Mittwoch, 31. Januar 2018Der Börsen-Tag bei n-tv

Heute mit Kai Stoppel
17:44 Uhr

Dax vergeigt es auf der Schlussgeraden

Dax
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Es sieht lange Zeit recht gut aus für den deutschen Leitindex Dax. Doch nach zunächst stabilen Gewinnen geht es am Nachmittag in den Keller. Am Ende schließt der Dax 0,1 Prozent leichter auf 13.189 Punkten. Damit hält die Montag begonnene Talfahrt weiter an.

Wieder steigende Renditen an den Anleihenmärkten drücken leicht auf die Aktienkurse. Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries steigt auf 2,74 Prozent - der höchste Stand seit vier Jahren. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen steigt auf 0,697 Prozent und liegt nur noch knapp unter dem Jahreshoch.

Stärkste Aktie im Dax ist die von ProsiebenSat.1, die um mehr als 4 Prozent zulegt. Dahinter folgen Adidas und Siemens mit plus 1,2 und 0,8 Prozent. Siemens hat zum Start ins Geschäftsjahr nur dank des Verkaufs seiner Osram-Aktien und der Effekte aus der US-Steuerreform den Gewinn gesteigert. Am Dax-Ende stehen Thyssenkrupp mit minus 1,4 Prozent und Merck, die 1,3 Prozent abgeben.

17:12 Uhr

Leiterin von US-Gesundheitsbehörde kaufte Tabak-Aktien

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Für oder gegen das Rauchen? Brenda Fitzgerald ist sich da wohl noch nicht ganz sicher.

(Foto: AP)

Sie soll eine Behörde führen, die sich dem Kampf gegen das Rauchen verschrieben hat - und kauft selbst Aktien eines Tabakkonzerns: Brenda Fitzgerald, Chefin der Centers for Disease Control and Prevention (deutsch: Zentren zur Kontrolle und Prävention von Krankheiten), soll einen Monat nach Amtsantritt Aktien von Japan Tobacco gekauft haben.

Das Magazin "Politico" hatte am Dienstag von dem fraglichen Vorgang berichtet, Fitzgerald ist mittlerweile von ihrem Posten zurückgetreten. Als Grund nannte die Behörde "bestimmte komplexe finanzielle Interessen", die ihre Tätigkeit als Leiterin einer Gesundheitsbehörde einschränkten.

16:34 Uhr

Nichts mehr wert - Arcandor-Aktie soll verschwinden

Arcandor
Arcandor ,02

Sie ist mittlerweile ein echter "Pennystock": Nur noch knapp einen einzigen Cent ist die Aktie von Arcandor wert. Rund achteinhalb Jahre nach dem Insolvenzantrag des früheren Karstadt-Mutterkonzerns soll sie nun von der Frankfurter Börse verschwinden.

Arcandor-Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch kündigte an, er werde noch am gleichen Tag den Widerruf der Zulassung der Aktien der Arcandor AG i.L. beantragen. Vor der Ankündigung lag der Wert der Aktie noch bei knapp 1,4 Cent, verlor aber nach der Bekanntgabe der Pläne des Insolvenzverwalters noch weiter an Wert.

16:15 Uhr

Hat H&M Interesse an Zalando? Fantasie treibt Aktie

Im MDax ziehen die Aktie des Mode-Versandhändlers Zalando kräftig an und liegen 1,6 Prozent vorne. Ein Händler verweist nach den schwachen H&M-Quartalszahlen auf wieder umhergeisternde Spekulationen, die Schweden könnten ein Interesse an Zalando haben.

H&M hat zu spät auf den Trend der Kunden hin zu Online-Shopping reagiert und droht den Anschluss bei der Digitalisierung zu verlieren. Daher kursieren seit geraumer Zeit Spekulationen, H&M könne an einer Kooperation, möglicherweise sogar an einem Kauf von Zalando Interesse haben.

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Im Versandhandel liegt die Zukunft, glauben nicht wenige.

(Foto: imago/Belga)

 

15:50 Uhr

Wall Street vor Zinsentscheid höher

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Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed starten die US-Börsen mit Kursgewinnen in den Handel. Gesprächsthema ist unter anderem die erste Rede von US-Präsident Donald Trump zur Lage der Nation. Darin bekräftigte Trump seinen Willen, mindestens 1,5 Billionen Dollar in Erhaltung und Ausbau der US-Infrastruktur zu stecken und für niedrigere Medikamentenpreise zu sorgen.

Der Dow Jones der Standardwerte notiert in den ersten Minuten 0,9 Prozent höher bei 26.312 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 steigt 0,5 Prozent auf 2837 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewinnt 0,6 Prozent auf 7449 Stellen.

 

15:44 Uhr

Facebook verbietet Werbung für Bitcoins

Facebook
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Die Kryptowährungen wie Bitcoin machen nach Ende des Hyperbooms vermehrt mit Negativschlagzeilen von sich Reden. Nachdem von der japanischen Krypto-Plattform Coincheck Millionen entwendet wurden, nun das:

  • Facebook verbietet Werbung für Digitalwährungen.
  • Es gebe zu viele Anbieter, die in betrügerischer Absicht auf das aktuelle Interesse am Kryptogeld aufspringen wollten, erklärte Facebook.
  • Für die Zukunft wolle man an einer besseren Erkennung betrügerischer und irreführender Werbung in dem Bereich arbeiten.

Der Stopp gelte sowohl für die Facebook-Plattform als auch für den Fotodienst Instagram.

15:15 Uhr

Das ist das innovativste Land der Welt

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In Südkorea entsteht derzeit unter anderem die hochtechnisierte Smart City Songdo. 2020 soll sie fertig sein.

(Foto: REUTERS)

Auch dieses Jahr wieder hat der Wirtschaftsnachrichtendienst "Bloomberg" eine Liste mit den 50 innovativsten Volkswirtschaften der Welt erstell - den "Innovation Index 2018". Für diesen wurden Länder nach sieben Kriterien bewertet, darunter die Ausgaben für Forschung und Entwicklung und der Anteil an börsennotierten High-Tech-Unternehmen.

Das weltweit innovativste Land ist demnach: Südkorea. Das fünfte Jahr in Folge behauptet sich das Land an der Spitze - vor allem getrieben vom Tech-Giganten Samsung mit seiner intensiven Forschung und einem weitverzweigten Netz an Zulieferern. Auf Platz zwei folgt Schweden. Singapur jagt als Dritter Deutschland den Rang vom Vorjahr ab, das auf Platz vier folgt.

Zu den Aufsteigern zählen neben Singapur auch Japan und Frankreich, die beide in den Top 10 stehen. Die USA rutschen jedoch einen Platz auf Rang elf ab. Die größten Verlierer sind Neuseeland und Ukraine, die jeweils vier Plätze abgeben.

14:55 Uhr

Muss Deutschland Steuern senken?

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14:37 Uhr

Boeing überrascht mit Rekordgewinn

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Mit einem überraschend hohen Rekordgewinn verblüfft der US-Flugzeugbauer Boeing. Ein Produktionshöchststand und die US-Steuerreform verschaffen dem Konzern einen Gewinn von 8,2 Milliarden Dollar (6,6 Milliarden Euro). Das sind zwei Drittel mehr als ein Jahr zuvor.

Vorbörslich steigt die Aktie um 5 Prozent - in den vergangenen 12 Monaten hat sich ihr Wert mehr als verdoppelt.

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Im vergangenen Jahr hatte Boeing 763 Maschinen an seine Kunden übergeben und damit seine Rolle als weltgrößter Flugzeugbauer behauptet - vor Airbus mit 718 Jets.

(Foto: REUTERS)

 

14:15 Uhr

Schock für Anleger - Washtec-Aktie bricht im SDax ein

Washtec
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Um mehr als 10 Prozent bricht im SDax die Aktie von Washtec auf 73,70 Euro ein, im Tagestief handelte sie bei 70,60 Euro. Der Anbieter von Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche hat 2017 zwar den von Analysten erwarteten Umsatz erwirtschaftet, mit dem Gewinn jedoch enttäuscht.

Die Aktionäre von Washtec sind seit Jahren nur gute Nachrichten von ihrem Unternehmen gewohnt. In Folge stieg die Aktie auch innerhalb von drei Jahren von 13 auf über 80 Euro. Nun hat das Unternehmen nicht die hohen Erwartungen erfüllt und bleibt beim Ausblick zudem vorsichtig.

13:52 Uhr

Britische Autoproduktion geht erstmals seit 2009 zurück

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(Foto: Action Images / Reuters)

Der Brexit hängt auch wie ein Damoklesschwert über der britischen Autoindustrie: Das erste Mal seit der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 wurden auf der  Insel im vergangenen Jahr weniger Autos gebaut als im Jahr davor. Das geht aus Zahlen der britischen Society of Motor Manufacturers and Traders hervor. Demnach wurden in Großbritannien 2017 rund 1,67 Millionen Autos gebaut - drei Prozent weniger als 2016.

Grund dafür sei vor allem die gesunkene Nachfrage auf der Insel - sie brach um beinahe zehn Prozent ein, heißt es in dem Bericht. Die Exporte hingegen gingen nur leicht zurück. Sorgen macht sich die Branche vor allem wegen des geplanten EU-Ausstiegs: "Wir brauchen jedoch dringend Klarheit über die Übergangsregelungen für den Brexit", sagte Verbandschef Mike Hawes.

13:25 Uhr

Deutsche-Bank-Aktionär HNA plant Milliardenverkäufe

Deutsche Bank
Deutsche Bank 7,66

Der Deutsche-Bank-Großaktionär HNA hat ein echtes Geldproblem. Um seine Gläubiger zu besänftigen, hat er ihnen laut "Bloomberg" milliardenschwere Anteilsverkäufe in Aussicht gestellt. Dadurch sollen im ersten Halbjahr umgerechnet 16 Milliarden Dollar eingespielt werden, haben Insider durchsickern lassen.

Das chinesische Konglomerat hatte einem Insider zufolge seine Gläubiger über einen möglichen Liquiditätsengpass von mindestens 2,4 Milliarden Dollar in Kenntnis gesetzt. Dieser könnte im ersten Quartal auftreten, weil Rückzahlungen fällig würden. Der chinesische Konzern ist nach milliardenschweren Zukäufen hoch verschuldet und auch wegen seiner undurchsichtigen Eigentümerstruktur ins Visier der Behörden geraten.

12:44 Uhr

Auba und aus - BVB-Aktie stürzt auf 9-Monats-Tief

BVB
BVB 7,42

Eigentlich war es allen klar und eigentlich sollten Börsianer erleichtert sein, dass das wochenlange Tauziehen um Pierre-Emerick Aubameyang offenbar entschieden ist: Der Wechsel des Stürmerstars zum britischen Fußball-Club Arsenal FC stehe unmittelbar bevor, teilte Borussia Dortmund, der aktuelle Verein des Gabuners, mit.

Dennoch verlieren die Aktien des deutschen Clubs bis zu 3,5 Prozent an Wert und sind mit 5,65 Euro so billig wie zuletzt vor einem dreiviertel Jahr. Allerdings erholen sie sich auch schnell wieder, geben aktuell aber immer noch 0,5 Prozent nach.

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Nu ist er weg: Dortmunds Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang.

(Foto: AP)

 

12:23 Uhr

Trumps Schuld? Dollar droht schwächster Monat seit 2016

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,13

Eine völlig neue Rolle für die Weltwährung: Für den Dollar geht es auch heute weiter nach unten. Der Dollar-Index, der die Devise im Vergleich zu anderen wichtigen Währungen misst, gibt 0,4 Prozent nach. Im Januar verliert er damit bislang 3,5 Prozent und steuerte auf den größten Monatsverlust seit knapp zwei Jahren zu. Der Euro legt einen halben US-Cent zu auf 1,2462 Dollar.

Experten sehen in der protektionistischen Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump die Hauptursache für die Dollar-Schwäche. Rund ein Jahr nach dem Amtsantritt Trumps ist der Dollar im Vergleich zu anderen wichtigen Devisen fast 15 Prozent weniger wert. Seit Anfang 2017 geht es bergab, in den vergangenen Wochen hatte sich die Talfahrt beschleunigt.

11:45 Uhr

An nur einem Tag - Hongkongerin verliert 1,8 Milliarden

Nur mal zum Vergleich: Wenn man in Deutschland Abitur gemacht hat, verdient man durchschnittlich in seinem gesamten Leben rund 1,6 Millionen Euro, was derzeit knapp 2 Millionen Dollar sind. Demnach verdienen 900 Abiturienten rund 1,8 Milliarden Dollar - wie gesagt, in ihrem ganzen Leben.

Dieselbe Summe verliert die reichste Frau Hongkongs an nur einem Tag. Pollyanna Chu ist die Mitgründerin und größte Anteilseignerin der Investmentfirma Kingston Financial Group. Deren Aktie erlebte gestern einen Absturz - was Chu mit einem Schlag fast 2 Milliarden Dollar leichter machte. Aktuell verfügt sie laut "Bloomberg" nur noch über ein Vermögen von 8,4 Milliarden Dollar. Die Arme.

*Datenschutz

 

11:01 Uhr

Steinhoff setzt Elite-Polizeieinheit auf Ex-Chef an

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Ex-Konzernchef Markus Jooste war Anfang Dezember zurückgetreten, nachdem Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen aufgetaucht waren.

(Foto: imago/Gallo Images)

Der in einem Bilanzskandal steckende und schwer angeschlagene Möbelkonzern Steinhoff hat den Ende 2017 zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden Markus Jooste angezeigt. Das Unternehmen habe Joost bei der in Südafrika unter anderem für organisierte Kriminalität zuständigen Elite-Polizeieinheit "Hawks" angezeigt, erklärte die amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Heather Sonn in einer Parlamentsanhörung in Kapstadt.

Steinhoff ist in Deutschland am Möbelhändler Poco beteiligt und ist sowohl in Frankfurt als auch in Johannesburg börsennotiert. Nach Bekanntwerden der Unregelmäßigkeiten mussten zahlreiche Führungskräfte gehen. Die Aktie war daraufhin abgestürzt und notiert mittlerweile nur noch im Cent-Bereich. Am Morgen geht es für sie im MDax weitere 2,3 Prozent nach unten.

10:45 Uhr

Südkorea streicht Krypto-Verbot - wie reagiert der Bitcoin?

Ein mögliches Verbot des Handels mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen in Südkorea ist offenbar vom Tisch. "Wir haben nicht die Absicht, den Markt für Kryptowährungen zu verbieten oder zu unterdrücken", sagte der südkoreanische Finanzminister Kim Dong-yeon. "Die Regulierung der Börsen ist die vordringliche Aufgabe der Regierung."

In den vergangenen Wochen hatten Spekulationen um eine Schließung sämtlicher südkoreanischer Kryptobörsen für Aufregung gesorgt und den Kurs der ältesten und wichtigsten Internet-Währung, Bitcoin, auf Talfahrt geschickt.

Doch wie reagiert der Bitcoin-Kurs auf die Nachricht aus Südkorea? Eine Wiederaufflammen des Aufwärtstrends bleibt aus, vielmehr verliert das Cyber-Geld laut der Daten-Webseit Coinmarketcap weitere 8,4 Prozent an Wert und fällt auf fast 10.000 Dollar zurück. Damit ist der Bitcoin mittlerweile nur noch knapp halb so viel wie Mitte Dezember.

10:28 Uhr

Nintendo von Verkaufsschlager selbst überrascht

Nintendo
Nintendo 236,12

Dass es so gut läuft wie zuletzt, damit hat Nintendo nicht gerechnet: Wegen der starken Nachfrage nach der neuen Konsole Switch hat der japanische Videospiele-Konzern seine Prognose fürs Gesamtjahr 2017/2018 deshalb erneut angehoben.

Der Grund: Im wichtigen Weihnachtsquartal vervierfachte das Unternehmen seinen Betriebsgewinn nahezu auf 862 Millionen Euro. Das ist das höchste Ergebnis der Firma im Zeitraum Oktober bis Dezember seit acht Jahren.

Die Popularität der Spielekonsole Switch, die seit März auf dem Markt ist, hat den Aktienkurs von Nintendo fast verdoppelt. Zuletzt legt das Papier in Tokio weitere rund 2 Prozent zu.

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Die neue Switch soll Konsole im Wohnzimmer sein, aber auch Begleiter im Urlaub oder auf dem Weg zur Arbeit.

(Foto: picture alliance / Christophe Ga)

 

09:56 Uhr

H&M bleiben die Kunden weg - Aktie fällt und fällt

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H&M 13,25

An der Börse hat man damit gerechnet, dass der Modehändler Hennes & Mauritz einen herben Gewinnrückgang verzeichnte. Dennoch geht es mit der Aktie in Stockholm weiter bergab, sie verliert im frühen Handel fast 3 Prozent. In den vergangenen 12 Monaten hat das Papier bereits mehr als ein Drittel an Wert eingebüßt.

Wegen starken Preissenkungen und weniger Kunden in den Filialen hat H&M im vergangenen Quartal fast ein Drittel weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Die Schweden hinken bei der Umstellung auf Online-Verkäufe hinter den Wettbewerbern zurück. Zwar ist der Digitalisierungsprozess bei dem Konzern inzwischen in vollem Gange, der Anstieg bei den Online-Verkäufen kann die geringe Kundenfrequenz in den Filialen aber nicht vollständig kompensieren.

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(Foto: imago/Bo van Wyk)

 

09:27 Uhr

Dax stoppt seine Talfahrt

Einen freundlichen Start erwischt der Dax zur Wochenmitte, nachdem es die Tage zuvor nicht so gut lief. Am Morgen jedoch stehen fast alle großen deutschen Aktien im Plus, der Index steigt um 0,3 Prozent auf 13.234 Punkte. In den fünf vorangegangenen Handelstagen hatte der Dax fast 400 Punkte verloren.

Eine größere Erholung ist Börsianern zufolge aber nicht in Sicht. "Viele haben sich in den letzten Jahren an ruhige und steigende Aktienmärkte gewöhnt", sagt Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. "Die zunehmenden Schwankungen verunsichern."

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an kai.stoppel(at)nachrichtenmanufaktur.de.

07:59 Uhr

Ölpreise geben weiter nach

Brent Crude Oil
Brent Crude Oil 61,87

Die Ölpreise knüpfen an die Verluste seit Wochenbeginn an und sinken weiter. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete im frühen Handel 68,53 US-Dollar. Das waren 49 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 58 Cent auf 63,92 Dollar. Am Ölmarkt rückt die hohe Fördermenge in den USA wieder zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses. Am Vorabend wurde bekannt, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) von einem Anstieg der US-Lagerbestände in der vergangenen Woche um 3,23 Millionen Barrel ausgeht. Am Nachmittag werden die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung erwartet.

07:27 Uhr

Siemens steigert Gewinn

Siemens
Siemens 94,54

Siemens hat zum Start ins Geschäftsjahr nur dank des Verkaufs seiner Osram-Aktien und der Effekte aus der US-Steuerreform seinen Gewinn gesteigert. Im Kraftwerksgeschäft, in dem tausende Jobs gestrichen und auch Werke geschlossen werden sollen, kämpft Siemens hingegen weiter mit Problemen. Seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) bekräftigte das Unternehmen. Der Gewinn nach Steuern legte zwischen Oktober und Dezember um 12 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am frühen Morgen in München zur Hauptversammlung mitteilte.

07:17 Uhr

Samsung fährt erneut Rekordgewinn ein

Samsung Electronics
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Samsung Electronics profitiert im vierten Quartal von der robusten Nachfrage nach Speicherchips. Der südkoreanische Konzern erzielte das dritte Quartal in Folge Rekordergebnisse. Allerdings fiel der operative Gewinn im Smartphone-Geschäft. Der Konzerngewinn stieg im vierten Quartal um 42 Prozent auf 12,3 Billionen südkoreanische Won, umgerechnet 9,3 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte auf 66 Billionen von 53,3 Billionen Won. Der operative Gewinn kletterte auf das Allzeit-Hoch von 15,15 Billionen Won.

07:03 Uhr

Stimmung am Markt hellt sich auf

Der Rücksetzer an den europäischen Börsen wird heute voraussichtlich schon wieder beendet oder zumindest unterbrochen. "Die Stimmung dreht schon wieder", sagt ein Händler. Gestützt wird diese von den Vorlagen der asiatischen Börsen, die sich der Talfahrt in New York widersetzen und überwiegend behauptet notieren. "Hilfreich ist auch die Politik der Bank of Japan", sagt ein Marktteilnehmer. Sie habe ihre Wertpapierkäufe überraschend hochgefahren. "Endgültig gestellt werden die Weichen erst von den Ergebnissen der Fed-Sitzung", ergänzt der Teilnehmer. Sie veröffentlicht am Abend ihre geldpolitischen Beschlüsse.