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Entenfüße, Kuheuter und Würmer - da kann man schon auch mal verzweifeln: Thorsten Legat.
Entenfüße, Kuheuter und Würmer - da kann man schon auch mal verzweifeln: Thorsten Legat.(Foto: RTL / Stefan Menne)

Dschungelcamp, Tag 5: Ran an die Euter!

Von Volker Probst

Am fünften Tag im Camp wird es aber auch endlich mal Zeit für ein wenig Sexappeal. Melonen, Zitzen & Cojones - alles dabei. Im "Bloody Mähry"-Rausch attestiert Thorsten Legat sogar Helena Fürst: "Du bist 'ne geile Frau."

"I'm so hungry!", ruft Rolf Zacher durch seine Dritten in den Busch. Und weil ihm so wirklich eh keiner glauben würde, dass er hungrig nach Liebe, hemmungslosem Sex oder gar einer Dschungelprüfung wäre, geht es in dem Fall auch wirklich ums Essen. Doch da hilft auch kein Kukident: Die verwöhnten "Base Camp"-Bewohner pfeifen auf die Willkommenskultur. Stattdessen mampfen sie den ausgezehrten Refugees aus "Snake Rock" inklusive Zacher und Thorsten Legat mit einem Blick, als würde er jetzt und sofort am liebsten ein anderes Tier reißen, genüsslich eins vor.

Das war Tag 5 im Dschungelcamp

Held des Tages: Maschine Thorsten Legat

Erkenntnis des Tages I: Cyborgs gibt es wirklich

Erkenntnis des Tages II: "Weißt du, ich bin eine Frau" (Helena)

Frage des Tages: Wo war Menderes?

Pussy des Tages: Gunter Gabriel

Und überhaupt: "So 'ne Scheiße da, die Scheiße hier, da hab' ich keinen Bock drauf, so 'ne Pisse da, hey." (Legat)

Doch schließlich gibt es ein Erbarmen. "Das tut mir jetzt so leid für euch, nää", erweicht das Herz von Sophia Wollersheim irgendwo hinter ihren Brustmassen. "Aber von meiner Melone gebe ich nichts ab", sagt indes nicht etwa die Frau mit den Killer-Körbchen, sondern Jenny Elvers. Die Nächstenliebe kennt schließlich auch Grenzen, zumindest so lange es um die Aufnahme von Nahrung und die spätere Entsorgung derselben geht.

"Scheiße, ey"

Denn auch der bekackte Zustand der Dschungeltoilette birgt Zündstoff fürs Camp. "Boah, Scheiße, ey", bringt David Ortega lautmalerisch den Anblick der Klobrille auf den Punkt. Jürgen Milski bedeutet mit dem Finger, dass es wohl an Gunter Gabriel wäre, für dieses WC-Schmierentheater einen Kot-au zu begehen. Der Country-Sänger fummelt derweil mit seinen ungewaschenen Scheißhaus-Fingern Rolf Zacher im Gesicht rum. Tja, hast du Scheiße am Hacken, hast du Scheiße am Hacken, weiß nicht nur Thorsten Legat seit seiner Fußball-Karriere.

Aber es geht auch anders. Während Zacher wirkt, als würde er im Film-Remake "Einer flog über das Kakerlakennest" die Rolle seines Lebens spielen, kümmert sich Milski liebevoll wie ein Zivi um den 74-Jährigen. "Wie viele sind wir hier?", fragt sich der Schauspieler, während der Zuschauer überlegt, ob er nicht der wirkliche Vater von Larissa Marolt ist.

Goodbye, Gunter!

Bilderserie

Wer nicht bis zehn zählen kann, hat es freilich schwer bei der Jubiläumsstaffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Bisher tummelte sich schließlich die Rekordanzahl von zwölf Kandidaten im Camp. Bisher. Denn während Dr. Bob urteilt, "medizinisch geht’s ihm gut", findet Gabriel seinen körperlichen Zustand selbst "erbärmlich". Die Folge: Mit den Worten "Ich bin ein Star - Holt mich endlich hier raus!" beendet der - im Vergleich zu Zacher - 73-jährige Jungbrunnen sein Dschungel-Abenteuer. Und der Zuschauer gerät erneut ins Grübeln: War das Hinzufügen des Wörtchens "endlich" tatsächlich regelkonform? Müsste man Gabriel nicht an seinem Toupet zurück ins Camp schleifen? Doch sei's drum: Der Sänger streckt jetzt seine moosigen Quanten in einem australischen Hotel aus.

Weniger relaxed geht es selbstredend für Cyborg Legat und Publikumsliebling Helena Fürst bei der Dschungelprüfung zu. Und das, obwohl es beim "defekten Promidinner" endlich mal Happa-Happa für den hohlen Zahn gibt, den sich der Ex-Kicker gleich zu Beginn der Show abgebrochen hat. Noch dazu wird selbst "gekocht" - Max Inzinger wäre stolz gewesen.

"Ich kotz' gleich"

Und tschüss:Gunter Gabriel (l.) hat sich von Dr. Bob aus dem Camp kutschieren lassen.
Und tschüss:Gunter Gabriel (l.) hat sich von Dr. Bob aus dem Camp kutschieren lassen.(Foto: RTL / Stefan Menne)

Zu den Leckereien, die sich Legat und Fürst in ihrem Kochstudio eigenhändig kredenzen, gehören Köstlichkeiten wie die "Karattensuppe mit Eutern der Provence", die "Fousse au Kakerlak" oder der "Doppelte Eggspresso". Was eine wahre Fürstin ist, lässt selbstredend dem Gefolge bei der Verköstigung den Vortritt. "Kommst du damit klar, dass ich eins davon esse?", wird dementsprechend zum Standard-Satz der Cornrow-Frisuren-Queen, während ihr Adjutant gefühlte Tonnen an Rattenschwänzen, Kuhzitzen, Nashornkäfern und Würmern in sich hinein schaufelt.

Irgendwie aber natürlich auch verständlich, das Ganze. "Ich ess' das gar nicht sonst", "Das schmeckt net" oder "Ich kotz' gleich" lauten Fürsts nachvollziehbare Argumente, weshalb sie ihrem Mitstreiter das Menü weitgehend gönnt. Legat frisst, säuft und zuzelt sich unterdessen durch Schweine-Anus, Entenfüße und Emu-Blut in einen wahren Rausch. "Du bist 'ne geile Frau", halluziniert er sogar, als Birne Helena wenigstens ihr halbvolles Glas "Bloody Mähry" hinunter stülpt.

Der erste Dschungel-Flirt

Doch spätestens nach der Prüfung hat der Dschungel-Terminator seine Schaltkreise wieder ausgenüchtert. "Helena ist in der Fußballwelt die Nummer 18, die nie zum Einsatz kommt bei mir", lässt sich Legat von seiner Kompetenz nicht beirren. Elf Freunde müsst ihr sein, heißt es bekanntlich, mit Blick auf die aktuelle Krabbelgruppe im Camp durchaus passend. Doch Legat und Fürst werden wohl keine Freunde mehr.

Ganz im Gegensatz zu - oh la la - David Ortega und Nathalie Volk. "Uhh, das ist ja unser erster Dschungel-Flirt", meint nicht nur Jenny Elvers. Dem ehemaligen "Köln 50667"-Darsteller sind seine Cojones offenbar mittlerweile ins Gehirn gewandert. Umso unverhohlener baggert er die einstige Viertplatzierte bei "Germany's Next Topmodel" an. "Ich bin nebenbei nämlich Fotograf. Ich weiß nicht, vielleicht werden wir uns mal sympathisch und ich mach' coole Fotos von dir", lautet seine Anmach-Masche der Kategorie "Ich bring dich ganz groß raus". Dabei dachten wir doch, die Expertin für Kamera-Karrieren dieser Art wäre Helena Fürst.

Apropos Helena: Natürlich haben sie die Zuschauer auch für die nächste Dschungelprüfung auserkoren. Getreu dem Motto der Fürstin: "Ich hab' keinen Bock mehr auf die Scheiße." Ja, aber liebe Helena: eben drum.

Dschungelcamp Tag 4 - Die Cojones sind aktiviert

Dschungelcamp Tag 3 - "Nur doofe Männer stehen auf große Brüste"

Dschungelcamp Tag 2 - Klötze in der Buxe

Dschungelcamp Tag 1 - Die Eichel und der Backenzahn

Bilderserie

Quelle: n-tv.de

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