Mittwoch, 06. Januar 2021Der Börsen-Tag

Heute mit Max Borowski
17:34 Uhr

Euphorie nach Georgia-Wahl treibt Dax auf neues Rekordhoch

Die neuen strengen Corona-Maßnahmen haben die Dax-Anleger nicht in die Depression gestürzt - im Gegenteil.

Dax
Dax 13.553,67

Die Zulassung eines zweiten Impfstoffs in der EU und, infolge des Wahlsiegs der Demokraten in Georgia, die Hoffnung auf ein noch umfangreicheres US-Konjunkturpaket trieben den Dax mit Unterstützung der ebenfalls robusten Wall Street an. Bei gut 13.919 Punkten erreichte er ein Rekordhoch. Mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 13.891,97 Punkte ging der deutsche Leitindex nur unweit seines Tageshochs über die Ziellinie.

Der MDax konnte dem Dax zur Wochenmitte mit deutlich weniger Schwung nach oben folgen, er legte um 0,20 Prozent auf 31.121,01 Punkte zu. Der SDax stieg erstmals über die Marke von 15.000 Punkten.

Zyklische Aktien waren gesucht. Deutsche Bank gewannen 6 Prozent und Commerzbank 5,6 Prozent. Der Sektor profitierte von steigenden Renditen an den Anleihemärkten, ausgelöst von der Hoffnung auf neue Wirtschaftshilfen und damit ein stärkeres Wachstumsumfeld. Für Allianz ging es um 5,2 Prozent nach oben, BASF erhöhten sich um 4,6 Prozent, und Siemens legten um 3,8 Prozent zu.

Verlierer gab es aber auch: Im Technologiesektor ging es für Delivery Hero 4 Prozent abwärts und für Teamviewer 4,5 Prozent.

Der Immobiliensektor litt zum einen unter der Umschichtung in zyklische Titel, zum anderen aber auch unter steigenden Renditen an den Anleihemärkten. Vonovia verloren 4 Prozent, Deutsche Wohnen 3,8 Prozent, LEG 3,9 Prozent oder Grand City 2,5 Prozent.

17:24 Uhr

Euro auf höchstem Stand seit fast drei Jahren

Der Kurs des Euro hat am Mittwoch seinen Höhenflug der vergangenen Handelstage fortgesetzt und einen mehrjährigen Höchststand erreicht. Zeitweise stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,2349 US-Dollar und damit so hoch wie zuletzt im April 2018. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2338 (Dienstag: 1,2271) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8105 (0,8149) Euro.

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,21

Der Euro hat damit das jüngste Hoch, das erst vor wenigen Tagen erreicht worden war, klar übertroffen. Nach wie vor profitiert die Gemeinschaftswährung von einer ausgeprägten Schwäche des amerikanischen Dollars, der zu allen wichtigen Währungen unter Druck stand. Zuletzt wurde der Greenback durch die politische Entwicklung in den USA belastet.

Der künftige US-Präsident Joe Biden kann sich Hoffnungen machen, mit der Kontrolle der Demokraten über den Senat seine politischen Ziele besser durchsetzen zu können. Dies könnte nach Einschätzung von Experten höhere Staatsausgaben und eine stärkere Inflation zur Folge haben. Bei Stichwahlen im Bundesstaat Georgia galt einer der demokratischen Senats-Kandidaten am Mittwoch bereits als Sieger, der andere baute seinen Vorsprung bei den Auszählungen schrittweise aus. Sollten beide Sitze an die Demokraten gehen, darf Biden auf deutlich weniger Widerstand im Senat hoffen.

Am Nachmittag musste der Euro allerdings einen Teil seiner frühen Gewinne wieder abgeben. Am Markt wurde auf eine leichte Gegenbewegung verwiesen.

17:03 Uhr

Auf Druck von Trump: New Yorker Börse wirft chinesische Konzerne raus

Der US-Börsenbetreiber New York Stock Exchange (Nyse) will auf Druck der Trump-Regierung nun doch drei große chinesische Telekom-Konzerne vom Handel ausschließen.

Die Entscheidung erfolge im Zuge "neuer spezifischer Richtlinien" des Finanzministeriums, teilte die Nyse am Mittwoch in New York mit. Es ist die zweite Kehrtwende innerhalb kürzester Zeit. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Börse angekündigt, die Konzerne China Mobile, China Unicom und China Telecom zu sperren. Dies war jedoch am Montag wieder revidiert worden. Nun soll der Handel mit den Papieren der Unternehmen aber doch wie zunächst geplant beendet werden.

Hintergrund ist ein Erlass von Präsident Donald Trump, der im November US-Investitionen in Firmen untersagt hatte, die angeblich in Verbindung mit dem chinesischen Militär stehen. Im Einklang mit der Anordnung werden die drei Konzerne an der Nyse ab 11. Januar vom Handel ausgeschlossen, erklärte die New Yorker Börse nun

16:57 Uhr

US-Rohöllager deutlich leerer als gedacht

Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 1. Januar verringert. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 8,01 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten einen Rückgang um 1,8 Millionen Barrel vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 6,065 Millionen Barrel reduziert. Bei den bereits am Vortag veröffentlichten Daten des privaten American Petroleum Institute (API) war mit 1,7 Millionen Barrel eine Abnahme registriert worden.

Rohöl WTI
Rohöl WTI 52,76

Die Benzinbestände nahmen nach EIA-Angaben um 4,519 Millionen Barrel zu. Analysten hatten ein Plus von 0,9 Millionen Barrel erwartet, nachdem die Vorräte in der vorangegangenen Woche um 1,192 Millionen gesunken waren. Die API-Daten hatten einen Anstieg von 5,5 Millionen Barrel angezeigt.

Die Ölproduktion in den USA war in der Woche mit 11,000 Millionen Barrel pro Tag auf dem Niveau der Vorwoche. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergab sich ein Rückgang von 1,900 Millionen Barrel.

16:55 Uhr

Dow erklimmt Rekordhoch, zieht Dax mit

Die Hoffnung auf eine Mehrheit der Demokraten in beiden Kammern des US-Kongresses und zusätzliche Konjunkturprogramme gibt dem Dow Jones Auftrieb. Der US-Standwerteindex steigt um 1,2 Prozent auf ein Rekordhoch von 30.762 Punkten.

Das lässt auch den Dax nicht kalt, der 1,7 Prozent anzieht auf 13.887 Punkte.

Die Technologiewerte bleiben bei der Euphorie allerdings außen vor. Der Nasdaq 100 notiert weiterhin 0,4 Prozent im Minus.

16:29 Uhr

Amazon baut für zwei Milliarden Dollar günstige Wohnungen

Oft wird Amazon, wie auch andere Tech-Firmen, kritisiert, an seinen großen Bürostandorten die Immobilienpreise in die Höhe und Teile der Bevölkerung etwa in Seattle in die Wohnungsnot zu treiben. Nun will der Konzern etwas dagegen tun:

Um bezahlbaren Wohnraum für seine Mitarbeiter zu schaffen will Amazon zwei Milliarden Dollar ausgeben. Der Konzern beabsichtige mindestens 20.000 erschwingliche Wohneinheiten in der Puget Sound Region im Bundesstaat Washington, in Arlington in Virginia und in Nashville in Tennessee zu schaffen, teilte Amazon mit.

16:29 Uhr

Ölkonzerne profitieren von saudischer Produktionskürzung

Nicht nur erneuerbare Energien stehen heute im Fokus der Anleger. Gefragt sind an der Wall Street auch Ölkonzerne wie Exxon und Chevron, deren Aktien sich um jeweils etwa zwei Prozent verteuerten. Sie profitierten vom anziehenden Ölpreis.

Rohöl WTI
Rohöl WTI 52,76

Dank einer überraschenden zusätzlichen Produktionskürzung von Saudi-Arabien gewann die US-Ölsorte WTI 1,3 Prozent und war mit 50,59 Dollar je Barrel (159 Liter) zeitweise so teuer wie zuletzt vor elf Monaten.

16:18 Uhr

Tech-Werte auf Talfahrt - Solaraktien haussieren

Die Aussicht auf eine Mehrheit der Demokraten in beiden Kammern des US-Kongresses schickt die Technologiewerte an der Wall Street auf Talfahrt.

Der Nasdaq fällt zur Eröffnung am Mittwoch um ein knappes Prozent. Der US-Standardwerteindex Dow Jones legte dagegen 0,4 Prozent zu, und der breit gefasste S&P 500 kam kaum vom Fleck.

Bei den Stichwahlen für die US-Senatsposten des Bundesstaats Georgia könnten beide Sitze an die Partei des künftigen Präsidenten Joe Biden gehen, die auch im Repräsentantenhaus die Mehrheit hält. Damit steige der Druck, große Technologiekonzerne strenger zu regulieren, heißt es. Der Index für Apple, Amazon & Co. fiel um knapp zwei Prozent. Gleichzeitig setzten Investoren auf zusätzliche Infrastruktur-Investitionen, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Spekulationen auf einen Umbau der US-Wirtschaft hin zu mehr Umweltverträglichkeit hievte den börsennotierten Solarwerte-Fonds von Invesco auf ein Elf-Jahres-Hoch von 112,95 Dollar.

15:27 Uhr

Demokratensieg treibt Rohstoffpreise auf langjährige Höchststände

Angesichts des sich abzeichnenden Siegs bei der Senatsstichwahl in Georgia rechnen Experten mit zusätzlichen staatlichen Ausgabenprogrammen. Diese Erwartung zeigte sich in höheren Rohstoffpreisen: der Kupferpreis bewegte sich auf ein Acht-Jahres-Hoch zu, auch die Preise für Stahl und Nickel zogen an.

Kupfer (LME)
Kupfer (LME) 7.805,00

Allerdings drückten Spekulationen auf eine höhere Unternehmensbesteuerung und strengere Regulierung unter Biden vorbörslich an der Wall Street vor allem die Kurse von Technologiewerten wie Apple und Microsoft.

14:50 Uhr

Krise kehrt zurück - USA verlieren überraschend Arbeitsplätze

Die US-Unternehmen haben im Dezember ihren Personalbestand wider Erwarten abgebaut. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP) berichtete, gingen gegenüber dem Vormonat 123.000 Stellen verloren. Ökonomen hatten dagegen einen Zuwachs von 60.000 Jobs vorausgesagt. Im November waren unter dem Strich 304.000 Arbeitsplätze hinzugekommen, und damit 3.000 weniger als ursprünglich gemeldet.

"Da sich die Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt verstärken, wurde im Dezember der erste Rückgang seit April 2020 verzeichnet", sagte Ahu Yildirmaz, Vizepräsidentin und Co-Leiterin des ADP Research Institute. "Die Jobverluste konzentrierten sich in erster Linie auf den Einzelhandel und das Freizeit- und Gastgewerbe."

14:32 Uhr

Wasserstoff-Hoffnungen übertrieben? Autoaktie bricht ein

Stark unter Druck mit einem Minus von zehn Prozent geraten die Papiere von ElringKlinger.

Warburg Research rät nun zum Verkauf. Die Hoffnungen für das Brennstoffzellengeschäft des Autozulieferers seien übertrieben, schreibt Analyst Marc-Rene Tonn. Der Aktienkurs des Automobilzulieferers hatte sich seit Oktober immerhin verdoppelt.

14:27 Uhr

Inflation so niedrig wie seit Jahren nicht

Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im Corona-Krisenjahr 2020 deutlich verlangsamt. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch lag die Inflationsrate im Jahresschnitt bei 0,5 Prozent. Im Jahresschnitt 2019 waren es noch 1,4 Prozent. Eine Rate von 0,5 Prozent war zuletzt 2016 gemessen worden. Insbesondere stark gefallene Energiepreise und die vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung dämpften die Entwicklung im vergangenen Jahr.

Im Dezember lagen die Verbraucherpreise den vorläufigen Daten zufolge um 0,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Gegenüber November stiegen sie um 0,5 Prozent.

13:54 Uhr

EU-Impfzulassung lässt Moderna-Aktien steigen

Aktien des Corona-Impfstoffherstellers Moderna steigen vorbörslich an der Wall Street um 1,6 Prozent, nachdem die Europäische Arzneimittelbehörde EMA grünes Licht für den Einsatz des Vakzins gegeben hat. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA empfahl eine bedingte Zulassung. Die finale Entscheidung muss nun von der Europäischen Kommission gefällt werden, ihre Zustimmung gilt aber als sicher.

13:39 Uhr

Tech-Giganten fürchten Demokraten-Sieg in Georgia

Mit Verlusten wird der S&P-500 zum Start erwartet. Den Anlegern missfällt, dass mit großer Sicherheit die Demokraten die beiden Senatssitze in Georgia erobert haben und damit der künftige Präsident Joe Biden mit einer faktischen Mehrheit in beiden Kongress-Häusern "durchregieren" kann. Die Teilnehmer schätzen eher "Patt"-Situationen, weil dann die staatlichen Eingriffe in die Wirtschaft begrenzt bleiben.

Daneben zeigt sich eine massive Diskrepanz zwischen den Sektoren. Während die Futures auf den S&P-500 0,2 Prozent nachgeben, stürzen die Futures der technologielastigen Nasdaq-Indizes um rund 2 Prozent ab. Dahinter steckt die Sorge, dass die Demokraten die Technologiegiganten stärker regulieren werden. Am Gesamtmarkt dagegen werden "nur" höhere Steuern befürchtet. Die Aktien der großen Technologieunternehmen wie Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft oder Netflix geben jeweils über 2 Prozent ab.

Andererseits könnten die Investoren einer politischen "blauen Welle" im weiteren Verlauf Positives abgewinnen. Denn bei den Demokraten herrscht viel Sympathie für weitere staatliche Hilfspakete. Dies zeigt sich daran, dass die Futures auf den Dow-Jones und auf den Russell-2000 leicht im Plus liegen. Dort befinden sich etliche von der Corona-Pandemie getroffene Unternehmen, die von Staatshilfe profitieren würden.

12:59 Uhr

Chef seit Monaten verschwunden - Alibaba will Milliardenanleihe aufnehmen

Der chinesische Onlinehändler will am Kapitalmarkt in diesem Monat laut Insidern mindestens fünf Milliarden Dollar über die Ausgabe einer in US-Dollar begebenen Anleihe einsammeln. Dies sagten vier mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Einnahmen könnten sich auf bis zu acht Milliarden Dollar belaufen. Die Anleiheausgabe gilt als Test, wie Investoren aktuell die Lage von Alibaba einschätzen. Die Behörden ermitteln derzeit gegen den Konzern und seine Finanztochter Ant wegen Wettbewerbsverstößen. Anfang November hatten Aufsichtsbehörden den Börsengang von Ant, der mit einem Emissionsvolumen von 37 Milliarden Dollar der weltgrößte geworden wäre, zwei Tage vor dem Debüt in Shanghai und Hongkong gestoppt. Für Schlagzeilen sorgte jüngst auch, dass Firmengründer Jack Ma seit Monaten nicht mehr öffentlich aufgetreten ist oder sich zu Wort gemeldet hat.

12:12 Uhr

Tim Cooks Bezahlung steigt um Millionen

Im vergangenen Geschäftsjahr konnte Apple von der Coronavirus-Pandemie insofern profitieren, dass Arbeiter im Homeoffice verstärkt iPads und Laptops bestellten, was den Gewinn von Apple um 3,9 Prozent klettern ließ. Der Aktienkurs von Apple stieg um mehr als 80 Prozent, wodurch der Marktwert des Unternehmens auf mehr als 2 Billionen Dollar zunahm.

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(Foto: REUTERS)

Das spüren die Top-Führungskräfte, inklusive des Chefs Tim Cook, im Portemonnaie. Cooks Barbonus stieg um 40 Prozent auf 10,7 Millionen US-Dollar. Im Jahr davor musste Cook bei seinem Bonus einen Rückgang von 36 Prozent hinnehmen, da das Volumen seines Gehaltspakets schrumpfte, weil die iPhone-Verkäufe schwächelten.

Zusätzlich hat Cook ein aktienbasiertes variables Vergütungselement in Form von Restricted Stock Unit für 281,9 Millionen Dollar in Apple-Aktien, die im Laufe des vergangenen Jahres unverfallbar wurden. Laut einer Pflichtmitteilung belief sich das Gesamtgehalt von Cook für das abgelaufene Geschäftsjahr auf insgesamt 14,8 Millionen Dollar, einschließlich des Barbonus, seines Grundgehalts von 3 Millionen Dollar sowie 1,05 Millionen Dollar für "andere Vergütungen". Das Grundgehalt blieb zum Vorjahr unverändert.

12:11 Uhr

Dax-Anleger greifen zu

Dax-Anleger haben die jüngsten Kursverluste für Zukäufe genutzt und sich von den verlängerten und teils verschärften Lockdown-Maßnahmen in Deutschland nicht beirren lassen.

Der deutsche Leitindex tat sich zunächst schwer, doch inzwischen gewinnt er 0,92 Prozent auf 13.777 Punkte. Der MDax notiert bislang 0,09 Prozent höher auf 31.087 Punkten. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um gut ein Prozent nach oben.

Die Marktteilnehmer warten derzeit noch auf das Ergebnis der wichtigen Stichwahlen im US-Bundesstaat Georgia um zwei Senatssitze.

Ihre Rekordrally zunächst unterbrochen haben Delivery Hero. Der Essenslieferdienst profitiert vom Lockdown und den Restaurant-Schließungen. An diesem Mittwoch strichen die Anleger aber Gewinne ein: Delivery sanken am Dax-Ende um mehr als drei Prozent.

11:56 Uhr

Luxus-Boom in der Krise - Tiffany meldet Rekord-Weihnachtsgeschäft

Pandemie hin, Lockdown her - im Luxusgeschäft ist von Krise nichts zu spüren, vor allem nicht in China: Tiffany meldet einen Rekordumsatz über die Feiertage. Im Jahresvergleich betrage der Anstieg im Zeitraum von 01. November bis 31. Dezember etwa zwei Prozent. Dabei habe das Wachstum in China um mehr als 50 Prozent zugelegt, während der Umsatz in Europa sowie Nord- und Südamerika zurückging.

Auch Prada meldet, dass sich das Geschäft nach einem Verlust im ersten Halbjahr 2020 in der zweiten Jahreshälfte deutlich erholt habe. Das Gesamtjahr 2020 werde mit einem operativen Gewinn abgeschlossen, teilt der Konzern mit. Umsatz und Rentabilität hätten sich in der zweiten Jahreshälfte deutlich verbessert.

11:23 Uhr

Amazon kauft Flugzeugflotte

Seit Beginn der weltweiten Pandemie schnellen die Online-Bestellungen in die Höhe. Amazon muss daher seine Transportkapazitäten erhöhen. Zugleich suchen Airlines nach Möglichkeiten, angesichts des stark eingeschränkten Flugverkehrs an frisches Geld zu kommen...

Amazon hat nun zwei Fluggesellschaften insgesamt elf Maschinen abgekauft. Der Internetriese kaufte sieben Boeing 767-300 von der Airline Delta und vier von WestJet, wie er am Dienstag mitteilte. Die Flugzeuge sollen nun zu Frachtmaschinen umgebaut werden und nach und nach in die Flotte von Amazon übergehen.

Das Unternehmen hatte sein Programm, Waren auch per Flugzeug auszuliefern, vor vier Jahren gestartet. Bislang setzte Amazon aber auf geleaste Maschinen. Einen Mix aus eigenen und gemieteten Flugzeugen in der "wachsenden Flotte" zu haben, helfe dabei, die Geschäfte zu verbessern und den Kundenwünschen zu entsprechen, erklärte die Vizechefin der Abteilung Amazon Global Air, Sarah Rhoads.

11:10 Uhr

Zweiter Staat erwägt Einstieg bei neuem Auto-Giganten

Die italienische Regierung schließt einen Einstieg bei dem aus den beiden Autobauern Fiat Chrysler und PSA fusionierten Konzern "Stellantis" nicht aus. Eine mögliche Beteiligung des italienischen Staates am Kapital der neuen Gruppe - ähnlich wie die der französischen Regierung - "kann und darf kein Tabu sein", zitierte eine italienische Zeitung den stellvertretenden Wirtschaftsminister Antonio Misianil.

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Welche Rolle werden die deutschen Opel-Mitarbeiter in dem US-französisch-italienischen Konzern noch spielen?

(Foto: picture alliance/dpa)

Zu Wochenanfang hatten die Aktionäre von Fiat Chrysler und PSA dem 52 Milliarden Dollar schweren Zusammenschluss zum weltweit viertgrößten Autokonzern zugestimmt. Die beiden Unternehmen fusionieren, um sich die enormen Investitionen für den Wechsel in die Elektromobilität zu teilen und wollen die Kosten senken. Analysten erwarten, dass Konzernchef Carlos Tavares dafür die riesigen Überkapazitäten abbauen wird, die auf der französischen Opel-Mutter und ihrem italienisch-amerikanischen Partner lasten. Mehrere Werke könnten dichtgemacht werden.

Um einen größeren Personalabbau in Italien zu verhindern, könnte sich der italienische Staat mit einer Beteiligung in Stellung bringen wollen. Frankreich ist über PSA bereits an Stellantis beteiligt.

10:23 Uhr

Einkaufsmanager-Indizes "im Rahmen"

Keine Inspiration für Käufe geben die Einkaufsmanager-Indizes für den Service-Bereich aus Europa im Dezember. Deutschland, Frankreich und Europa liegen trotz leichter Abwärtsrevision im erwarteten Rahmen, Spanien fällt sogar einen Tick besser aus. "Die neuen Daten aus Italien haben aber für lange Gesichter gesorgt", kommentierte ein Händler. Denn sie machten Hoffnungen auf eine Erholung von der Coronakrise zunichte. Mit 39,7 lag der Index in etwa auf dem Niveau des Vormonats, obwohl eine Erholung in den Bereich um 45 erwartet worden war.

10:18 Uhr

Georgia-Wahl: "Linksprogressives" Desaster oder Wachstumsschub?

Ein Sieg der demokratischen Kandidaten bei den Wahlen zum US-Senat im Bundestaat Georgia hätte nach Einschätzung der Deutschen Bank positive Wachstumswirkungen. "Unsere US-Ökonomen glauben, dass ein demokratischer Senat wahrscheinlich zu einem weiteren großen fiskalischen Stimuluspaket führen würde, das wohl auch einige Prioritäten der neuen Administration wie Infrastrukturprojekte enthalten würde", heißt es im Morgenkommentar des Deutsche-Bank-Research.

Ein Demokratensieg wird indes unterschiedlich gesehen. Perspektivisch könne es aber zum "Desaster" für die US-Wirtschaft werden, befürchten manche, da mit höheren Steuern und einer Durchsetzung der "linksprogressiven" Agenda auch in anderen Themen zu rechnen sei. Vor allem dürften die Steuererleichterungen für US-Unternehmen von Präsident Trump zurückgefahren werden. Sie werden als einer der Hauptkurstreiber für die Rally der US-Börsen gesehen. "Angesichts der hohen Bewertung der S&P-500-Gewinne kann sich der Markt keine Kürzung der Gewinnerwartungen leisten", so ein Händler.

10:08 Uhr

Diess: VW hat Wettbewerbsnachteil gegenüber Tesla & Co.

Schonungslos offen äußert sich VW-Boss Diess bei Bloomberg: "Trotz aller Anstrengungen sind wir derzeit in einer eher noch schwierigeren Lage als 2018, als ich das Amt übernommen habe", sagte Diess. Er sieht Wettbewerbsnachteile für die herkömmlichen Autobauer im Rennen um die Vormacht auf dem Automarkt von morgen. "Wir haben noch nicht genügend nachgewiesen, dass wir unsere Stellung im neuen Wettbewerbsumfeld halten können", sagte der Manager. "Unsere Marktbewertung steckt noch im Bereich der alten Autoindustrie - das führt zu gravierenden Nachteilen für uns beim Zugang zu benötigten Ressourcen." Die Sicht des Kapitalmarktes und der Börse auf die Branche habe er in diesem Ausmaß bei seinem Amtsantritt 2018 nicht erwartet.

Tesla ist an der Börse nach einer nahezu beispiellosen Kursrally derzeit fast 700 Milliarden US-Dollar (570 Mrd Euro) wert. Die deutschen Autokonzerne VW (79 Mrd Euro), Daimler (61 Mrd Euro) und BMW (46 Mrd Euro) kommen zusammen auf rund 186 Milliarden Euro - Tesla bringt also dreimal soviel auf die Börsenwaage. Die Kalifornier haben 2020 weltweit knapp 500.000 Autos verkauft. Die deutschen Hersteller legen ihre Jahreszahlen erst noch vor, setzen aber ein Vielfaches dessen ab.

Diess hatte früh zum Ziel gemacht, den Börsenwert von VW erheblich zu steigern, vor allem aber auch den Konzern zu einem Technologie- und Softwareunternehmen umzubauen. Dabei stößt er auf erheblichen Widerstand vor allem des mächtigen Betriebsrats in Wolfsburg.

09:58 Uhr

Hoffen auf Wachstum nach Lockdown - Zykliker gefragt

Die Verlängerung des Lockdown drückt am Mittwoch nicht auf die Stimmung. Ökonomen rechnen vor, dass die Einschränkungen nur kurzfristig die Konjunktur in die Knie zwingen werden.

"Nach einem sehr schwachen Start wird die Konjunktur ab dem zweiten Quartal wieder anziehen", sagte der Chefvolkswirt der Bank ING, Carsten Brzeski. "Trotz Lockdowns und mutiertem Virus bleiben die Aussichten auf einen starken globalen Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte gut."

Jeder Monat eines solchen Lockdowns mindere die deutsche Wirtschaftsleistung im Quartal um etwa ein Prozent im Vergleich zu einer langsamen Lockerung der Restriktionen, rechnete die Berenberg Bank vor. "Sobald die Restriktionen spürbar gelockert werden können, vielleicht im März, dürften die Konjunkturampeln auf grün springen", sagte Berenberg-Chefvolkswirt Holger Schmieding.

Die Hoffnung auf eine Konjunkturerholung eibt vor allem zyklische Werte wie Banken, Minen-, Bau- und Stahlwerte in Europa. Der Bankensektor ist mit 2,3 Prozent Tagesgewinner, gefolgt vom Ölsektor mit 1,7 Prozent und der Baubranche mit 1,2 Prozent. Im Dax stehen daher Heidelcement mit 2,8 Prozent Gewinn vorne, Salzgitter und Thyssenkrupp legen je bis zu 2,2 Prozent zu.

09:51 Uhr

Dax dreht leicht ins Minus

Nach dem Rückgang am Vortag holte der Dax in den ersten Minuten nach dem Handelsstart zunächst auf, fällt dann aber ins Minus. Allerdings halten sich die Verluste mit 0,18 Prozent auf 13 625,98 Punkte in Grenzen. Der MDax fältt um 0,39 Prozent auf 30 937,33 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 geht es knapp nach oben.

09:27 Uhr

"Ohne Erklärung" - Wirecard-Aktien schießen nach oben

Da ist wohl jemand kräftig am Zocken:

Die Aktien des zusammengebrochenen Zahlungsdienstleisters Wirecard gehen wieder auf Rallykurs und springen 25 Prozent auf 1,30 Euro. Am Vortag hatten sie einen aufsehenerregenden Satz von unter 0,40 auf 1,85 Euro gemacht, bevor sie durch Gewinnmitnahmen wieder gedrückt wurden.

"So richtig glaubhafte Erklärungen hat keiner", sagt ein Händler. Die Aktie sei ein Zockerpapier geworden. Short-Eindeckungen von Hedge Fonds seien nicht wirklich plausibel, da das Volumen in der ersten Januarwoche dafür noch zu gering sei.

09:22 Uhr

Dax im Plus: "Lockdown bremst Rally nicht aus"

In Erwartung wichtiger Signale vom US-Arbeitsmarkt legt der deutsche Aktienmarkt in den ersten Handelsminuten moderat zu.

Dax
Dax 13.553,67

Der Dax klettert um 0,4 Prozent auf 13.709 Punkte. Wegen der weiter grassierenden Corona-Pandemie rechnen Experten damit, dass sich der Stellenaufbau in den USA den Berechnungen der privaten Arbeitsagentur ADP zufolge im Dezember auf 88.000 von 307.000 im Vormonat verlangsamt hat. Die Zahlen geben einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten am Freitag.

Die in Deutschland verschärften Corona-Einschränkungen nahmen die Anleger recht klaglos auf. "An der Börse aber hat man sich bereits damit abgefunden, dass die Restriktionen in Europa noch ein paar Wochen andauern werden", sagte Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus Axi. "Dies dürfte zwar zu gelegentlichen Stimmungsschwankungen unter den Anlegern führen, die Aktienrally sollte dieser Umstand aber nicht ausbremsen."

Zu den größten Gewinnern zählten die Papiere von HeidelbergCement und Deutsche Bank mit bis zu 2,5 Prozent, Autoaktien legten ebenfalls zu. Börsianer warteten auch gespannt auf die Endergebnisse der Stichwahl für die beiden Senatsposten des US-Bundesstaats Georgia, die über den politischen Handlungsspielraum des designierten Präsidenten Joe Biden entscheiden dürften.

08:59 Uhr

VW meldet kräftigen Absatzsprung in USA

Das US-Autojahr ist mit einem versöhnlichen Schlussquartal zu Ende gegangen.

Die Hersteller verzeichneten im vierten Quartal überwiegend nur noch leicht rückläufige US-Absätze, einige verkauften sogar deutlich mehr Autos als im Vergleichszeitraum. So meldete Volkswagen für die USA einen Anstieg um 11 Prozent, was die schwächelnden Verkäufe in den ersten drei Quartalen aber nicht kompensieren konnte. Auf Gesamtjahressicht deutet sich vor allem aufgrund der Corona-Krise eines der schwächsten Jahre seit fast einem Jahrzehnt auf dem US-Automarkt an.

Auf Basis der bisher veröffentlichten Absatzzahlen der einzelnen Hersteller rechnen Analysten mit Gesamtjahresverkäufen von 14,4 bis 14,6 Millionen. Das wäre ein Minus von rund 15 Prozent zum Vorjahr und das niedrigste Niveau seit 2012.

Volkswagen verkaufte im Gesamtjahr 325.784 Autos in den USA, was einem Rückgang von 10 Prozent zum Vorjahr entsprach. Im Schlussquartal kam die Kernmarke des Wolfsburger Konzerns auf 94.330 Fahrzeuge. Volkswagens Premium-Tochter Audi verbuchte im Schlussquartal unterdessen einen Absatzrückgang von knapp 5 Prozent, im Gesamtjahr betrug das Minus 17 Prozent.

BMW musste in den letzten drei Monaten des Jahres noch ein Minus von 2,0 Prozent auf 98.750 Autos verkraften, währen die Verkäufe im Gesamtjahr um knapp 18 Prozent einbrachen. Mercedes-Benz USA hat bisher keine Absatzzahlen veröffentlicht.

08:47 Uhr

Bitcoin nicht zu stoppen - neue Rekordmarke geknackt

Kritiker sagen immer noch, eigentlich sei er gar nichts wert: Doch für seine Anhänger ist Bitcoin das neue Gold. Und diese Kryptoenthusiasten haben momentan zumindest eindeutig die Oberhand: Bitcoin setzt seinen von heftigen Kursschwankungen begleiteten Höhenflug fort. Am Morgen steigt der Wert einer Einheit erstmals auf mehr als 35.000 US-Dollar. Auf der Handelsplattform Bitstamp wurde ein Höchststand von 35.879 Dollar markiert. Damit wurde das jüngste Rekordhoch vom Montag noch einmal klar übertroffen. Auf Jahressicht hat sich sein Kurs mehr als vervierfacht.

08:37 Uhr

Zitterpartie in Georgia treibt Euro auf mehrjähriges Hoch

Der Euro hat am Mittwoch noch einmal etwas zugelegt und einen neuen mehrjährigen Höchststand erreicht.

US-Dollar / Euro
US-Dollar / Euro ,83

In der Nacht auf Mittwoch kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,2325 US-Dollar und damit so viel wie zuletzt im April 2018. Das jüngste Hoch, das vor wenigen Tagen erreicht worden war, wurde damit leicht übertroffen. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,2271 Dollar festgesetzt.

Hauptthema am Devisenmarkt ist der Ausgang der Stichwahlen zum US-Senat im Staat Georgia. Es stehen zwei Senatsposten zur Wahl. Vom Ausgang hängt ab, ob die Republikaner ihre Senatsmehrheit behalten. Neben der Politik stehen zur Wochenmitte zahlreiche Konjunkturdaten auf dem Programm. In der Eurozone werden unter anderem Stimmungsdaten von den Dienstleistern erwartet. In den USA werden etwa Zahlen vom Arbeitsmarkt veröffentlicht. Am Abend präsentiert die US-Notenbank Fed ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung.

08:08 Uhr

Ölpreis klettert auf Elf-Monats-Hoch

Neue Produktionskürzungen Saudi-Arabiens treiben den Ölpreis auf den höchsten Stand seit rund elf Monaten. Die Nordseesorte Brent verteuert sich um bis zu 0,9 Prozent auf 54,09 Dollar je Fass, US-Leichtöl WTI steigt auf 50,24 Dollar und ist damit ebenfalls so teuer wie seit Februar vergangenen Jahres nicht mehr. Saudi-Arabien will die meisten der Staaten in der Opec+ zu einem Verzicht auf eine Erhöhung der Förderung bewegen, um den Ölmarkt zu stützen.

07:40 Uhr

US-Arbeitsmarktdaten sollen Dax antreiben

Dax
Dax 13.553,67

In Erwartung von US-Arbeitsmarktdaten wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge heute höher starten. Wegen der weiter grassierenden Corona-Pandemie rechnen Experten damit, dass sich der Stellenaufbau in den USA den Berechnungen der privaten Arbeitsagentur ADP zufolge im Dezember auf 88.000 von 307.000 im Vormonat verlangsamt hat. Die Zahlen geben einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten am Freitag.

Daneben warten Börsianer gespannt auf die Endergebnisse der Stichwahl für die beiden Senatsposten des US-Bundesstaats Georgia. Bislang hat sich in der Nacht zunächst kein Sieger abgezeichnet. Sollten die Demokraten des designierten US-Präsidenten Joe Biden neben dem Repräsentantenhaus auch im Senat die Oberhand gewinnen, rechnen Experten mit zusätzlichen staatlichen Ausgabenprogrammen. Einen Lichtblick erhoffen sich Investoren von der EU-Gesundheitsbehörde EMA. Sie könnte grünes Licht für die Zulassung des Coronavirus-Impfstoffs der US-Firma Moderna geben.

07:18 Uhr

Asiens Märkte warten auf Biden-Bestätigung

Die Börse in Tokio hat sich heute zunächst uneinheitlich gezeigt. Investoren warteten auf eine Entscheidung bei den Senatswahlen im US-Bundesstaat Georgia, die über den politischen Handlungsspielraum des designierten Präsidenten Joe Biden entscheiden dürften.

Nikkei
Nikkei 28.197,42

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,2 Prozent tiefer bei 27.094 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg dagegen um 0,3 Prozent und lag bei 1797 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,7 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 1,4 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 102,79 Yen und legte ebenfalls 0,1 Prozent auf 6,4599 Yuan zu. Auch zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,8792 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,2287 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0803 Franken. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,3606 Dollar.