Der Börsen-Tag
9. Januar 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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17:39 Uhr

Dax mit Woche der Rekorde - EuroStoxx bei 6000

Die Reaktion der Anleger auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten für Dezember war am deutschen Aktienmarkt insgesamt positiv. Der Dax markierte nun an allen Handelstagen der Woche neue Rekorde. Der deutsche Leitindex, der im letzten Quartal 2025 in dieser Hinsicht eine Pause eingelegt hatte, stieg in der Spitze bis auf 25.281,18 Punkte und lag damit erneut so hoch wie nie. Für steigende Kurse an den Börsen sorgte unter anderem die Hoffnung auf weiter sinkende Zinsen in den USA und rückläufige Ölpreise.

Am Ende ging der Dax 0,5 Prozent fester mit 25.262 Punkten ins Wochenende. Auch der EuroStoxx50 bewegte sich in Rekordhöhe, er notierte 1,6 Prozent höher bei fast 6000 Stellen.

Gute Stimmung herrschte zum Wochenschluss im Tech-Sektor nach einem Umsatzsprung beim weltgrößten Chip-Auftragsfertiger TSMC im vierten Quartal. TSMC, zu dessen Kunden unter anderem Nvidia und Apple gehören, profitiert stark von den Fortschritten im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Im Dax gewannen Infineon 2,4 Prozent.

Auf der Verliererseite fanden sich die Versicherer wieder. Nach einer Herunterstufung durch Morgan Stanley gaben Hannover Rück um 1,2 Prozent nach. Munich Re verloren 1,1 Prozent auf 526,80 Euro - hier senkte Morgan Stanley das Kursziel auf 520 (530) Euro. Die Titel der Allianz notierten 2,0 Prozent schwächer.

Dax mit Woche der Rekorde - EuroStoxx bei 6000
17:20 Uhr

Erwartungen als Kurstreiber: Das sollten Anleger jetzt wissen

Die Aktienmärkte starten mit Schwung ins neue Jahr - Optimismus, Zuversicht, fast schon Sorglosigkeit prägen die Börsenstimmung. Doch wie belastbar ist diese gute Laune - und was bedeutet sie konkret für Anleger? Darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Volker Meinel von der BNP Paribas.

Erwartungen als Kurstreiber: Das sollten Anleger jetzt wissen
17:03 Uhr

US-Verbraucher in besserer Stimmung

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Januar aufgehellt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA stieg bei der Umfrage zur Monatsmitte auf 54,0. Ökonomen hatten einen Stand von 53,4 erwartet. Bei der Umfrage Ende Dezember lag er bei 52,9. Der Index für die Erwartungen belief sich auf 55,0 (Vormonat: 54,6), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 52,4 (50,4) angegeben. Die Inflationserwartungen der Konsumenten auf Sicht von zwölf Monaten verharrten auf dem Vormonatsniveau von 4,2 Prozent. Auf Sicht von fünf Jahren legten sie zu auf 3,4 von 3,2 Prozent.

US-Verbraucher in besserer Stimmung
16:45 Uhr

Was beim Verkauf von Goldschmuck wichtig ist

Allein in den letzten drei Monaten legt der Kurs für Gold um 13 Prozent zu. Viele kaufen Gold, einige wollen es verkaufen. Wer seinen alten Goldschmuck zu Geld machen will, sollte auf einige Hinweise achten.

Was beim Verkauf von Goldschmuck wichtig ist
16:27 Uhr

Experte sieht keine nachhaltige Erholung der deutschen Produktion

Die deutsche Produktion ist im November trotz deutlich rückläufiger Ausfuhren gestiegen, aber Commerzbank-Volkswirt Vincent Stamer sieht noch keine nachhaltige Erholung. "In der Grundtendenz bewegt sich die Produktion weiter auf niedrigem Niveau seitwärts", schreibt er in einem Kommentar. Der Zuwachs im Schlussquartal von 1,9 Prozent gleiche lediglich die Sommerdelle aus dem dritten Quartal aus. Die Produktion stagniere seit 2024 und folge einem neuen niedrigen Niveau. "Gegen eine nachhaltige Erholung sprechen derzeit auch die jüngst gefallenen Stimmungsindikatoren wie der Ifo-Geschäftsklimaindex und der Einkaufsmanagerindex", argumentiert Stamer.

Experte sieht keine nachhaltige Erholung der deutschen Produktion
16:00 Uhr

Schwacher Arbeitsmarktbericht stützt Wall Street

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(Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Nach überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten ist die Wall Street zum Wochenausklang mit einem leichten Plus in den Handel gestartet. Der Stellenaufbau im Dezember blieb mit 50.000 unter der Erwartung einer Zunahme um 73.000 Stellen. Die Arbeitsmarktdaten dürften Diskussionen über eine Zinssenkung der US-Notenbank im Januar in den Hintergrund drängen - angesichts der niedrigeren Arbeitslosenquote sowie der begrenzten Anträge auf Arbeitslosenunterstützung dürften die Vertreter kaum eine große Dringlichkeit verspüren, die Zinsen nach drei Zinssenkungen in Folge zum Ende des Jahres 2025 noch weiter zu senken, heißt es.

Der Dow-Jones-Index steigt um 0,2 Prozent auf 49.375 Punkte. Für den S&P-500 geht es um 0,1 Prozent nach oben und der Nasdaq-Composite zeigt sich wenig verändert. Der Goldpreis legt mit den schwächeren US-Arbeitsmarktdaten zu und dreht ins Plus. Für die Feinunze geht es um 0,3 Prozent auf 4489 Dollar höher.

Schwacher Arbeitsmarktbericht stützt Wall Street
15:37 Uhr

Amazon Pharmacy startet Verkauf der Wegovy-Pille

Amazon Pharmacy hat damit begonnen, die Wegovy-Abnehm-Pille von Novo Nordisk über Krankenversicherungspläne und Barzahlungsoptionen anzubieten. Kunden mit einer kommerziellen Versicherung werden mindestens 25 US-Dollar für einen Monatsvorrat zahlen, während die Kosten für Personen ohne Versicherung bei 149 Dollar pro Monat beginnen. Die US-Arzneimittelaufsicht Food and Drug Administration (FDA) hatte die orale Pillen-Verabreichungsform von Wegovy, einem GLP-1-Präparat, im vergangenen Monat zugelassen.

Amazon Pharmacy startet Verkauf der Wegovy-Pille
15:14 Uhr

US-Arbeitsmarkt bleibt in "No Hire - No Fire"-Modus

LBBW-Volkswirt Dirk Chlench verweist darauf, dass nach den soeben veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen die US-Privatwirtschaft in den zurückliegenden drei Monaten gerade einmal 29.000 neue Stellen pro Monat geschaffen habe. "Der US-Arbeitsmarkt verharrt damit weiter im "No Hire - No Fire"-Modus", schreibt er in einem Kommentar. Da zudem die Inflationsrate für November 2025 überraschend niedrig ausgefallen sei, dürfte die US-Notenbank im laufenden Jahr ihren Zinssenkungskurs fortsetzen.

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(Foto: picture alliance/dpa/AP)

"Es ist nicht ganz klar, wie gut oder schlecht die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt tatsächlich ist", sagte Bastian Hepperle von Hauck Aufhäuser Lampe: "Von Sondereffekten noch verzerrt, braucht es Zeit, bis sich ein klarer Trend herauskristallisiert. Sicherlich hat der Arbeitsmarkt seine besten Zeiten gesehen. Unternehmen bleiben bei Neueinstellungen zurückhaltend. Durch die stark eingeschränkte Zuwanderungspolitik fehlt es zudem an Arbeitskräften. Innerhalb der Fed dürfte weiter intensiv diskutiert werden, inwieweit ihr Beschäftigungsmandat akut bedroht ist. Ein dringender Handlungsbedarf zu raschen und kräftigen Leitzinssenkungen besteht nicht."

US-Arbeitsmarkt bleibt in "No Hire - No Fire"-Modus
14:53 Uhr

US-Beschäftigung steigt weniger als erwartet - Dax mit neuem Rekord

Die Beschäftigung in den USA ist im Dezember etwas weniger stark als erwartet gewachsen, wobei die Arbeitslosenquote sank. Wie das Bureau of Labor Statistics (BLS) mitteilte, stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 50.000. Volkswirte hatten einen Zuwachs von 73.000 prognostiziert. Der vorläufig für November gemeldete Zuwachs von 64.000 wurde auf 56.000 revidiert und der für Oktober gemeldete Beschäftigungsrückgang um 105.000 auf 173.000.

Zusammengenommen war die Beschäftigtenzahl der beiden Vormonate damit um 76.000 niedriger als bisher angenommen. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 (November revidiert: 4,5) Prozent. Erwartet worden war ein Rückgang auf 4,5 Prozent. Basis war ein vorläufiger November-Wert von 4,6 Prozent. An der Frankfurter Börse kamen die Nachrichten gut an, weil dort eine etwaige Zinssenkung der Fed erhofft wird. Der Dax stieg um nunmehr 0,6 Prozent auf ein neues Rekordhoch von 25.281 Punkten.

US-Beschäftigung steigt weniger als erwartet - Dax mit neuem Rekord
14:37 Uhr

Gold verhilft SNB zu Traumgewinn

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Jahr 2025 dank des stark gestiegenen Goldpreises einen Milliardengewinn erzielt. Wie die Zentralbank auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, belief sich der Gewinn für das vergangene Jahr auf rund 26 Milliarden Franken. Das Ergebnis liegt zwar unter dem Rekordgewinn von 80,7 Milliarden Franken aus dem Jahr 2024, zählt jedoch zu den höchsten in der 119-jährigen Geschichte der SNB. Damit könne die Notenbank wieder eine Ausschüttung von vier Milliarden Franken an Bund und Kantone vornehmen.

Gold verhilft SNB zu Traumgewinn
14:11 Uhr

Neues vom Geldmarkt

Kaum verändert präsentieren sich die Sätze am europäischen Geldmarkt zum Wochenschuss. Ein Treasurer spricht von einem extrem ruhigen Geschäft. Mit Blick auf den Datenkalender sei auch für kommenden Woche mit einem impulsarmen Geschäft zu rechnen. Unverändert sei Thema, wer das Rennen um die Nachfolge von EZB-Vize Louis de Guindos gewinne.

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(Foto: IMAGO/Zoonar)

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 1,90 - 2,07 (1,90 - 2,07), Wochengeld: 1,90 - 2,07 (1,90 - 2,07), 1-Monats-Geld: 1,94 - 2,12 (1,90 - 2,19), 3-Monats-Geld: 2,03 - 2,21 (2,02 - 2,20), 6-Monats-Geld: 2,07 - 2,27 (2,07 - 2,27), 12-Monats-Geld: 2,18 - 2,33 (2,17 - 2,36), Euribors: 08.07 07.01. 3 Monate: 2,0310 2,0320, 6 Monate: 2,1140 2,1030, 12 Monate: 2,2470 2,2590

Neues vom Geldmarkt
13:52 Uhr

"Elli" tobt - VW sagt Golf-Spätschicht in Wolfsburg ab

Das Sturmtief "Elli" bremst bei VW nun auch in Wolfsburg die Produktion: Weil wegen verschneiter Straßen nicht genug Teile von den Zulieferern ankommen, ist im Stammwerk eine der drei geplanten Spätschichten abgesagt worden. Betroffen sei ausschließlich die Golf-Fertigung, die vorzeitig ins Wochenende gehe. Tiguan, Touran und Tayron laufen laut Volkswagen auf zwei Produktionslinien weiter.

In Emden hatte VW die Produktion bereits vorsorglich komplett gestoppt. Ein eigentlich für Ende Januar in Emden geplanter Ruhetag sei auf diesen Freitag vorgezogen worden. Der Standort hat mehr als 8000 Mitarbeiter.

"Elli" tobt - VW sagt Golf-Spätschicht in Wolfsburg ab
13:45 Uhr

Schwächeres viertes Quartal bringt BMW nicht aus der Spur

BMW hat trotz Absatzrückgangs im vierten Quartal zumindest im Gesamtjahr einen marginalen Absatzzuwachs erreicht. Im Schlussquartal sank die Nachfrage im Vorjahresvergleich in allen Segmenten bis auf den Mini, sowie in zwei von drei Regionen. Der Mini verzeichnete im vierten Quartal ein Absatzplus von 4,9 Prozent und im Gesamtjahr den höchsten Absatzzuwachs (plus 17,7 Prozent), wie der Premiumautohersteller mitteilte. Der Gesamtabsatz der Gruppe stieg im Gesamtjahr 2025 um 0,5 Prozent auf 2,46 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Bei der Marke BMW sank der Absatz im Gesamtjahr um 1,4 Prozent auf 2,17 Millionen Fahrzeuge.

Im vierten Quartal allein setzte der Konzern 667.981 Autos ab, der Rückgang betrug 4,1 Prozent (Vorjahreszeitraum minus 2,9 Prozent).

Schwächeres viertes Quartal bringt BMW nicht aus der Spur
13:34 Uhr

Venezuelas Öl: Chance oder Risiko für US-Firmen?

US-Präsident Donald Trump trifft sich heute mit Vertretern der amerikanischen Ölindustrie. Nach der Übernahme Venezuelas möchten die USA die großen Ölreserven des südamerikanischen Landes nun fördern. Die marode Infrastruktur Venezuelas stellt hierbei jedoch eine Herausforderung dar, sagt Capital-Redakteurin Birgit Haas.

Venezuelas Öl: Chance oder Risiko für US-Firmen?
13:14 Uhr

Schmuckhersteller-Aktie verliert kräftig

Eine gesenkte Umsatzprognose schickt die Aktien des dänischen Schmuckherstellers Pandora auf Talfahrt. Die Papiere verlieren fast sechs Prozent und sind mit 638,40 Kronen so billig wie seit Juli 2023 nicht mehr. Für 2025 stellt das Unternehmen nun ein organisches Wachstum von sechs Prozent in Aussicht, im Vergleich zur früheren Prognose für ein Wachstum von sieben bis acht Prozent. Als Grund nannte Pandora ein überraschend schwaches Weihnachtsgeschäft in Nordamerika. "Die Umsatzentwicklung spiegelt ein Jahr wider, das insgesamt von einer schwachen Verbraucherstimmung geprägt war, wobei Nordamerika im vierten Quartal besonders stark betroffen war", erklärte das Unternehmen.

Schmuckhersteller-Aktie verliert kräftig
12:55 Uhr

Adnoc will Covestro komplett schlucken

Der Ölkonzern Adnoc will sich nach der Übernahme der Mehrheit an Covestro auch die verbliebenen Anteile des Kunststoffherstellers sichern. Der internationale Investmentarm von Adnoc, XRG, habe den Leverkusenern mitgeteilt, dass die Covestro-Hauptversammlung die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf die XRG "gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung" beschließen solle, hieß es in einer Pflichtmitteilung von Covestro.

Die Höhe der Abfindung solle zu einem späteren Zeitpunkt genannt werden. Der staatliche Ölkonzern aus Abu Dhabi kontrolliert bereits rund 95,10 Prozent der Anteile. Für Adnoc ist Covestro der bisher größte Zukauf und eine der größten Übernahmen eines EU-Unternehmens durch einen Golfstaat.

Adnoc will Covestro komplett schlucken
12:23 Uhr

EU-Staaten stimmen mehrheitlich für Mercosur-Abkommen

Die Botschafter der EU-Staaten haben sich drei EU-Diplomaten zufolge vorläufig auf ein geplantes Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur geeinigt. Die EU-Hauptstädte haben demnach bis 17.00 Uhr Zeit, ihre Zustimmung schriftlich zu bestätigen, hieß es weiter. Es ist das größte Handelsabkommen, das die EU je geschlossen hat. Es muss jedoch noch vom Europäischen Parlament gebilligt werden, bevor es in Kraft treten kann.

EU-Staaten stimmen mehrheitlich für Mercosur-Abkommen
12:00 Uhr

Dax tritt vor US-Jobdaten auf der Stelle

Update von der Frankfurter Börse: Vor den am frühen Nachmittag anstehen Daten zum US-Arbeitsmarkt waren die Dax-Anleger in Abwartehaltung. Der Dax lag am Mittag 0,2 Prozent höher bei 25.169 Punkten. Der EuroStoxx50 gewann dagegen 0,8 Prozent auf 5953 Stellen. Der Euro lag 0,1 Prozent tiefer bei 1,1646 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI fielen um je 0,5 Prozent.

Dax tritt vor US-Jobdaten auf der Stelle
11:48 Uhr

Analystenkommentar drückt Versicherungsaktien runter

Nach einer Herunterstufung durch die Analysten von Morgan Stanley machen die Anleger einen Bogen um Hannover Rück. Die Titel geben 2,1 Prozent nach und sind damit einer der schwächsten Dax-Werte. Morgan Stanley hat die Titel auf "Equal-Weight" von "Overweight" heruntergenommen. Aus Sicht der Analysten ist das Marktumfeld für Rückversicherer herausfordernd. Für 2026 erwartet Morgan Stanley ein schwächeres Preisumfeld. Hannover Re habe in schwächeren Zyklen in der Vergangenheit jedoch besser abgeschnitten als vergleichbare Unternehmen, heißt es in dem Kommentar. Die Aktien der Munich Re verlieren 1,8 Prozent auf 523,20 Euro - hier haben die Analysten von Morgan Stanley das Kursziel auf 520 (530) Euro gesenkt. Die Titel der Allianz verlieren im Dax zwei Prozent.

Analystenkommentar drückt Versicherungsaktien runter
11:26 Uhr

Rheinmetall soll Puma-Ausbildungssimulatoren an Bundeswehr liefern

Rheinmetall hat von der Bundeswehr den Auftrag zur Lieferung von neun hochmodernen Puma-Ausbildungssimulatoren bekommen. Vom Gesamtvolumen von 119,5 Millionen Euro für die Ausbildungsgeräte Schieß- und Gefechtsausbildung entfallen 118,5 Millionen auf Rheinmetall, wie der Dax-Konzern mitteilte. Die ersten Geräte sollen ab Mitte 2027 ausgeliefert werden.

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Schützenpanzer Puma der Bundeswehr. (Foto: IMAGO/Sven Eckelkamp)
Rheinmetall soll Puma-Ausbildungssimulatoren an Bundeswehr liefern
11:06 Uhr

Chinesischer Automarkt schwächelt, aber Exporte steigen stark

Chinas Automarkt hat 2025 spürbar an Schwung verloren. Im Dezember wurden nur noch 2,28 Millionen Neuwagen verkauft, das sind 14,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie aus Daten des chinesischen Branchenverbandes CPCA hervorgeht. Das Minus fiel damit noch stärker aus als im November und war so groß wie seit Februar 2024 nicht mehr. Eine wichtige Rolle spielte dabei, dass in vielen Regionen aus Geldmangel die Förderung von Neuwagenkäufen gekappt oder ganz gestrichen wurde. Für das Gesamtjahr meldete der CPCA zwar noch ein Absatzwachstum von 3,9 Prozent, das ist aber das geringste Wachstum seit drei Jahren.

Elektro-und-Hybridautos-aus-China-warten-auf-den-Export
Elektro- und Hybridautos aus China warten auf den Export. (Foto: XinHua/dpa)

Viele chinesische Autobauer suchen entsprechend ihr Heil im Export. Mit 5,79 Millionen Autos wurden 2025 fast 20 Prozent mehr im Ausland verkauft als im Vorjahr. Die Prognosen des CPCA wurden damit deutlich übertroffen: Der Verband hatte damit gerechnet, dass das Exportwachstum 2025 auf zehn Prozent zurückgeht, von 25 Prozent im Jahr davor.

Chinesischer Automarkt schwächelt, aber Exporte steigen stark
10:43 Uhr

FMC startet am Montag zweite Tranche seines Aktienrückkaufprogramms

Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) startet Anfang kommender Woche die zweite Tranche seines insgesamt eine Milliarde Euro schweren Aktienrückkaufs. Die erste Tranche des Programms sei am 29. Dezember 2025 vorzeitig abgeschlossen worden, teilte der Dax-Konzern mit. Mit der zweiten Tranche sollen vom 12. Januar bis zum 8. Mai eigene Aktien für einen Gesamtbetrag von rund 415 Millionen Euro zurückgekauft werden. Das Aktienrückkaufprogramm könne damit wohl deutlich früher abgeschlossen werden als vorgesehen. Die Aktien sollen über die Börse erworben und vornehmlich eingezogen werden.

FMC startet am Montag zweite Tranche seines Aktienrückkaufprogramms
10:19 Uhr

Nationale Gasreserve ist ein Thema

Angesichts vergleichsweise niedriger Füllstände in den deutschen Gasspeichern schlägt der Chef des Oldenburger Energieversorgers EWE, Stefan Dohler, vor, für den Krisenfall eine nationale Gasreserve anzulegen. "Ich möchte keinen Alarm schlagen, aber trotzdem darauf hinweisen, dass die Füllstandssituation heute so schlecht ist, wie sie es Anfang 2022 war", sagt Dohler. "Es ist ein Zeichen, dass die Mechanismen, die die Politik geschaffen hat, so nicht funktionieren. Es gab im vergangenen Sommer keine Preissignale im Markt, die Gasspeicher zu befüllen."

Es sei an der Zeit, darüber zu sprechen, welche Instrumente auch in einem Krisenfall für ausreichende Versorgungssicherheit sorgen könnten, sagt der Vorstandsvorsitzende. "Der Staat könnte beispielsweise überlegen, eine strategische Gasreserve für Deutschland anzulegen, die gleichzeitig die Marktintegrität aufrechterhält", schlägt er vor. "Es gibt andere Länder wie Österreich, Frankreich und Polen, die das aus gutem Grund tun." Österreich etwa habe eine strategische Gasreserve, die nur in Notfällen angetastet werde.

Nationale Gasreserve ist ein Thema
09:47 Uhr

Zwei Themen bewegen die Ölpreise

Die anhaltenden Proteste im Iran verunsichern die Anleger am Ölmarkt. Die Preise für Brent und WTI legen um gut ein Prozent auf 62,26 beziehungsweise 57,98 Dollar je Fass zu. Schon gestern hatte sich Öl um mehr als drei Prozent verteuert. "Der Iran ist trotz aller Sanktionen ein wichtiger Ölproduzent, und Instabilität dort könnte auch die Ölproduktion im Mittleren Osten gefährden", sagt Jochen Stanzl von der Consorsbank. Im Dezember brach im Iran die größte Protestwelle seit drei Jahren aus. Hintergrund sind die wachsende Not im Zuge der kriselnden Wirtschaft, eine galoppierende Inflation und Einschränkungen der politischen und sozialen Freiheiten.

Getrieben wird der Ölpreis auch durch die ungewisse Lage in Venezuela. Nach der Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolàs Maduro durch die USA forderte US-Präsident Donald Trump vollen Zugang zum Ölsektor des Landes.

Analysten zufolge dürfte der Ölpreis jedoch nicht allzu heftig anziehen. Insgesamt stiegen die globalen Lagerbestände, und das Überangebot bleibe der Hauptfaktor, der den Preis deckeln könnte, heißt es in einem Kommentar des Vermögensberaters Haitong Futures.

Zwei Themen bewegen die Ölpreise
09:32 Uhr

Baupreise ziehen weiter an

Der Bau neuer Wohnungen in Deutschland hat sich weiter verteuert. Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude stiegen im November um 3,2 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im August, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg noch 3,1 Prozent betragen. Wie es weiter hieß, erhöhten sich die Baupreise im November gegenüber August um 0,5 Prozent.

Baupreise ziehen weiter an
09:16 Uhr

"Lassen wir uns überraschen"

Der Dax bastelt an der ersten perfekten Börsenwoche des Jahres: Der deutsche Börsenleitindex startet erneut fester in den Handel, wenn auch nur wenig verändert und notiert aktuell im Bereich von 25.130 Punkten. Gestern hatte er mit 25.127 Zählern geschlossen, zwischenzeitlich aber über der 25.200er-Marke ein neues Allzeithoch markiert. An allen bisherigen Handelstagen in diesem noch jungen Börsenjahr hat der Dax zugelegt. Im vergangenen Jahr kam er auf einen Aufschlag von rund 23 Prozent.

"Dreh- und Angelpunkt sind die US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer. "Lassen wir uns überraschen."

"Lassen wir uns überraschen"
08:59 Uhr

Deutsche Exporte sinken spürbar

Die deutschen Exporte sind im November so stark gefallen wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Sie schrumpften um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 128,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Für den kräftigsten Rückgang seit Mai 2024 sorgte vor allem die schwächere Nachfrage aus den USA und aus Europa.

Das Minus kommt unerwartet: Ökonomen hatten eine Stagnation auf dem Vormonatsniveau erwartet. Im Oktober hatte es zu einem Plus von 0,3 Prozent gereicht, nach einem Wachstum von 1,5 Prozent im September.

Deutsche Exporte sinken spürbar
08:42 Uhr

Zwei Termine, ein Gamechanger für die Märkte?

Europas Börsen dürften wenig verändert in den Handel starten. Die Blicke richten sich auf den Supreme Court in den USA. Das Oberste Gericht der USA könnte sich am Berichtstag zur Rechtmäßigkeit der Strafzölle der US-Regierung äußern. Diese wurden hauptsächlich per Dekret eingeführt. Sollten die Richter die Zölle als unrechtmäßig befinden, gehen Analysten davon aus, dass die US-Administration andere Wege und Mittel suchen wird, um an diesen festzuhalten.

Derweil kämpft die chinesische Wirtschaft weiter mit einem zu geringen Preisdruck. Die Verbraucherinflation in China hat im Dezember leicht angezogen, während die Erzeugerpreise weiterhin rückläufig waren. Damit geht ein weiteres Jahr zu Ende, das von anhaltendem Deflationsdruck bei gleichzeitig schwacher Binnennachfrage geprägt war. Der Verbraucherpreisindex stieg im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent, was den Erwartungen entsprach. Der Erzeugerpreisindex fiel dagegen um 1,9 Prozent.

Mit Blick auf Wirtschaftsdaten ist die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag das Highlight des Tages. Für Dezember wird ein Plus von 73.000 Stellen erwartet. Die Arbeitslosenquote soll leicht auf 4,5 Prozent sinken. Daneben wird der Index des Verbrauchervertrauens für den Monat Januar veröffentlicht.

Zwei Termine, ein Gamechanger für die Märkte?
08:22 Uhr

Kurssprung um 27 Prozent: Rüstungsaktien im Fokus

Rüstungsaktien dürften weiter im Fokus der Märkte stehen. In Südkorea springen die Aktien von Hanwha Systems um 27 Prozent und Hanwha Aerospace um fast 11 Prozent nach oben. Kurstreiber sind Aussagen vom CEO des US-Geschäftes über Verhandlungen mit der US-Navy über den Bau diverser Wasserfahrzeuge. "Das sind genau die Aussagen, auf die man nach Trumps 500-Milliarden-Mehr fürs Militär gehofft hat", sagt ein Händler. Auch ausländische Unternehmen könnten von der Aufrüstung profitieren, falls sie mit US-basierten Töchtern vor Ort aktiv seien. Auch für Leonardo und BAE Systems könnte dies weitere Kursfantasien wecken. Hanwha ist auch in Europa aktiv und stattet die Armee Polens mit Panzern aus.

Kurssprung um 27 Prozent: Rüstungsaktien im Fokus
08:06 Uhr

Kurse in Tokio erholen sich – Rekordlaune in Seoul

S--Angeführt von der Börse in Tokio geht es an den Aktienmärkten in Ostasien überwiegend nach oben. Nachdem der Nikkei-Index an den Vortagen unter Gewinnmitnahmen und Handelssanktionen Chinas im Zuge der Spannungen zwischen beiden Staaten wegen der Machtansprüche Chinas über Taiwan gelitten hat, kann er sich nun um 1,4 Prozent erholen auf 51.816 Punkte. Unterstützend wirkt dabei der etwas schwächere Yen, wodurch sich japanische Exporte auf Dollarbasis verbilligen.

In Seoul geht es für den Kospi um 0,6 Prozent nach oben, womit das Marktbarometer nur knapp unter dem am Vortag im Handelsverlauf erzielten Allzeithoch liegt. Die Aktie von Hanwha Ocean legt um 2,7 Prozent zu. Laut dem "Wall Street Journal" führt der Schiffbauer Gespräche über eine Erweiterung seiner Kapazitäten in den USA. Beim jüngsten Highflyer SK Hynix geht es mit Gewinnmitnahmen um 1,8 Prozent nach unten, Samsung Electronics tendieren nach den starken Geschäftszahlen vom Vortag behauptet.

Gut behauptet zeigen sich auch die Börsen in Hongkong und in Shanghai. Dort bewegen neue Preisdaten aus China kaum, sie sind wie erwartet ausgefallen und sind weiter auf einem Niveau, das es der Notenbank des Landes erlaubte, gegebenenfalls zur Ankurbelung der Konjunktur die Geldpolitik zu lockern. Gleichwohl liegt der Anstieg der Verbraucherpreise mit 0,8 Prozent auf einem Dreijahreshoch, was tendenziell auf eine Belebung der Konjunktur hindeutet - ebenso, die Entwicklung der Erzeugerpreise.

Kurse in Tokio erholen sich – Rekordlaune in Seoul
07:49 Uhr

"Big Deal" im Bergbau? Glencore und Rio Tinto flirten

Glencore und Rio Tinto loten eine Fusion zum weltgrößten Bergbaukonzern der Welt mit einem Börsenwert von rund 207 Milliarden Dollar aus. Beide Firmen bestätigten entsprechende Gespräche. Aktuell gehe es um eine mögliche Zusammenlegung einiger oder aller Geschäftsbereiche. Eine Option sei eine Übernahme von Glencore durch Rio Tinto im Zuge eines Aktientauschs. Es sei aber offen, ob es am Ende zu einer Einigung komme.

Es ist der zweite Anlauf für eine Annäherung innerhalb von gut einem Jahr. Ende 2024 hatte Glencore Rio Tinto angesprochen, eine Einigung gab es damals nicht. Einem Insider zufolge wurden die Gespräche Ende 2025 wieder aufgenommen. Seit dem ersten Versuch hat sich bei Rio Tinto einiges geändert. Unter dem neuen Vorstandschef Simon Trott, der im August sein Amt antrat, will sich der Konzern schlanker aufstellen und sich von weniger wichtigen Vermögenswerten trennen. Beide Unternehmen richten ihren Fokus zunehmend auf Kupfer.

Rio Tinto ist der weltgrößte Eisenerzförderer und kommt auf eine Marktkapitalisierung von 142 Milliarden Dollar. Glencore wird mit 65 Milliarden Dollar bewertet. Der Unternehmenswert, der auch die Schulden berücksichtigt, würde bei mehr als 260 Milliarden Dollar liegen.

"Big Deal" im Bergbau? Glencore und Rio Tinto flirten
07:32 Uhr

Unklare Signale zur Powell-Nachfolge

Aus der US-Regierung kommen erneut unklare Signale zur Neubesetzung des Chefs der US-Notenbank Fed. US-Präsident Donald Trump sagte der "New York Times", er habe seine Entscheidung getroffen. Allerdings habe er noch mit niemandem darüber gesprochen. Finanzminister Scott Bessent sagte hingegen, einer der Kandidaten, der Investmentmanager Rick Rieder vom Vermögensverwalter BlackRock, sei von Trump bislang noch nicht einmal interviewt worden.

Rieder ist einer von vier Kandidaten, die nach früheren Angaben für die Nachfolge des Fed-Chefs Jerome Powell in Frage kommen, dessen Amtszeit im Mai ausläuft. Die drei anderen sind der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Kevin Hassett, Fed-Gouverneur Christopher Waller und der ehemalige Fed-Gouverneur Kevin Warsh. Diese drei wurden den Angaben zufolge bereits von Trump interviewt.

Bessent sagte, Rieder sei der einzige Kandidat, der noch keine Erfahrung mit der Fed habe. Auf die Frage, ob dies ein Vorteil sei, antwortete er: "Nun, der Präsident wird entscheiden." Bessent fügte hinzu, er erwarte, dass Trump bald eine Entscheidung treffen werde - vielleicht kurz vor seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum, das vom 19. bis 23. Januar in Davos stattfindet, oder gleich danach.

Unklare Signale zur Powell-Nachfolge
07:15 Uhr

Anleger warten auf den "Joker"

Die meisten Anleger in Asien halten sich vor wichtigen anstehenden Ereignissen in den USA eher zurück. Im Fokus stehen eine bevorstehende Entscheidung des Obersten US-Gerichtshofs zur Rechtmäßigkeit von Zöllen sowie der US-Arbeitsmarktbericht, ein wichtiger Indikator für die Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verliert 0,3 Prozent. Die japanische Börse tendiert jedoch gegen den Trend fester. In Tokio legt der Nikkei-Index 1,2 Prozent auf 51.707,80 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notiert 0,6 Prozent höher bei 3506,15 Zählern.

Die Entscheidung des US-Supreme Court sei der "eigentliche Joker" für die Märkte am Freitag, sagt Kyle Rodda, leitender Finanzmarktanalyst bei Capital.com. "Wenn die Gerichte die US-Zölle kippen, wäre das ein großer Schub für die Marktstimmung", erklärt er. "Eine Einschränkung könnte sein, dass die Trump-Regierung, selbst wenn die Zölle für unrechtmäßig erklärt werden, wahrscheinlich nicht klein beigeben und nach anderen Wegen suchen wird, um die Abgaben beizubehalten."

Der Shanghai Composite gewinnt 0,3 Prozent auf 4095,33 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagniert bei 4742,44 Punkten.

Anleger warten auf den "Joker"
06:54 Uhr

Inflation in China zieht spürbar an

Die Verbraucherpreise in China sind im Dezember so stark gestiegen wie seit 34 Monaten nicht mehr. Laut Statistikamt verlangsamte sich gleichzeitig der Rückgang der Erzeugerpreise. Der Verbraucherpreisindex (CPI) legte demnach im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,8 Prozent zu. Damit wurde die Erwartung von Analysten erfüllt. Im November hatte der Anstieg bei 0,7 Prozent gelegen. Der Erzeugerpreisindex (PPI) fiel im Jahresvergleich um 1,9 Prozent, nach einem Minus von 2,2 Prozent im November. Die Analysten hatten einen Rückgang von zwei Prozent erwartet.

Inflation in China zieht spürbar an
06:36 Uhr

Das ist los im frühen Devisenhandel

Im asiatischen Devisenhandel notiert der Dollar fester. Der Dollar gewonnt 0,2 Prozent auf 157,19 Yen und legt leicht auf 6,9794 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,7991 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1657 Dollar und zieht leicht auf 0,9318 Franken an.

Das ist los im frühen Devisenhandel
06:18 Uhr

Deutscher E-Auto-Markt: VW deklassiert Tesla

Blick-auf-das-Heck-eines-ID-7-Im-Beisein-von-Niedersachsens-Ministerpraesident-Lies-SPD-sowie-Volkswagen-Vertriebsvorstand-Sander-wird-das-1-5-millionste-Fahrzeug-aus-der-vollelektrischen-VW-ID-Familie-ein-ID-7-an-einen-Kunden-aus-Vechta-uebergeben
Der VW.ID7 gehörte zu den E-Auto-Verkaufsschlagern 2025 in Deutschland. (Foto: picture alliance/dpa)

Der deutsche Elektroauto-Markt war 2025 fest in der Hand der heimischen Konzerne. Bei den Neuzulassungen reiner Stromer gehen die Plätze eins bis sechs an Volkswagen und seine Töchter, BMW und Mercedes, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes hervorgeht. Tesla - vor einem Jahr noch Nummer drei hat dagegen fast die Hälfte seines Absatzes verloren und stürzt auf Rang neun ab.

Klare Nummer eins ist Volkswagen. Auf die Kernmarke der Wolfsburger entfallen 102.339 Stromer-Neuzulassungen. Das sind 65 Prozent mehr als vor einem Jahr. Platz zwei geht an BMW mit 51.878. Die Münchner legen allerdings nur um 23 Prozent zu und werden daher beinahe von der VW-Tochter Skoda überholt, die ihre Elektro-Neuzulassungen auf 50.823 verdoppelt.

Erst auf Rang sieben findet sich mit Hyundai eine Marke, die nicht zu einem der deutschen Konzerne gehört. Die Koreaner kommen auf 25.246 Autos, das ist ein Zuwachs von 49 Prozent. Ford, das seine Zahlen auf 20.723 fast vervierfacht hat, springt auf Rang acht vor Tesla. Der US-E-Autobauer ist um 48 Prozent auf 19.390 Autos abgestürzt.

Deutscher E-Auto-Markt: VW deklassiert Tesla
06:00 Uhr

Das erste Highlight steht an – und wohl ein erster Dämpfer

Der Dax kennt im bisherigen Jahresverlauf nur eine Richtung: nach oben. Nachdem der deutsche Börsenleitindex zur Wochenmitte erstmals die 25.000er-Marke übersprungen und über 25.100 Punkten geschlossen hatte, zog er gestern auf den neuen Rekordstand von 25.218 Zählern. Danach setzten aber Gewinnmitnahmen ein, aus dem Geschäft verabschiedete der Dax sich dann nur minimal fester mit 25.127 Stellen.

Ist das ein erster Dämpfer oder bereits ein Anzeichen für eine anstehende Konsolidierung? Immerhin hatte der Dax 2025 schon starke 23 Prozent zugelegt. Die Marktexperten von Fuchs Kapital sagen dazu: So gut gelaunt und geradlinig nach oben werde es im ersten Quartal nicht weitergehen. Auch wenn das Gesamtumfeld gut bleibe und die Börsen eine gute Perspektive für 2026 hätten, sollten Anleger im ersten Quartal Vorsicht walten lassen.

Zum heutigen Abschluss der ersten vollständigen Börsenwoche des Jahres steht vor allem ein US-Konjunkturhighlight am Nachmittag auf der Agenda. Davor liegt das Augenmerk aber zunächst auf der deutschen Wirtschaft, denn nach jüngsten Hoffnungszeichen für die Industrie zeigen weitere Konjunkturdaten, wie es um die Branche bestellt ist. Für die Daten zur Industrieproduktion im November erwarten Ökonomen ein Minus von 0,4 Prozent zum Vormonat, nachdem es im Oktober einen Zuwachs von 1,8 Prozent gegeben hatte. Die Branche hatte zuletzt überdies mit einem kräftigen Auftragsplus überrascht. Der deutsche Export dürfte jedoch weiter vor sich hindümpeln. Für November rechnen Experten mit einer Stagnation, nach einem kleinen Plus im Oktober.

Noch vor Eröffnung der Wall Street legt die US-Regierung die an den Finanzmärkten stark beachteten monatlichen Arbeitsmarktzahlen vor. Experten rechnen für Dezember mit 60.000 neuen Jobs außerhalb der Landwirtschaft, nach einem Stellenplus von 64.000 im November. Damit dürfte der Arbeitsmarkt zwar an Schwung verlieren. Doch für die getrennt ermittelte Arbeitslosenquote erwarten Ökonomen einen Rückgang auf 4,5 von 4,6 Prozent im Vormonat. Die Zahlen vom Arbeitsmarkt gelten als wichtige Orientierungshilfe für die US-Notenbank, die Ende des Monats wieder über den Leitzins entscheidet.

Das erste Highlight steht an – und wohl ein erster Dämpfer