Marktberichte

Trump sorgt für gute Stimmung Wall Street stellt neue Jahreshochs auf

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(Foto: REUTERS)

Zwei große Themen bewegen am Dienstag die Finanzmärkte: Das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank und der Handelsstreit. Vor allem von den Gesprächen zwischen den USA und China kommen beruhigende Meldungen. Die Anleger sind erfreut.

An der Wall Street ist es leicht aufwärts gegangen, was für neue Jahreshochs in den drei Hauptindizes reichte. Der Dow-Jones-Index zog um 0,2 Prozent auf 25.954 an. Der S&P-500 gewann ebenfalls 0,2 Prozent. Der Nasdaq-Composite stieg um 2 Punkte. In Frankfurt schloss der Dax 0,8 Prozent fester bei knapp 11.402 Punkten. Hier half auch, dass sich das Verbrauchervertrauen im Euro-Raum zuletzt stärker als erwartet aufgehellt hatte.

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Im Anschluss an das jüngste Fed-Protokoll hatten die Indizes in den USA erst nach unten abgedreht, fingen sich dann aber wieder. Offenbar hatten einige Anleger deutlichere Aussagen in Richtung einer taubenhaften Geldpolitik erwartet. Dafür sprachen auch der nachgebende Goldpreis und der steigende Dollar.

Im Fokus standen zudem neue Signale von US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China. Viele Börsianer sahen sich dadurch bestärkt in ihren Hoffnungen, dass die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt eine Einigung in dem seit Monaten schwelenden Konflikt erreichen werden.

Trump hatte sich am Dienstag positiv zum Verlauf der Gespräche geäußert. Zugleich zeigte er sich offen für eine Verschiebung der bis Anfang März laufenden Frist. Bislang gilt, dass Trump nach deren Ablauf weitere massive Zölle gegen China verhängen will, falls es bis dahin keine Lösung gibt.

"Ich habe das Gefühl, dass es zu einer Vereinbarung kommen wird, bin mir aber nicht sicher, ob das am 1. März der Fall sein wird", sagte Anlagestratege Jeff Zipper vom Vermögensverwalter U.S. Bank Private Wealth Management.

Sieger und Verlierer des Tages

Unter den Einzelwerten verteuerten sich Philip Morris um 2 Prozent. Der Tabkkonzern hat die Prognose eines steigenden Gewinns 2019 bekräftigt.

Southwest Airlines verbilligten sich um 5,7 Prozent. Der Regierungsstillstand zu Beginn des Jahres hat den Umsatz der Fluggesellschaft im ersten Quartal stärker verringert als erwartet.

Auch die Zahlen von CVS Healthcare haben enttäuscht. Die Aktie verlor gut 8 Prozent. In ihrem Schlepptau ging es mit der Aktie des Wettbewerbers Walgreens Boots Alliance um 3,5 Prozent nach unten.

Überraschend gute Geschäftszahlen verhalfen Garmin dagegen zu einem Plus von 17 Prozent. Das Unternehmen hat überdies seine Dividende erhöht.

Quelle: ntv.de, chr/rts

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