Montag, 09. Juli 2018: Der Börsen-Tag

Heute mit Kai Stoppel

17:45 Uhr

Dax steigt vor Berichtsspektakel leicht an

Chart

Der Dax kann zu Beginn der neuen Handelswoche seinen jüngst begonnenen Aufstieg fortsetzen. Mit einem Aufschlag von 0,4 Prozent auf 12.544 Punkte geht der deutsche Leitindex aus dem Handel. Der Nebenwerte-Index MDax legt 0,5 Prozent zu, der TecDax kann sich sogar um 0,6 Prozent steigern.

Allerdings fehlen die Impulse für stärkere Aufschläge. Diese dürfte wohl erst die bald beginnende Berichtssaison liefern. Am Freitag legen mit JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo gleich drei große US-Banken ihre Quartalszahlen vor. Vom Handelskonflikt gibt es derweil nichts Neues.

Der Euro legt unterdessen zu: Am Nachmittag wird er bei 1,1760 US-Dollar gehandelt, ein wenig höher als im frühen Handel. Gestützt wird er von robusten Wirtschaftsdaten aus dem Euroraum.

Video

Deutliche Kursverluste verzeichnet hingegen das britische Pfund, das auf ein Tagestief bei 1,1269 Euro fällt, nachdem es am frühen Nachmittag noch bei 1,1340 Euro notiert hatte. Belastet wird es von der Furcht vor einem Auseinanderbrechen der Londoner Regierung.

Stärkster Wert im Dax sind am Handelsende die Papiere der Lufthansa, die um 2,2 Prozent steigen. Dahinter folgen die Technologie-Unternehmen SAP und Infineon mit Aufschlägen zwischen 1,9 und 1,5 Prozent. Schlusslicht sind die Eon-Aktien mit einem Abschlag von 1,5 Prozent.

16:53 Uhr

Johnson-Rücktritt setzt britisches Pfund unter Druck

Chart

Ein weiterer Rücktritt in Großbritannien lässt das Pfund Sterling seine Erholung abbrechen: Der überraschende Rückzug des britischen Außenministers Boris Johnson sorgt beim Pfund für Verkäufe. Die britische Währung gibt zum Dollar 0,4 Prozent auf 1,3240 Dollar nach. Entsprechend zieht der Euro auf 0,8874 Pfund an. Zuvor hatte das Pfund noch 0,5 Prozent auf 1,3363 Dollar zugelegt.

"Wir denken, dass das Pfund den Rücktritt von Ministern verkraften kann", sagt Währungsstratege Viraj Patel von der Bank ING. Das gelte aber nur, wenn Johnsons Entscheidung nur eine Folge des Rücktritts von Brexit-Minister David Davis wäre und nicht mehr. Sollte Johnson aber Premierministerin Theresa May herausfordern, würde die Unsicherheit zunehmen.

16:30 Uhr

"Fake News" setzen Twitter-Aktie schwer zu

Chart

Werden die berühmten "Fake News" dem US-Unternehmen Twitter noch zum Verhängnis? Ein Bericht der "Washington Post", wonach Twitter im Kampf gegen die Verbreitung von Falschmeldungen über seine Plattform in den vergangenen Monaten mehr als eine Million Nutzerkonten pro Tag gesperrt hat, kommt an der Börse nicht gut an.

Denn einem Insider zufolge könnte dies im zweiten Quartal zu einem seltenen Rückgang der monatlichen Nutzerzahl geführt haben, wie die Zeitung weiter berichtete. Twitter habe sich dazu nicht äußern wollen. Die Aktien brechen unterdessen um mehr als sechs Prozent auf 43,67 Dollar ein.

Ansonsten ist die Stimmung an den US-Börsen zu Beginn der neuen Handelswoche nicht schlecht. Anleger in New York schieben den amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt beiseite und setzen auf sprudelnde Unternehmensgewinne. Der Dow Jones legt 0,7 Prozent zu, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite gewinnen ebenfalls mehr als ein halbes Prozent.

(Foto: picture alliance / Christoph Der)

 

15:42 Uhr

Deutsche Exporte in die USA brechen ein

Der Handelsstreit mit den USA hinterlässt offenbar Spuren bei der deutschen Wirtschaft. Die deutschen Exporte in die USA gingen im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,2 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Deutsche Unternehmen exportierten im Mai Waren im Wert von rund 8,5 Milliarden Euro in die USA, wie die Statistiker auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilten. Dem standen Importe aus den USA in Höhe von knapp 5,5 Milliarden Euro entgegen, im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Zuwachs um 1,2 Prozent.

"Die Verunsicherung durch die Einführung von Importzöllen seitens der USA und die Gegenmaßnahmen der EU und China machen sich direkt bei den Unternehmen bemerkbar", erklärte der Außenwirtschaftsexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Kevin Heidenreich, mit Blick auf den Exportrückgang.

15:10 Uhr

Tesla hebt Preise in China massiv an

Chart

Im Handelsstreit zwischen den USA und China hat der US-Elektroautobauer Tesla einem Bericht zufolge seine Preise in der Volksrepublik drastisch angehoben. Für die Modelle X und S habe der kalifornische Konzern die Preise um mehr als 20.000 Dollar (über 17.000 Euro) erhöht, berichtete der Branchendienst Electrek auf seiner Internetseite. Tesla war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Als Reaktion auf die von US-Präsident Donald Trump erhobenen Zölle auf chinesische Waren im Wert von 34 Milliarden Dollar hat China seit Freitag Vergeltungszölle in gleicher Höhe unter anderem auf US-amerikanische Autoimporte, Sojabohnen und Baumwolle bis hin zu Schweinefleisch eingeführt. China ist für Tesla mit 17 Prozent am Gesamtumsatz einer der wichtigsten Auslandsmärkte.

Video

 

14:34 Uhr

Insider-Bericht lässt Groupon-Aktie hochschießen

Chart

Spekulationen über einen möglichen Verkauf treiben im vorbörslichen US-Handel Groupon in die Höhe. Die Aktien des Schnäppchenportals steigen um etwa elf Prozent. Der US-Tech-Blog "Recode" berichtet unter Berufung auf Insider, Manager des Unternehmens und Banker im Auftrag von Groupon hätten zuletzt versucht, Interesse bei verschiedenen Unternehmen zu wecken.

Als mögliche Käufer werden der chinesische Internetkonzern Alibaba und der Mutterkonzern des Partnervermittlungskonzerns Match, IAC, genannt. Alibaba hält bereits 5,8 Prozent an Groupon, IAC-Chef Joey Levin sitzt im Board von Groupon. Die Firma war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

(Foto: dpa)

 

14:20 Uhr

Dax gibt seine Gewinne wieder ab

Chart

Wieder an seinem Ausgangspunkt angekommen ist der Dax am frühen Nachmittag. Von den Gewinnen des frühen Handels ist nichts mehr übrig. Der deutsche Leitindex stagniert bei 12.500 Punkten.

Ein Händler spricht von sehr dünnen Volumina und einem Umfeld, das nicht dafür geeignet sei, um den Markt fundamental nach oben zu treiben. Der Handelsstreit überschatte das Geschehen und verhindere einen Ausbruch nach oben.

13:53 Uhr

Nur ein Team kann Adidas WM-Triumph bescheren

Chart

Betrachtet man die Fußball-Weltmeisterschaft durch die Brille der beiden großen Sportartikel-Konkurrenten Nike und Adidas steht es im Halbfinale 3:1 für die US-Amerikaner. Der letzte Hoffnungsträger des fränkischen Sportartikel-Herstellers vor den Halbfinals, die am Dienstag und Mittwoch ausgetragen werden, heißt Belgien. Die übrigen drei Teilnehmer - England, Frankreich und Kroatien - spielen in Trikots des Erzrivalen Nike.

Dabei war Adidas als Ausrüster von 12 der 32 Nationalmannschaften in die WM gegangen und hatte Nike (10) hinter sich gelassen. Von den vier von Puma ausgerüsteten Teams schied Uruguay als letztes aus.

Belgien ist das einzige Team im Halbfinale, das von Adidas ausgerüstet wird.
Belgien ist das einzige Team im Halbfinale, das von Adidas ausgerüstet wird.(Foto: dpa)

 

13:17 Uhr

Bonus-Panne bei Lufthansa betrifft tausende Tickets

Chart

Wegen eines Software-Fehlers muss die Lufthansa für tausende Tickets die Bonusmeilen neu berechnen. Der seit Anfang Juni aufgetretene Fehler sei erkannt und werde bis zum Ende dieses Monats behoben, erklärte ein Sprecher der Lufthansa-Tochter Miles&More.

In dem Kundenbindungsprogramm seien vor allem Tickets falsch berechnet worden, die von Großkunden gebucht worden waren. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" über die Probleme berichtet.

Miles&More hatte das Prämiensystem erst im März grundsätzlich umgestellt. Berechnungsgrundlage für die Gutschriften ist seitdem nicht mehr die Flugentfernung, sondern allein der Umsatz.
Miles&More hatte das Prämiensystem erst im März grundsätzlich umgestellt. Berechnungsgrundlage für die Gutschriften ist seitdem nicht mehr die Flugentfernung, sondern allein der Umsatz.(Foto: picture alliance/dpa)

 

12:22 Uhr

Airbus darf auf Milliarden aus Russland hoffen

Chart

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot verhandelt Insidern zufolge über den Kauf von bis zu 28 Passagiermaschinen des Typs Airbus A350. Das Auftragsvolumen läge bei umgerechnet rund 6,6 Milliarden Euro, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von zwei Branchenvertretern. Airbus und Aeroflot wollten das nicht kommentieren.

Bereits vor über einem Jahrzehnt hatten die Russen den Kauf von mehreren Airbus-Maschinen vereinbart, bis heute aber die Bestellung nicht abgerufen, da die Fluggesellschaft wirtschaftlich unter Druck stand. Zudem hatte Aeroflot bereits 22 Boeing 787 Dreamliner bestellt, den Auftrag nach eigenen Angaben dann allerdings abgeblasen.

Der von westlichen Sanktionen gebeutelte russische Luftverkehrsmarkt kommt langsam wieder in die Spur.
Der von westlichen Sanktionen gebeutelte russische Luftverkehrsmarkt kommt langsam wieder in die Spur.(Foto: REUTERS)

 

11:39 Uhr

Angeschlagene Psyche - Milliardär zieht sich zurück

Foto aus besseren Tagen: Milliardär James Packer mit seiner Ex-Verlobten Mariah Carey.
Foto aus besseren Tagen: Milliardär James Packer mit seiner Ex-Verlobten Mariah Carey.(Foto: imago/ZUMA Press)

Der australische Milliardär James Packer zieht sich weiter aus dem operativen Geschäft seiner Firmen zurück - er zieht sich aus der Leitung der Investmentfirma Consolidated Press Holdings (CHP) zurück. Der 50-Jährige, der auch mit seiner Verlobung und Trennung von Popstar Mariah Carey für Schlagzeilen gesorgt hatte, wolle sich "weiter von einer Krankheit erholen", bestätigte ein CHP-Sprecher laut "Bloomberg" den Schritt.

Bereits im März hatte Packer den Chefsessel des Kasino- und Hotel-Betreibers Crown Resorts geräumt. Damals erklärte ein Sprecher von CHP, Packer leide unter "psychischen Problemen". Zuletzt soll Packer wie ein Einsiedler auf seiner Ranch in der Nähe der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires gelebt haben.

10:54 Uhr

Polit-Wirrwarr schadet Deutschlands Konjunktur

Der von dem Beratungsunternehmen Sentix unter Investoren erhobene Konjunkturindex für Deutschland ist im Juli zum sechsten Mal in Folge gesunken. Laut Sentix ging er auf 16,2 Punkte zurück. Im Juni waren es noch 18,5 Punkte. Der Index der Lagebeurteilung sank auf 51,3 Punkte und der Index der Erwartungen auf minus 14,0 Punkte.

Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner machte für die Stimmungseintrübung der Investoren die Politik verantwortlich. "Probleme werden entweder nicht erkannt, unbearbeitet verschleppt oder willkürlich verschärft - so zum Beispiel die Migrationskrise, der Skandal in der Autoindustrie und die Bearbeitung von Zukunftsthemen wie Bildung und Digitalisierung", schreibt Hübner in der Veröffentlichung. Zudem sei Deutschland als Exportnation besonders von den Spannungen im Welthandel betroffen.

10:10 Uhr

Rücktritt von Brexit-Minister - so reagiert das Pfund

Der überraschende Rücktritt des britischen Brexit-Ministers David Davis lässt die Landeswährung Pfund Sterling steigen. Die britische Währung legt auf 1,3328 Dollar zu - von 1,3290 Dollar am Freitagabend. Der Euro rutscht entsprechend auf 0,8811 Pfund ab.

Mit Davis ist ein Befürworter eines harten Brexit aus der Führungsriege ausgeschieden. "Damit steigt die Chance, dass Großbritannien doch noch in der EU-Zollunion bleibt, womit sich die realwirtschaftlichen Folgen des Brexits in Grenzen halten würden", sagt Commerzbank-Devisenanalystin Thu Lan Nguyen. Davis hatte am Sonntagabend im Streit über den Kurs der Regierung beim EU-Austritt seinen Hut genommen.

Update: Der Nachfolger von Davis heißt Dominic Raab, bislang Staatssekretär im Bauministerium.

Video

 

09:26 Uhr

Dax setzt noch einen drauf

Chart

Weiter nach oben arbeitet sich der deutsche Aktienmarkt zum Börsenstart am Montag - nach einer bereits erfolgreichen Vorwoche. Zur Erinnerung: In den vergangenen fünf Handelstagen hatte der Leitindex Dax 1,5 Prozent an Wert gewonnen. Heute setzt er nochmal 0,4 Prozent oben drauf und steigt auf 12.547 Punkte.

Der Nebenwerte-Index MDax gewinnt sogar 0,7 Prozent, der TecDax klettert um 0,9 Prozent nach oben. Europaweit sind die Börsen im Aufwind, der Eurozonen-Index Eurostoxx-50 legt 0,4 Prozent zu.

Börsianer zufolge spekulieren Anleger auf eine starke Berichtssaison. Den Startschuss geben in dieser Woche die US-Großbanken JP Morgan Chase, Wells Fargo und Citigroup. Sie veröffentlichen ihre Ergebnisse am Freitag. "Die Aktienmärkte haben dringend frische Impulse nötig", sagte Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. So könnten die Sorgen rund um den Handelsstreit mit den USA vielleicht etwas in den Hintergrund rücken.

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an kai.stoppel(at)nachrichtenmanufaktur.de.

08:08 Uhr

"Sauberer" Dax trifft auf Widerstand

Chart

Die Erholung an den europäischen Börsen setzt sich zum Wochenauftakt voraussichtlich fort. Händler verweisen auf die günstigen Vorlagen. Der Dax wird vorbörslich etwa ein halbes Prozent höher erwartet.

  • Der Markt gilt aus technischer Sicht erst einmal als "sauber". Viele Anleger seien "draußen" oder hätten abgesichert, heißt es. "Dennoch dürfte es dem Dax-Future in den nächsten Handelstagen schwer fallen, die Resistance-Zone ab 12.533 bis 12.600 Punkten nachhaltig nach oben zu überwinden", so die technischen Analysten der Commerzbank.
  • Anleger werden vor allem den Handelsstreit zwischen den USA und China im Blick behalten. Der Konflikt zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten schaukelte sich zuletzt mit Zöllen und Gegenschlägen hoch.
    Video
  • Im Tagesverlauf kommen die Spitzen der deutschen und chinesischen Regierung in Berlin zusammen, um inmitten des weltweiten Handelskonflikts die Voraussetzungen für einen Ausbau der engen Wirtschaftsbeziehungen zu schaffen. Es wird erwartet, dass nach dem Treffen von Chinas Ministerpräsident Li Keqiang mit Kanzlerin Angela Merkel ein Bündel von Wirtschaftsvereinbarungen in zweistelliger Milliardenhöhe unterzeichnet wird.
  • Am Nachmittag dürfte die Rede des EZB-Präsidenten Mario Draghi vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments in den Mittelpunkt rücken.
07:18 Uhr

Smartphone-Hersteller enttäuscht bei Mega-Börsengang

Video

Der chinesische Smartphonehersteller Xiaomi hat in Hongkong  ein enttäuschendes Börsendebüt hingelegt.

  • Die Aktie gab zu Beginn des Handels 2,9 Prozent nach. Im Verlauf erreichte das Papier ein Tief von 16,50 Hongkong-Dollar nach einem Ausgabepreis von 17,00 Hongkong-Dollar.
  • Xiaomi konnte seine Aktien lediglich am unteren Ende der Preisspanne losschlagen, die bis 22,00 Hongkong-Dollar reichte. Der weltweit viertgrößte Smartphoneproduzent erlöste bei seinem Börsengang 4,72 Milliarden US-Dollar. Ursprünglich hatte es geheißen, Xiaomi strebe eine Bewertung von 100 Milliarden Dollar an und einen Erlös von 10 Milliarden Dollar aus dem Börsengang.
  • Das IPO von Xiaomi wird als Stimmungsbarometer gesehen für weitere Kandidaten wie China Tower, dem weltgrößten Mobilfunkmast-Betreiber, und dem Online-Plattformbetreiber Meituan Dianping.
07:06 Uhr

Tokio startet freundlich in die Börsenwoche

An der Tokioter Börse legen die Kurse zu zugelegt. Händler verwiesen auf die US-Arbeitsmarktdaten, die bereits am Freitag die Wall Street beflügelt hatten.

  • Der Nikkei der 225 führenden Werte stieg bis zum späten Vormittag um 1,3 Prozent auf 22.063 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann 1,1 Prozent auf 1709 Zähler.
    Chart
  • Die im Nikkei notierten Eisai-Titel schossen um 16 Prozent in die Höhe. Der Pharmakonzern, der mit dem US-Unternehmen Biogen zusammenarbeitet, erzielte einen Studienerfolg mit einem Mittel gegen Alzheimer. Etliche Broker stuften die Aktie daraufhin auf "kaufen" hoch.
  • Die Anteilsscheine von Panasonic gaben dagegen um 0,7 Prozent nach. Der Elektronikkonzern hatte zuvor mitgeteilt, dass ein Werk wegen des Unwetters im Westen Japans nicht zu erreichen sei.
  • Der Euro behauptete sich im fernöstlichen Handel zum Dollar. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1760 Dollar. Zum Yen wurde die US-Währung kaum verändert mit 110,45 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9885 Franken je Dollar und bei etwa 1,1623 Franken je Euro.