Donnerstag, 04. Januar 2018Der Börsen-Tag

Heute mit Kai Stoppel
17:41 Uhr

Mehr als 13.100 Punkte - Dax mischt bei Börsen-Party mit

Dax
Dax 14.080,03

Die schier nicht enden wollende Rekordserie an der Wall Street und ein 26-Jahres-Hoch beim japanischen Nikkei lassen auch den Dax nicht kalt: Der deutsche Leitindex steigt um satte 1,5 Prozent, überwindet damit nach der 13.000er- auch die 13.100er-Marke und schließt auf 13.168 Punkten. Zu seinem Tageshoch hatte der Dax sogar die Marke von 13.200 Punkten überstiegen.

Ein weiterer Grund werden am Markt die guten Konjunkturdaten genannt, die für ein anhaltendes globales Wachstum sprechen. In der Folge sei davon auszugehen, dass steigende Gewinnschätzungen die Kurse in nächster Zeit weiter nach oben treiben, mutmaßt ein Analyst.

Bei den Einzelwerten landen im Dax die Aktien von Linde mit einem Aufschlag von 3,3 Prozent ganz oben. Dahinter folgen Siemens und Deutsche Bank mit Aufschlägen von je 2,7 Prozent. Schlusslicht sind Lufthansa mit einem Minus von 0,6 Prozent.

Wie es an der Wall Street weitergeht, darüber informieren Sie am Abend meine Kollegen. Ich darf mich an dieser Stelle von Ihnen verabschieden und wünsche Ihnen einen schönen Abend. Vielleicht schauen Sie ja morgen wieder vorbei im "Börsen-Tag".

Ihr Kai Stoppel

16:54 Uhr

Euro steigt unaufhaltsam weiter - neues "Hoch" in Sicht

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,21

Für Europas Währung geht es weiter nach oben: Der Euro klettert am Nachmittag auf 1,2081 Dollar und befindet sich damit im Bereich eines Dreijahreshochs. In den 12 Monaten hat der Euro somit rund 13 Prozent zugelegt. Allerdings schwächelt der Dollar auch im Vergleich zu anderen Währungen, was die Stärke des Euro etwas relativiert.

Antrieb erhält er vom in zweiter Lesung knapp über der Erwartung ausgefallenen Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in der Eurozone. Auch der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone, der Industrie und Dienstleistungen umfasst, stieg stärker als gedacht.

16:16 Uhr

Saudische Kliniken gekauft - NMC Health legt kräftig zu

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(Foto: REUTERS)

Gut kommt an der an, dass der Klinikbetreiber NMC Health zugekauft hat -die Aktie steigt im Londoner FTSE 100 um 6,1 Prozent an. Das Unternehmen hat 218 Millionen Dollar für die ausstehenden Anteile an den Kliniken in den Vereinigten Arabischen Emiraten bezahlt.

Zudem wurden die Übernahme der Kliniken Al Qadhi und Al Rashid in Saudi Arabien mitgeteilt. Die Analysten von Jefferies streichen heraus, dass sich NMC in den Vereinigten Arabischen Emiraten damit besser aufgestellt habe.

15:40 Uhr

Dow-Jones-Index springt erstmals über 25.000 Punkte

Die Rekordjagd an der Wall Street geht weiter: Der Dow-Jones-Index überschreitet kurz nach Handelsbeginn in New York erstmals in seiner Geschichte die Marke von 25.000 Punkten.

Angetrieben wird die Entwicklung an der Börse durch den robusten Arbeitsmarkt der USA. Aber auch positive Wirtschaftsdaten aus China sorgen für gute Stimmung an den US-Börsen.

 

14:57 Uhr

Steinhoff-Aktie legt in zwei Wochen 140 Prozent zu

Steinhoff
Steinhoff ,11

Der dramatische Absturz von Aktien ruft oft Spekulanten auf den Plan - so könnte es auch bei der im MDax gelisteten Aktie des Möbelkonzerns Steinhoff sein, die mittlerweile ein "Pennystock" sind.

Nachdem der Bilanz-Skandal das Papier Ende 2017 mehr als 90 Prozent seines Wertes gekostet hat, geht es seit Tagen wieder steil nach oben: Bereits gestern legten Steinhoff mehr als 30 Prozent zu, heute sind es bisher mehr als 20 Prozent auf fast 60 Cent. Seit dem Allzeittief vor zwei Wochen bei rund 25 Cent hat das Papier somit 140 Prozent an Wert gewonnen.

Von seiner Bewertung vor Bekanntwerden des Bilanzskandals Anfang Dezember ist der Ikea-Rivale und Betreiber der Poco-Möbelhäuser allerdings meilenweit entfernt: Damals hatte die Aktie mehr als 3 Euro gekostet. Im Sommer 2016 war sie sogar noch mehr als 6 Euro wert gewesen.

14:14 Uhr

Disney entfernt "Bitte nicht stören"-Schilder aus Hotels

Jeder kennt sie, diese kleinen Türklinken-Schilder in Hotels, mit denen man morgens - ungestört vom Putzdienst - ausschlafen kann. Der Disney-Konzern hat die Schilder mit der Aufschrift "Do Not Disturb" (deutsch: "Bitte nicht stören") nun allerdings aus einer Reihe seiner Hotels in der Walt Disney World in Florida entfernt, teilte eine Sprecherin laut CNN Money mit.

Die Schilder werden durch andere mit der Aufschrift "Room Occupied" ("Zimmer besetzt") ersetzt. Allerdings ist dies künftig kein Garant mehr für Privatsphäre: Auf dem Schild steht der Hinweis, dass das Hotelpersonal sich aus verschiedenen Gründen jederzeit Zutritt verschaffen dürfe.

Die Maßnahme folgt auf das Massaker am Mandalay Bay Hotel in Las Vegas - dort hatte Attentäter Stephen Paddock sich mehrere Tage vor dem Anschlag in einem Hotelzimmer verschanzt und ein "Bitte nicht stören"-Schild an die Tür gehängt (allerdings waren Reinigungskräfte dennoch in seinem Zimmer - ihnen war allerdings nichts Ungewöhnliches aufgefallen).

13:20 Uhr

Palladium steigt auf neues Rekordhoch

Palladium
Palladium 2.356,08

 

Die Erfolgsstory des Platin-Ersatzes Palladium geht weiter: Der Preis für eine Unze des Metalls steigt auf fast 1100 Dollar und damit auf den höchsten Stand aller Zeiten. Gründe sind der schwächere Dollar und die Sorgen vor einem Versorgungsengpass.

13:15 Uhr

Dow Jones kann die 25.000 knacken

Dow Jones
Dow Jones 31.270,09

Nach den erneuten Rekordständen an der Wall Street am Vortag trauen Händler dem US-Aktienmarkt weiteres Potenzial zu. Und für den Dow-Jones-Index nicht mehr weit bis zu einer neuen historischen Marke: 25.000 Punkte.

Für Zuversicht sorgen Wirtschaftsdaten aus China, die die positive Stimmung weiter lebendig halten. Der Aktienterminmarkt deutet bereits auf eine gut behauptete Handelseröffnung hin.

12:35 Uhr

Zukunftspläne - VW holt sich Hilfe im Silicon Valley

VW St.
VW St. 209,40

Hinter dem Start-Up Aurora aus Kalifornien stecken drei frühere Manager von Google, Tesla und Uber, die der Traum von der Zukunft des autonomen Fahrens eint. Nun verkündet das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem deutschen Autobauer Volkswagen - gemeinsam wolle man die fahrerlose Technik weiterentwickeln, berichtet das "Handelsblatt".

Schon in diesem Jahr soll eine „signifikant zweistellige Summe“ eigener Autos mit Aurora-Technologie als Testflotte in Betrieb gehen, verkündet demnach VW-Digitalchef Johann Jungwirth. Im Jahr 2021 sollen die autonomen Fahrzeuge aus Wolfsburg dann die Städte erobern.

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So stellt sich Volkswagen die Zukunft vor: Die Studie Sedric steuert der Fahrer nicht mehr selbst - sie fährt autonom und lässt sich mit einer Art Fernbedienung herbeirufen.

(Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn)

 

12:01 Uhr

Rekord-Kurssturz bei Einzelhändler Debenhams

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(Foto: REUTERS)

Eine wahre Kurskatastrophe erlebt die Aktie des britischen Einzelhändlers Debenhams nach einer Gewinnwarnung: Die Aktien der britischen Kaufhauskette brechen im Tief um fast 24 Prozent ein und sind mit 27,1 Pence so billig wie zuletzt vor neun Jahren. Zuletzt erholen sich die Papiere etwas, verlieren aber immer noch rund 15 Prozent.

In ihrem Sog verlieren die Titel der Konkurrenten Marks & Spencer und Next bis zu 1,9 Prozent. Wegen eines enttäuschenden Weihnachtsgeschäfts und hoher Rabatte peilt Debenhams für 2018 nur noch einen Gewinn von umgerechnet 62 bis 73 Millionen Euro an.

11:23 Uhr

Teure Katastrophen - Munich Re spricht von "neuer Normalität"

Munich Re
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Das vergangene Jahr war aus Sicht der größte Rückversicherer der Welt, Munich Re (Münchener Rück), das teuerste der Geschichte: Der größte Rückversicherer der Welt bezifferte die versicherten Schäden aus Naturkatastrophen auf 135 Milliarden Dollar. Ursache war unter anderem die Hurrikan-Serie in Amerika.

Eher beunruhigend ist die Einordnung: "2017 ist kein Ausreißer. Wir haben eine neue Normalität", so Münchener-Rück-Experte Ernst Rauch. Erst 2005 hatten die Versicherer erstmals mehr als 50 Milliarden Dollar für Naturkatastrophen ausgegeben. Seither waren es bereits zum dritten Mal mehr als 100 Milliarden.

"Der Anstieg wurde vor allem durch Unwetter getrieben - einerseits, weil es mehr davon gibt, andererseits, weil sie immer größere Schäden anrichten", sagte Rauch. Das liege daran, dass es immer mehr Menschen, Städte und Werte in gefährdeten Gebieten gibt, aber auch an der Klima-Erwärmung.

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Hurrikan "Harvey" hat im US-Staat Texas schwere Verwüstungen angerichtet.

(Foto: dpa)

 

10:49 Uhr

Bosch und Conti steigen bei Here ein

Vernetzte Industrie, "intelligente" Eigenheime und Städte - um diese Visionen zu ermöglichen, benötigt man jede Menge Daten sowie jemand, der sie auszuwerten weiß. Die beiden weltgrößten Autozulieferer Bosch und Continental sehen diese Potenzial offenbar in dem Kartendatendienstleister Here. Beide Unternehmen erwerben jeweils einen Anteil von 5 Prozent an dem Unternehmen, das mehrheitlich im Besitz von Audi, BMW und Daimler ist.

"Wir sehen mögliche Synergien bei datenbasierten Services für Industrie 4.0, Smart Home und Smart City", sagt Bosch-Chef Volkmar Denner laut Mitteilung.  "Digitale Karten und standortbasierte Dienste sind Schlüsselinnovationen für die vernetzte Mobilität der Zukunft", ergänzt Conti-Chef Elmar Degenhart.

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(Foto: LAVA)

 

10:25 Uhr

Eurozone wächst so stark wie zuletzt 2011

Das Wachstum in der Eurozone legt im Dezember nochmals einen Zahn zu. Die Industrieproduktion wächst fast auf Rekordniveau, im Dienstleistungssektor laufen die Geschäfte so gut wie zuletzt vor über sechseinhalb Jahren.

Der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone, der Industrie und Dienstleistungen umfasst, steigt auf 58,1 Zähler von 57,5 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut berichtet. Das ist der höchste Wert seit Februar 2011.

10:18 Uhr

Cannabis-Aktien springen nach Exportplänen

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die Aktien der drei australischen Cannabis-Produzenten Cann Group, AusCann Group und BOD Australia springen an der Börse in Sydney auf Rekordhochs. BOD Australia etwa steigen um satte 40 Prozent, Cann Group um 35 Prozent. Der Grund: Die Regierung in Canberra stimmt dem Export von medizinischen Cannabis-Produkten zu.

Damit werde der inländische Markt gestärkt und Patienten im Ausland geholfen, sagt Gesundheitsminister Greg Hunt der Nachrichtenagentur AAP zufolge. "Unser Ziel ist klar - wir wollen australischen Anbauern und Herstellern die besten Chancen geben, der weltweit führende Exporteur von medizinischem Cannabis zu werden."

09:51 Uhr

26-Jahres-Hoch - bricht Japans Börse alten Fluch?

Nikkei
Nikkei 29.559,10

Unter den großen Börsen der Welt hält die in Tokio eine Sonderstellung: Während Leitindizes wie der Dow Jones in den USA, der "Footsie" in London oder auch der deutsche Dax in den vergangenen Monaten neue Rekorde aufstellen und deutlich höher stehen als in den Jahren zuvor, liegt die große Zeit der japanischen Indizes lange zurück. Das Allzeithoch des Nikkei bei fast 39.000 Punkten etwa stammt aus dem späten Jahr 1989.

Danach ging es zunächst deutlich bergab und schließlich mehr oder weniger seitwärts. Doch möglicherweise ist dies Ära bald vorbei. Heute wagen die wichtigen Indizes einen Ausbruch aus dem Fluch: Der Nikkei-Index schließt auf 23.506 Punkten - der höchst Stand seit Januar 1992. Das Kursplus von 3,3 Prozent ist das stärkste seit rund einem Jahr.

09:20 Uhr

Dax hechelt Übersee-Börsen hinterher

Dax
Dax 14.080,03

Wer kann bei solchen Vorlagen widerstehen? Neue Rekorde an der Wall Street und massive Aufschläge an der Tokioter Börse lassen dem Dax kaum eine andere Wahl als auch zu steigen. Und das tut er: Nach Handelsstart geht es um 0,9 Prozent nach oben, die 13.000er-Marke ist damit wieder überschritten. Zuletzt notiert der Dax bei 13.090 Punkten.

"Die Jahresendrally ist zwar ausgefallen, dafür beginnt 2018 mit einer Jahresanfangsrally", sagt Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Genährt wird die positive Stimmung Börsianern zufolge auch von der starken Konjunktur in China und den USA.

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an kai.stoppel(at)nachrichtenmanufaktur.de.

08:30 Uhr

Euro erholt sich leicht von Kursverlusten

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,21

Der Euro hat sich etwas von seinen Kursverlusten am Vortag erholt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2025 US-Dollar und damit moderat mehr als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,2023 Dollar festgesetzt.

Der amerikanische Dollar hatte zuletzt von robusten Konjunkturdaten und der Aussicht auf höhere Zinsen profitiert. So war am Mittwoch der renommierte Frühindikator des Instituts ISM von hohem Niveau aus gestiegen. Zudem deutete die Mitschrift zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank auf eine Fortsetzung gradueller Zinsanhebungen hin.

Am Donnerstag dürften Analysten und Anleger vor allem neue Konjunkturdaten im Auge behalten. Im Euroraum werden die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor veröffentlicht. In den USA steht mit dem Arbeitsmarktbericht des Dienstleisters ADP eine ebenfalls wichtige Wirtschaftszahl an.

08:04 Uhr

Dax profitiert von Wall-Street-Kursrekord

Dax
Dax 14.080,03

Dank erneuter Kursrekorde an der Wall Street wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge zulegen. Am Mittwoch hatte er 0,8 Prozent höher bei 12.978 Punkten geschlossen. Investoren beschäftigten sich zunächst mit der Nachlese der am Mittwochabend veröffentlichten Protokolle der jüngsten Fed-Sitzung.

Die US-Notenbanker hätten sich darin nicht so pessimistisch wie von einigen befürchtet über den konjunkturellen Nutzen der US-Steuerreform geäußert, sagte Masafumi Yamamoto, Chef-Devisenstratege des Brokerhauses Mizuho.

Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, behauptete seine Gewinne vom Mittwoch weitgehend und notierte bei 92,091 Zählern. Daneben richten Börsianer ihre Aufmerksamkeit auf die US-Beschäftigtenzahlen der privaten Arbeitsagentur ADP. Sie geben einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten am Freitag, die für die Fed-Geldpolitik wichtig sind.

07:25 Uhr

Ölpreis nähert sich Dreijahreshoch

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 63,99

Die politische Krise im Iran treibt die Ölpreise weiter an. Die Preise steigen im frühen Handel nach den deutlichen Zuwächsen vom Mittwoch erneut an. Der für die Weltwirtschaft wichtige Rohstoff ist damit so teuer wie seit 2015 nicht mehr und läuft auf ein Hoch seit Ende 2014 zu.

  • So kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März zuletzt 68,12 Dollar und damit 28 Cent mehr als am Mittwoch. Im Vergleich zum Tiefstand des vergangenen Jahres aus dem Sommer von 44,35 Dollar beträgt der Anstieg damit schon etwas mehr als 50 Prozent. Anfang 2016 hatte ein Barrel der Sorte Brent zeitweise sogar weniger als 30 Dollar gekostet.
  • Bei der Entwicklung der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sieht es ähnlich aus. Hier kostete ein Fass zur Lieferung im Februar zuletzt 62,09 Dollar und damit 46 Cent mehr als am Mittwoch.
06:18 Uhr

Konjunkturoptimismus gibt asiatischen Börsen Auftrieb

Nikkei
Nikkei 29.559,10

Hoffnung auf einen weiter anhaltenden Aufschwung der Weltwirtschaft schieben die Börsen in Fernost an. Die guten Arbeitsmarktdaten aus Deutschland, sowie positive Zahlen von der US-Industrie und den chinesischen Dienstleistern ermutigten die Anleger, sagten Analysten. Trotz der Furcht vor Gewinnmitnahmen zum Jahreswechsel präsentiere sich der Markt robust. Kräftig legte vor allem die Tokioter Börse zu, die an ihrem ersten Handelstag im neuen Jahr noch Nachholbedarf hatte.

Der japanische Leitindex Nikkei kletterte bis zum frühen Nachmittag 2,6 Prozent auf 23.346 Punkte. Exportwerte wie der Autobauer Honda waren mit einem Aufschlag von 2,5 Prozent besonders gefragt. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 0,1 Prozent höher und robbte sich weiter an sein Allzeithoch vom Jahr 2007 heran.

Die chinesische Börse in Shanghai und der Markt in Hongkong lagen je rund 0,4 Prozent höher. Der Euro bewegte sich am Devisenmarkt in Fernost kaum. Er trat bei 1,2015 Dollar auf der Stelle. Zur japanischen Währung notierte der Dollar mit 112,66 Yen ebenfalls wenig verändert.