Dax steckt fest - Nagarro-Kurs geht durch die Decke
Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt verunsichert. An der Frankfurter Börse bewegte sich der Dax lange Zeit in einer engen Spanne und schloss 0,2 Prozent tiefer bei 24.627 Punkten. Der EuroStoxx50 notierte 0,2 Prozent fester bei 6236 Stellen. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hatte sich am Wochenende mit wechselseitigen Attacken wieder verschärft. Die beiden Länder planen nun laut einem Medienbericht für Dienstag ein Treffen in der katarischen Hauptstadt Doha, um ihren Streit beizulegen. Vermittler haben indes Insidern zufolge Kommunikationskanäle eingerichtet, um mögliche Zwischenfälle und damit eine erneute Eskalation wie am Wochenende zu verhindern.
Experten zeigten sich jedoch zurückhaltend. "Im Wesentlichen geht es hier um die Zukunft des Atomprogramms im Iran, die Hoheit über die Straße von Hormus und die Situation im Libanon", sagte Andreas Lipkow, Chefanalyst beim Broker CMC Markets. "Keine einfachen Themenfelder, die auch in den kommenden Wochen für hitzige Gemüter auf allen Seiten sorgen werden."
Bei den Einzelwerten sorgten Nagarro mit einem Plus von 87,7 Prozent auf 76,98 Euro für Gesprächsstoff. Der Münchner Softwareentwickler steht vor dem Verkauf nach Indien. Der Rivale Persistent Systems bietet 81 Euro je Aktie und hat sich bereits mehr als 20 Prozent der Nagarro-Anteile von dessen Großaktionär, der Familie Dürschmidt, gesichert.
Wieder aufgeflammte Spekulationen um eine Fusion mit der US-Tochter T-Mobile setzten Deutsche Telekom zu. Die Aktien fielen um 5,5 Prozent und gehörten damit zu den größten Verlierern im Dax.
Bitcoin kämpft um die 60.000-Dollar-Marke
Der Bitcoin steht weiter unter Druck und hat in den vergangenen Wochen erneut an Wert verloren. Preisschwellen wie die bei 60.000 Dollar spielen dabei für viele Anleger eine wichtige Rolle. Und so mancher fragt sich, wann möglicherweise das Preistief bei Bitcoin erreicht ist. Wie die Situation aktuell einzuschätzen ist, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Dirk Heß von nxtAssets.
Goldpreis fällt deutlich
Der Goldpreis gibt nach, da sich die Märkte stärker auf nachlassende Inflationserwartungen und die Aussichten auf wiederaufgenommene Friedensgespräche zwischen dem Iran und den USA konzentrieren, schreibt Soojin Kim von MUFG. "Gold dürfte unter Druck bleiben, da die geopolitischen Risikoprämien weiter abnehmen und die Erwartungen auf eine geringere energiebedingte Inflation steigen", fügt sie hinzu. Der Iran und die USA eröffneten das Feuer, einigten sich aber später darauf, die Feindseligkeiten einzustellen. Gold verbilligt sich um 1,2 Prozent auf 4023 US-Dollar je Feinunze. In London fallen die Aktien des Goldminenbetreibers Endeavour Mining um 0,9 Prozent, während die des Konkurrenten Fresnillo um 2,4 Prozent nachgeben.
Aussicht auf Berliner S-Bahn-Auftrag ist zeitweise Balsam für Stadler-Aktie
Die Aussicht auf einen milliardenschweren Auftrag der Berliner S-Bahn treibt die Aktie von Stadler Rail an. Das Papiere legte zeitweise um gut zwei Prozent zu. JPMorgan-Analyst Akash Gupta verwies auf Medienberichte, denen zufolge der französische Konkurrent Alstom auf weitere rechtliche Schritte gegen die Vergabe des lange verzögerten Auftrags verzichtet. Damit könne das Land Berlin 1400 neue Züge bei einem Konsortium aus Siemens, dem Schweizer Zugbauer Stadler und der Deutschen Bahn bestellen.
"Wir begrüßen die Entscheidung", teilt Stadler mit. Das Unternehmen werde im Rahmen des Projekts 350 vierteilige S-Bahn-Züge liefern. Zudem übernehme Stadler für 30 Jahre die Instandhaltung und für zehn Jahre den Betrieb auf den Teilnetzen Nord-Süd und Stadtbahn. Das grüne Licht für den S-Bahn-Vertrag sei der nächste Schritt, um das Berliner Werk nach mehreren schwierigen Jahren wieder auf Kurs zu bringen, erklärt ZKB-Analyst Tobias Klöpper. Siemens-Aktien steigen in der Spitze knapp ein Prozent. Die Papiere von Alstom geben dagegen in Paris zeitweise fast zwei Prozent nach.
Plus an der Wall Street - SpaceX-Aktie im Aufwind
Mit Aufschlägen ist die Wall Street in die neue Handelswoche gestartet. Der Dow-Jones-Index verbessert sich kurz nach der Eröffnung um 0,5 Prozent auf 52.126 Punkte. Der S&P-500 legt um 0,7 Prozent und für die technologielastigen Nasdaq-Indizes geht es um bis zu 1,3 Prozent nach oben. Leicht stützend wirkt die Entwicklung im Nahen Osten. Die USA und der Iran haben eine Einstellung der jüngst wieder aufgeflammten Gefechte um die strategisch wichtige Straße von Hormus vereinbart und wollen die Friedensgespräche wieder aufnehmen.
Bei den Einzelwerten geht es für SpaceX um 2,0 Prozent aufwärts. Die Aktie steigt auf Basis eines neu eingeführten Schnellverfahrens nun auch in den Nasdaq-100-Index auf. Am 7. Juli ist es soweit. Eine Änderung gibt es zu Wochenbeginn im Dow-Jones-Index. Neu aufgenommen wurden Alphabet, ihren Platz räumen mussten Verizon, die um 5,7 Prozent absacken. Die Aktie der Google-Mutter Alphabet verteuert sich um 2,7 Prozent. Comcast springen um 8,7 Prozent nach oben. Das Unternehmen will sich in zwei Teile aufspalten - in ein Medien- und ein Technologiegeschäft.
TKMS geht bei polnischem U-Boot-Auftrag leer aus
Polen kauft für seine Marine drei neue U-Boote aus Schweden. Ein entsprechendes Abkommen wurde in Gdingen (Gdynia) im Rahmen der polnisch-schwedischen Regierungskonsultationen unterzeichnet. Vorgesehen ist die Lieferung von U-Booten vom Typ Saab A26 Blekinge. Auch das deutsche Unternehmen Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hatte sich um den Auftrag beworben, war aber leer ausgegangen.
Spezialpharmaunternehmen macht einen Standort dicht
Das Spezialpharmaunternehmen Medios schließt seinen Standort in Aschaffenburg. Die Herstellung von für Patienten maßgeschneiderte Therapien wird an den übrigen fünf deutschen Standorte konsolidiert, wie das SDax-Unternehmen mitteilte. Die Produktion sei bereits verlagert worden und die Versorgung von Apotheken und Kliniken sei gewährleistet. Auf Aschaffenburg entfielen zuletzt rund zehn Prozent der deutschlandweit von der Medios-Gruppe hergestellten patientenindividuellen Therapien. Von der Maßnahme sind 32 Mitarbeitende betroffen, mit denen Medios einen fairen Ausgleich anstrebt.
Medios begründete den Schritt mit dem anhaltenden Margendruck auf das Geschäft. Der Standort Aschaffenburg habe bei einer rückläufigen Auslastung zuletzt mit einer unterdurchschnittlichen Rentabilität operiert, ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb sei nicht länger gegeben gewesen. Der Beschluss sei wegen notwendigen baulichen Sanierungsmaßnahmen an dem Standort schneller getroffen worden.
Ifo: Tankrabatt wurde bei Diesel zu wenig weitergegeben
Kurz vor dem Ende des Tankrabatts in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sieht eine Untersuchung des Ifo-Instituts Defizite in der Weitergabe. Für Diesel haben die Münchner Wirtschaftsforscher bis inklusive 25. Juni nur eine Weitergabe von durchschnittlich zwölf Cent pro Liter errechnet. Das wäre deutlich weniger als die 16,7 Cent, um die die Steuer gesenkt wurde.
Super E5 und Super E10 liegen mit einer errechneten Weitergabe von 17 und 16 Cent pro Liter dagegen sehr nah am Wert der Steuersenkung. "Damit wurde der Tankrabatt beim Superbenzin nahezu vollständig an die Autofahrerinnen und Autofahrer weitergegeben", sagt Florian Neumeier, der stellvertretende Leiter des Ifo-Zentrums für Finanzwissenschaft.
Sandoz-Abnehmmittel nimmt wichtige Hürde in den USA
Sandoz hat in den USA einen Schritt hin zur Zulassung eines Nachahmerpräparats für das Diabetes- und Abnehmmittel Tirzepatid gemacht. Die US-Gesundheitsbehörde FDA habe zwei entsprechende Zulassungsanträge zur Prüfung angenommen, teilte der Schweizer Generikahersteller mit. Das im eigenen Haus entwickelte Generikum soll als Autoinjektor auf den Markt kommen. Es ziele auf dieselben Anwendungsgebiete ab wie die Originalpräparate Mounjaro und Zepbound, zu denen Typ-2-Diabetes und die Gewichtsreduktion gehörten.
Bei einer Genehmigung durch die FDA könnte das Sandoz-Produkt eines der ersten Tirzepatid-Generika auf dem US-Markt sein. Der Markt für diese Medikamentenklasse gilt als sehr lukrativ. Sandoz zufolge verlieren in den kommenden zehn Jahren Originalpräparate mit einem Gesamtwert von mehr als 650 Milliarden Dollar ihren Patentschutz.
Erschreckende Investitionszahlen: "Mittelstand kann leider weg aus Deutschland"
Immer mehr Industriebetriebe verlagern ihre Produktion ins Ausland oder schließen ganz. Auch der Mittelstand investiert vermehrt im Ausland. Ökonom Jörg Krämer von der Commerzbank ordnet die Entwicklung ein und gibt einen Ausblick über die Folgen des angekündigten Kahlschlags bei VW.
Nasdaq vor Ende der Verlustserie
Der Ausverkauf bei Technologieaktien scheint vorüber zu sein. Der S&P 500 und der Nasdaq dürften ihre wochenlange Verlustserie beenden, wobei die auf den Nasdaq 100 bezogenen Kontrakte um mehr als ein Prozent zulegen. In Asien konnten südkoreanische Aktien ihre Verluste eindämmen, nachdem Präsident Lee Jae Myung einen massiven Investitionsplan für den Halbleitersektor, die Rechenzentren und die Robotik des Landes vorgestellt hatte. Im Rahmen dieses Plans kündigten Samsung Electronics und SK Hynix an, 520 Milliarden US-Dollar in neue Chipfabriken zu investieren, um die Nachfrage zu decken.
Gamestop hält an Plänen für Ebay-Übernahme fest - Aktie legt zu
Die Ankündigung von Gamestop, an seinen Übernahmeplänen festzuhalten, treibt die Aktie an. Das Papier des Videospielehändlers legte im vorbörslichen US-Handel um rund 1,5 Prozent zu. Das Unternehmen hatte am Freitagabend bekräftigt, an der geplanten Übernahme des Online-Marktplatzes Ebay trotz dessen Ablehnung festhalten zu wollen.
Gamestop hatte im Mai ein unaufgefordertes Angebot über rund 56 Milliarden Dollar in bar und Aktien für das etwa fünfmal so große Unternehmen vorgelegt, das Ebay jedoch zurückwies. Gamestop-Chef Ryan Cohen hatte die Märkte im Mai mit dem Vorstoß überrascht. Ein Zusammenschluss würde ein schlagkräftigeres Gegengewicht zum Branchenprimus Amazon schaffen, argumentierte er.
SpaceX steigen in den Nasdaq-100 auf
Die Aktien von SpaceX steigen in den Nasdaq-100-Index auf. Der Indexbetreiber hatte jüngst ein Schnellverfahren für große Börsengänge angekündigt, so dass Titel bereits nach nur 15 Handelstagen in den Nasdaq-100 aufgenommen werden können. Die Aktien werden außerdem in den Russell-1000 aufgenommen. Die Papiere werden vor Börsenbeginn am Montag, den 6. Juli, in den Russell-1000 und vor Handelsstart am Dienstag, den 7. Juli, in den Nasdaq-100 aufgenommen. Bis zur nächsten regulären Index-Überprüfung wird für SpaceX keine Aktie den Nasdaq-100 verlassen.
Neues vom Geldmarkt
Wenig verändert präsentiert sich der europäische Geldmarkt. Im Blick steht das zum Wochenstart beginnende Zentralbanker-Forum in Sintra, das bis Mittwoch andauern wird. Hier wird sich auch der neue Chairman der US-Notenbank, Kevin Warsh, präsentieren. Anleger erhoffen sich vor allem Hinweise auf die weitere Geldpolitik der EZB. Die meisten Beobachter rechnen mit einer weiteren Zinserhöhung im laufenden Jahr trotz des Rückgangs des Ölpreises. "
Tagesgeld: 2,15 - 2,35 (2,15 - 2,35), Wochengeld: 2,13 - 2,37 (2,15 - 2,35), 1-Monats-Geld: 2,16 - 2,26 (2,20 - 2,40), 3-Monats-Geld: 2,17 - 2,51 (2,22 - 2,40), 6-Monats-Geld: 2,27 - 2,37 (2,32 - 2,50), 12-Monats-Geld: 2,55 - 2,67 (2,53 - 2,65), Euribors: 26.06. 25.06. 3 Monate: 2,2910 2,2930, 6 Monate: 2,5960 2,6060, 12 Monate: 2,7640 2,7850
"Wir sind preislich nicht mehr wettbewerbsfähig" - Metallfirmen bauen ab
Die Metall- und Elektroindustrie in Deutschland schaut skeptisch nach vorn, verschiebt Investitionen und baut Jobs ab. Für das laufende Jahr wollen 25 Prozent der Unternehmen ihre Produktion senken und 44 Prozent ihre Ausgaben kappen, wie der Arbeitgeberverband Gesamtmetall zu einer Umfrage unter gut 1000 Firmen mitteilte. Im größten Industriezweig der Bundesrepublik bewerten 42 Prozent der Betriebe ihre Lage als schlecht und nur 14 Prozent rechnen für 2026 mit einer Besserung - 28 Prozent befürchten sogar, dass sich ihre Situation weiter verschlechtert. Rund vier von zehn Firmen gehen davon aus, dass die Beschäftigung bei ihnen sinkt, und nur 13 Prozent rechnen mit einem Jobaufbau.
"Wir sind preislich nicht mehr wettbewerbsfähig", sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. Es sei nicht mehr attraktiv, am Standort Deutschland zu investieren. Rund 31 Prozent der Betriebe planen laut Umfrage höhere Investitionen im Ausland und 32 Prozent erwarten, Arbeitsplätze im Ausland aufzubauen. "Die Politik muss was tun, um nicht noch mehr Abwanderung, mehr Abbau, mehr Verlagerung zu erleben", warnte Zander.
Euroraum-Geschäftsklima erholt, aber unbefriedigend
Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich gegen Ende der ersten Jahreshälfte aufgehellt. Das entsprechende Barometer stieg laut EU-Kommission im Juni um 1,3 auf 95,0 Punkte. Ökonomen hatten nur mit einem Anstieg auf 94,3 Zähler gerechnet. Trotz der Aufwärtsbewegung liegt das Barometer weiterhin unter seinem langjährigen Schnitt.
Dies gilt auch für das Verbrauchervertrauen: Dieses Barometer stieg zwar im Juni um 1,3 Punkte auf minus 17,7 Zähler, bleibt damit aber ebenfalls relativ niedrig. Ein Grund für die maue Stimmung der Konsumenten dürfte das im Zuge des Iran-Krieges stark gestiegene Preisniveau im Euroraum sein. Die EZB hat auf den Inflationsschub am 11. Juni mit einer Leitzinserhöhung auf 2,25 Prozent reagiert.
Geht die erste Phase des KI-Booms jetzt zu Ende?
Die Euphorie rund um Künstliche Intelligenz treibt Bewertungen und Börsengänge. Doch Experten warnen bereits: Wir nähern uns dem Ende der ersten Phase des KI-Booms. Martin Lück erklärt, warum der Wettbewerb immer härter wird, welche Rolle China spielt und wo Anleger jetzt genauer hinschauen sollten.
Dax hält still
Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat seinen ohnehin kleinen Gewinne wieder abgegeben. Der deutsche Leitindex notierte am Mittag kaum verändert bei 24.673 Punkten. Der EuroStoxx50 fiel um 0,1 Prozent auf 6218 Stellen. Der Euro lag 0,1 Prozent fester bei 1,1399 US-Dollar.
Ist die Tech-Konsolidierung schon wieder vorbei?
Nach den jüngsten scharfen Kursrückgängen vor allem bei den Chip-Aktien hat sich der Markt schon wieder gedreht. War das alles also nur eine Konsolidierung auf einem sehr hohen Niveau? Das würde bedeuten, dass der Bullenmarkt weiter intakt ist. Wer dieser Entwicklung nicht ganz traut, kann aber auch auf Absicherungen setzen, die sich mit Put-Optionsscheinen realisieren lassen. Womit Anleger jetzt rechnen müssen und was Absicherungen derzeit kosten, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Nicolai Tietze von Morgan Stanley und Nicolas Saurenz von Feingold Research.
Bitcoin steigt, aber weiterer Kursrutsch droht
Der Bitcoin wird etwas teurer, bleibt aber unter 60.000 US-Dollar. Die Marktstimmung gegenüber Risikoanlagen, einschließlich Kryptowährungen, habe sich noch nicht überzeugend stabilisiert, kommentiert Linh Tran von XS.com. Als Gegenwind dienten zudem Abflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs, längerfristig höhere Zinsen und ein stärkerer Dollar.
Die psychologisch wichtige Marke von 60.000 US-Dollar habe den Bitcoin seit Februar gestützt, und dass die Kryptowährung unter dieses Niveau falle, sei technisch bedeutsam, meint die Analystin. "Wenn es dem Bitcoin nicht gelingt, den Bereich von 60.000 bis 61.000 US-Dollar schnell zurückzuerobern und darüber zu halten, könnte sich die Korrektur weiter ausdehnen, wobei die Region von 55.000 bis 56.000 US-Dollar zum nächsten wichtigen Unterstützungsbereich wird, den es zu beobachten gilt," fügt sie hinzu. Der Bitcoin legt um 0,4 Prozent auf 59.697 US-Dollar zu.
EZB: Kreditvergabe an Firmen im Euroraum zieht an
Die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen im Euroraum hat im Mai spürbar zugelegt. Die Institute reichten 4,0 Prozent mehr Darlehen an Firmen aus als vor Jahresfrist, wie die EZB mitteilte. Im April hatte es ein Plus von 3,4 Prozent gegeben. Die Kreditvergabe an private Haushalte legte im Mai um 3,1 Prozent zu. Die für die Zinspolitik wichtige Geldmenge M3 stieg um 3,2 Prozent, Ökonomen hatten hier nur ein Plus von 2,7 Prozent erwartet. M3 umfasst Bargeld, Einlagen auf Girokonten sowie Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen.
Die Daten zu dieser Geldmenge können Hinweise auf die Inflationsentwicklung geben. Die EZB hat am 11. Juni erstmals seit fast drei Jahren den Leitzins angehoben. Sie reagierte damit auf die im Zuge des Iran-Konflikts stark gestiegene Inflation im Euroraum: Im Mai lag die Teuerungsrate bei 3,2 Prozent. An den Finanzmärkten wird für den weiteren Verlauf des Jahres mit mindestens einem weiteren Zinsschritt der EZB nach oben gerechnet.
Krisensitzung in Moskau: Putin erwägt Benzin-Exportstopp
In Russland kommt es zu Engpässen bei Benzin und Diesel. An Tankstellen bilden sich Schlangen und die Preise steigen. Präsident Wladimir Putin hat nun eine Krisensitzung einberufen und will prüfen, welche Maßnahmen zur Stabilisierung der Versorgung beitragen könnten.
Trump schwingt 100-Prozent-Zollhammer gegen Europa
Mit seiner Drohung von 100-Prozent-Zöllen auf Länder mit Digitalsteuer sorgt Donald Trump erneut für Unsicherheit. ntv-Börsenreporter Frank Meyer erklärt, welche Folgen das für deutsche Unternehmen haben könnte - und warum die Finanzmärkte bislang gelassen reagieren.
Südkorea klotzt bei Chip-Produktion mächtig ran
Südkorea will mit Investitionen im dreistelligen Milliardenbereich die Stellung des Landes als Technologiemacht langfristig sichern. Im Südwesten des Landes soll mit Hilfe von Unternehmensinvestitionen in Höhe von umgerechnet rund 450 Milliarden Euro ein neues Halbleiter-Ökosystem entstehen, wie Präsident Lee Jae Myung ankündigte. Demnach werden die führenden Tech-Konzerne Samsung Electronics und SK Hynix jeweils zwei neue Chipfabriken errichten. Ebenso sollen Investitionen in Rechenzentren und Robotik folgen. "Wir starten ein neues Kapitel in der Geschichte Koreas", sagte Lee.
Laut Angaben der Regierung strebe man zudem an, dass die Unternehmen des Landes ihre Kapazitäten für die Produktion von sogenannten DRAM-Speicherchips in den nächsten fünf Jahre verdoppeln werden. Samsung Electronics und SK Hynix sind die weltweit größten Produzenten von Speicherchips und haben im Zuge des KI-Booms von einer massiv gestiegenen Nachfrage profitiert. Das Projekt wird auch als Versuch Südkoreas gewertet, sich im Zuge des verschärfenden Technologiewettbewerbs zwischen den zwei Weltmächten USA und China langfristig behaupten zu können.
"Dem Waffenstillstand traut keiner so richtig"
Erneute militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran fachen die Sorgen um die Ölversorgung über die Straße von Hormus wieder an, auch wenn beide Seiten eine Feuerpause vereinbart haben. "Die Märkte gehen in den Juli mit einem Waffenstillstand, dem niemand so recht traut", erklärt Marc Chandler, Chef-Marktstratege bei Bannockburn Capital Markets. Am Rohstoffmarkt verbilligt sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,1 Prozent auf 72,74 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 0,8 Prozent leichter bei 69,49 Dollar.
Neue Börsenwoche, alte Sorgen
Der Dax versucht zum Handelsauftakt der neuen Blrsenwoche, das schwache Freitagsgeschäft abzuhaken. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 24.710 Punkten, nachdem er am Freitag mit einem 1,3-Prozent-Abschlag und 24.671 Zählern ins Wochenende gegangen war. An der Themenlage hat sich über das Wochenende indes nichts geändert: Nach wie vor belasten Tech-Sorgen die Anlegerstimmung. Und auch das Thema Iran drückt auf die Kauflaune.
Diese Aktie könnte 90 Prozent auf einen Schlag zulegen
Die Aktie von Nagarro wird deutlich im Plus erwartet. Für Anleger wartet hier eine satte Prämie. Persistent Systems legt ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot von 81 Euro pro Aktie vor, was einer Prämie von über 90 Prozent gegenüber dem Freitagsschluss bedeutet. Vorstand und Aufsichtsrat von Nagarro unterstützen die Transaktion und beabsichtigen, die Annahme des Angebots zu empfehlen, was ihre starke gemeinsame Überzeugung von den strategischen Vorteilen der Partnerschaft widerspiegelt. Persistent und Nagarro unterzeichnen eine Vereinbarung über einen Unternehmenszusammenschluss zur Gründung der Persistent-Nagarro-Gruppe, einem weltweit führenden Anbieter von KI-gestütztem Digital Engineering.
Dax vor vorsichtiger Erholung
Nach dem Rücksetzer zum Wochenschluss werden die europäischen Aktienmärkte heute zunächst etwas höher erwartet. So wird der Dax bei 24.740 Punkten gesehen nach einem Freitagsschluss bei 24.671 Punkten. Bundesanleihen starten einen Tick tiefer in den Tag, während der Euro seitwärts knapp unter 1,14 Dollar gehandelt wird.
Damit kehren einige Investoren in der Sommerpause an den Aktienmarkt zurück, nachdem sich die USA und der Iran darauf geeinigt haben, die tagelangen gegenseitigen Kämpfe um die Straße von Hormus zu beenden und die Friedensgespräche wieder aufzunehmen. Ein US-Beamter sagte, Schiffe würden sich nun wieder in der Straße von Hormus bewegen.
Chinas Pharmawerte haussieren
Zum Start in die neue Woche lässt sich an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz erkennen. Auf der einen Seite belasten die teils negativen Vorgaben der US-Börsen, die am Freitag von Zweifeln an der Tragfähigkeit des KI-Booms gebremst worden waren. Auf der anderen Seite stützt jedoch die Nachricht, dass die USA und der Iran ihre wechselseitigen Angriffe eingestellt haben, die in der vergangenen Woche ungeachtet des vorläufigen Friedensabkommens wieder aufgeflammt waren.
In Tokio fällt der Nikkei-Index um 0,9 Prozent. Der breiter gefasste Topix sinkt um 0,4 Prozent. Die Stimmung wird etwas gedämpft durch die Nachricht, dass China 20 japanische Unternehmen, darunter solche aus der Rüstungsbranche, und Forschungseinrichtungen auf die Exportkontroll-Liste gesetzt hat. Dies bedeutet, dass chinesische Unternehmen eine Genehmigung der heimischen Behörden einholen müssen, ehe sie die betreffenden japanischen Kunden beliefern. An der Börse in Seoul geht es mit dem Kospi um 2,2 Prozent abwärts.
In Hongkong und Festlandchina ziehen besonders Aktien des Pharma- und Biotechnologiesektors kräftig an. Die entsprechenden Subindizes verzeichnen Gewinne von gut sieben Prozent. Ursächlich ist eine Veröffentlichung der für Krankenversicherungen zuständigen chinesischen Aufsichtsbehörde National Healthcare Security Administration (NHSA) zur Aufnahme neuer Medikamente in die nationale Erstattungsliste, wie Händler sagen. Diese Entwicklung signalisiere den Übergang zu substanziellen Preisverhandlungen für innovative Medikamente. Unter anderem gewinnen Shanghai Fosun Pharmaceutical Shanghai 6,1, Biocytogen Pharmaceuticals 17,7 und CStone Pharmaceuticals 12,4 Prozent.
Golf-Länder wollen Straße von Hormus umgehen
In der Golfregion träumen einige von einer Zukunft, in der die Straße von Hormus beim Exportgeschäft weniger wichtig ist. Rund vier Monate dauert die weitgehende Blockade nun schon - und selbst nach dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran weiß niemand, wann der Krieg enden und der Seeweg wieder normal befahrbar sein könnte. Mit den jüngsten Angriffen beider Seiten ist die Lage wieder eskaliert. Der Iran beansprucht in der Meerenge zudem erneut die vollständige Kontrolle.
Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und der Irak suchen deshalb dringend nach Alternativen. Es geht vor allem um neue Pipelines, aber auch um den Landweg auf Straßen und Schienen, damit Öl oder auch Containerwaren auf einer anderen Route ans Ziel kommen. Saudi-Arabien denkt auch darüber nach, seine Lagerkapazitäten für Öl weltweit zu erhöhen.
EZB-Chefin Lagarde rückt in den Fokus
Während in den USA mehrere Zinsschritte eingepreist werden, schwindet die Erwartung der Börsianer an weitere Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB). Investoren weltweit achten auch auf Signale von EZB-Präsidentin Christine Lagarde für weitere Zinsschritte. Deswegen werden sie das von der Notenbank ausgerichtete Forum im Blick behalten, das von heute bis Mittwoch stattfindet. Bei dem heutigen Eröffnungsempfang steht die Rede von Lagarde im Mittelpunkt. Am Mittwoch nimmt sie an einer Podiumsdiskussion mit Fed-Chef Warsh teil. Das Treffen gilt als das europäische Pendant zur legendären Fed-Veranstaltung in Jackson Hole und bringt Notenbankchefs, Spitzenökonomen, Finanzmarktexperten und Journalisten im portugiesischen Sintra zusammen. Die Notenbanker nutzen das Forum traditionell, um abseits formeller Zinssitzungen die künftige Zinspolitik der Eurozone zu diskutieren.
Baidus 50-Milliarden-Deal
Die auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte Chip-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu plant offenbar einen Börsengang in Hongkong. Dabei strebe Kunlunxin eine Bewertung von 50 Milliarden Dollar an, berichtete das Portal "The Information" unter Berufung auf zwei Insider. Potenzielle Investoren seien aufgefordert worden, Chips im Wert des Drei- bis Siebenfachen ihres geplanten Zeichnungsvolumens zu erwerben. Der Konzern hatte im Januar mitgeteilt, dass Kunlunxin vertraulich einen Antrag auf eine Börsennotierung in Hongkong eingereicht habe, um eine Abspaltung vorzubereiten.
Die 2012 als interne Abteilung gegründete Sparte wird inzwischen unabhängig geführt, Baidu hält jedoch weiterhin die Mehrheit. Kunlunxin beliefert hauptsächlich den Mutterkonzern, baut aber seit zwei Jahren sein externes Geschäft aus. So ist der Internetriese Tencent Insidern zufolge Kunde, während der TikTok-Eigentümer ByteDance den Einsatz der Chips erwägt. Der Börsengang fällt in eine Phase, in der die Regierung in Peking im Zuge der Rivalität mit den USA die technologische Unabhängigkeit des Landes vorantreibt und gezielt heimische KI- und Chip-Unternehmen fördert.
VW beendet Bosch-Allianz zum autonomen Fahren
Volkswagen steht offenbar vor dem Ausstieg aus der Entwicklungspartnerschaft für autonomes Fahren mit dem Zulieferer Bosch. Der Autobauer wolle die "Automated Driving Alliance" (ADA) beenden, berichtete "Bild" online unter Berufung auf Insider. Gründe seien dem Bericht zufolge mangelnde Fortschritte und der Sparzwang. Obwohl rund 1,5 Milliarden Euro in das Projekt geflossen seien, gelte die Technik intern als nicht wettbewerbsfähig. Besonders beim sogenannten Level 2++, dem Fahren ohne Hände am Lenkrad im Stadtverkehr, sehe VW einen erheblichen Abstand zur Konkurrenz.
Ein Sprecher der VW-Softwaretochter Cariad sagte der Zeitung, das Unternehmen prüfe grundsätzlich regelmäßig seine Entwicklungspartnerschaften und bewerte fortlaufend, ob diese noch zu den strategischen Zielen passten. Insbesondere bei hoch entwickelten Assistenzsystemen hätten sich Markt und Technologie anders entwickelt als zu Beginn der Zusammenarbeit erwartet. Zu vertraulichen Gesprächen äußere man sich nicht.
Tech-Sorgen werden nicht kleiner
Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und Sorgen um die Bewertungen im Technologiesektor belasten die asiatischen Börsen. An der Börse Tokio gibt der Nikkei-Index 0,7 Prozent auf 68.869,43 Punkte nach und der breiter gefasste Topix bleibt fast unverändert bei 3960,38 Zählern. Der Shanghai Composite verliert 0,2 Prozent auf 4017,21 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 0,2 Prozent auf 4856,19 Punkte.
Für Verunsicherung sorgt der Handelsstreit zwischen Peking und Tokio. Das chinesische Handelsministerium setzte 20 japanische Einrichtungen, darunter Töchter von Mitsubishi und Fujitsu, auf eine Exportkontrollliste und warf Japan eine "Remilitarisierung" vor. Zudem drücken Sorgen über hohe Bewertungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) auf Technologiewerte, die zu den Verlierern zählen. Es gebe eine wachsende Unsicherheit darüber, "wann sich diese Investitionen in einem Gewinnwachstum niederschlagen, das die aktuellen Bewertungen rechtfertigt", erklärt Marktanalyst Tony Sycamore von IG. Anleger schichteten stattdessen in kleinere, zyklischere Segmente um, die zu den Gewinnern gehörten.
Japan will Wirtschaftswachstum verdoppeln
Die japanische Regierung will das reale Wirtschaftswachstum auf mehr als ein Prozent pro Jahr steigern und damit das aktuelle Tempo mehr als verdoppeln. Dies geht aus dem Entwurf für einen langfristigen Wirtschaftsplan hervor. Das Ziel eines dauerhaften Wachstums solle "so früh wie möglich" erreicht werden, hieß es. Zudem werde ein nominales Wachstum von mehr als drei Prozent angestrebt. Damit will Ministerpräsidentin Sanae Takaichi die Wirtschaft des Landes ankurbeln. In den vergangenen fünf Jahren lag das reale Wachstum in Japan im Durchschnitt bei 0,4 Prozent.
Das ist los im frühen Devisengeschäft
Die Aussicht auf anhaltend hohe Zinsen in den USA stützt den Dollar, während die Furcht vor Interventionen der Regierung in Tokio den Yen in der Nähe eines 40-Jahrestiefs hält. Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 161,77 Yen und legt leicht auf 6,7972 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8094 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1388 Dollar und zieht leicht auf 0,9220 Franken an.
Ist der Tech-Absturz zu stoppen?
An der Frankfurter Börse dürften die Anleger auch in dieser Handelswoche wachsam bleiben. Im Fokus stehen dabei weiter Sorgen über die Geldpolitik und die weiteren Entwicklungen in der KI-Branche. "Von einer Sommersorglosigkeit kann keine Rede sein", sagt Timo Emden vom Analysehaus Emden Research. "Anleger dürften auf der Suche nach dem Kompass in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld bleiben." In der alten Woche blieb der Weg für den Dax zurück über die Schwelle von 25.000 Punkten steinig. Trotz der geopolitischen Entspannung im Nahen Osten und sinkender Ölpreise wagten sich die Investoren kaum aus der Deckung. Der deutsche Leitindex schloss am Freitag mit 24.671 Punkten rund ein Prozent unter dem Vorwochenschluss.
Für Verunsicherung sorgte zuletzt eine Verkaufswelle bei KI- und Halbleiterunternehmen. Angesichts der Spekulationen über eine bevorstehende Zinserhöhung der US-Notenbank zeigten sich Anleger zunehmend besorgt über die hohen, schuldenfinanzierten Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI). Analysten bezeichneten den jüngsten Ausverkauf im US-Techsektor allerdings als nicht überraschend, angesichts des Ausmaßes der zuvor angehäuften Kursgewinne. Ob die Käufer zurückkehren, dürfte von den Gewinnen der Technologieunternehmen und den Aussichten für die US-Wirtschaft abhängen.
Das Highlight in dieser Konjunkturdatenwoche ist der US-Arbeitsmarktbericht, der an einem Donnerstag und damit einen Tag früher als sonst veröffentlicht wird. Denn am Freitag bleiben die Börsen in den USA wegen des bevorstehenden Feiertags Independence Day am 4. Juli geschlossen. Die Beschäftigung in den Vereinigten Staaten hat nach einer schwächeren Phase zuletzt drei Monate hintereinander kräftig zugelegt. Für Juni dürften erneut solide Zahlen gemeldet werden, prognostiziert Commerzbank-Ökonom Vincent Stamer.
Der Experte zeigt sich jedoch zurückhaltend. "Ähnlich wie wir die schlechteren Zahlen im Herbst relativiert hatten, sehen wir die jüngste mancherorts herrschende Begeisterung nach den letzten Berichten als etwas übertrieben an", sagt er. "Das Gesamtbild des US-Arbeitsmarktes erscheint uns als solide, aber auch nicht mehr." Am Mittwoch könnten die ADP-Daten zur Privatwirtschaft bereits einen Vorgeschmack auf die offiziellen Jobdaten liefern. Sollte sich der Stellenmarkt wie schon im Mai besser als erwartet entwickeln, könnte das die letzten noch bestehenden Hoffnungen auf sinkende Zinsen zerstören.
Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden sie hier.