Donnerstag, 18. März 2021Der Börsen-Tag

Heute mit Thomas Badtke und Juliane Kipper
17:38 Uhr

Dax-Anleger feiern nächstes Allzeithoch

Die Rally am deutschen Aktienmarkt aus der Vorwoche setzt sich in dieser Woche fort - und gewinnt noch einmal deutlich an Fahrt. Aus dem Donnerstagshandel verabschiedet sich der Dax mit einem Aufschlag von 1,2 Prozent und 14.776 Punkten. Er befindet sich damit in Schlagdistanz zu seinem neuen Rekord von 14.804 Zählern. Zur Wochenmitte hatte der deutsche Börsenleitindex noch knapp unter der 14.600er Marke geschlossen.

"Die Anleger feiern die Entscheidung der US-Notenbank", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Susanne Althoff. Diese hatte versichert, an der Niedrigzinspolitik möglichst bis ins Jahr 2023 festhalten, gleichzeitig aber die Anleihenkäufe vorantreiben zu wollen. "Greifen die Impfungen? Kommt eine neue Welle? Das sind zwar weiter die großen Unbekannten, die Euphorie der Anleger können diese Fragen heute aber nicht bremsen."

Dax
Dax 15.320,52

Bei den Einzelwerten stechen VW erneut heraus. Nachdem die Titel am Vormittag wiederholt deutlich zulegen, geben sie im Anschluss die Gewinne ab, drehen ins Minus. Zum Handelsschluss sind sie mit einem Abschlag von etwa 1,5 Prozent größter Verlierer. Auf der Gewinnerseite zeigen sich dagegen Deutsche Bank und Daimler mit Aufschlägen von mehr als fünf und knapp 3,5 Prozent an der Spitze.

Deutsche Bank
Deutsche Bank 9,79
VW Vorzüge
VW Vorzüge 231,05

17:30 Uhr

"Risk bei Renditen auf der Topside"

Trotz des deutlichen Renditeanstiegs der vergangenen Wochen bleibt das Risiko auch weiter auf der Oberseite. Das sagt ein Marktteilnehmer. Die deutsche 10-jährige Rendite habe den jüngsten Erholungsversuch abgebrochen und sei nicht mehr unter die 38,2-Prozent-Retracement-Marke von minus 0,369 Prozent zurückgefallen, so der Händler mit Blick auf die Charttechnik. Damit komme die Unterstützung bei minus 0,202 Prozent wieder auf die Agenda. Im Blick stünden nach der Fed-Sitzung wieder die Konjunktur- und Preisdaten: Der Philly-Fed-Index ist am frühen Nachmittag deutlich stärker ausgefallen als erwartet.

16:32 Uhr

Deutsche Bank legt im Investmentbanking weiter zu

Das Investmentbanking ist auch im ersten Quartal Treiber bei der Deutschen Bank gewesen. Die Erträge in der Kapitalmarktsparte lägen zum derzeitigen Zeitpunkt um rund 20 Prozent über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums, sagt Vorstandsmitglied Fabrizio Campelli. "Das Momentum der ersten Wochen hat angehalten. Der Jahresstart war sehr ermutigend."

Campelli bekräftigt zudem, dass das größte deutsche Geldhaus an seinen Kostenzielen für 2022 festhalte. Außerdem habe die Deutsche Bank kein direktes Engagement bei der pleite gegangenen Greensill Bank in Bremen.

Deutsche Bank
Deutsche Bank 9,73

16:10 Uhr

Zocker am Werk? VW-Kurs sackt ab

Bei Volkswagen-Titeln geht es turbulent zu: Der Kurs des Autobauers bricht zeitweise bis zu sieben Prozent ein und pendelt im Anschluss um einen Abschlag von etwa 3,5 Prozent. Zuvor hatten die im Dax notierten Vorzugsaktien in der Spitze 9,3 Prozent zugelegt. Händlern zufolge hatten US-Kleinanleger VW in Internetforen wegen seiner E-Auto-Offensive als das neue Tesla gefeiert und bei den Titeln zugegriffen.

VW Vorzüge
VW Vorzüge 231,05

15:55 Uhr

Steigende Anleihezinsen setzen US-Börsen zu

Die Freude der US-Anleger über eine anhaltend lockere Geldpolitik der Fed ist am Donnerstag bereits wieder verpufft. Steigende Anleiherenditen machen vor allem Technologiewerten zu schaffen. Der Nasdaq-Index verliert zunächst 1,8 Prozent auf 13.299 Punkte. Der Dow-Jones-Index tritt bei 33.028 Punkten auf der Stelle. Der S&P-500 gibt 0,7 Prozent auf 3948 Punkte ab.

Spekulationen auf eine anziehende Inflation wegen der anhaltenden Geldschwemme der US-Notenbank (Fed) trieben die Rendite der zehnjährigen US-Bonds auf ein 14-Monats-Hoch von plus 1,745 Prozent. Steigende Anleihe-Renditen bedeuten höhere Finanzierungskosten für Staaten und Unternehmen.

Das macht vor allem den Tech-Riesen wie Apple, Facebook, Netflix und Amazon.com zu schaffen, deren Aktien bis zu zwei Prozent abgeben. Papiere von Geldhäusern profitieren hingegen von dem Zinsanstieg. Der S&P-Finanzsektorindex klettert 1,3 Prozent auf ein Rekordhoch.

15:28 Uhr

Streit um Dreamliner-Inspektionen belasten Boeing-Aktien

Für die Boeing-Aktie geht es rund 1,5 Prozent nach unten. Der Flugzeughersteller hat bei den Auslieferungen des 787 Dreamliner eine weitere Hürde vor sich. Wie die Luftfahrtbehörde FAA mitteilte, hat sie Boeing die Erlaubnis entzogen, mehrere neue 787-Exemplare durch eigene Mitarbeiter inspizieren und zertifizieren zu lassen.

Boeing
Boeing 195,16

15:08 Uhr

US-Behörde untersucht: Tesla-Aktien unter Druck

Bei den US-Einzelwerten verliert Tesla-Aktie etwa 2,5 Prozent. Die Behörden untersuchen einen weiteren Unfall mit einem Tesla, bei dem möglicherweise der Autopilot des Fahrzeugs im Einsatz war.

Tesla
Tesla 597,80

 

14:44 Uhr

Google will Milliardeninvestitionen und Tausende neue Jobs

Der Technologieriese Google will in diesem Jahr über sieben Milliarden Dollar in Büros und Datenzentren in den USA investieren. Eine Milliarde davon soll nach Kalifornien fließen. Im Rahmen der Investitionen sollen 10.000 neue Vollzeit-Jobs bei Google entstehen, wie Sundar Pichai, Chef des Google-Mutterkonzerns Alphabet, sagt.

Alphabet
Alphabet 2.252,52

14:19 Uhr

Zahl der US-Arbeitslosenanträge steigt überraschend

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist überraschend gestiegen. Insgesamt stellten vergangene Woche 770.000 Amerikaner einen Antrag auf staatliche Stütze, wie das Arbeitsministerium mitteilt. In den sieben Tagen zuvor waren es 725.000. Von Reuters befragte Ökonomen hatten für vorige Woche lediglich mit 700.000 Anträgen gerechnet.

In der Corona-Pandemie gingen in den USA bislang unter dem Strich an die zehn Millionen Jobs verloren. Mit dem 1,9 Billionen Dollar schweren Konjunkturpaket von US-Präsident Joe Biden soll die Wirtschaft wieder in Schwung gebracht werden.

Die US-Währungshüter von der Notenbank Fed erwarten im Mittel, dass die Arbeitslosenquote bis zum Jahresende auf 4,5 Prozent sinken und 2022 auf 3,9 Prozent zurückgehen wird. Zugleich soll das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieses Jahr um satte 6,5 Prozent zulegen, womit sogar das Wachstumsziel Chinas von über sechs Prozent in den Schatten gestellt würde.

13:56 Uhr

Kinos öffnen wieder: AMC- und Cineworld-Kurs profitieren

Die für Freitag geplante Wiedereröffnung fast aller Kinos des US-Betreibers AMC macht Cineworld-Anlegern Mut. Die Aktien der britischen Lichtspielhaus-Kette steigen knapp sechs Prozent und notieren mit 122,25 Pence wieder auf dem Niveau vor dem ersten Corona-Lockdown im März 2020. AMC-Titel gewinnen im vorbörslichen US-Geschäft drei Prozent.

Cineworld
Cineworld 1,13
AMC
AMC 8,26

 

13:39 Uhr

Anleihenkäufe: Lagarde mahnt zu Geduld

Das unlängst beschlossene höhere Tempo bei den Anleihenkäufen der EZB wird sich laut Notenbank-Präsidentin Christine Lagarde voraussichtlich erst mit der Zeit in den Daten widerspiegeln. Die wöchentlichen Daten zu den Käufen würden weiterhin von Faktoren wie den Anleihetilgungen verzerrt, sagt Lagarde. "Die Erhöhung der Geschwindigkeit unseres Programms wird sichtbar werden, wenn es über längere Zeitstrecken betrachtet wird", betont sie.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte vergangene Woche beschlossen, das Tempo ihrer Anleihenkäufe im Rahmen ihres Pandemie-Programms PEPP deutlich zu erhöhen. Damit will sie einer unerwünschten Verschärfung der Finanzierungsbedingungen für Unternehmen, Staaten und Haushalte entgegentreten. Denn seit Jahresbeginn waren die Staatsanleiherenditen kräftig nach oben geklettert. Die Renditen dienen beispielsweise Banken als Orientierung, wenn sie ihre Kreditkonditionen festlegen.

Wenn diese Erhöhungen beträchtlich ausfielen und anhaltend seien, könne dies die Bekämpfung der Pandemie-Folgen für die Inflationsentwicklung erschweren, sagte Lagarde. "Die Käufe werden flexibel umgesetzt je nach Marktbedingungen", kündigte sie an. Dabei werde die Notenbank immer im Blick haben, dass sich die Finanzierungsbedingungen nicht verschärften.

13:22 Uhr

Trotz Impffortschritt: BoE bleibt bei lockerer Linie

Die Notenbank in Großbritannien hält die Zinsen trotz guter Fortschritte auf dem Weg aus der Pandemie niedrig. Die Währungshüter um Notenbankchef Andrew Bailey beließen den Leitzins bei 0,1 Prozent. Zudem bleibt das Volumen des laufenden Wertpapierkaufprogramms der Bank of England (BoE) bei 895 Milliarden Pfund. Die Notenbank geht dabei weiterhin davon aus, dass sie das Tempo der Käufe vorerst beibehalten kann, um es später womöglich flexibel verringern zu können. Sollte es an den Finanzmärkten aber haken, stehe die Notenbank bereit, das Tempo der Käufe zu steigern, um den geldpolitischen Übertragungsweg zu sichern.

Die britische Regierung sieht sich trotz Meldungen über drohende Lieferengpässe im Plan für die Impfung aller Erwachsenen bis Ende Juli. Die Renditen von Staatsanleihen hatten zuletzt rund um den Globus zugelegt, da die ins Rollen gekommenen Impfkampagnen und das neue US-Konjunkturpaket im Volumen von 1,9 Billionen Dollar Hoffnung auf eine Konjunkturerholung schürten. BoE-Chef Bailey erwartet, dass sich auch die Wirtschaft auf der Insel erholen wird und Ende des Jahres wieder das Niveau von Ende 2019 erreichen wird. An den Finanzmärkten wird allerdings erst für September 2022 mit einer Zinserhöhung gerechnet.


13:11 Uhr

Renditen steigen: Verschnaufpause an der Wall Street?

Nach der Rekordjagd zur Wochenmitte dürfte es am Donnerstag an der Wall Street erst einmal zu einer leichten Verschnaufpause kommen. Die Ankündigung der US-Notenbank, weiter an ihrer ultralockeren Geldpolitik festzuhalten, hatte den Dow-Jones-Index am Vortag erstmals über die Marke von 33.000 Punkten getrieben. Daneben belastet der erneute Anstieg der US-Renditen. So klettert die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen aktuell auf 1,72 Prozent und damit auf ein neues Jahreshoch. Am Vortag hatte sie noch bei 1,64 Prozent gelegen.

"US-Notenbankpräsident Powell und die Fed haben einen ziemlich guten Job gemacht, einen unsicheren Markt zu navigieren und gerade genug geliefert, um sicherzustellen, dass die Aktienvolatilität nicht ansteigt, aber das heißt, es hat keine Obergrenze für die Renditen gegeben", so Edward Park, Chief Investment Officer bei Brooks Macdonald.

Der S&P-500-Future gibt aktuell um 0,3 Prozent nach. Der Terminkontrakt auf den Nasdaq fällt mit 1,0 Prozent noch deutlicher zurück. Der Sektor reagiert weiter sensibel auf steigende Kapitalkosten, heißt es.

Vor der Startglocke dürften vor allem die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Fokus stehen. "Das, was man beobachten muss, sind die Beschäftigungszahlen, und die Zentralbanken beobachten das alle", sagt Michael Matthews, Rentenfondsmanager bei Invesco. "Die Fed und alle Zentralbanken haben beschlossen, dass es besser ist, die Wirtschaft heiß laufen zu lassen, um den Aufschwung zu unterstützen und die Arbeitslosigkeit so niedrig wie möglich zu halten", ergänzt der Teilnehmer.

Eine halbe Stunde nach der Eröffnung folgt noch der Index der Frühindikatoren für Februar. Hier wird mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vormonat gerechnet.

12:36 Uhr

Fed beruhigt Anleger: Dax steigt auf Rekordhoch

Die Aussicht auf eine unverändert lockere Geldpolitik der US-Notenbank auch bei einem beschleunigten Wirtschaftswachstum ist Balsam auf die Seele der Aktienanleger. Die Volatilitätsindizes VDax und VStoxx, die die Nervosität der Anleger messen, fallen um vier Prozent auf 18,42 Punkte beziehungsweise um fünf Prozent auf 16,68 Zähler. Damit notieren sie jeweils so niedrig wie zuletzt vor gut einem Jahr.

Gleichzeitig zieht der Dax weiter an, baut seine Tagesgewinne auf mehr als ein Prozent aus und markiert bei 14.780 Punkte ein neues Allzeithoch, nachdem er bereits zum Start in den Handel einen Rekordstand verzeichnet hatte. "Die Anleger sind super optimistisch und zufrieden mit der Null-Zinspolitik in den USA", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Susanne Althoff.

Dax
Dax 15.320,52
VDax
VDax 18,85

 

12:19 Uhr

Nokia-Ausblick enttäuscht Anleger

Nokia-Aktien haben nach anfänglichen Gewinnen ins Minus gedreht. Gegen den festen Gesamtmarkt verlieren sie knapp 1,5 Prozent. Hier habe sich die Meinung durchgesetzt, der neue Ausblick decke doch nur die bisherigen Erwartungen, heißt es im Handel. Die Analysten von Citi sagen sogar, der Ausblick für das Mobilgeschäft könne als etwas schwächer empfunden werden. Bei JP Morgan wird betont, dass das Management vorsichtig sein dürfte, nicht zu viel zu versprechen. Zudem verschaffe man sich Potenzial, um die Erwartungen zu schlagen.

Auf den Kurs könnte derweil auch der bevorstehende Rauswurf aus dem EuroStoxx50 zum Handelsende am morgigen Freitag drücken; Dann trennen sich Fonds von Stücken.

Nokia
Nokia 3,50

11:54 Uhr

Zahlen kommen an: Deutz-Kurs zieht deutlich an

Am Markt ziehen Deutz-Aktien mehr als fünf Prozent an. Damit reagieren Anleger positiv auf den Ausblick des Motorenbauers, den Analysten als durchwachsen bezeichnen. Während der bisherige Auftragseingang "ausgezeichnet" sei und deutlich über den Erwartungen liege, sei der Ausblick auf 2021 eher schwach, so Marktexperten. Deutz sehe hier noch eventuelle Zulieferprobleme, die die Dynamik im ersten Halbjahr bremsen könnten. Für das Gesamtjahr rechnet Deutz mit 1,4 Milliarden Euro Umsatz, während der Markt im Schnitt schon 1,55 Milliarden Euro erwartete. Entsprechend wird auch der Jahresgewinn nur im "Breakeven"-Bereich gesehen. Es werde "aus heutiger Sicht eines längeren Zeitraums bedürfen", um das Vorkrisenniveau zu erreichen, so Deutz-Chef Frank Hiller.

Deutz
Deutz 6,41

11:25 Uhr

Unter Strom: Audi erhöht E-Investitionen

Die Volkswagen-Tochter Audi stellt sich nach einem Rückgang bei Umsatz und Gewinn im Corona-Jahr 2020 auf anziehende Geschäfte ein. Sowohl bei den Auslieferungen als auch bei den Umsatzerlösen erwarten die Ingolstädter eine deutliche Steigerung. Die operative Umsatzrendite dürfte auf sieben bis neun Prozent zulegen, nachdem sie 2020 noch auf 5,5 Prozent gesunken sei. "Wir blicken vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2021", sagt Finanzchef Arno Antlitz. Audi wolle dabei an das starke Momentum vom vierten Quartal anknüpfen.

Zugleich treibt die Marke den Wandel in Richtung Elektromobilität voran und erhöht dafür die Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Das Ziel dafür werde um einen Prozentpunkt auf sechs bis sieben Prozent des Umsatzes erhöht, heißt es weiter. Die Ausgaben für Sachinvestitionen würden zugleich auf vier bis fünf Prozent reduziert.

2020 sank der Umsatz von Audi um gut zehn Prozent auf knapp 50 Milliarden Euro, der Betriebsgewinn brach um zwei Fünftel auf 2,7 Milliarden Euro ein. Der wochenlange Stillstand zu Beginn der Pandemie bremste die Ingolstädter dabei aus; in der zweiten Jahreshälfte hätten sich die Märkte dagegen wieder stabilisiert, sagt Audi-Chef Markus Duesmann.

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VW Vorzüge 231,05

 

10:50 Uhr

Fed-Aussagen beflügeln Bitcoin

Die Aussicht auf eine anhaltende Flut billigen Notenbank-Geldes in den USA treibt Anleger in alternative Anlagen wie Bitcoin. Die wichtigste Cyber-Devise verteuert sich um gut drei Prozent auf 59.544 Dollar. Am Wochenende hatte sie ein Rekordhoch von knapp 62.000 Dollar erreicht.

Bitcoin
Bitcoin 52.155,44

10:23 Uhr

Dax zieht bis auf 14.748

Der Dax setzt am Vormittag seinen Aufwärtstrend fort und nimmt zunächst die 14.700er Marke. Er zieht bis auf ein Tageshoch von 14.748 Punkten. Im Anschluss pendelt er dann auf dem Niveau um 14.725 und liegt damit etwa 0,9 Prozent oder knapp 130 Zähler im Plus. Am Mittwoch hatte er bei 14.597 Punkten geschlossen.

"Der Schwung ist absolut spürbar", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel. Sie verweist auf eine starke Wall Street und Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed): "Die Fed rechnet mit dem größten Wirtschaftswachstum seit 1970 – und lässt die Geldpolitik dennoch locker. Das sorgt für die Kauflaune."

09:23 Uhr

30 Prozent in vier Tagen: Kursziel-Anhebung gibt VW nochmals Schub

Ein positiver Analystenkommentar ermuntert weitere Anleger zum Einstieg bei Volkswagen. Die Aktien des Autobauers steigen um rund acht Prozent auf knapp 250 Euro. Die Experten von Morgan Stanley haben das Kursziel der Titel auf 255 von 215 Euro angehoben. Bereits in den vergangenen Tagen hatten VW-Titel deutlich zugelegt. Der Autobauer ist mittlerweile wieder das wertvollste Dax-Unternehmen vor SAP.

VW Vorzüge
VW Vorzüge 231,05

 

09:04 Uhr

Dax startet mit Allzeithoch in den Handel

Im Mittwochshandel deutet es sich bereits an: Der Dax probiert sich an der 14.600er Marke, schließt am Ende kurz darunter. Doch an der Wall Street klettern die Kurse danach weiter, der Dow-Jones-Index überwindet erstmals die 33.000er Marke. Vor allem die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) befeuerte die Kauflaune der US-Anleger, die nun auch nach Deutschland schwappt: Der Dax notiert zum Start in den Donnerstagshandel mit 14.676 Zählern 0,5 Prozent oder knapp 80 Stellen im Plus - und auf einem neuen Allzeithoch.

Dax
Dax 15.320,52

"Starkes Wachstum, lockere Geldpolitik, das schiebt die Wall Street an und schlägt nun auch auf dem deutschen Aktienmarkt durch", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel. "Die Fed versicherte, dass die Zinsen bis Ende 2023 niedrig bleiben werden und die Geldpolitik locker. Das hebt die Stimmung der Anleger."

08:56 Uhr

Surfen VW und BMW heute wieder auf der E-Welle?

Der Höhenflug der Aktien von BMW und Volkswagen geht weiter. Die Anteilsscheine gewinnen vorbörslich bis zu 2,1 Prozent. Börsianern zufolge kommen die ehrgeizigen Elektroauto-Pläne der beiden Autobauer bei Anlegern gut an. Sie seien eine Kampfansage an den US-Rivalen Tesla.

08:38 Uhr

Dow Jones auf Rekordhoch: ntv-Börsenkorrespondent Korte: "Zinsen sind nicht alles"

Die US-Notenbank bestätigt ihren lockeren geldpolitischen Kurs, der Dow Jones legt kräftig zu. Doch der Arbeitsmarkt bleibt ein Problem. ntv-Börsenkorrespondent Jens Korte erklärt, wie es wohl weiter geht.

08:23 Uhr

Ölpreise geben nach

Rohöl WTI
Rohöl WTI 61,62

Die Ölpreise geben im frühen Handel weiter nach. Am Markt war die Rede von Sorgen wegen eines zu hohen Angebots. Ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostet am Morgen 67,75 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass amerikanisches Rohöl der Marke West Texas Intermediate (WTI) fallen um 22 Cent auf 64,38 Dollar.

Nach starken Preisanstiegen im laufenden Jahr haben die Erdölpreise zuletzt etwas an Boden verloren. Hierzu trugen zum einen Äußerungen der Internationalen Energieagentur IEA vom Vortag bei. Die IEA trat Prognosen einiger Rohstoffanalysten entgegen, die am Erdölmarkt teils starke Preisanstiege erwarten. Dagegen verwies die Organisation auf ein reichliches Angebot.

08:04 Uhr

US-Behörden untersuchen Tesla-Unfall mit Autopilot

In den USA wird erneut ein Unfall mit einem Tesla, der vermutlich im Autopilot-Modus unterwegs war, untersucht. In dieser Woche rammte ein Tesla-Fahrer mit seinem E-Auto auf einer Landstraße in Michigan ein parkendes Polizeiauto, als die Beamten gerade einen Wildunfall aufnahmen. Verletzt wurde nach Behördenangaben niemand, der 22-jährige Fahrer wurde verwarnt.

Die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA nahm sich in der Vergangenheit schon mehr als ein Dutzend Unfälle vor, bei denen die Funktion des automatisierten Fahrens überprüft wurde. Bei aktiviertem Autopilot kam es zu drei Unfällen mit Todesopfern. Tesla verweist darauf, dass auch in diesem Fahrmodus die Hände jederzeit am Steuer bleiben müssen, die Fahrer halten sich aber nicht immer daran.

07:51 Uhr

Euro profitiert weiter von breiter Schwäche des Dollar

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,20

Der Kurs des Euro kann seine am Vorabend erzielten Gewinne weitgehend halten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1970 US-Dollar. Am Mittwochabend hatte der Euro nach den geldpolitischen Beschlüssen der US-Notenbank Fed um knapp einen Cent zugelegt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1907 Dollar festgesetzt.

Der Euro profitierte zuletzt von einer breiten Schwäche des Dollar. Die US-Notenbank Fed hatte am Mittwochabend ihre extrem lockere Geldpolitik fortgesetzt und durchblicken lassen, dass sich daran so bald nichts ändern wird. Der Dollar reagierte auf das Zinssignal mit Kursverlusten, der Euro stieg im Gegenzug an.

07:32 Uhr

Dax hat EMA-Urteil im Blick

Dax
Dax 15.320,52

Vor der mit Spannung erwarteten Einschätzung der europäischen Gesundheitsbehörde EMA zur Sicherheit des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am höher starten und dabei eine neue Bestmarke erreichen. Am Mittwoch hatte er 0,3 Prozent im Plus bei 14.596 Punkten geschlossen. Von der Entscheidung der EMA hängt ab, wie es mit den Corona-Massenimpfungen in Deutschland weitergeht.

Daneben beschäftigen sich Börsianer mit der Nachlese des jüngsten Fed-Entscheids. Die US-Notenbank hält trotz verbesserter Wachstumsaussichten an ihrer ultra-lockeren Geldpolitik fest. "Damit unterstreicht die Fed, dass sie einen stärkeren Preisauftrieb in diesem Jahr als temporär ansieht", sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Am Mittag will dann die Bank von England (BoE) die Ergebnisse ihrer geldpolitischen Beratungen verkünden. Dank der Fortschritte bei den Corona-Impfungen in Großbritannien werde sich die Zentralbank optimistischer über die Konjunkturaussichten äußern, prognostizierte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade.

07:17 Uhr

Credit Suisse stellt sich nach Greensill-Skandal neu auf

Die Credit Suisse ersetzt nach der Affäre rund um die Greensill-Fonds den Chef des Asset Managements. Zum 1. April 2021 übernehme der frühere UBS-Manager Ulrich Körner die Leitung des Bereichs, wie die Schweizer Großbank mitteilte.

Der bisher Verantwortliche Eric Varvel werde Körner in den kommenden Monaten bei der Einarbeitung in die neue Rolle unterstützen und sich anschließend auf seine anderen Aufgaben als CEO der Credit Suisse Holdings (USA) und Chairman der Investment Bank fokussieren. Der Bereich Asset Management werde aus der Division International Wealth Management ausgegliedert und neu als separate Division geführt.

07:04 Uhr

Fed-Aussagen machen Anlegern in Asien Kauflaune

Erneut im Bann der Wall Street stehen die Aktienmärkte in Ostasien. Nach den "taubenhaften" Äußerungen von US-Notenbank-Chef Jerome Powell hatten sich die Anleger dort ermutigt gezeigt und Aktien gekauft, während der Dollar unter Druck geriet. Powell sicherte die Unterstützung der Wirtschaft zu, bis sie sich von den Corona-Folgen erholt habe.

Nikkei
Nikkei 29.188,17

Zuvor gehegte Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet, denn die Währungshüter ließen sich von den höheren Anleiherenditen nicht zu einer Kursänderung ihrer extrem lockeren Geldpolitik mit sehr niedrigen Zinsen verleiten.

In Japan steigt der Nikkei-225 um 0,9 Prozent auf 30.176 Punkte, allerdings schmolzen deutlich höhere Gewinne am Gesamtmarkt im Tagesverlauf ab. Dabei könnte auch der mit der Dollarschwäche festere Yen etwas bremsend wirken. Hinzu kommt, dass laut einem Bericht die Bank of Japan auf ihrer Sitzung am morgigen Freitag eine Ausweitung ihrer Zielspanne für die Renditen diskutieren könnte - dies wird als denkbarer Auftakt für höhere Leitzinsen gedeutet. Während dies die Euphorie am Aktienmarkt dämpft, profitieren Bankentitel von der Spekulation. Mitsubishi UFJ Financial Group verteuern sich um 4,9 Prozent und Sumitomo Mitsui Financial Group um 3,7 Prozent.

06:45 Uhr

Was für den Dax heute wichtig wird

DB Dax-Indikation
DB Dax-Indikation 15.247,00

Die Fed hat entschieden und ihr Chef, Jerome Powell, gesprochen. Jetzt müssen die Dax-Anleger entscheiden, was sie aus den Aussagen des US-Notenbankchefs machen. Die Wall Street hatte ihre Rekordjagd gestern fortgesetzt, nachdem Powell betont hatte, dass die Geldpolitik auch bei deutlich anziehender Inflation noch lange extrem locker bleiben werde.

Auskunft über die Geldpolitik der EZB wird deren Chefin Christine Lagarde im Econ-Ausschuss des Europaparlaments geben.

Für den Dax dürfte daneben entscheidend sein, ob die VW-Aktien ihre extreme Rally der vergangenen Tage fortsetzen, oder ob der ein oder andere Anleger die Gelegenheit zu Gewinnmitnahmen nutzt.

Erstmals gehandelt in Frankfurt werden heute die Aktien von Vantage Towers, der Gesellschaft in der Vodafone seine Mobilfunkmasten untergebracht hat, um Investorengelder einzusammeln.

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