Der Börsen-Tag
7. Oktober 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Max Borowski
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06:54 Uhr

Dieses Thema bremst Asien-Börsen aus

Steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen belasten die Börsen in Asien. Damit können die asiatischen Märkte nicht von den Rekordständen an der Wall Street profitieren. Ein auf den Golf von Mexiko zusteuernder Sturm sowie zunehmende Spannungen zwischen Saudi-Arabien und der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen treiben die Ölpreise in die Höhe.

Die japanische Börse tendiert schwächer: Der Nikkei-Index gibt 0,9 Prozent auf 70.074,13 Punkte nach. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verliert 0,3 Prozent. Die Börse in Shanghai bleibt feiertagsbedingt geschlossen.

Dieses Thema bremst Asien-Börsen aus
06:33 Uhr

Ölpreise legen zu

Am Rohstoffmarkt ziehen die Ölpreise an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuert sich um 0,8 Prozent auf 101,40 Dollar. Das US-Öl WTI notiert 0,8 Prozent fester bei 90,15 Dollar. 

Ölpreise legen zu
06:16 Uhr

Das ist los im frühen Devisenhandel

Am Devisenmarkt gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 158,42 Yen und legt leicht auf 6,7045 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,2 Prozent höher bei 0,8333 Franken. Parallel dazu fällt der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1234 Dollar und zieht leicht auf 0,9362 Franken an.

Das ist los im frühen Devisenhandel
05:59 Uhr

Die Angst vor der eigenen Courage

Der Dax arbeitet sich weiter nach oben. Aus dem gestrigen Geschäft verabschiedete sich der deutsche Börsenleitindex mit einem Aufschlag von 0,8 Prozent und einem Stand von 25.449 Punkten. Im Tagesverlauf hatte das Börsenbarometer aber bereits über der 25.500er-Marke gelegen. Händler verwiesen darauf, dass Anleger Angst vor der eigenen Courage hatten. Niemand möchte den Index nach oben ziehen, um dann auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Entsprechend hoch war die Bereitschaft für Gewinnmitnahmen.

Heute blicken die Anleger zunächst auf den Autosektor. Der Grund: Porsche will auf einem Kapitalmarkttag Investoren eine neue Strategie präsentieren, mit der er nach dem starken Gewinnrückgang aus der Krise kommen soll. Beim Plan "Sportwagenschmiede *35" geht es um weitere Kostensenkungen, eine Überarbeitung des Modellangebots und neue Renditeziele. Analysten erwarten eine Rückkehr zu zweistelliger Marge am Ende des Jahrzehnts und halten bis 2035 wieder bis zu 15 Prozent für möglich - ein Niveau, das der profitabelste deutsche Hersteller vor der Krise lange Zeit halten konnte.

Danach schwenkt der Fokus Richtung USA, denn die US-Notenbank legt die Protokolle ihrer jüngsten Sitzung vor, in der die Zinsen erstmals in diesem Jahr angehoben wurden. Anleger erhoffen sich Einblick in die internen Diskussionen der Währungshüter über den weiteren Kurs. Auf der Sitzung hatten die Notenbanker auch ihren Zinsausblick veröffentlicht, der noch eine weitere Zinserhöhung bis zum Jahresende vorsieht. Fed-Chef Kevin Warsh hatte sich allerdings nicht an dem Ausblick beteiligt.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

Die Angst vor der eigenen Courage