Der Börsen-Tag"Rote Linien" sind gezogen
Die Börsen in Ostasien folgen der uneinheitlichen Tendenz an der Wall Street. Händler berichten von einer abwartenden Haltung vieler Akteure im Hinblick auf das am Donnerstag stattfindende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Dabei dürfte es um so relevante Themen wie Handel, Künstliche Intelligenz, Lieferketten und geopolitische Fragen gehen. Offizielle beider Seiten äußerten sich inzwischen optimistisch zu den Vorbereitungsgesprächen. Zur Vorsicht trägt auch bei, dass Chinas Botschafter in den USA die "roten Linien" Pekings bei Fragen zu Taiwan und Menschenrechten betonte.
In Tokio wird im Zuge einer Feiertagsstrecke letztmals nicht gehandelt. Der Kospi in Seoul zieht um ein halbes Prozent an, in Sydney liegt das Marktbarometer ganz leicht im Plus mit 0,1 Prozent. An den chinesischen Börsen überwiegen Abgaben. In Shanghai geht es um 0,4 Prozent nach unten, in Hongkong fällt der HSI um 0,8 Prozent.
