für viele bieten Anleihen eine gute Möglichkeit, das eigene Portfolio breiter aufzustellen. Was es dabei zu beachten gilt, erklärt Kapitalmarktexperten Ascan Iredi.

12:09 Uhr

Musk-Übernahme wackelt wohl - Twitter-Aktie kollabiert vorbörslich

Spekulationen auf ein Aus für die Übernahme durch Elon Musk schickt Twitter auf Talfahrt. Die Aktie des Kurznachrichtendienstes verlor im vorbörslichen US-Geschäft um mehr als 17 Prozent. Der Tesla-Chef sagte, der 44 Milliarden Dollar schwere Deal liege vorübergehend auf Eis, bis Details zum Umfang von Spam- und Fake-Accounts vorgelegt würden.

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11:59 Uhr

Zinserhöhungen machen Märkten Stress

Die US-Notenbank hat den Leitzins erhöht und reagiert damit auf die hohe Inflation. Die EZB könnte nachziehen, doch ein Ende der Verunsicherung an den Zins- und Aktienmärkten dürfte das wohl kaum bedeuten. Zwar kann der Schritt die Inflation bekämpfen, gleichzeitig bedeutet er jedoch ein Risiko für die Konjunktur. Ein Spagat, der es Anlegern schwer macht. Welche Möglichkeiten sich für Trader bieten, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Helen Windischbauer von Amundi.

11:33 Uhr

Ukraine-Krieg trifft Eurozonen-Industrie mit voller Härte

Unter dem Eindruck des Ukraine-Schocks hat die Industrie im Euroraum ihre Produktion deutlich zurückgefahren. Die Betriebe stellten im März 1,8 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Ökonomen hatten sogar mit minus 2,0 Prozent gerechnet, nachdem es im Februar noch ein Plus von 0,5 Prozent gegeben hatte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel der Ausstoß im März um 0,8 Prozent geringer aus.

Den Industriebetrieben macht neben weiter gestiegenen Energiepreisen infolge des Ukraine-Krieges noch immer der akute Mangel an wichtigen Vorprodukten wie Halbleitern zu schaffen.

11:22 Uhr

Gute Zahlen aus Büdelsdorf - Freenet-Aktie stark

Freenet
Freenet 22,90

Die Aktie des Mobilfunkanbieters Freenet hat nach einem guten Jahresstart auf den Kauflisten der Anleger gestanden. Das im MDAX gelistete Papier legte zweitweise fast fünf Prozent zu. Das Unternehmen aus dem norddeutschen Büdelsdorf punktete mit einer verbesserten Profitabilität.

Das Betriebsergebnis (EBITDA) legte im ersten Quartal um 9,2 Prozent auf 118 Millionen Euro zu, vor allem weil umfangreiche Einsparungen griffen. Der Umsatz hingegen sank um 2,3 Prozent auf 616,8 Millionen Euro.

10:58 Uhr

Dollar wird immer härter - LBBW: derzeit nicht zu bremsen

Der US-Dollar profitiert derzeit der LBBW zufolge von der Nervosität der Marktteilnehmer. Die kräftige Tagesbewegung am Donnerstag, die den Euro auf unter 1,04 Dollar gedrückt habe, sei nicht zuletzt von markttechnischen Einflüssen getrieben gewesen. Seit dem 27. April habe der Euro im Wesentlichen zwischen 1,05 und 1,06 Dollar gelegen. Das energische Verlassen dieses Seitwärtsbandes dürfte weitere Anschlussorders nach sich gezogen haben. Kurz vor Mittag notierte der Euro bei 1,0401 Dollar.

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,05

10:42 Uhr

Wundenlecken am Kryptomarkt - Bitcoin erholt sich

Kryptowährungen wie Bitcoin geraten aktuell unter Druck.

(Foto: Ina Fassbender/dpa/dpa-tmn/Archi)

Die Lage am Kryptomarkt hat sich nach erheblichen Turbulenzen an den Vortagen stabilisiert. Der Bitcoin als marktgrößte Digitalwährung kostete auf dem Handelsplatz Bitfinex rund 30.300 US-Dollar. Am Vortag war der Kurs bis auf 26.600 Dollar gefallen und hatte damit das tiefste Niveau seit Ende 2020 erreicht. Auch der Handel mit anderen Digitalwerten wie der zweitgrößten Internetdevise Ether beruhigte sich vor dem Wochenende.

An den Tagen zuvor hatte sich die Stimmung am Kryptomarkt erheblich verschlechtert. Marktbeobachter nannten zum einen die Aussicht auf steigende Leitzinsen als Grund, was an den Finanzmärkten derzeit generell auf die Stimmung drückt. Hinzu kamen massive Probleme mit der Kryptowährung TerraUSD, einem sogenannten Stable Coin, der sich eigentlich durch hohe Wertstabilität auszeichnen soll.

10:14 Uhr

Nach Infektionen: Frankreich leitet Untersuchung bei Nestle-Marke ein

Die französische Staatsanwaltschaft hat eine vorläufige strafrechtliche Untersuchung eingeleitet, nachdem E. coli-Infektionen in Zusammenhang mit einer Pizzafabrik der Nestle-Marke Buitoni zum Tod einer Person geführt haben könnten. Einem Sprecher der Pariser Staatsanwaltschaft zufolge wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung einer Person, der Verletzung von 14 weiteren Personen und des Verstoßes gegen die Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit aufgenommen. Buitoni rief seine Pizzaserie Fraich'Up zurück, nachdem im März die ersten Fälle von E. coli festgestellt worden waren. "Bis heute ist der Ursprung der Bakterien in der Fraich'Up-Pizza nicht bekannt", erklärte Buitoni.

Nestle
Nestle 113,66

09:34 Uhr

Autozulieferer-Chef ist baff wegen massiven Auftragseingangs

Vitesco
Vitesco 43,30

Der Regensburger Autozulieferer Vitesco stellt sich wegen des Lockdowns in China und der steigenden Rohstoffpreise auf höhere Belastungen im Frühjahr ein. Das zweite Quartal werde wohl das schwierigste Quartal des Jahres werden, sagte Finanzchef Werner Volz. "Wir rechnen in bestimmten Bereichen mit weiteren Verteuerungen." Es sei bei den Kosten schon ein hohes Niveau erreicht, "aber wir müssen mit weiteren Zuschlägen rechnen".

Die Nachfrage nach Produkten der ehemaligen Continental-Antriebssparte sei dagegen stark, sagte Vitesco-Chef Andreas Wolf. So seien im ersten Quartal Bestellungen für Elektrifizierungstechnik im Volumen von 3,7 Milliarden Euro eingegangen, darunter ein zwei Milliarden Euro schwerer Großauftrag von Hyundai. "So einen hohen Auftragseingang in so kurzer Zeit habe ich noch nie erlebt", sagte Wolf.

09:14 Uhr

Lage an Ölfront bleibt spannend - Preise gehen klar hoch

Die Ölpreise haben zum Wochenschluss ihren Anstieg der Vortage fortgesetzt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Vormittag 108,53 US-Dollar, das waren 1,3 Prozent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich um 1,6 Prozent auf 106,95 Dollar.

Der Ölmarkt befindet sich seit einiger Zeit in einem Spannungsverhältnis zwischen gegenläufigen Kräften. Für steigende Erdölpreise sprechen bereits seit einigen Wochen die Angebotsbedingungen: Als Folge von Sanktionen wegen des Kriegs in der Ukraine findet russisches Rohöl in westlichen Ländern kaum noch Abnehmer. Belastet werden die Rohölpreise dagegen durch die trüben konjunkturellen Aussichten. Ein großes Thema ist derzeit die strikte Corona-Politik Chinas, die eine herbe Belastung für die Konjunktur der global zweitgrößten Volkswirtschaft darstellt.

Brent Rohöl
Brent Rohöl 112,78
Rohöl WTI
Rohöl WTI 110,38

 

09:07 Uhr

DAX versucht eine Klettertour in Richtung 14.000

Nach den Verlusten am Donnerstag versuchen Deutschlands Aktienindizes zum Wochenausklang einen Aufstieg. Der DAX legte in den ersten Minuten um 0,6 Prozent auf 13.825 Punkte zu. MDAX, SDAX und TECDAX notierten zwischen 0,9 und 1,1 Prozent höher.

Positive Vorgaben kommen aus östlicher Richtung. In Asien ging es an den Börsen deutlich nach oben, nachdem die US-Börsen zwischenzeitliche Verluste im Späthandel am Donnerstag nahezu aufgeholt hatten.

DAX
DAX 13.981,91

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08:51 Uhr

Chef von Kryptobörse stockt bei Online-Broker Robinhood auf

Der Chef der Kryptobörse FTX hat seinen Anteil beim Online-Broker Robinhood aufgestockt. Samuel Bankman-Fried hat nach eigenen Angaben eine Beteiligung an der bei jungen Kleinanlegern beliebten US-Handelsplattform von 7,6 Prozent aufgebaut. Bankman-Fried habe nicht die Absicht, die Kontrolle über Robinhood zu übernehmen. Mitte März hatte der Chef der Kryptobörse erstmals mitgeteilt, Aktien von Robinhood erworben zu haben. Robinhood wurde im Rahmen der Kurskapriolen beim US-Videospielehändler GameStop bekannt. Viele Kleinanleger hatten die App für ihre Spekulationsgeschäfte mit Kryptowährungen genutzt.

Robinhood
Robinhood 9,48

 

08:32 Uhr

Telekom-Zahlen bestätigen gute Sentiment-Stimmung

"Wir haben gestern bereits gute Käufe in den europäischen Telekoms gesehen, das wird heute durch die Zahlen der Telekom bestätigt", so ein Händler in einer ersten Einschätzung der Geschäftsentwicklung der Deutschen Telekom im ersten Quartal. Das bereinigte EBITDA AL kletterte um 6,8 Prozent auf 9,873 Milliarden, verglichen mit einer Konsensprognose von 9,548 Milliarden. Der Ausblick für das EBITDA AL im laufenden Jahr wurde zwar auf über 36,6 Milliarden Euro angehoben, der Konsens liegt mit 38,7 Milliarden aber bereits deutlich darüber. Die T-Aktien liegen vorbörslich rund ein Prozent im Plus.

Deutsche Telekom
Deutsche Telekom 18,32
T-Mobile US
T-Mobile US 119,50

 

08:25 Uhr

Nikkei mit dickem Plus - Softbank tiefrot, Kurs schnellt hoch

Softbank
Softbank 38,10

Nach den Kursverlusten der vergangenen Tage haben Anleger zum Wochenausklang die Gelegenheit zum Einstieg in die asiatischen Aktienmärkte genutzt. Der japanische Nikkei stieg um 2,6 Prozent auf 26.423 Punkte, die Börse Shanghai gewann 0,8 Prozent auf 3080 Zähler. Ein Stimmungsaufheller war die Ankündigung einer Lockerung der Pandemie-Beschränkungen in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Shanghai. Parallel dazu bekräftigte die Regierung in Peking ihren Willen, die Belastungen durch die Lockdowns mit zusätzlichen Konjunkturhilfen abzufedern.

In Tokio ließen sich Investoren von einem Rekordverlust von umgerechnet 13 Milliarden Euro bei Softbank nicht beirren und verhalfen den Aktien des Technologie-Investors zum größten Tagesgewinn seit zwei Jahren. Der Gesamtjahresverlust bei Softbank habe niemanden überrascht, sagte ein Analyst. Die Papiere gewannen fast zwölf Prozent, nachdem sie in den sechs Wochen davor insgesamt knapp 25 Prozent gefallen waren.    

08:22 Uhr

Carl Zeiss Meditec trotzt Lieferkettenproblemen

Für den Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec geht es weiter bergauf. Beim Spezialisten für OP-Mikroskope, Laser und Linsen für die Augenheilkunde kletterte der Auftragseingang in der ersten Hälfte des Geschäftshalbjahres 2021/22 (bis Ende September) über die Milliardengrenze. Dabei zog der Umsatz in den sechs Monaten im Jahresvergleich um 11,5 Prozent auf 855,4 Millionen Euro an, wie der Thüringer MDAX-Konzern mitteilt. Sämtliche Geschäftsbereiche und Regionen trugen zu dem Plus bei. Der Vorstand bestätigte seine Jahresprognose.

Carl-Zeiss Meditec
Carl-Zeiss Meditec 123,15

Die Lieferkettensituation im Gerätegeschäft hat sich in den letzten Monaten weiter zugespitzt - unter anderem wegen des Ukraine-Kriegs und der Covid-19-Lockdowns in China", sagte Konzernchef Markus Weber laut Mitteilung. "Umso mehr freue ich mich über diese guten Halbjahresergebnisse." Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug 177,3 Millionen Euro, nach 162,7 Millionen Euro vor einem Jahr. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um 28 Prozent auf gut 130 Millionen Euro, vor allem gestützt durch ein besseres Finanzergebnis.

08:05 Uhr

Führungskräfte müssen Twitter verlassen

Zwei hochrangige Führungskräfte müssen im Zuge der Umstrukturierung des von Elon Musk erworbenen Social-Media-Unternehmens Twitter bereits ihren Hut nehmen. Dies teilt Twitter-CEO Parag Agrawal seinen Mitarbeitern in einer Nachricht mit. "Wir müssen uns weiterhin Gedanken über unsere Teams, Einstellungen und Kosten machen", so Agrawal. Die meisten Einstellungen würden derzeit pausieren, alle bestehenden Jobangebote würden zudem überprüft, um festzustellen, ob einige zurückgezogen werden sollten. Der CEO begründet die Entscheidung damit, dass Twitter nicht in der Lage war, das Nutzerwachstum und die Wachstumsziele zu erreichen, die es sich gesetzt hatte. Das Unternehmen strebte eigentlich bis Ende 2023 einen Jahresumsatz von 7,5 Milliarden US-Dollar und 315 Millionen tägliche Nutzer an, zog diese Ziele aber in seinem jüngsten Ergebnisbericht zurück.

07:49 Uhr

Breite Erholung an Asien-Börsen

Deutlich erholt von den Vortagesverlusten zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien am Freitag. Von einer Trendwende wollen Marktteilnehmer indessen nicht sprechen. Zwar würden die jüngsten Rücksetzer zum Wiedereinstieg genutzt, doch bestünden die übergeordneten Belastungsfaktoren - Inflations- und Rezessionssorgen - unverändert fort.

Die am Donnerstag veröffentlichten US-Erzeugerpreise für April bestätigten, was die am Mittwoch bekannt gegebenen Verbraucherpreise schon gezeigt hatten: Der Preisauftrieb hat sich zwar verlangsamt, doch bewegt sich die Inflation nach wie vor auf hohem Niveau. Das schürt Befürchtungen, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik noch rigoroser straffen könnte und dabei Gefahr laufe, die Wirtschaft in eine Rezession zu treiben.

Auch das Thema Lieferkettenprobleme ist noch nicht abgehakt. In China dauern die Lockdowns zur Pandemiebekämpfung an, wodurch die Wirtschaftsmetropole Shanghai mit dem wichtigsten Hafen der Volksrepublik praktisch lahmgelegt ist. Nun drohen auch für die Hauptstadt Peking strenge Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen. Die örtlichen Behörden wollen von Freitag bis Sonntag Massentests vornehmen, nachdem in der Stadt mit 21 Millionen Einwohnern 70 Corona-Fälle aufgetreten sind, wie Barron's schreibt.

07:39 Uhr

Mit DAX-Aufschlägen ins Wochenende?

Der DAX wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge mit Aufschlägen starten. Aktuell wird der deutsche Börsenleitindex mit Kursen um 13.900 Punkte taxiert. Das entspricht einem Zugewinn von etwa 1,1 Prozent.

Zins- und Rezessionssorgen hatten ihn am Donnerstag 0,6 Prozent ins Minus auf 13.739,64 Punkte gedrückt. Börsianer sind weiterhin mit der Nachlese der in den vergangenen Tagen veröffentlichten Verbraucher- und Erzeugerpreisdaten aus den USA beschäftigt. Sie versuchen, aus ihnen zu deuten, ob die Notenbank Fed das Tempo bei den Zinserhöhungen anzieht und damit die weltgrößte Volkswirtschaft eventuell in eine Rezession stürzt. Dem könnte sich Europa kaum entziehen, da hier zusätzlich die Folgen des Ukraine-Kriegs die Konjunktur beeinträchtigen. Bei der Bilanzsaison kehrt vor dem Wochenende etwas Ruhe ein.

07:26 Uhr

Zuversicht bei Deutscher Telekom wächst

Die Deutsche Telekom blickt nach einem guten Start optimistischer auf das Gesamtjahr. Es werde nun für 2022 beim bereinigten Betriebsergebnis (Ebitda AL) mit mehr als 36,6 Milliarden Euro gerechnet, teilt der DAX-Konzern mit. Bisher waren rund 36,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden. Im ersten Quartal kletterte das Ebitda AL um 6,8 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro, während der Umsatz um 6,2 Prozent auf 28 Milliarden Euro zulegte.

Mit den Zahlen für das erste Quartal übertraf die Deutsche Telekom die Prognosen von Analysten. Diese hatten in einer vom Unternehmen selbst in Auftrag gegebenen Umfrage im Schnitt Erlöse von 27,87 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes Ebitda von 9,55 Milliarden Euro prognostiziert.

Deutsche Telekom
Deutsche Telekom 18,32

07:08 Uhr

Gazprom-Germania-Tochter Wingas betont Liefertreue

Das zu Gazprom Germania gehörende Kasseler Gashandelsunternehmen Wingas hält nach eigenen Angaben trotz des von Russland verhängten Gaslieferstopps seine eigenen Verpflichtungen aufrecht. "Von den Sanktionen der Russischen Föderation sind auch die Unternehmen der Gazprom Germania Gruppe betroffen", teilt Wingas mit. Einige Tochter-Gesellschaften, darunter Wingas, erhielten keine Gasmengen mehr aus Russland. "Die Wingas GmbH greift zur Belieferung ihrer Kunden auf ein diversifiziertes Portfolio zurück und beschafft an verschiedenen europäischen Handelspunkten. Kunden erhalten weiterhin zuverlässig ihre vertraglich vereinbarten Mengen."

Russland hatte am Mittwoch insgesamt 31 Unternehmen auf eine Sanktionsliste gesetzt. Auf der Liste stehen auch die Handels- und Speicher-Töchter von Gazprom Germania. Deutschland hatte die Firma zur Sicherung der Gasversorgung unter die Treuhandschaft der Bundesnetzagentur gestellt, nachdem der russische Energieriese Gazprom das Unternehmen aufgeben wollte. Die Sanktionen gelten auch als Gegenreaktion auf das deutsche Vorgehen.

06:56 Uhr

Das ist los im frühen Devisenhandel

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,4 Prozent auf 128,82 Yen und legt 0,2 Prozent auf 6,7979 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,1 Prozent niedriger bei 1,0021 Franken. Parallel dazu steigt der Euro 0,1 Prozent auf 1,0387 Dollar und notiert kaum verändert bei 1,0411 Franken. Das Pfund Sterling gewinnt 0,1 Prozent auf 1,2214 Dollar.

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,05
US-Dollar / Euro
US-Dollar / Euro ,95

 

06:41 Uhr

Tokioter Börse auf Stabilisierung

Die asiatischen Anleger haben sich von den Zinssorgen an der Wall Street nicht beirren lassen und sorgten deswegen zum Ende der Woche nochmal für etwas Erholung an den Börsen. "In der Form der US-Staatsanleihenkurve sehen wir keine besonders neuen Rezessions-/Abschwächungssignale, sondern nur die gleiche konsistente deutliche Verlangsamung, die für H2 2023 vorgesehen ist", so Alan Ruskin, Makrostratege bei der Deutschen Bank.

Der Nikkei zieht 2,6 Prozent auf 26.422 Punkte an. Der Topix klettert 1,9 Prozent auf 1865 Zähler. Der Shanghai Composite verbessert sich um 0,4 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewinntn 0,2 Prozent.

Nikkei
Nikkei 26.739,03

06:24 Uhr

DAX in Crash-Laune? Das wird heute wichtig

Anleger haben im Donnerstagsgeschäft starke Nerven gebraucht: Der DAX rauschte zunächst mehr als 300 Punkte abwärts, büßte die Gewinne vom Mittwochshandel komplett ein und machte sich erst spät daran, wieder etwas an Boden zu gewinnen. Am Ende verabschiedete sich der deutsche Börsenleitindex noch mit einem Abschlag von knapp 90 Zählern oder 0,6 Prozent in den Feierabend. Der Schlusskurs: 13.740 Punkte. Am deutschen Aktienmarkt machte unter manchen Anlegern das Wort "Crash" bereits die Runde. Der Donnerstagshandel zeigt aber, wie nervös und verunsichert die Investoren sind - vor der thematischen Gemengelage des russischen Krieges in der Ukraine, den Corona-Lockdowns in China, den Problemen in den Lieferketten, den Zins- und Konjunktursorgen sowie den steigenden Verbraucherpreisen. Und die Berichtssaison kommt noch dazu. Aktuell wird der DAX fester taxiert, mit Kursen um 13.850 Zähler.

Zum Wochenschluss blicken die Anleger noch einmal auf zahlreiche Quartalsberichte. Sie sollten aber auch die Konjunktur-Agenda im Auge behalten: Vor allem am Nachmittag steht dort einiges auf der Tagesordnung. In den USA werden dann Daten zur Industrieproduktion, den Import- und Exportpreisen sowie der Verbraucherstimmung veröffentlicht. Vor allem letzteres dürfte aufschlussreich sein angesischts der jüngsten Zinserhöhung durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und den aktuellen Inflationsdaten.

Bei den Einzeltwerten drängt sich im DAX die Deutsche Telekom in den Vordergrund. Der Konzern präsentiert das Ergebnis für das erste Quartal 2022. Zahlen kommen zudem etwa von Vitesco, Carl Zeiss Meditec, Ceconoy, Nagarro, und EnBMW. Drüber hinaus laden Fresenius, Porsche, Dürr und Hensoldt ihre Aktionäre zu Online-Hauptversammlungen.

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