Marktberichte

Wall Street deutlich im Plus US-Investoren vertrauen auf Notenbanken

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An der Wall Street ging es wieder Bergauf.

(Foto: imago images/UPI Photo)

Die Coronavirus-Epidemie sorgt in der vergangenen Woche für teilweise herbe Verluste an den Börsen. Nun beruhigt sich die Lage wieder. Zur Not stützen die Zentralbanken die Wirtschaft, glauben Börsianer. Die wichtigsten US-Indizes schließen im Plus.

In Erwartung eines koordinierten Vorgehens der Notenbanken gegen die Folgen der Coronavirus-Epidemie haben sich US-Anleger zum Wochenauftakt wieder mit Aktien eingedeckt. Die wichtigsten Indizes lagen nach den massiven Verlusten der Vorwoche an diesem Montag wieder deutlich im Plus. "Es wird zunehmend davon ausgegangen, dass wir eine koordinierte Aktion der Zentralbanken weltweit sehen werden als Versuch, der Eintrübung durch das Coronavirus zu begegnen", sagte der Analyst Phil Flynn von Price Futures Group.

Die drei zentralen US-Indizes legten alle zu. Der Dow Jones gewann 5,1 Prozent auf 26.703,32 Punkte. Der technologielastige Nasdaq rückte 4,5 Prozent auf 8.952,17 Punkte vor und der breit gefasste S&P 500 legte 4,6 Prozent auf 3.090,23 Punkte zu.

In Europa war der Dax zuvor mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 11.858 Punkten aus dem Handel gegangen. Der EuroStoxx50 dagegen erzielte ein Plus von 0,3 Prozent bei 3341 Zählern. Im Handelsverlauf hatten beide Barometer allerdings zeitweise den niedrigsten Stand seit sechs Monaten markiert.

In den USA legte bei den Einzelwerten Apple um fast 6,5 Prozent zu, nachdem die Investmentbank Oppenheimer die Titel auf "Outperform" hochgestuft hatte. Zur Begründung hieß es, die Produkte und Dienstleistungen des iPhone-Herstellers dürften sich in unsicheren Zeiten als robuster erweisen als die der Konkurrenz. Die jüngsten Kursverluste seien daher eine Gelegenheit zum Einstieg.

Quelle: ntv.de, hul/rts