Der Börsen-TagHafenkonzern HHLA rutscht in die roten Zahlen
Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA hat im ersten Halbjahr weniger Container als im Vorjahreszeitraum umgeschlagen und ist unter dem Strich in die Verlustzone gerutscht. Das geht aus dem Halbjahresfinanzbericht hervor. Der Containerumschlag an den Terminals der Hamburger Hafen und Logistik AG ist um 6,7 Prozent auf rund 2,9 Millionen Standardcontainer gesunken. Nach Steuern und der Beteiligung anderer Gesellschafter machte die HHLA 4,2 Millionen Euro Verlust.
Belastet wurde das Ergebnis durch den starken Wintereinbruch zu Jahresbeginn, einen laufenden Umbau zur Automatisierung der Hamburger Containerterminals sowie umfangreiche Infrastrukturarbeiten im Schienennetz. Hinzu kamen geopolitische Spannungen und Veränderungen internationaler Warenströme.