Der Börsen-Tag
28. Januar 2022
imageHeute mit Thomas Badtke und Jan Gänger
Zum Archiv
17:42 Uhr

Dax schließt tiefer

Der Frankfurter Aktienmarkt geht mit Verlusten aus dem Handel. Der Dax verliert 1,3 Prozent auf 15.318 Punkte, der MDax 0,5 Prozent auf 33.066 Zähler. Der TecDax geht unverändert bei 3412 Punkten aus dem Handel. Für den SDax geht es 1,5 Prozent auf 14.785 Zähler abwärts.

Dax schließt tiefer
17:25 Uhr

Delivery Hero im freien Fall

Für einen Dax-Wert ist es schon erstaunlich, wenn der Kurs innerhalb eines Monats um 35 Prozent einbricht. Notierte die Aktie von Delivery Hero Anfang des Jahres noch dreistellig, verliert sie heute 4,5 Prozent auf 62,92 Euro.

Die Gilde der Analysten ist extrem bullisch für den Wert, die meisten Kursziele liegen derweil noch über 100. So haben jüngst die Analysten der Credit Suisse das Outperform Votum bestätigt und das Ziel lediglich um 3 auf 171 Euro gesenkt. Auch Jefferies gehört mit einem Ziel von 180 Euro zu den Bullen der Straße. Die DZ Bank zählt mit einem Kursziel von 94 Euro bereits zu den Bären ihrer Gilde.

Während Delivery Hero in der Zeit des Homeoffice die Umsätze deutlich steigern konnte, erwartet das Unternehmen den Break Even im Liefergeschäft im zweiten Halbjahr 2022.

Delivery Hero im freien Fall
17:02 Uhr

Dickes Minus in New York

Belastet von der Furcht vor rasch steigenden Zinsen geben auch die US-Börsen nach. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verliert 0,8 Prozent auf 33.859 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gibt 0,7 Zähler auf 4292 Punkte ab. Die Technologiebörse Nasdaq fällt um 0,6 Prozent auf 13.267 Zähler. Damit steuern die US-Indizes auf den vierten Wochenverlust in Folge zu.

Dickes Minus in New York
16:26 Uhr

Es geht abwärts an den Börsen

An den europäischen Aktienmärkten geht es deutlich nach unten. Nach dem Plus gestern hält damit die Achterbahnfahrt an den volatilen Aktienmärkten weiter an. Der Dax verliert 2,1 Prozent auf 15.190 Punkte, der EuroStoxx 50 reduziert sich um 2,2 Prozent auf 4094 Punkte. Nach Einschätzung der Societe Generale wurden seit Jahresbeginn viele diversifizierte Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Nach den offiziellen Äußerungen der Fed zu Beginn des Jahres beschleunigte sich der Ausverkauf bei Anleihen und hat seitdem zu einer Marktkorrektur geführt.

Es geht abwärts an den Börsen
16:08 Uhr

Euro tendiert schwächer

Der Euro-Kurs ist gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1138 (Donnerstag: 1,1160) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8978 (0,8960) Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83178 (0,83368) britische Pfund, 128,68 (128,74) japanische Yen und 1,0378 (1,0391) Schweizer Franken fest.

Euro tendiert schwächer
15:54 Uhr

Adler-Group-Aktie bricht ein

Für die Aktie der Adler Group geht es um 20 Prozent nach unten. Die Verkaufswelle löste die Nachricht aus, dass die umfassende Prüfung der Vorwürfe eines Leerverkäufers durch KPMG Forensic noch anhält und voraussichtlich nicht vor dem zweiten Quartal abgeschlossen sein wird. In Folge verschiebe sich die ursprünglich für den 31. März vorgesehene Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2021.

Diese Entwicklung wird an der Börse dahingehend interpretiert, dass die Entschärfung der Vorwürfe des Shortsellers Fraser Perring doch zeitaufwendiger und schwieriger sei, als zunächst erwartet.

Der britische hatte mit Blick auf die Bilanzierungsmethoden der Adler Group Vorwürfe gegen den Immobilien-Investor erhoben, die den Aktienkurs gedrückt hatten. Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück.

Adler-Group-Aktie bricht ein
15:13 Uhr

Spanien mit stärkstem Wachstum seit 20 Jahren

Spaniens Wirtschaft ist im vergangenen Jahr so stark gewachsen wie in den letzten 20 Jahren nicht. Das Bruttoinlandsprodukt legte fünf Prozent zu, wie das nationale Statistikamt bekanntgab.

Für dieses Jahr geht die Regierung von einem Plus von sieben Prozent aus. Die spanische Zentralbank ist vorsichtiger und rechnet mit 5,4 Prozent Wachstum.

Wegen der Corona-Krise und harter Lockdowns war die spanische Wirtschaft 2020 mit 10,8 Prozent so stark eingebrochen wie nie zuvor. Der Tourismus als Impuls für die Wirtschaft fehlte fast gänzlich.

Spanien mit stärkstem Wachstum seit 20 Jahren
15:00 Uhr

Dax-Schlingerkurs setzt sich fort

Der Schlingerkurs am deutschen Aktienmarkt geht weiter. Der Dax tendiert 1,8 Prozent tiefer bei 15.241 Punkten. Damit deutet sich für das wichtigste deutsche Börsenbarometer ein Wochenverlust von mehr als 2 Prozent an. Der MDax büßt 0,6 Prozent auf 33.010 Zähler ein.

Dax-Schlingerkurs setzt sich fort
14:48 Uhr

Caterpillar verdient prächtig

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(Foto: REUTERS)

Nach dem Gewinneinbruch im ersten Jahr der Pandemie ist 2021 für den US-Baumaschinenhersteller Caterpillar wieder stark verlaufen. Der Umsatz erholte sich deutlich und stieg gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Fünftel auf 51 Milliarden Dollar.

Unter dem Strich erwirtschafteten die Amerikaner mit rund 6,5 Milliarden Dollar mehr als das Doppelte des Vorjahresgewinns - und rund 400 Millionen Dollar mehr als vor Ausbruch der Pandemie.

Alles in allem konnte der Konzern die Belastungen durch die aktuellen Lieferketten- und Logistikschwierigkeiten, die sich bei Caterpillar etwa durch gestiegene Frachtkosten bemerkbar machten, mehr als ausgleichen.

Caterpillar verdient prächtig
14:20 Uhr

Dax rauscht in die Tiefe

Es kommt nochmals Abgabedruck an den Markt, nachdem der Dax unter das Tief von gestern gefallen ist. "Das Risiko für Aktien wird zunehmend höher eingestuft, und damit höhere Prämien gefordert", so ein Marktteilnehmer. Ein Warnsignal liefert zudem der Markt für die europäischen Junk-Bonds, hier seien zuletzt Prämien deutlich gestiegen.

Der Dax verliert 2,2 Prozent auf 15.166 Zähler.

Dax rauscht in die Tiefe
13:52 Uhr

Chevron enttäuscht mit Milliardengewinn

Mit Verkäufen reagieren Anleger auf die Zahlen von Chevron. Die Aktien des Ölkonzerns fallen im vorbörslichen US-Geschäft um 2,3 Prozent.

Das Unternehmen hat zwar dank steigender Ölpreise den Quartalsgewinn auf 5,1 Milliarden Dollar vervielfacht. Analysten hatten allerdings im Schnitt einen noch höheren Gewinn vorhergesagt.

Chevron enttäuscht mit Milliardengewinn
13:37 Uhr

Autoliv unter Druck

Ein Gewinneinbruch setzt Autoliv zu. Die Aktien des Anbieters von Sicherheitsgurten und Airbags fallen in Stockholm um fast vier Prozent. Wegen rückläufiger Umsätze und steigender Rohstoffkosten halbierte sich das operative Ergebnis im abgelaufenen Quartal. Für das laufende Jahr warnte der Autozulieferer vor anhaltendem Margendruck.

Autoliv unter Druck
13:04 Uhr

Apple mit größtem Kursplus seit Monaten

Ein Rekord-Quartalsergebnis beschert Apple den größten Kurssprung seit fast einem Jahr. Die Aktien des iPhone-Herstellers steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 4,1 Prozent.

Trotz der anhaltenden Lieferketten-Probleme und der weltweiten Chip-Knappheit hätten die Quartalsergebnisse die Markterwartungen deutlich übertroffen, sagt Analyst Abhinav Davuluri vom Research-Haus Morningstar. Allerdings werde es schwierig, das aktuelle Wachstumstempo beizubehalten, da der Pandemie-bedingte Nachfrage-Boom abebbe.

Apple mit größtem Kursplus seit Monaten
12:41 Uhr

China steckt in "bedeutsamer Flaute"

Die chinesische Wirtschaft steckt nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) in einer "bedeutsamen Flaute", die auch dieses Jahr anhalten wird. Die Erholung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft sei zwar gut vorangeschritten, aber nicht ausgewogen und habe an Schwung verloren, stellt der IWF fest.

Als Gründe für die Abschwächung hob der Währungsfonds den rapiden Rückzug politischer Unterstützung für die Wirtschaft und eine verzögerte Erholung des Konsums angesichts vereinzelter, neuer Corona-Ausbrüche hervor. Verwiesen wurde auch auf die verlangsamte Entwicklung der Immobilieninvestitionen als Reaktion auf staatliche Bemühungen, die Verschuldung des Sektors zu reduzieren.

Der IWF hat seine Prognose für Chinas Wachstum in diesem Jahr auf 4,8 Prozent gesenkt. Im vergangenen Jahr waren es noch starke 8,1 Prozent, was aber auch an der niedrigen Vergleichsbasis im Vorjahr nach Beginn der Pandemie lag.

China steckt in "bedeutsamer Flaute"
12:20 Uhr

Wall Street etwas leichter erwartet

An der Wall Street zeichnen sich zum Ende einer turbulenten Handelswoche leichte Abschläge zur Eröffnung ab. Der Terminkontrakt auf den S&P-500 gibt um 0,2 Prozent nach.

Die Technologiewerte könnten indessen Unterstützung von Apple erhalten. Der Technologieriese hatte gestern Abend Quartalszahlen auf Rekordniveau vorgelegt. Die Aktie legt vorbörslich zu.

Wall Street etwas leichter erwartet
12:09 Uhr

Google will Milliarde investieren

Der US-Technologieriese Google will bis zu einer Milliarde US-Dollar in den indischen Telekommunikationsanbieter Bharti Airtel investieren. Wie beide Unternehmen mitteilen, soll das Investment das digitale Angebot von Bharti Airtel stärken. Die Investition umfasst eine Kapitalbeteiligung an Airtel in Höhe von 700 Millionen Dollar zu einem Preis von 9,77 Dollar pro Aktie. Der Deal sieht zusätzlich bis zu 300 Millionen Dollar für die Umsetzung kommerzieller Vereinbarungen vor, einschließlich Investitionen in die Skalierung von Airtels Angeboten, so die Unternehmen.

Google will Milliarde investieren
12:01 Uhr

Dax und EuroStoxx50 beschleunigen Talfahrt

Der Verkaufsdruck an den europäischen Börsen nimmt zu. Dax und EuroStoxx50 bauen ihre Verluste aus und geben jeweils zwei Prozent auf 15.214 Zähler beziehungsweise 4101 Punkte nach. Es herrsche Verunsicherung, ob die Notenbank Fed mit ihrer geplanten Straffung der Geldpolitik die Inflation in den Griff bekommen könne, ohne die US-Konjunktur abzuwürgen, sagt Mark Haefele, Chef-Anleger der Vermögensverwaltung der Bank UBS.

Dax und EuroStoxx50 beschleunigen Talfahrt
11:38 Uhr

AutoStore-Aktie geht durch die Decke

Der Erfolg vor einem deutschen Gericht im Patentstreit mit dem britischen automatisierten Lebensmittellager Ocado beflügelt AutoStore. Die Aktien des Spezialisten für Lagerhaus-Roboter steigen in Oslo um 18 Prozent.

Dem Unternehmen zufolge wies ein Münchener Gericht eine Ocado-Klage gegen den Verkauf von AutoStore-Produkten in Deutschland ab. Die beiden Unternehmen überziehen sich in mehreren Staaten gegenseitig mit Klagen.

AutoStore-Aktie geht durch die Decke
11:23 Uhr

Börsen fahren Achterbahn

Die Achterbahnfahrt an den europäischen Aktienmärkten geht weiter. Dax und EuroStoxx50 fallen um jeweils 1,4 Prozent auf 15.300 beziehungsweise 4128 Punkte und geben damit ihre Kursgewinne der beiden vorangegangenen Tage größtenteils wieder ab.

Aus Angst, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, scheuten Investoren längerfristige Engagements, sagt Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. "Rücksetzer werden zu Käufen genutzt. In Erholungen hinein werden aber auch schnell Gewinne mitgenommen."

Auf die Stimmung drückt unter anderem der überraschend starke Rückgang des deutschen Bruttoinlandsproduktes. "Die deutsche Wirtschaft steckte in der Corona- und Materialmangelfalle fest", so Thomas Gitzel, Chef-Volkswirt der VP Bank. Allerdings gebe es berechtigte Hoffnungen, dass sie im laufenden Quartal auf den Wachstumspfad zurückkehre.

Börsen fahren Achterbahn
11:16 Uhr

Geschäftsklima im Euro-Raum trübt sich ein

Die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone wird schlechter. Der Geschäftsklimaindex fiel im Januar um 1,1 auf 112,7 Punkte, wie aus den Daten der EU-Kommission hervorgeht.

Bergab ging es mit der Stimmung im Januar im europäischen Dienstleister-Bereich und auch am Bau. Auch in der Industrie und bei den Verbrauchern trübte sie sich etwas ein. Im Einzelhandel hellte sich die Laune hingegen auf. Gegen den Trend stieg das Barometer für das Geschäftsklima in Deutschland (plus 0,8) und Spanien (plus 0,6). In Italien (minus 6,1), Frankreich (minus 2,8) und den Niederlanden (minus 1,3) fiel es hingegen deutlich.

Geschäftsklima im Euro-Raum trübt sich ein
11:07 Uhr

Sartorius trotzt dem Trend

Gegen den Abwärtssog im Dax stemmen sich Sartorius. Die Aktien des Pharma-Zulieferers steigen gegen den schwachen Markt um 2,7 Prozent. Anlass sei eine Hochstufung durch Societe Generale auf "Buy" nach „Hold“, meint ein Händler und ergänzt: "Das hat nach der langen Verkaufswelle wieder die Aufmerksamkeit darauf gerichtet, dass Sartorius ein fair bewerteter Qualitätswert ist", sagt ein Händler. Er erwartet zumindest eine Bodenbildung in der Aktie.

Sartorius trotzt dem Trend
10:32 Uhr

Ölpreise kratzen an 90-Dollar-Marke

Die Ölpreise steigen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet 89,91 Dollar. Das sind 57 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI steigt 63 Cent auf 87,24 Dollar.

Die Rohölpreise notieren in der Nähe ihrer unlängst markierten Höchststände seit Oktober 2014. Unterstützung kommt vor allem von einem tendenziell knappen Angebot. Zudem stellt sich die Nachfrage trotz der Corona-Welle robust dar.

Analysten verweisen zudem auf einen Preisaufschlag infolge der Spannungen an der russisch-ukrainischen Grenze. Ein hohes Risiko stellt aus ihrer Sicht die Möglichkeit einer russischen Invasion in der Ukraine dar. Für diesen Fall erwarten Fachleute einen deutlichen Anstieg der Preise. Russland ist einer der größten Erdölförderer der Welt.

Brent Rohöl I

Ölpreise kratzen an 90-Dollar-Marke
10:13 Uhr

Henkel-Aktie bricht ein

Henkel-Aktien fallen um 7 Prozent. Der Konzern hat neue strategische Ziele angekündigt, einen geplanten Umbau des Unternehmens, dazu die Zahlen für 2021 vorgezogen und einen Aktienrückkauf von 1 Milliarde Euro angekündigt.

Henkel-Aktie bricht ein
10:06 Uhr

Deutsche Wirtschaft schrumpft

Die Coronavirus-Varianten Delta und Omikron haben die Konjunktur in Deutschland zum Jahresende 2021 deutlich gebremst. Das Bruttoinlandsprodukt sank zwischen Oktober und Dezember um 0,7 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das ist stärker als erwartet.

Deutsche Wirtschaft schrumpft
09:51 Uhr

Henkel zieht Reißleine

Henkel reagiert auf die lahmenden Entwicklung im Geschäft mit Kosmetika. Man wolle das Kosmetik- und Waschmittelgeschäft in einer Sparte zusammenlegen, "um das Wachstums- und Margenprofil der Konsumgütergeschäfte nachhaltig zu stärken", kündigte der Düsseldorfer Konzern an. Dabei werde Henkel sich bald auch von Marken im Kosmetik-Bereich trennen: "Erste Maßnahmen im Beauty Care-Portfolio werden bereits im Laufe des Jahres 2022 umgesetzt."

Im vergangenen Jahr erzielte der Hersteller von Pritt, Persil und Schwarzkopf einen Umsatz von gut 20 Milliarden Euro.

Henkel zieht Reißleine
09:35 Uhr

Dax weitet Verluste aus

Der Schlingerkurs auf dem deutschen Aktienmarkt setzt sich fort. Derzeit liegt der Dax 1,2 Prozent im Minus bei 15.327 Punkten.

Die nahe Zinswende in den USA und ihr Tempo hatten den Dax gestern zunächst bis knapp unter 15.200 Punkte zurückgeworfen. Dann übernahmen die Käufer wieder das Regiment und sorgten dafür, dass der Leitindex letztlich die Marke von 15.500 Punkten überwand.

Dax weitet Verluste aus
09:20 Uhr

Chipriese fährt höchsten Quartalsgewinn seit Jahren ein

Der südkoreanische Chipriese konnte SK Hynix seinen Gewinn im vierten Quartal vervierfachen und fährt den bisher höchsten Quartalsgewinn seit drei Jahren ein. Wie der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips mitteilt, ist das operative Ergebnis von Oktober bis Dezember wegen der besonders starken Nachfrage nach Speicherchips von Serverkunden auf 4,2 Billionen Won - umgerechnet 3,49 Milliarden US-Dollar - gestiegen, gegenüber 959 Milliarden Won im Vorjahr. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent auf 12,4 Billionen Won zu.

Chipriese fährt höchsten Quartalsgewinn seit Jahren ein
09:04 Uhr

Dax fällt deutlich

Der Dax startet schwach in den letzten Handelstag der Woche und fällt 0,7 Prozent auf 15.408 Punkte.

Händler rechnen damit, dass sich heute das volatile Geschäft fortsetzt. "Die Konsequenzen der Fed-Aussagen sind noch lange nicht eingepreist, und die Portfolioanpassungen dürften noch einige Tage dauern", sagt einer von ihnen. Über allem stehe das Thema "Inflation" und mit welcher Preismacht und Margenstärke sich die Unternehmen dem entgegenstellen können. Daneben könne die Ukraine-Krise jederzeit für Bewegung sorgen.

Dax fällt deutlich
08:31 Uhr

Visa verdient mehr

Der Kreditkartenanbieter Visa profitiert von höheren Ausgaben der US-Verbraucher. Der Gewinn im ersten Geschäftsquartal stieg verglichen mit Vorjahr um 25 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar, wie der Mastercard-Konkurrent mitteilte. Sowohl das Volumen als auch die Zahl der Transaktionen legten zu. Der Nettoumsatz verbesserte sich um 24 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar. Im nachbörslichen Handel legte die Visa-Aktie um fünf Prozent zu.

Visa verdient mehr
08:15 Uhr

Importpreise schießen in die Höhe

Die Importpreise in Deutschland sind im Dezember deutlich verhaltener gestiegen als erwartet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet, erhöhte sich der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat lediglich um 0,1 Prozent. Ökonomen hatten einen Anstieg von 1,7 Prozent prognostiziert.

Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Preisanstieg von 24 Prozent registriert. Die befragen Ökonomen hatten einen Anstieg von 26 Prozent erwartet.

Energieeinfuhren verbilligten sich im Dezember um 3 Prozent gegenüber dem November, lagen aber um 135 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Importpreise schießen in die Höhe
08:08 Uhr

Französische Wirtschaft mit stärkstem Wachstum seit mehr als 50 Jahren

Frankreichs Wirtschaft ist trotz der Omikron-Welle Ende 2021 überraschend stark gewachsen und hat im Gesamtjahr so kräftig zugelegt wie seit 52 Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Oktober bis Dezember zum Vorquartal um 0,7 Prozent, wie das nationale Statistikamt Insee mitteilt. Ökonomen hatten nur mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet, nach einem BIP-Anstieg von 3,1 Prozent im Sommer. Im Gesamtjahr 2021 legte die Konjunktur um 7,0 Prozent zu - und damit so stark wie seit 1969 nicht mehr. Allerdings war die Wirtschaft im Corona-Rezessionsjahr 2020 auch um 8,0 Prozent eingebrochen. Im zweiten Halbjahr 2021 schoben vor allem Fortschritte bei der Impfkampagne und Lockerungen der Corona-Maßnahmen die Konjunktur an.

Französische Wirtschaft mit stärkstem Wachstum seit mehr als 50 Jahren
07:59 Uhr

Kehrt beim Dax nun Ruhe ein?

Zum Abschluss der Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Freitag niedriger starten. "Es wird heute vielleicht ein bisschen ruhiger beim Dax", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer. Aktuell wird der Leitindex 0,3 Prozent schwächer bei 15.477 Punkten taxiert.

Am Donnerstag hatte er nach anfänglichen Verlusten 0,4 Prozent im Plus bei 15.524,27 Punkten geschlossen. Nachdem die US-Notenbank ihre Pläne für die weitere Geldpolitik vorgelegt und höhere Zinsen signalisiert hat, richten Anleger ihre Aufmerksamkeit wieder stärker auf die Konjunkturdaten. Auf dem Terminkalender stehen unter anderem die US-Konsumausgaben, von denen sich Investoren Rückschlüsse auf das Tempo der geplanten Zinsanhebungen erhoffen. Analysten erwarten für Dezember einen Rückgang um 0,6 Prozent.

Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft. Diesseits des Atlantik stehen die Barometer für die Stimmung in der Wirtschaft und der Verbraucher zur Veröffentlichung an. Experten sagen bei Ersterem einen Rückgang auf 114,5 Punkte voraus und bei Letzterem ein unverändertes Ergebnis bei minus 8,5 Zählern. Beim Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft im abgelaufenen Quartal sagen sie ein Minus von 0,3 Prozent voraus. Daneben halten weitere Firmenbilanzen Börsianer auf Trab. Unter anderem öffnen die "AEG"-Mutter Electrolux und der Modehändler H&M ihre Bücher. In den USA legen der Baumaschinen-Hersteller Caterpillar und der Konsumgüter-Konzern Colgate-Palmolive Zahlen vor.

Kehrt beim Dax nun Ruhe ein?
07:45 Uhr

HSI verliert - Sydney sehr fest

Nach den teils derben Verlusten im Wochenverlauf zeigen die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zum Wochenausklang eine Gegenbewegung. In Tokio und Seoul steigen die Indizes kräftig um bis zu 2,1 Prozent. Der Nikkei-Index liegt bei 26.708 Punkten. Sydney hat mit einem Plus von 2,2 Prozent bereits geschlossen.

Die chinesischen Börsen bleiben zurück, hier dürften einige Anleger vor den Feiertagen zum Neujahrsfest auf Nummer sicher gehen und ein paar Positionen glattstellen. Schanghai tendiert lediglich behauptet, in Hongkong geht es um 1,0 Prozent nach unten. In Schanghai wird in der nächsten Woche gar nicht gehandelt, in Hongkong erst wieder am Freitag. Auch in Südkorea wird der Handel pausieren, dort geht es am Mittwoch weiter.

Nachdem an den Vortagen die Hinweise der US-Notenbank auf steigende Leitzinsen und einen Abbau der Notenbankbilanz an den Börsen noch für heftige Verluste gesorgt hatten, heißt es nun, die Fed dürfte mit diesen Maßnahmen die zu hohe Inflation in den Griff bekommen und so zugleich für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum ohne Überhitzung sorgen. Dazu passend fiel am Vortag das US-BIP im vierten Quartal mit einem Plus von 6,9 Prozent robuster aus als erwartet.

HSI verliert - Sydney sehr fest
07:38 Uhr

IWF zählt Japan an

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Japan aufgefordert, die Pandemie-Nothilfe zurückzufahren und eine Erhöhung der Steuern auf Immobilien und Kapitalerträge in Betracht zu ziehen, sobald sich die Wirtschaft von den Folgen der Pandemie erholt hat. "Was wir brauchen, ist ein breiteres Paket von staatlichen Ausgaben- und Einnahmemaßnahmen, das auch eine Erhöhung der Verbrauchssteuer beinhalten könnte", sagt Odd Per Brekk, stellvertretender Direktor der Abteilung Asien und Pazifik des IWF.

Die wirtschaftliche Erholung Japans werde sich in diesem Jahr wahrscheinlich verstärken. Sobald der Aufschwung gefestigt sei, müsse das Land seine Bemühungen zur Eindämmung seiner enormen Verschuldung fortsetzen, so der IWF. In Bezug auf die Geldpolitik forderte der IWF die Bank of Japan (BoJ) auf, ihr massives Konjunkturprogramm beizubehalten und bereit zu sein, die Zinssätze zu senken, falls die Inflationsdynamik schwach bleibt.

IWF zählt Japan an
07:27 Uhr

Euro und Pfund legen zu

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,1 Prozent auf 115,42 Yen und gibt 0,1 Prozent auf 6,3612 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notiert er kaum verändert bei 0,9302 Franken. Parallel dazu steigt der Euro 0,1 Prozent auf 1,1150 Dollar und notiert kaum verändert bei 1,0371 Franken. Das Pfund Sterling gewinnt 0,1 Prozent auf 1,3397 Dollar.

Euro / Dollar o

Euro und Pfund legen zu
07:11 Uhr

Tokios Verbraucherpreise steigen im Januar

Tokios Verbraucherpreise sind im Januar gestiegen. Der Kern-Verbraucherpreisindex (VPI) für Japans Hauptstadt, der Ölprodukte einschließt, aber die Preise für frische Lebensmittel ausschließt, stieg im Januar um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die von der Regierung erhobenen Daten zeigen. Der VPI lag damit leicht über der mittleren Marktprognose von 0,3 Prozent. Der Anstieg wird als Zeichen für den zunehmenden Inflationsdruck durch steigende Kraftstoff- und Rohstoffkosten gesehen.

Tokios Verbraucherpreise steigen im Januar
06:57 Uhr

Nächster Apple-Rekord - dank China

Apple trotzt der weltweiten Lieferengpässe und wächst kräftig. Im Weihnachtsquartal legte der Umsatz um elf Prozent auf bisher nie erreichte fast 124 Milliarden Dollar zu, wie der iPhone-Konzern mitteilt. Fast 60 Prozent trug der Umsatzgarant iPhone dazu bei. Dabei profitierte das Unternehmen vor allem von florierenden Geschäften in der Volksrepublik, wo Apple laut den Beratern von Counterpoint im vierten Quartal den iPhone-Marktanteil so weit hochschraubte wie noch nie zuvor. Zum ersten Mal in sechs Jahren verkauften die US-Amerikaner mehr Smartphones als jeder andere Anbieter in China.

Apple

Nächster Apple-Rekord - dank China
06:48 Uhr

Nikkei zieht an - Abgaben in China

Die offenen Fragen zur US-Geldpolitik haben die Anleger in Asien offenbar nicht so stark verunsichert, denn die Börse in Tokio hat sich zunächst stärker gezeigt. Auch der Rekordumsatz bei Apple wirkte sich positiv auf die asiatischen Börsen aus.

Der Nikkei springt im Verlauf um mehr als zwei Prozent auf 26.714 Punkte nach oben. Der Topix steigt 1,9 Prozent auf 1877 Zähler. Der Shanghai Composite notiert dagegen 0,7 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 0,7 Prozent.

Nikkei zieht an - Abgaben in China
06:24 Uhr

Taumelt der Dax erneut? Das wird heute wichtig

Die Handelswoche endet, es ist eine denkwürdige: Der Dax kannte keine klare Richtung: Hunderte Punkte geht es rauf, dann wieder runter, dann wieder rauf. Zur Wochenmitte marschiert der Leitindex, im Donnerstagshandel startete er tiefrot, rappelt sich dann wieder auf und schloss am Ende mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 15.524 Punkten. Die Handelsspanne betrug satte knapp 385 Zähler. Die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) sorgte für die deutlichen Kursbewegungen.

Zum Wochenschluss rückt das Augenmerk der Anleger zum einen wieder auf die Berichtssaison, zum anderen aber auch auf frische Konjunkturdaten. So werden etwa in Spanien, Frankreich und Deutschland Zahlen zum jeweiligen Wirtschaftswachstum veröffentlicht. In Frankreich stehen zudem Daten zum Privaten Verbrauch auf der Agenda, in Deutschland die Import- und Exportpreise. Zahlen zur Wirtschaftsstimmung und zum Geschäftsklima kommen aus der EU. Das Highlight kommt aber aus den USA: die persönlichen Ausgaben und Einkommen. Sie lassen Rückschlüsse auf den Inflationsdruck zu. Daneben werden auch Daten zur US-Verbraucherstimmung und zu den Arbeitskosten bekannt gegeben.

An der Zahlenfront geht es international zu: Givaudan, Signify, Unicredit und Hennes & Mauritz (H&M) liefern ihre Ergebnisse am Morgen und Vormittag. Windeln.de öffnet auch die Bücher. Im Anlegerfokus dürften aber die Geschäftszahlen der beiden US-Konzerne Chevron und Caterpillar stehen, denn sie geben Hinweise auf die allgemeine konjunkturelle Entwicklung.

Taumelt der Dax erneut? Das wird heute wichtig