Dienstag, 17. November 2020Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard
17:37 Uhr

Dax verlebt tristen Tag - Kurseinbruch bei Shop Apotheke

Der deutsche Aktienmarkt ist heute mehr oder weniger auf der Stelle getreten. Der Dax bewegte sich überwiegend im leichten negativen Bereich und ging kaum verändert mit 13.133 Punkte aus dem Handel. Der MDax verlor 0,3 Prozent auf 28.651 Zähler, der TecDax 1,0 Prozent auf genau 3000 Stellen. Der EuroStoxx50 notierte 0,1 Prozent höher bei 3469 Punkten.

Shop Apotheke
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Zu starken Kurseinbrüchen kam es am Nachmittag europaweit bei den Aktien der Online-Apotheken. Der Anlass: Amazon will ihnen nun Konkurrenz machen. Im MDax fielen Shop Apotheke um 8,1 Prozent. Auch die US-Wettbewerber gerieten unter Druck.

Mit Blick auf den Gesamtmarkt heißt es vonseiten technisch orientierter Marktanalysten, eine größere Bewegung sei nicht in Sicht: Der Dax gilt als eingezwängt zwischen der Hürde bei 13.300 und der Unterstützung bei knapp 12.950 Punkten.

16:38 Uhr

US-Anleger machen Kasse - Tesla mit Kurssprung

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(Foto: AP)

Nach der jüngsten Kursrally an der Wall Street nutzen einige Anleger die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung um bis zu 1,1 Prozent.

Zu den größten Verlierern am US-Aktienmarkt zählten die Titel der US-Apothekenketten Walgreens, CVS, Rite Aid, Cardinal und McKesson. Der Online-Händler Amazon kündigte seinen Einstieg in das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten an.

Die Aktien von Tesla stiegen dagegen um 9,5 Prozent. Der Elektroauto-Pionier zieht zum 21. Dezember in den S&P 500 ein. Im September hatte sich der Index-Anbieter S&P Dow Jones noch dagegen entschieden.

16:15 Uhr

Thyssenkrupp macht Grobblechwerk in Duisburg dicht

Thyssenkrupp
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Das Duisburger Grobblechwerk des angeschlagenen Stahlkonzerns Thyssenkrupp mit rund 800 Beschäftigten steht vor dem Aus. Verkaufsgespräche mit verschiedenen Interessenten seien bisher ohne Ergebnis geblieben.

  • "Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die im Tarifvertrag Zukunftspakt Stahl 20-30 vereinbarte Schließung des Geschäftsbereichs Grobblech bis spätestens zum 30. September 2021 kommen kann", heißt es in einer Mitarbeiterinformation, aus der die Deutschen Presse-Agentur zitiert. Die zuständigen Gremien würden in den kommenden Wochen Beschlüsse fassen.

Thyssenkrupp hatte angekündigt, das Werk im September kommenden Jahres zu schließen, wenn sich bis Ende des Jahres kein Käufer findet. Entlassungen soll es aber nicht geben. Unter anderem sollen den Betroffenen Arbeitsplätze in anderen Werken angeboten werden.

Die Thyssenkrupp-Aktie notierte am späten Nachmittag 3,8 Prozent tiefer.

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15:57 Uhr

US-Unternehmen fahren Produktion wieder hoch

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Unternehmen in den USA haben ihre Produktion im Oktober deutlich ausgeweitet. Die Industrie, Bergbau und Versorger stellten zusammen 1,1 Prozent mehr her als im Vormonat, wie die US-Notenbank Fed mitteilte. Im September hatte es noch einen Rückgang um 0,4 Prozent gegeben. Ökonomen hatten für den vergangenen Monat mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet.

Die wieder aufgeflammte Corona-Pandemie schürt aber die Sorge vor Störungen in den Fabriken, was wiederum die Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft bremsen könnte. Insbesondere die Industriebetriebe haben ihre Kapazitäten noch nicht wieder so stark ausgelastet wie vor der Krise. Die Auslastung lag im Oktober bei 71,7 Prozent, während sie ein Jahr zuvor noch fast 75 Prozent betragen hatte.

15:36 Uhr

Amazon startet Online-Apotheke

Amazon will sein Online-Geschäft ausweiten. Wie der Internet-Handelsriese mitteilte, können Kunden künftig verschreibungspflichtige Medikamente über einen neuen Shop auf der Internet-Plattform kaufen. Der Konzern will damit von dem verstärkten Trend zum Online-Shopping profitieren.

Die Ankündigung von Amazon belastet daraufhin die Aktienkurse von US-Wettbewerbern im Apotheken- und Drogeriesektor. So fielen die Titel von CVS Health vor Handelsbeginn in den USA um 7,5 Prozent und Walgreen Boots Alliance gaben um 9,1 Prozent nach. Die Aktie von Amazon legte unterdessen um 1,9 Prozent zu.

Amazon
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15:15 Uhr

Bericht: Daimler-Geely-Kooperation bei Vierzylinder-Aggregat

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Daimler will einem Bericht zufolge bei der Entwicklung seiner nächsten Motorengeneration mit dem chinesischen Geely-Konzern zusammenarbeiten. Der Dax-Konzern wolle ein modernes Vierzylinder-Aggregat entwickeln, das dann von Geely in China gebaut werde, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Konzern- und Branchenkreise.

Nur ein geringer Teil werde in Deutschland gefertigt. Pro Jahr sollen "einige hunderttausend Motoren" gebaut werden, die dann Autos von Daimler, Geely und Volvo antreiben sollen. Der Deal mit Geely habe weitreichende Konsequenzen: So bedeute er das Ende einer Kooperation mit Renault bei Motoren für Kompaktautos.

Die Daimler-Aktie notierte am Nachmittag bei einem schwierigen Umfeld 0,2 Prozent im Plus.

14:53 Uhr

Dax rutscht etwas tiefer ab

Gut eine halbe Stunde vor US-Handelsbeginn ist der deutsche Aktienmarkt etwas tiefer ins Minus gerutscht. Der Dax verlor nunmehr 0,4 Prozent auf 13.081 Punkte. Der EuroStoxx50 notierte 0,6 Prozent tiefer bei 3445 Stellen.

14:24 Uhr

Walmart übertrifft dank Online-Geschäft Erwartungen

Der US-Einzelhandelskonzern Walmart hat seinen Nettogewinn im dritten Quartal auf 5,14 Milliarden von 3,23 Milliarden US-Dollar gesteigert. Der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf dabei mit 1,34 Dollar den Analystenkonsens von 1,18 Dollar deutlich. Der Umsatz sei auf 134,7 Milliarden von 128 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Analysten hatten Walmart nur 132,1 Milliarden Dollar zugetraut.

Der Konzern profitierte von seinem Online-Geschäft, das seine Einnahmen um 79 Prozent ausweitete. Auf vergleichbarer Fläche erzielte Walmart ein Umsatzplus von 6,4 Prozent. Wegen der Pandemie bevorzugen mehr und mehr Verbraucher den Einkauf im Internet statt in den Filialen.

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(Foto: picture alliance / dpa)

14:00 Uhr

Curevac will Corona-Impfstoff schneller herstellen

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Der Biotech-Konzern Curevac baut sein Produktionsnetzwerk schneller aus, um große Mengen seines Covid-19-Impfstoffkandidaten "CVnCoV" bereitstellen zu können. Wie die Tübinger mitteilten, sind die Vorbereitungen für den Produktionsbeginn und den Technologietransfer im Gange.

Das Unternehmen will die bestehenden Produktionskapazitäten für CVnCoV auf bis zu 300 Millionen Dosen im Jahr 2021 beziehungsweise bis zu 600 Millionen Dosen im Jahr 2022 erhöhen und gleichzeitig mögliche Risiken in der Lieferkette reduzieren. Der Impfstoff von Curevac befindet sich gegenwärtig noch in einer frühen Phase der klinischen Prüfungen.

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13:40 Uhr

IG Metall will Jobs mit Arbeitszeitverkürzung sichern

Unter dem Druck von Corona-Krise und Strukturwandel will die IG Metall bei der anstehenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie die Beschäftigungssicherung in den Mittelpunkt stellen.

Die Tarifkommission des Bezirks Nordrhein-Westfalen beschloss, von den Arbeitgebern dafür ein finanzielles Volumen von vier Prozent bei zwölf Monaten Laufzeit zu fordern. Es müsse optionale Modelle der Arbeitszeitabsenkung wie die 4-Tage-Woche geben, allerdings mit teilweisem Lohnausgleich.

13:14 Uhr

Tesla-Kurs schießt vorbörslich hoch

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(Foto: REUTERS)

Die Standardwerte an der Wall Street werden heute zum Start etwas leichter erwartet. Dagegen dürften die Technologiewerte an der Nasdaq kleine Gewinne verbuchen. Damit kehrt sich die Vortagestendenz um, als mit positiven Impfstoffnachrichten die Corona-Gewinner aus dem Technologiesektor hinter dem Dow-Jones-Index zurückblieben. Teilnehmer sagen, dass sich in nächster Zeit diese Zweiteilung fortsetzen könnte - je nachdem ob die Aussichten auf ein baldiges Ende der Pandemie günstig oder trübe sind.

Zudem dürfte es zu Gewinnmitnahmen nach den kräftigen Aufschlägen am Vortag kommen. Der Dow-Jones-Index hat ein Allzeithoch-Verlaufshoch, der S&P-500 ein Rekord-Schlusshoch erreicht. Es sei nicht ungewöhnlich, dass auf eine Enthusiasmus-Welle ein wenig Ernüchterung aufkomme, sagt Volkswirt Peter Dixon von der Commerzbank.

Die Aktie des Elektroautoherstellers Tesla schießt vorbörslich um 13 Prozent nach oben. Denn die Titel werden mit Handelsbeginn am 21. Dezember in den S&P-500 aufgenommen - ein Schritt, der bereits lange erwartet worden war.

Die B-Titel von Berkshire Hathaway büßen dagegen 1,7 Prozent ein. US-Investor Warren Buffett setzt im Zuge der Coronavirus-Pandemie auf Pharmafirmen, besonders auf jene mit Impfstoff-Forschung. Abbvie (+2,1 Prozent), Merck (+2,1 Prozent) und Bristol Myers Squibb (+3,1 Prozent) legen mit den Schlagzeilen zu. Pfizer bauen ihre Vortagesverluste aus, als Konkurrent Moderna positive Studiendaten aufweisen konnte.

12:28 Uhr

Lufthansa streicht konzernweit kostenfreie Bordverpflegung

Der Lufthansa-Konzern streicht auf seinen Europaflügen die kostenfreie Verpflegung in der Economy-Klasse. Vom kommenden Frühjahr an müssen die Kunden für Snacks und Getränke an Bord bezahlen, wie der MDax-Konzern mitteilte. Diese Regelung galt bislang schon bei den Konzern-Gesellschaften Brussels Airlines und Eurowings und wird von März an auf Lufthansa, Swiss und Austrian ausgeweitet.

"Unser bisheriges Snackangebot in der Economy Class erfüllt häufig nicht die Erwartungen unserer Gäste", begründete Vorstandsmitglied Christina Foerster den Schritt. Anstelle ungeliebter Sandwiches oder Schoko-Riegel sollen nun höherwertige Produkte zum Kauf angeboten werden, die auf Basis der Kundenrückmeldungen entwickelt würden.

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12:00 Uhr

Dax lahmt durch den Tag - kleines Minus

Von Euphorie am deutschen Aktienmarkt keine Spur: Der Dax lag am Vormittag mit 0,2 Prozent im Minus bei 13.118 Punkten. Der EuroStoxx50 notierte 0,3 Prozent tiefer bei 3457 Stellen. Heute rückten neben den Neuigkeiten zum Kampf gegen das Coronavirus neue Wirtschaftsdaten aus den USA ins Blickfeld. Daten aus dem Einzelhandel und der Industrie könnten neue Anhaltspunkte liefern, wie sehr die Pandemie den privaten Konsum und die Wirtschaft belastet.

Die zuletzt stark gestiegenen Papiere aus der Luftfahrtbranche gaben einen Teil ihrer Gewinne wieder ab. Die Aktien von Lufthansa, Fraport, Airbus und MTU Aero Engines verloren zwischen 1 und 2 Prozent.

11:32 Uhr

Türkei: Neuer Finanzminister pfeift laut im dunklen Wald

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die türkische Regierung rechnet im zu Ende gehenden Jahr trotz Corona- und Währungskrise mit einem Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes dürfte um 0,3 Prozent wachsen, sagte der neue Finanzminister Lutfi Elvan nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Sowohl Konsum als auch Investitionen und Exporte dürften sich erholen. Elvan plane zudem Strukturreformen, um das Umfeld für internationale und heimische Unternehmer zu verbessern.

Das Land steht nicht nur wegen der Corona-Krise unter Druck. Die Inflationsrate hat zweistellige Prozentwerte erreicht und sorgte damit für Abwertungsdruck auf die Landeswährung Lira. Auch die stark geschmolzenen Währungsreserven haben deren Talfahrt beschleunigt.

10:53 Uhr

Starinvestor Buffett investiert in die Pharmabranche

Der US-Investor Warren Buffett hat mal wieder zugeschlagen. Der 90-Jährige setzt in Zuge der Coronavirus-Pandemie auf Pharmafirmen, besonders auf jene mit einer Impfstoffforschung. Nach einer Eingabe an die US-Börsenaufsicht kaufte seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway kürzlich jeweils für 1,8 bis 1,9 Milliarden US-Dollar Aktien von Merck & Co, Bristol Myers Squibb und Abbvie. Zudem investierte Berkshire 136 Millionen Dollar in Pfizer.

Buffett investiert im Allgemeinen in stabile Branchen, von denen er erwartet, dass sie im Laufe der Zeit wachsen werden. Das deutet darauf hin, dass die Pharmaindustrie an sich von möglichen Covid-19-Impfstoffen und Therapeutika profitieren wird.

10:35 Uhr

Telekom integriert TVNOW von RTL in eigenes TV-Angebot

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Deutsche Telekom integriert den RTL-Streamingdienst TVNOW in das eigene Fernsehangebot MagentaTV. Darüber hinaus werde die Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Vermarktung und Content ausgebaut, teilten beide Unternehmen mit.

Konkret sei geplant, gemeinsame Lösungen zur Ausspielung von individualisierter Werbung über MagentaTV zu entwickeln und dafür weitere Partner zu gewinnen. Es gehe auch um Unabhängigkeit von den globalen Tech-Plattformen, sagte der Chef der Mediengruppe RTL Deutschland, Bernd Reichart. Die Telekom-Aktie verteuerte sich am Vormittag um 0,4 Prozent.

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10:21 Uhr

Easyjet dampft Flugplan weiter ein - erstmals rote Zahlen

Easyjet
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Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat den ersten Jahresverlust ihrer 25-jährigen Firmengeschichte eingeflogen. Im Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende September) fiel ein Fehlbetrag vor Steuern in Höhe von 1,27 Milliarden Pfund an, wie der Ryanair-Konkurrent mitteilte. Im Vorjahr hatte noch ein Gewinn von 430 Millionen Pfund in der Bilanz gestanden.

Easyjet setzt wie allen anderen Airlines zu, dass in der Corona-Pandemie deutlich weniger Flugreisen gebucht werden. Deshalb will Konzernchef Johan Lundgren im laufenden Quartal jetzt höchstens ein Fünftel des ursprünglich vorgesehenen Flugprogramms anbieten. Zuletzt hatte er noch ein Viertel anvisiert.

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09:54 Uhr

Gute Zahlen bei Zooplus - Aktienkurs steigt

Zooplus
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Zufrieden mit den endgültigen Zahlen von Zooplus zeigte man sich im Handel. Der Kurs der im SDax notierten Aktie kletterte um 3,6 Prozent.

Im Rahmen der Neun-Monats-Zahlen bestätigte der Onlinehändler für Heimtierprodukte einen Umsatzanstieg von 18 Prozent und der Rohmarge auf 30,5 Prozent. Die erhöhte Prognose aus dem Oktober wurde bestätigt.

09:31 Uhr

Weniger Beschäftige - riesige Schneise bei Dienstleistern

Ein Schild mit der Aufschrift "Geschlossen" hängt an einer Eingangstür. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Die Pandemie sorgt unter anderem für geschlossene Restaurants.

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild)

Trotz der konjunkturellen Aufholjagd im Sommer ist in Deutschland die Zahl der Beschäftigten gesunken. Im dritten Quartal waren rund 44,7 Millionen Personen erwerbstätig, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Bereinigt um jahreszeitliche Schwankungen ist dies ein Rückgang um 48.000 oder 0,1 Prozent zum Frühjahr.

Während des Lockdowns im zweiten Quartal hatte es sogar ein Minus von 627.000 Personen gegeben. Die deutsche Wirtschaft war damals mit 9,8 Prozent so stark geschrumpft wie nie. Im Sommerquartal hatte sie dann mit einem Rekordwachstum von 8,2 Prozent zugelegt.

Im dritten Quartal trugen vor allem Dienstleister zum Rückgang der Gesamterwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahresquartal bei (minus 419.000 Personen).

09:12 Uhr

Dax gibt sich äußerst träge

Die Euphorie am deutschen Aktienmarkt hat zunächst merklich nachgelassen. Auch das Rekordhoch beim US-Leitindex Dow Jones konnte Anleger nicht mehr zu Käufen animieren.

Der Dax gab im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 13.131 Punkte moderat nach. Der MDax verlor 0,2 Prozent auf 28.684 Zähler, der TecDax 0,1 Prozent auf 3027 Stellen. Der EuroStoxx50 lag mit 0,2 Prozent im Minus bei 3461 Punkten.

Dax
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09:00 Uhr

Huawei verkauft Billig-Smartphone-Marke wegen US-Sanktionen

Huawei «Honor Magic»

Huawei "Honor Magic"

(Foto: Jason Ogulnik/dpa)

Die US-Sanktionen zwingen den chinesischen Technologiekonzern Huawei zum Verkauf seiner Billig-Smartphone-Marke Honor. Wie das Unternehmen mitteilte, verkauft es den Unternehmensbereich an die chinesische Shenzhen Zhixin New Information Technology und zieht sich damit komplett aus Honor zurück. Huawei verweist auf den "erheblichen Druck" auf das Verbrauchergeschäft durch die US-Restriktionen.

Man leide unter "einer anhaltenden Nichtverfügbarkeit technischer Komponenten, die für unser Smartphone-Geschäft gebraucht werden", teilte Huawei mit. Finanzielle Details des Honor-Deals wurden nicht genannt.

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08:51 Uhr

Nikkei erklimmt neue Höhen

Nikkei
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Die erfolgversprechenden Daten zu einem weiteren möglichen Corona-Impfstoff lassen auch an vielen asiatischen Aktienmärkten Kauflaune aufkommen. In Tokio ging der Nikkei 0,4 Prozent höher aus dem Handel und erreichte mit 26.015 Punkten den höchsten Stand seit knapp drei Jahrzehnten. Der MSCI-Index für die asiatischen Märkte außerhalb Japans markierte im Handelsverlauf den höchsten Stand seit seiner Gründung 1987.

An der Spitze im Nikkei standen Fluggesellschaften: Die Papiere von ANA Holdings legten 4,2 Prozent zu, die von Japan Airlines 3,7 Prozent.

08:37 Uhr

Wirecard-Kerngeschäft geht an Santander

Das Kerngeschäft des insolventen Zahlungsabwicklers Wirecard geht wie erwartet an die spanische Großbank Banco Santander. Die Spanier würden Technologie und Geschäftsbetrieb übernehmen, der Großteil der Mitarbeiter könne somit weiterbeschäftigt werden, teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffé mit. Santander sprach von rund 500 Beschäftigten, die zu der Bank wechselten. Finanzielle Details nannten Jaffé und das Unternehmen nicht.

Zuletzt war neben Santander noch der britische Mobilfunkanbieter Lycamobile im Rennen um den Kern des mutmaßlich in einen milliardenschweren Bilanzbetrug verwickelten ehemaligen Dax-Konzerns. Rechtlich würden keine Wirecard-Gesellschaften übernommen, betonte Santander. Die Bank übernehme auch keine rechtlichen Risiken des Skandalkonzerns.

08:28 Uhr

Deutsche Post will Anzahl ihrer Packstationen verdoppeln

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(Foto: imago images/Manfred Segerer)

Wegen hoher Nachfrage will die Deutsche Post DHL ihr Netz an Packstationen stark ausbauen. Von derzeit etwa 6000 soll die Zahl der Anlagen bis Ende 2023 auf mindestens 12.000 steigen, wie das Unternehmen in Bonn mitteilte. Besonders in Corona-Zeiten nutzen nach Firmenangaben nicht nur immer mehr Kunden dieses Angebot, sondern die Bestandskunden tun dies auch immer häufiger.

Die Konkurrenz bemüht sich ebenfalls um das Thema Paketabholstationen, ist aber weit hinten dran. Sie fordert gemeinsame Anlagen, wo Sendungen verschiedener Anbieter angeliefert werden. Hiervon jedoch hält der Marktführer Deutsche Post DHL wenig.