Der Börsen-TagDurchsuchungen bei Alno
Bei ihren Ermittlungen zur Insolvenz des Küchenbauers Alno hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart in mehreren Bundesländern Geschäftsräume und Wohnungen durchsuchen lassen.
Es gehe um den Verdacht der Insolvenzverschleppung und des Betruges gegen zwölf aktive und ehemalige Vorstände und Geschäftsführer der Alno AG und deren Tochterunternehmen, teilten die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mit. Insgesamt seien vier Staatsanwälte und mehr als 100 Polizisten in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt im Einsatz gewesen.
Die Alno AG aus Pfullendorf hatte vergangenes Jahr nach jahrelanger finanzieller Misere Insolvenz angemeldet. Insolvenzverwalter Martin Hörmann geht aber davon aus, dass das Unternehmen schon deutlich eher zahlungsunfähig war.