Dienstag, 07. Januar 2020Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard
17:37 Uhr

Dax erholt sich mit ordentlichem Plus

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(Foto: imago/Sven Simon)

Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger ihre große Besorgnis wegen des amerikanisch-iranischen Konflikts vorerst hintenan gestellt. Der Dax knüpfte heute an seine Erholung an, die bereits am gestrigen Nachmittag begonnen hatte. Nach einem Spitzenanstieg um 1,2 Prozent am Vormittag wurden die Investoren aber wieder vorsichtiger. Dazu trugen auch die leichten Verluste an der Wall Street bei. Beim Ertönen der Schlussglocke rückte der Leitindex um 0,8 Prozent auf 13.227 Punkte vor. Der MDax gewann 0,3 Prozent auf 28.287 Zähler, der TecDax 1,2 Prozent auf 3037 Stellen. Mit dem EuroStoxx50 ging es um 0,2 Prozent hoch auf 3759 Punkte.

Im Zuge der Marktberuhigung kamen auch die Ölpreise als jüngster Profiteur des Konflikts im Nahen Osten wieder zurück. Nachdem die Aktien der Lufthansa an den vergangenen beiden Handelstagen aus Sorge vor steigenden Treibstoffkosten auf ein Tief seit Oktober gedrückt worden waren, erholten sie sich etwas um 0,2 Prozent. Ganz vorn im Dax waren die Infineon-Titel mit plus 5,0 Prozent.

 

17:09 Uhr

VW kommt wohl der Seat-Chef abhanden

SEAT's President and CEO Luca de Meo speaks during the launching of the new Seat Ibiza (5th generation) in Barcelona, Spain January 31, 2017. REUTERS/Albert Gea

Luca de Meo

(Foto: REUTERS)

Der angeblich von Renault umworbene Chef der spanischen Volkswagen-Tochter Seat steht einem Insider zufolge vor dem Abschied aus dem Wolfsburger Konzern. Luca De Meo habe intern bereits mitgeteilt, dass er von seinem Posten als Seat-Chef zurücktreten werde, sagte der Insider. VW wollte sich dazu nicht äußern.

Der 52 Jahre alte Italiener wird nach Medienberichten als nächster Vorstandschef des französischen Autobauers Renault gehandelt. De Meo arbeitet seit 2009 für Volkswagen, nach Stationen bei der Marke VW und der Tochter Audi ist er seit gut vier Jahren Seat-Chef.

16:37 Uhr

Siemens Gamesa soll größten US-Offshore-Windpark bestücken

Siemens Gamesa
Siemens Gamesa 15,24

Siemens Gamesa steht wohl kurz vor einem Großauftrag aus den USA. Der spanische Windanlagenhersteller ist von Dominion Energy als bevorzugter Lieferant für den bisher größten Offshore-Windpark in den USA ausgewählt worden, der vor der Küste Virginias bis Ende 2026 entstehen soll. Laut Mitteilung von Siemens Gamesa wird die Anlage mit einer Gesamtleistung von 2,64 Gigawatt geplant.

Der Windpark soll in der Lage sein, 650.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.

16:14 Uhr

An der Wall Street herrscht Vorsicht - Chipwerte stark

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(Foto: REUTERS)

Zurückhaltung an der Wall Street: Die US-Anleger agieren angesichts des Konflikt zwischen den USA und dem Iran vorsichtig. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,4 Prozent schwächer bei 28.578 Punkten in den Handel. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,2 Prozent nach auf 3239 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte unverändert bei 9070 Punkten.

Gefragt waren Chipwerte: Die Analysten von Cowen & Co gehen davon aus, dass der Markt für Speicherchips schneller als bislang angenommen anzieht. Die Micron-Titel gewannen 4,1 Prozent, die Anteilsscheine des Festplattenherstellers Western Digital 3,3 Prozent. Auch die Aktien von Microchip Technology legten 4,8 Prozent zu. Das Unternehmen hatte zuvor seine Umsatzprognose für das dritte Quartal erhöht.

15:57 Uhr

Tesla baut kleinen SUV Model Y in Shanghai

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Tesla-Werk in Shanghai.

(Foto: imago images/VCG)

Tesla will seinen geplanten kleinen Elektro-SUV Model Y nun auch in China fertigen. Der Elektroautohersteller kündigte entsprechende Vorarbeiten in seinem Werk in Shanghai an. Das Model Y basiert auf dem massentauglichen Model 3 und wird ab Sommer zunächst in den USA ausgeliefert werden. Tesla plant das Fahrzeug auch im brandenburgischen Grünheide zu produzieren, wo sein erstes europäische Werk aus dem Boden gestampft werden soll.

Mit dem Model Y will sich Tesla-Chef Elon Musk weitere Käuferschichten erschließen. Der Markt für kleinere, preisgünstige Stadtgeländewagen wächst weltweit rasant.

15:41 Uhr

ntv Zertifikate: Was das Jahr 2020 für Anleger bringt

Was können Anleger vom Börsenjahr 2020 erwarten? Welche Folgen werden Brexit, US-Präsidentschaftswahlen und die Krise im Nahen Osten für die Märkte haben? Welche Strategien mit Anlagezertifikaten und Hebelinstrumenten möglich sind, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Metin Simsek von der UBS.

15:20 Uhr

Trump kann sich freuen - US-Handelsdefizit sinkt

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(Foto: REUTERS)

Sinkende Importe und steigende Exporte haben das US-Handelsdefizit im November auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren gedrückt. Es fiel um 8,2 Prozent zum Vormonat auf 43,1 Milliarden Dollar. Die Einfuhren schrumpften auch wegen des Handelskriegs mit China um 1,0 Prozent auf knapp 252 Milliarden Dollar, während die amerikanischen Ausfuhren um 0,7 Prozent auf rund 209 Milliarden Dollar zulegten.

US-Präsident Donald Trump kämpft massiv gegen das US-Defizit an. Er kritisierte mehrfach, die USA würden von wichtigen Handelspartnern wie China über den Tisch gezogen. Das Defizit im Warenhandel mit der Volksrepublik brach im November um 15,7 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar ein, das mit der Europäischen Union sogar um 20,2 Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar.

15:00 Uhr

Anleger verklagen Daimler

Ungemach für Daimler: Anleger haben gegen den Autobauer Schadenersatzklagen im Zusammenhang mit möglichem Dieselabgasbetrug eingereicht. Die Tübinger Kanzlei Tilp teilte mit, sie sei von 219 institutionellen Investoren mit einer entsprechenden Klage beauftragt worden, die gesamte Schadenersatzforderung belaufe sich auf 896 Millionen Euro.

Zu den klagenden Investoren gehören den Angaben zufolge unter anderem Banken, Versicherungen und Pensionsfonds aus Deutschland, anderen EU-Staaten, Nordamerika, Asien und Australien. Tilp erklärte, man werfe Daimler vor, kapitalmarktrechtliche Pflichten verletzt zu haben. Der Autobauer habe die Verwendung von illegalen Abschalteinrichtungen in seinen Diesel-Fahrzeugen sowie die hiermit verbundenen Risiken und Kosten dem Kapitalmarkt verschwiegen und die Investoren über die wahren Umstände getäuscht.

14:38 Uhr

Hemdenhersteller Olymp trotzt angespanntem Modemarkt

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(Foto: picture alliance / Christoph Sch)

Nun mal eine Meldung aus der Modebranche: Der Hemdenhersteller Olymp hat 2019 ein leichtes Umsatzplus von weniger als einem Prozent verzeichnet. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2 Millionen Euro auf 268 Millionen Euro. Zum Gewinn erteile man traditionell keine Auskünfte, sagte ein Sprecher des Unternehmens aus Bietigheim-Bissingen.

Die seit Jahren angespannte Marktsituation in der Textilbranche habe sich im vergangenen Jahr weiter zugespitzt, sagte Geschäftsführer Mark Bezner. Angesichts der Begleitumstände sei man mit dem erzielten Umsatzplus mehr als zufrieden.

14:13 Uhr

Blackrock-Stratege empfiehlt, auf Zykliker-Aktien zu setzen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Wird 2020 ein gutes Finanzmarktjahr? Vieles spricht dafür. Aufgrund einer inzwischen erreichten recht fortgeschrittenen Phase des ökonomischen Zyklus stuft Felix Herrmann, Kapitalmarktstratege bei Blackrock, eine hohe Widerstandsfähigkeit im Portfolio als nach wie vor essenziell ein. Sich für einen Bärenmarkt am Rentenmarkt zu positionieren, erscheine vor dem Hintergrund der erwarteten Zentralbankpolitik wenig sinnvoll.

Auf der Aktienseite erwartet Herrmann für 2020 eher ein Jahr für zyklische Werte. Angesichts steigenden Margendrucks sollten Märkte, die stärker von einer Wachstumsbeschleunigung profitierten, übergewichtet werden. Sowohl Japan als auch die Schwellenländer wären klassische Profiteure eines solchen Szenarios.

13:45 Uhr

Rekordabflüsse aus britischen Immobilienfonds

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(Foto: imago images / Mint Images)

Investoren haben nach Daten des Fondsnetzwerks Calastone im vergangenen Jahr so viel Geld aus britischen Immobilienfonds abgezogen wie nie zuvor. Insgesamt seien 2,2 Milliarden Pfund abgeflossen, 6,7 Prozent aller Mittel oder eines von 15 investierten Pfund, teilte das Unternehmen mit.

Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte hätten die Anleger ihr Geld zurückgefordert, als sich Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU breit gemacht habe. Wegen der massiven Abflüsse hatte der Fondsanbieter M&G seine Fonds vorübergehend geschlossen.

13:20 Uhr

SUV schiebt Umsatz von Rolls-Royce an

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Der Cullinan von Rolls-Royce.

Rolls-Royce hat im vergangenen Jahr beim Umsatz kräftig zugelegt. Der britische Luxuswagen-Hersteller verkaufte 5152 Autos - ein Viertel mehr als im Vorjahr. Als Grund für die Entwicklung nannte das BMW-Unternehmen eine starke Nachfrage nach dem ersten SUV des über 100 Jahre alten Unternehmens.

Rolls-Royce war 2018 mit dem Stadtgeländewagen Cullinan an den Start gegangen. Insgesamt verkaufte Rolls-Royce die meisten Fahrzeuge in den USA gefolgt von China und Europa.

12:58 Uhr

Dax schiebt Nahost-Sorgen weiter von sich

An den europäischen Aktienmärkten ist es bis zum frühen Nachmittag deutlich nach oben. Nach dem Abverkauf am gestrigen Vormittag setzte sich damit der im Vortagsverlauf bereits gestartete Entspannungskurs auf ganzer Breite fort. Für Erleichterung sorgte, dass von US-Präsident Donald Trump keine neuen Drohgebärden in Richtung Iran zu hören sind. Dadurch fielen auch die Ölpreise.

In Frankfurt legte der Dax um 0,9 Prozent auf 13.249 Punkte zu. Der EuroStoxx50 kletterte um 0,5 Prozent auf 3772 Zähler. Starke Erholungsreaktionen zeigen unter anderen die Verlierer des Vortags, so die Aktien der Fluggesellschaften, der Autozulieferer und der Technologieunternehmen. So legten BMW um 1,4 Prozent zu, Daimler stiegen um 1,1 Prozent. Lufthansa verteuerten sich um 1,0 Prozent. An der Dax-Spitze lagen aber Infineon mit plus 3,0 Prozent.

12:43 Uhr

Leichte Zugewinne an der Wall Street erwartet

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(Foto: picture alliance / Andrew Gomber)

Nachdem sich die Wall Street nach den zum Teil deutlichen Verlusten aufgrund der Eskalation des amerikanisch-iranischen Konflikts zu Wochenanfang etwas erholt und leichte Gewinne eingefahren hat, dürfte sie auch heute etwas fester starten. Die Anleger scheinen zuversichtlich zu sein, dass es im Konflikt bei einem verbalen Schlagabtausch bleiben wird. Der Future auf den S&P-500 legt vorbörslich leicht um 0,1 Prozent zu.

Neben dem Konflikt im Nahen Osten stehen Konjunkturdaten im Blick der Anleger. Noch vor Börsenstart werden Daten zur Handelsbilanz für November vorgelegt. Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn stehen dann noch die Auftragseingänge für die Industrie für November auf der Agenda sowie der Einkaufsmanagerindex (ISM) für den Dienstleistungssektor.

12:22 Uhr

Studie: Brexit betrifft fast eine halbe Million deutsche Jobs

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(Foto: picture alliance/dpa)

Rund 460.000 Arbeitsplätze in Deutschland sind mit Exporten nach Großbritannien verbunden - gut 60.000 davon in der Autoindustrie. Das geht aus einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Großbritannien will Ende des Monats Januar aus der EU austreten.

  • "Die Auswirkungen auf die Beschäftigung dürften sich jedoch in engen Grenzen halten", betonte IAB-Forschungsbereichsleiter Enzo Weber.
  • Der Brexit reduziere die Exporte nicht auf null und könne auch neue Handelschancen für deutsche Betriebe ermöglichen.

Deutschland exportierte 2018 Waren und Dienstleistungen für 109 Milliarden Euro nach Großbritannien, die Importe beliefen sich 63 Milliarden.

11:52 Uhr

Kurs von Premier Oil geht durch die Decke

Die Beteiligung an Ölfeldern in der Nordsee hat Premier Oil den größten Kurssprung seit gut einem Jahr beschert. Der Aktienkurs des britischen Ölförderers stieg um knapp 15 Prozent auf ein 15-Monats-Hoch von 116,35 Pence.

Das Unternehmen kauft den Angaben zufolge dem Konkurrenten BP Anteile an den Ölfeldern Andrew und Shearwater für 625 Millionen US-Dollar ab. Außerdem stocke es seine Beteiligung am Gasförder-Projekt Tolmount für 191 Millionen Dollar auf. Finanziert würden die Transaktionen unter anderem durch eine 500 Millionen Dollar schwere Kapitalerhöhung.

Premier Oil
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11:33 Uhr

ZEW-Studie: Russland sehr attraktiv für Familienfirmen

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(Foto: picture alliance / Christian Cha)

Wer hätte das gedacht? Für die deutschen Familienunternehmer sind Russland, die Türkei und China trotz politischer Spannungen sowie Sorgen um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit die attraktivsten Schwellenländer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen.

Demnach konnte Russland seine Stellung als attraktivster Standort im Kreis der wichtigsten Schwellenländer ausbauen. Familienunternehmen könnten dort auf gut ausgebildete Arbeitskräfte zugreifen. Auch seien die Bereiche Besteuerung und Regulierung sowie die Energiekosten günstig. Wegen autokratischer Tendenzen würden die Institutionen des Landes aber schlecht bewertet, ebenso Rechtssicherheit und Eigentumsrechte, hieß es weiter.

11:08 Uhr

Innogy gewinnt Auktion für 42 Solaranlagen in Polen

Eine Solaranlage ist vor dem blauem Himmel zu sehen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild)

Der nun zum Eon-Konzern gehörende Energieversorger Innogy verstärkt seine Solar-Präsenz in Polen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben eine Ausschreibung der dortigen Energieregulierungsbehörde für 42 Freiflächen-Photovoltaikanlagen gewonnen. Die installierte Leistung der Systeme soll 42 Megawatt betragen. Sie sollen von der Tochtergesellschaft Renewables Polska in den Woiwodschaften Westpommern, Pommern und Großpolen realisiert werden.

Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Im östlichen Nachbarland betreibt Innogy bislang acht Windparks an Land mit über 240 Megawatt. Vor einem Jahr hatte der Versorger das erste Solarkraftwerk in Betrieb genommen.

10:51 Uhr

General Motors schwächelt in China

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Geschäfte laufen nicht rund: Der US-Autoriese General Motors hat das zweite Jahr in Folge Absatzeinbußen in China erlitten. Der Verkauf sei um 15 Prozent auf 3,09 Millionen Fahrzeuge gesunken, teilte der Konzern mit.

Dabei bekommt GM die Konjunkturabkühlung in der Volksrepublik und den harten Konkurrenzkampf vor allem bei SUVs der Mittelklasse auf dem größten Automarkt der Welt zu spüren. Auch in diesem Jahr erwartet das Management Gegenwind, zumal der chinesische Automarkt das dritte Jahr in Folge schrumpfen und dabei sich auch der Handelsstreit mit den USA auswirken dürfte.

10:28 Uhr

Aktienkurs von Aston Martin bricht ein

Kräftig bluten muss heute die Aktie von Aston Martin - ihr Kurs brach am Vormittag zeitweise um gut 16 Prozent ein. Das bereinigte operative Ergebnis des Autobauers soll 2019 zwischen 130 und 140 Millionen Pfund liegen. Das ist deutlich unter der Markterwartung von 196 Millionen Pfund.

Daneben ist Aston Martin noch immer auf der Suche nach einem strategischen Investor. Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr schon zwei Mal Kapital aufgenommen wegen "finanzieller Probleme", schrieben die Analysten von Evercore.

10:03 Uhr

Sonys Playstation 4 ist zweiterfolgreichste Heimkonsole

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(Foto: Weng lei - Imaginechina)

Sony hat seit dem Marktstart im Jahr 2013 rund 106 Millionen Einheiten seiner Spielkonsole Playstation 4 verkauft. Das sagte Playstation-Chef Jim Ryan auf der Technikmesse CES in Las Vegas. Damit sei die Playstation 4 die zweiterfolgreichste Heimkonsole nach der Playstation 2. Hinzu kommen 1,15 Milliarden verkaufte Spiele und fünf Millionen verkaufte Einheiten der Virtual-Reality-Brille Playstation VR.

Die Nachfolgekonsole Playstation 5 soll gegen Jahresende erscheinen. Sony präsentierte auf der CES nur das Logo des Geräts.

09:41 Uhr

Dax nimmt Fahrt auf - klar über 13.200

Infineon
Infineon 20,93

Der Dax hat im Verlauf der ersten handelsstunde seinen Gewinn ausbauen können. Der Frankfurter Leitindex stieg um 1,0 Prozent auf 13.257 Punkte. Mit dem EuroStoxx50 ging es um 0,7 Prozent auf 3777 Stellen nach oben. Der amerikanisch-iranische Konflikt spielt zwar nach wie vor eine Rolle auf dem Parkett, doch wird von den Händlern die Kriegsgefahr als geringer eingestuft.

An der Dax-Spitze notierten Infineon mit plus 3,6 Prozent. Im Leitindex verlor nur die Eon-Aktie.

09:23 Uhr

Bitcoin überspringt 8000-Dollar-Marke

Erstmals seit sieben Wochen hat der Bitcoin wieder mehr als 8000 US-Dollar gekostet. Die Cyber-Devise verteuerte sich heute um 5,7 Prozent auf 8004,93 Dollar.

  • "Die Spannungen in der Golf-Region lassen Bitcoin und Co. zumindest temporär gefragte Assets werden", sagt Analyst Timo Emden von Emden Research.
09:07 Uhr

Zugewinne bei Handelsbeginn - Dax ergrünt wieder

Nach den gestrigen Verlusten ist der deutsche Aktienmarkt mit Gewinnen in den Handel eingestiegen. Der Dax legte um 0,5 Prozent auf 13.193 Punkte zu. Der MDax stieg um 0,4 Prozent auf 28.313 Zähler. Der TecDax kletterte um 0,8 Prozent auf 3027 Stellen.

Die Entspannung bei den Energiepreisen gab der Lufthansa-Aktie Auftrieb. Sie gewann 1,2 Prozent, weil für Fluggesellschaften Treibstoff der größte Kostenfaktor ist.

Dax
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08:53 Uhr

Asien-Märkte legen ordentlich zu

Nach dem jüngsten Kursrutsch sind die asiatischen Aktienmärkte heute auf Erholungskurs gegangen. Die Anleger hätten sich angesichts des Konflikts zwischen den USA und dem Iran wieder etwas beruhigt, sagten Händler. Die Gefahr einer militärischen Eskalation in der Golf-Region werde mittlerweile niedriger eingeschätzt.

An der Tokioter Börse kletterte der Nikkei 1,6 Prozent auf 23.575 Punkte. Der breiter gefasste Topix stieg ebenfalls um 1,6 Prozent auf 1725 Punkte. Auch in China ging es bergauf. Die Börse in Shanghai notierte 0,7 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewann 0,8 Prozent.

08:46 Uhr

Ölpreise fallen

Brent Rohöl
Brent Rohöl 59,90

Mit den Ölpreisen ist es im frühen Handel nach unten gegangen. Nach einem starken Anstieg in den vergangenen Handelstagen sprachen Marktbeobachter von einer Gegenbewegung. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 68,18 US-Dollar. Das sind 73 Cent weniger als am Vorabend. Der Preis für US-Rohöl der Sorte WTI fiel um 60 Cent auf 62,67 Dollar.

In den ersten Handelstagen des neuen Jahres hatte die Furcht vor einer Eskalation der Iran-Krise die Ölpreise stark nach oben getrieben. Der US-Ölpreis war zu Beginn der Woche zeitweise über 64 Dollar gestiegen und damit auf dem höchsten Stand seit vergangenem April. Mittlerweile hat sich die Lage an den Finanzmärkten wieder etwas beruhigt.

08:28 Uhr

Daimler-Chef verspricht "grüne" Autos

Der Stuttgarter Autokonzern Daimler hält den Gegensatz von wachsendem Autoverkehr und Umweltschutz für überwindbar.

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    Nicht aufs Auto verzichten: Ole Källenius.

    (Foto: REUTERS)

    Weniger Autos oder gar der von manchen geforderte Verzicht auf Fahrzeuge und Mobilität seien keine Lösungen, sagte Daimler-Chef Ola Källenius am Montag (Ortszeit) zur Eröffnung der Elektronikmesse CES in Las Vegas.
  • Mercedes wolle vielmehr das Absatzwachstum von der Zunahme des Ressourcenverbrauchs entkoppeln, betonte Källenius. "Unsere Werkzeuge, um das zu erreichen sind nachhaltige Innovation und Technologie."
  • Die Autoproduktion soll demnach mit weniger Material, Energie oder Wasser auskommen und Ressourcen durch Recycling schonen.
Daimler
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08:21 Uhr

Vorsichtiges Aufatmen in Frankfurt: Dax legt die Kriegsangst ab

Am deutschen Aktienmarkt können sich Anleger am Tag nach dem Dreikönigsfest auf einen freundlichen Auftakt gefasst machen. Der Leitindex an der Frankfurter Börse wird im Plus erwartet.

  • Die vorbörslich errechneten Indikationen sehen den Dax auf einem Niveau von 13.226,00 Punkten eröffnen, was einem Aufschlag von 0,7 Prozent entspricht.
  • Am Vorabend war das Kursbarometer noch deutlich geschwächt mit einem Minus von 0,7 Prozent bei 13.126,99 Punkten aus dem Handel gegangen.
  • Für Bewegung könnten - abgesehen von etwaigen Entwicklungen auf geopolitischer Ebene - vor allem die anstehenden Konjunktursignale sorgen. Erwartet werden neben den Einzelhandelsumsätzen und den Verbraucherpreisen aus der Eurozone vor allem der Auftragseingang der US-Industrie und der ISM-Index zur Stimmung unter den Einkaufsmanagern im US-Dienstleistungssektor.
Dax
Dax 13.316,94

 

07:32 Uhr

Gold und Öl geben nach: Asien-Börsen ziehen an

Die Aktienmärkte in Asien können sich am zweiten Handelstag der Woche von ihren Kursverlusten erholen. Am Vortag hatten die Spannungen zwischen den USA und dem Iran noch für erhebliche Verunsicherung gesorgt.

  • An der Tokioter Börse lag der 225 Werte umfassende Nikkei-Index im Verlauf 1,3 Prozent höher bei 23.494 Punkten.
  • Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,4 Prozent auf 1722 Punkte. Auch in China ging es bergauf. Die Börse in Shanghai notierte 0,4 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,5 Prozent.
  • Die Anleger seien erleichtert, dass es zumindest keine weitere Eskalation gegeben habe, sagten Händler. Sie griffen wieder mutiger zu Aktien. Im Gegenzug gaben die Ölpreise und die zuletzt verstärkt gefragte "Krisenwährung" Gold nach.
Nikkei
Nikkei 23.215,71

 

07:13 Uhr

Euro gibt leicht nach

Im Devisenhandel beginnt der Tag mit Signalen der Entspannung beim Euro. Der Kurs der Gemeinschaftswährung gibt leicht nach.

  • Am frühen Morgen notiert der Euro bei 1,1187 Dollar und damit knapp 0,1 Prozent unter Vorabendniveau. Zu Wochenbeginn war der Euro im Verlauf zeitweise über 1,12 Dollar gestiegen.
  • Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs am Dreikönigstag auf 1,1194 (Freitag: 1,1147) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8933 (0,8971) Euro.
  • Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar im Lauf der Nacht zur japanischen Währung 0,1 Prozent auf 108,48 Yen und gab zur chinesischen Devise 0,3 Prozent auf 6,9539 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9689 Franken. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,3173 Dollar.
Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,10