Der Börsen-TagGold fällt unter 4000-Dollar-Marke - Minenaktien geben nach
Die Aktien von Bergbauunternehmen in London geben deutlich nach, da der Goldpreis zum ersten Mal seit November 2025 unter 4.000 US-Dollar je Feinunze fällt.
Die Erwartung von Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Federal Reserve belastet das zinslose gelbe Metall. Gleichzeitig drückt ein stärkerer US-Dollar auf den Goldpreis, da er die Anschaffungskosten für ausländische Käufer erhöht. Ein starker Rückgang des Silberpreises belastet ebenfalls die Minenbetreiber.
Die Gold-Futures in New York fallen um 4 Prozent auf 3.984,40 US-Dollar je Feinunze, während die Silber-Futures um 5,9 Prozent auf 58,38 US-Dollar je Unze nachgeben.
Die Verluste der in London notierten Hochschild-Aktie weiteten sich im Laufe des Handelstages aus, wobei die Papiere im Nachmittagshandel um über 9 Prozent auf ein Sechsmonatstief fielen. Die Aktie des Silberminenbetreibers Fresnillo fällt um 5,1 Prozent, während Endeavour Mining - spezialisiert auf westafrikanisches Gold - um 5,25 Prozent einbricht.