Der Börsen-Tag
14. August 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
13:08 Uhr

Goldpreis leidet unter Gewinnmitnahmen

Der Goldpreis steuert auf einen leichten Wochenverlust zu, da die Anleger nach der Rallye in dieser Woche Gewinne mitnehmen. Die New Yorker Gold-Futures fielen um 0,1 Prozent auf 4348,67 US-Dollar je Feinunze. Die Preise waren in dieser Woche über die Marke von 4400 Dollar gestiegen, da schwächere Inflationsdaten die Erwartungen einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Federal Reserve im September dämpften.

"Der breitere Aufwärtstrend bleibt intakt, aber beide Märkte haben es nun nicht geschafft, die jüngsten Höchststände zu halten, was auf einige Gewinnmitnahmen nach der starken Rallye hindeutet", so die Analysten von Sucden Financial. Laut dem FedWatch-Tool der CME preisen die Händler nun nur noch eine 32-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im nächsten Monat ein. Ein Umfeld mit niedrigeren Zinsen stützt tendenziell den Goldpreis, da es die Opportunitätskosten für das Halten des zinslosen Vermögenswerts reduziert.

Goldpreis leidet unter Gewinnmitnahmen
12:45 Uhr

Norma schießen mit Aktienrückkauf hoch

Für die Norma-Aktie geht es im Spezialistenhandel um acht Prozent auf 20,80 Euro nach oben. Wie das SDax-Unternehmen mitteilte, will es bis zu 9,3 Millionen eigene Aktien zum Preis von 22,35 Euro je Aktie für rund 208 Millionen Euro zurückkaufen. "Mit diesem zweiten Aktienrückkauf möchten wir die angekündigte Kapitalrückführung abschließen", sagte Vorstandschefin Birgit Seeger. "Die Prämie von 25,47 Prozent auf den Mittelwert der Schlusskurse in den letzten drei Monaten halten wir für angemessen." Ein erstes Programm in Höhe von rund 53 Millionen Euro war im Frühjahr abgeschlossen worden.

Norma schießen mit Aktienrückkauf hoch
12:22 Uhr

Dax klar im Plus

Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat seinen Vormarsch fortgesetzt. Am Mittag notierte der deutsche Leitindex 0,7 Prozent höher bei 26.488 Punkten. Der EuroStoxx50 gewann 0,3 Prozent auf 6563 Stellen. Der Euro lag 0,2 Prozent fester bei 1,1555 US-Dollar.

Dax klar im Plus
12:08 Uhr

Das sind Tradingstrategien für September

Der Dax bleibt in Rekordlaune - und das, obwohl der September vor der Tür steht, traditionell der schwächste Börsenmonat des Jahres. Ist die Rekordfahrt also nur die Ruhe vor dem Sturm? Oder könnte diesmal alles anders kommen? Über passende Tradingstrategien spricht Friedhelm Tilgen mit Raphael Dreyer von GBE Brokers.

Das sind Tradingstrategien für September
11:42 Uhr

Deutsche Industrie im "China-Schock"

Die durch chinesische Konkurrenten und hohe US-Zölle in Bedrängnis geratene deutsche Autoindustrie beschäftigt so wenige Mitarbeiter wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Im ersten Halbjahr zählte sie nur noch 691.500 Mitarbeiter. "Seit 2005 waren noch nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt", teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Binnen eines Jahres sank die Zahl um 42.300 oder 5,8 Prozent. In keinem anderen großen Industriezweig fielen so viele Jobs weg. Dennoch bleibt die Automobilbranche der zweitgrößte Industriearbeitgeber nach dem Maschinenbau mit 905.900 Beschäftigten (-2,7 Prozent).

Auch die deutsche Industrie insgesamt baute im ersten Halbjahr Stellen ab. Im Verarbeitenden Gewerbe wurden Ende Juni noch 5,29 Millionen Beschäftigte gezählt und damit 144.100 oder 2,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Neben Auto- und Maschinenbauern kommen auch die Metallerzeuger (-3,8 Prozent auf 471.700), die chemische Industrie (-3,6 Prozent auf 312.000) sowie die Hersteller von elektrischer Ausrüstung (-3,4 Prozent auf 374.500) mit weniger Mitarbeitern aus. "Die Zahlen zeigen, mit welcher Wucht der China-Schock die deutsche Industrie trifft", sagte der Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank, Cyrus de la Rubia.

Deutsche Industrie im "China-Schock"
11:15 Uhr

Was Europas "langweilige" Aktien so spannend macht

Europa hat keine Nvidia, keine Amazon, keine Meta - und genau das könnte jetzt zum Vorteil werden. Während in den USA viel Geld an wenigen Tech-Giganten hängt, gewinnen Europas Banken, Industrie-, Pharma- und Energiewerte an Attraktivität. Plötzlich ist wird "langweilig" zum Qualitätssiegel. ntv-Börsenexperte Frank Meyer erklärt den Sachverhalt.

Was Europas "langweilige" Aktien so spannend macht
10:54 Uhr

Bei Talanx wächst der Optimismus

Steigende Gewinne und geringe Schadenlasten machen den Versicherungskonzern Talanx für das laufende Jahr noch zuversichtlicher. "Wir erwarten nun, unsere Jahresprognose zu übertreffen und ein Konzernergebnis von deutlich über 2,7 Milliarden Euro zu erzielen", sagte Vorstandschef Torsten Leue. "Damit würden wir unser Jahresergebnis zweistellig und ein weiteres Mal stärker als den Umsatz steigern." Im vergangenen Jahr hatte Talanx einen Nettogewinn von 2,48 Milliarden Euro erwirtschaftet, für 2026 rechneten Analysten bislang im Schnitt mit 2,76 Milliarden Euro.

Im ersten Halbjahr steigerte der Versicherer, bekannt etwa für die Hannover Rück, den Nettogewinn um neun Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Der Versicherungsumsatz stieg währungsbereinigt um drei Prozent auf 24,3 Milliarden Euro. Beide Kennziffern lagen leicht über den Erwartungen der Analysten. Alle Geschäftsbereiche hätten Rekordgewinne erzielt, sagte Leue.

Bei Talanx wächst der Optimismus
10:31 Uhr

Mögliche Übernahme von Workday befeuert Kurse von SAP und Co.

Spekulationen auf eine Übernahme des US-Software-Anbieters Workday durch den Finanzinvestor Silver Lake haben für gute Laune in der Software-Branche gesorgt. Im Dax rückten SAP nach zwei Handelstagen mit Verlusten um 5,1 Prozent vor und waren der größte Gewinner im Leitindex. Im MDax gewannen die Aktien des Bausoftware-Anbieters Nemetschek und des Spezialisten für Fernwartungssoftware Teamviewer neun beziehungsweise sieben Prozent.

Die Workday-Transaktion im Wert von 43 Milliarden Dollar wäre ein Zeichen dafür, dass große Technologie-Übernahmen nach mehreren Jahren gedämpfter Aktivität auf dem Vormarsch sind. Die Analysten der Citigroup gehen davon aus, dass das potenzielle Übernahme-Interesse von Silver Lake die Anleger wieder mehr für Software-Aktien begeistern könnte.

Mögliche Übernahme von Workday befeuert Kurse von SAP und Co.
10:16 Uhr

So finden Anleger den passenden ETF

Wer in börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETFs, investieren möchte, kann bei der großen Auswahl schnell den Überblick verlieren. Ein Geldanlage-Experte verrät, wie Anleger den passenden ETF finden und was es zu beachten gibt.

So finden Anleger den passenden ETF
09:50 Uhr

Ölpreise steuern auf deutliches Wochenplus zu

Trotz der Spannungen im Nahen Osten und der Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts mit dem Iran zeigen sich die Ölmärkte wenig bewegt. Am Rohstoffmarkt stagniert die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee bei 87,02 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert kaum verändert bei 81,24 Dollar. Zuvor hatten die Preise nachgegeben, steuern aber dennoch auf einen Wochengewinn von rund vier Prozent zu, da die Anleger die geopolitische Lage genau im Blick behalten.

Ölpreise steuern auf deutliches Wochenplus zu
09:31 Uhr

VW will Traton versilbern

Volkswagen bereitet sich offenbar darauf vor, seine milliardenschwere Mehrheitsbeteiligung am Lkw-Bauer Traton zu reduzieren. Der Kostendruck bei dem in einer Sanierung steckenden Autokonzern VW schlage auf die Tochter durch, berichtete die Agentur Bloomberg. "Wir spüren einen zunehmenden Druck, äußerst umsichtig mit Geld, Kosten und Investitionen umzugehen", sagte Traton-Vorstandschef Christian Levin. "Dieser Druck hat, wie ich sagen kann, seitens des Haupteigentümers zugenommen." 

VW will Traton versilbern
09:14 Uhr

Dax steuert auf Wochengewinn zu

Zum Wochenschluss startet der Dax fester in den Handel. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 26.450 Punkten, nachdem er das gestrige Geschäft mit einem Stand von 26.300 Zählern leicht im Minus beendet hatte. Nachgebende Ölpreise, die aber auf Wochensicht dennoch deutlich zulegen werden, sowie Kursaufschläge an den asiatischen Börsen stützen den Dax. In der Vorwoche hatte er 2,7 Prozent zugelegt, auch in dieser Handelswoche winkt ein Aufschlag.

Dax steuert auf Wochengewinn zu
08:57 Uhr

Diese Aktie stürzt vorbörslich ab

Eine Gewinnwarnung für das Geschäftsjahr 2026 schickt die Aktien von Energiekontor auf Talfahrt. Im Frankfurter Frühhandel brechen die Papiere um 11,5 Prozent ein und halten die rote Laterne bei den SDax-Werten>. Der Wind- und Solarparkentwickler senkt seine Prognose für den Gewinn vor Steuern (EBT) auf fünf bis zehn Millionen Euro von zuvor 40 bis 60 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Als Grund nannte Energiekontor verzögerte Netzanschlüsse für mehrere Windkraftprojekte in Schottland. Die Aktien hatten am Donnerstag bereits mehr als sechs Prozent verloren, nachdem im ersten Halbjahr ein Nettoverlust aufgelaufen war.

Diese Aktie stürzt vorbörslich ab
08:39 Uhr

KI-Boom hilft Applied Materials

Applied Materials hat mit seinem Ausblick für das laufende Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Der US-Anbieter von Anlagen für die Halbleiterproduktion wird von der anhaltend hohen Nachfrage nach Ausrüstung für die Fertigung von KI-Chips beflügelt. Für das vierte Quartal stellte das Unternehmen einen Umsatz von rund 10,3 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 9,5 Milliarden Dollar gerechnet. Im abgelaufenen dritten Quartal, das am 26. Juli endete, verzeichnete Applied Materials einen Umsatz von 9,1 Milliarden Dollar. Auch hier übertraf der Konzern die Schätzungen von knapp neun Milliarden Dollar.

Dennoch fiel die Aktie im nachbörslichen Handel um fünf Prozent. Analyst Brian Chin vom Finanzdienstleister Stifel erklärte dies mit den hohen Erwartungen der Investoren im Vorfeld der Zahlen. Konkurrenten wie Lam Research und KLA hatten starke Quartalsergebnisse und Wachstumsprognosen vorgelegt. Die Papiere von Applied Materials haben sich in diesem Jahr bereits mehr als verdoppelt.

Das Unternehmen liefert wichtige Anlagen für die Wafer-Herstellung und profitiert von den massiven Investitionen der Chip-Hersteller in den Ausbau der KI-Infrastruktur. Finanzchef Brice Hill sagte, man erwarte für die zweite Jahreshälfte ein anhaltend starkes Umsatzwachstum, insbesondere bei Speicherchips (DRAM) sowie bei hochmodernen Logikchips und fortschrittlichen Gehäusetechnologien.

KI-Boom hilft Applied Materials
08:20 Uhr

Höhenangst ergreift Anleger 

Der Dax wird wohl höher starten. Der Leitindex ging gestern kaum verändert bei 26.300 Punkten aus dem Handel. Nach der Rekordjagd setze bei einigen Anlegern Höhenangst ein und fehlende positive Handelsimpulse führten zu Gewinnmitnahmen, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Starke Konzernbilanzen und nachlassende Inflationssorgen sorgten aber für eine grundsätzlich gute Stimmung an den Finanzmärkten. An der Wall Street kletterte der S&P 500 auf ein Rekordhoch. Auch die übrigen Indizes legten zu.

Zum Wochenschluss werden vor allem Konjunkturdaten unter die Lupe genommen. Unter anderem stehen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt und zum Arbeitsmarkt im Euroraum im zweiten Quartal an. In den USA blicken Börsianer auf die Einzelhandelsumsätze für Juli. Die US-Einzelhändler sind voraussichtlich mit einem kleinen Umsatzplus ins Jahr gestartet.

Höhenangst ergreift Anleger 
08:03 Uhr

Birkenstock-Großaktionär macht Kasse

Birkenstock-Großaktionär L Catterton nutzt den Kurssprung der Aktie des deutschen Sandalenherstellers zum Verkauf eines großen Aktienpakets. Der Finanzinvestor, hinter dem der französische Milliardär Bernard Arnault und der Luxuskonzern LVMH stehen, warf Birkenstock-Aktien für eine Milliarde Dollar auf den Markt. Die Investmentbank JPMorgan soll sie bei institutionellen Anlegern platzieren. Birkenstock kündigte an, selbst Aktien für bis zu 500 Millionen Dollar zu kaufen und danach einzuziehen.

Die Birkenstock-Aktie war am Donnerstag an der New Yorker Börse um zwölf Prozent gestiegen, nachdem das Unternehmen angesichts der starken Nachfrage seine Umsatzprognose für das laufende Jahr angehoben hatte. Nachbörslich gaben die Papiere 3,7 Prozent auf 39,50 Dollar nach.

L Catterton hält bisher noch 54 Prozent an Birkenstock. Rechnerisch entspricht das Volumen der Platzierung knapp einem Viertel der Beteiligung, sodass der Finanzinvestor sich auf einen Minderheitsanteil von rund 40 Prozent zurückziehen könnte. Arnault selbst hält über seine Familienholding Financiere Agache 5,6 Prozent. L Catterton hat seit dem Börsengang von Birkenstock im Oktober 2023 jedes Jahr im Sommer ein größeres Aktienpaket verkauft: 2024 für 756 Millionen Dollar, 2025 für 941 Millionen Dollar.

Birkenstock-Großaktionär macht Kasse
07:45 Uhr

Verhandlungen über 43-Milliarden-Dollar-Deal

Silver Lake erwägt Insidern zufolge die Übernahme des Software-Anbieters Workday. Mit einem Marktwert von rund 43 Milliarden Dollar wäre dies eine der größten Übernahmen in der Geschichte der Software-Branche. Silver Lake und das auf Personal- und Finanzmanagement-Software spezialisierte Unternehmen hätten in den vergangenen Monaten Gespräche über ein mögliches Geschäft geführt, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Gespräche dauerten an, eine Einigung sei jedoch nicht sicher.

Die Workday-Aktie hat in diesem Jahr rund 15 Prozent an Wert verloren. Anleger stellen die Zukunftsfähigkeit traditioneller Software im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) infrage. Vom Höchststand im Jahr 2024 ist die Aktie mehr als 40 Prozent entfernt. Für die Finanzierung des Deals könnte Silver Lake einem der Insider zufolge weitere Investoren hinzuziehen.

Verhandlungen über 43-Milliarden-Dollar-Deal
07:29 Uhr

Jüngste US-Inflationsdaten sorgen für Hoffnung

Der US-Notenbanker Austan Goolsbee sieht nach den jüngsten Inflationsdaten leichte Fortschritte im Kampf gegen die Teuerung. Die neuen Zahlen seien "etwas besser" ausgefallen, sagte der Präsident des Fed-Bezirks Chicago Fox News. Er äußerte die Hoffnung, dass sich die Inflation weiter abschwäche, sobald die Auswirkungen von Zöllen und den durch den Iran-Krieg gestiegenen Ölpreisen nachließen. Wenn diese Faktoren überwunden seien, könne die Notenbank auf den von ihm sogenannten goldenen Pfad zurückkehren und die Teuerungsrate wieder in Richtung des Ziels von zwei Prozent steuern. Das aktuelle Niveau im Drei-Prozent-Bereich sei jedoch weiterhin zu hoch.

Die US-Notenbank (Fed) hatte ihren Leitzins im vergangenen Monat in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Allerdings hatten sich mindestens fünf der 19 Währungshüter für eine Zinserhöhung ausgesprochen. Die Fed strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an, gemessen am Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE). Dieser Wert lag im Juni bei 3,7 Prozent, nach einem jüngsten Höchststand von 4,1 Prozent im Mai.

Jüngste US-Inflationsdaten sorgen für Hoffnung
07:12 Uhr

Tausende "Ponys" für Europas Straßen

Die chinesische Robotaxi-Firma Pony.ai und der US-Fahrdienstvermittler Uber wollen im Rahmen einer erweiterten Partnerschaft mehr als 2000 Robotaxis in Europa auf die Straßen bringen. Die seit Mai 2025 bestehende Zusammenarbeit solle von dem bereits aktiven kommerziellen Robotaxi-Dienst in der kroatischen Hauptstadt Zagreb auf vier weitere, namentlich nicht genannte europäische Städte ausgeweitet werden, teilte Pony.ai mit. Zudem umfasse der Expansionsplan auch den Nahen Osten, hieß es ohne Nennung weiterer Details. Einen genauen Zeitplan für die Umsetzung nannte das chinesische Unternehmen jedoch nicht. 

Tausende "Ponys" für Europas Straßen
06:52 Uhr

Zinshoffnungen sorgen für Kursfantasie

Die Aussicht auf eine Zinspause in den USA und die anhaltende Begeisterung für Künstliche Intelligenz (KI) verleihen den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenschluss Auftrieb Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans steigt um 0,28 Prozent und steuert auf den stärksten Wochengewinn seit Mitte Juni zu. In Tokio gewinnt der Nikkei 1,5 Prozent. Auch in Südkorea greifen Anleger zu: Der Kospi lege um 0,82 Prozent auf 6868,89 Punkte zu und beendet damit eine siebenwöchige Verlustserie.

Trotz der stockenden Friedensgespräche im Nahen Osten und der US-Drohung, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran samt einer Seeblockade zu erhöhen, blendeten die Investoren die geopolitischen Risiken weitgehend aus. "Die Märkte scheinen vorerst bereit zu sein, ein erhebliches Maß an Unsicherheit zu tolerieren, ohne höhere Risikoprämien zu verlangen", sagt John Sidawi, Portfoliomanager bei Federated Hermes.

In Südkorea profitieren Technologiewerte von der KI-Fantasie: Während die Papiere des Chipbauers SK Hynix um 3,01 Prozent zulegen, geben die Aktien des Konkurrenten Samsung Electronics um 0,37 Prozent nach. Zu den Gewinnern zählen auch die Autobauer Hyundai Motor und Kia mit Aufschlägen von 5,73 und 1,97 Prozent.

Zinshoffnungen sorgen für Kursfantasie
06:34 Uhr

Das ist Musks SpaceX-Anteil wert

Elon Musk hat einen Anteil von 48,4 Prozent an dem Raumfahrt- und KI-Konzern SpaceX offengelegt. Das Aktienpaket ist aktuell mehr als 900 Milliarden Dollar wert. Dies ging aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Demnach übt Musk über die Papiere die alleinige Stimm- und Verfügungsgewalt aus und kommt insgesamt auf mehr als 82 Prozent der Stimmrechte, womit er sich weiterhin weitreichenden Einfluss sichert.

SpaceX war am 12. Juni nach einem Rekord-Börsengang an die Börse gegangen und hatte dabei zeitweise einen Börsenwert von über zwei Billionen Dollar erreicht. Nach anfänglichen Kursverlusten legte die Aktie im August wieder deutlich zu. Angetrieben wurde das Papier von den ersten Quartalszahlen seit dem Börsendebüt, die einen Umsatzsprung von über 90 Prozent auswiesen, sowie dem Ablauf erster Haltefristen für Altaktionäre.

Das ist Musks SpaceX-Anteil wert
06:17 Uhr

Yen rückt wieder in den Blick

Am Devisenmarkt rückt der japanische Yen wieder in den Fokus, da er sich der psychologisch wichtigen Marke von 160 nähert, was Spekulationen über eine erneute Intervention der Regierung in Tokio schürt. Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 159,37 Yen und legt leicht auf 6,7435 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8135 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1536 Dollar und zieht leicht auf 0,9387 Franken an.

Yen rückt wieder in den Blick
05:58 Uhr

"Gelegenheit, um Kasse zu machen"

Der Dax arbeitet an seinem nächsten Wochenplus. In der Vorwoche waren es 2,7 Prozent, in dieser Handelswoche dürfte der Aufschlag zwar niedriger ausfallen, ist dafür aber mit mehreren Allzeithochs garniert. Im gestrigen Geschäft kam allerdings auch kein neues hinzu: Der Dax schloss 0,1 Prozent schwächer mit 26.300 Punkten.

"Für viele Marktteilnehmer scheint die derzeitige Gemengelage eine willkommene Gelegenheit zu sein, um Kasse zu machen", sagte Marktanalyst Timo Emden von Captrader. Eine Konsolidierung hält er zwar angesichts der ambitionierten Kurshöhen für "mehr als gesund", ist jedoch skeptisch, da Gewinnmitnahmen im größeren Stil bislang ausgeblieben sind. "Die Investoren balancieren im Iran-Krieg weiterhin auf einem schmalen Grat zwischen Friedensfantasie und geopolitischem Glatteis."

Zum Wochenschluss steht die Konjunktur im Blick, denn die deutsche Industrie hat in den vergangenen Jahren Zehntausende Stellen abgebaut. Ob sich dieser Trend in der ersten Jahreshälfte 2026 fortgesetzt hat, will das Statistische Bundesamt bekanntgeben. Die Konjunktur hat in den ersten sechs Monaten Tritt gefasst und ist stärker als erwartet gewachsen. Viele Experten bezweifeln allerdings, ob das für eine Trendwende bei der Industriebeschäftigung reicht.

Am Nachmittag geht der Blick der Anleger dann in Richtung USA. Dort dürften die Einzelhändler voraussichtlich mit einem kleinen Umsatzplus ins Jahr gestartet sein. Im Juli dürften die Einnahmen um 0,1 Prozent gestiegen sein, sagen Ökonomen voraus. Dazu beigetragen haben könnten auch Zehntausende Fußballfans aus aller Welt, die zum Fifa World Cup in die Vereinigten Staaten gereist sind.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

"Gelegenheit, um Kasse zu machen"