Marktberichte

Positive Berichte aus China US-Anleger hoffen auf Entspannung

nyse.jpg

Die Wall Street setzt auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China.

(Foto: REUTERS)

Gibt es Bewegung im Handelsstreit der beiden größten Volkswirtschaften der Welt? Die US-Anleger zeigen sich zuversichtlich, die Kurse steigen. Vor allem Tech-Werte sind gefragt.

Ermutigende Signale rund um die anstehenden Handelsgespräche mit China ermuntern Anleger zum Einstieg in US-Aktien. "Es herrscht die Erwartung, dass bei diesem Treffen eine Art Zwischen-Einigung herauskommt", sagte Peter Cardillo, Chef-Volkswirt des Vermögensberaters Spartan.

Der Dow Jones legte bis zum Mittwochabend in New York 0,7 Prozent auf 26.346 Punkte zu, der S&P-500 gewann 0,9 Prozent auf 2919 Zähler, die Nasdaq rückte rund 1,0 Prozent auf 7903 Stellen vor. Auch Dax und EuroStoxx50 zogen jeweils um etwa ein Prozent auf 12.094,26 und 3459,41 Punkte an.

Optimismus oder steigende Rezessionsrisiken?

Ermutigende Nachrichten aus China schürten Optimismus, sagte Chris Scicluna, leitender Analyst beim Brokerhaus Daiwa. Nach einem Medienbericht ist die Regierung in Peking trotz der jüngsten Spannungen weiter offen für eine Teileinigung mit den USA. Dies verhalf Chip-Werten wie AMD, Intel oder NVidia zu Kursgewinnen von bis zu zwei Prozent, da ihr Geschäft stark vom Handel mit China abhängt.

In der Führung der US-Notenbank Fed herrscht unterdessen Uneinigkeit über den weiteren Zinskurs. Wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der Fed-Sitzung vom September hervorgeht, gehen die Ansichten über die Wirtschaftsaussichten auseinander.

Einige Währungshüter weisen demnach auf mittelfristig steigende Rezessionsrisiken hin. Andere sehen die mit dem Handelskonflikt und anderen Unwägbarkeiten verbundenen Risiken als nicht so groß an, dass sie den Aufschwung in den USA abwürgen könnten. Der Offenmarktausschuss der Fed hatte Mitte September mit sieben zu drei Stimmen entschieden, den Leitzins auf die Spanne von 1,75 bis 2,0 Prozent zu senken.

*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, bad/rts

Mehr zum Thema