Auto

"Need for Speed" Boliden-Schlacht für die Leinwand

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Kein Film über Straßenrennen, jedenfalls nicht, wenn er aus Hollywood kommt, ohne einen Shelby Ford Mustang.

Immer wieder wird die Verfolgungsjagd in "Bullit" zwischen einem 1968er Ford Mustang Fastback und einem Dodge Charger R/T als eins der spektakulärsten Leinwandrennen genannt. Doch im März kommt ein Film in die Kinos, der eine wahre Supercars-Schlacht zelebriert und alles Dagewesene pulverisieren könnte.

Der Tod von Paul Walker hat die Fans von "Fast and Furios" mitgenommen. Zumal sich das Unglück auch noch während der Dreharbeiten zum siebten Teil des Autorennspektakels ereignete. Dennoch wird der Streifen abgedreht werden und ist damit auch eine Hommage an Walker. Abseits dieses tragischen Ereignisses schickt sich jetzt aber ein Film an, alles, was seit "Bullitt" mit Steve McQueen über die Leinwände geheizt ist, in den Schatten zu stellen. Unter der Regie von Scott Waugh ("Act of Valor") wird ab dem 20. März ein Boliden-Feuerwerk in den Kinos abgebrannt, das es so noch nicht gegeben hat.

Supercars in der Hauptrolle

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Mit dem Saleen S7 präsentiert sich ein US-amerikanischer Supersportwagen.

Die Supercars, die hier die Hauptrolle spielen, sind mit Abstand die exquisiteste Auswahl an PS-stärksten Rennwagen, die es derzeit auf diesem Planeten gibt. Neben einem Saleen S7, der mit einem 8-Zylinder-Aluminium Motor und 7,0 Liter Hubraum ausgestattet ist und 750 PS mobilisiert,  fährt ein McLaren P1, der aus einem doppelt aufgeladenem 3,8-Liter-V8 immer noch 737 PS generiert. Zusätzlich ist ein 179 PS starker Elektromotor verbaut. Zusammen leisten beide Triebwerke 916 PS und wuchten gigantische 900 Newtonmeter auf die Achsen.  

Wem das noch nicht reicht, der darf sich auf einen Bugatti Veyron und den Koenigsegg Agera R freuen. Beide bilden die Speerspitze dessen, was im Augenblick an Rennwagen mit Straßenzulassung auf dem Markt ist. Über 1000 PS leisten die extrem unterschiedlichen Triebwerke der beiden Boliden. Während der Bugatti von einem 16-Zylinder-Motor und 1200 PS befeuert wird, treiben den Agera R in seiner stärksten Ausführung 1140 Pferde an, die ein 5,0 Liter V8 zur Verfügung stellt. Bei den Beschleunigungswerten vernachlässigen wir den Sprint auf Tempo 100 und kümmern uns lieber um die Zeit, die es braucht, um die 300 km/h-Marke zu knacken. Der Koenigsegg benötigt hierfür 14,5 Sekunden, der Bugatti knackt diese Traummarke in etwa 19 Sekunden.

Ohne den Shelby Ford Mustang geht nichts

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Agera R: Der Schwedenrenner darf nicht fehlen.

Nicht minder potent sind Lamborghini Sesto Elemento und GTA Spano. Der italienische Stier darf mit seinem 5,2-Liter V10 und 570 PS eigentlich nicht auf öffentliche Straßen, was in "Need for Speed" natürlich niemanden interessiert. Und der GTA Spano, der auf dem Genfer Salon 2013 sein Debüt feierte und dieses Jahr in den Verkauf geht, nutzt das Rennspektakel mit aller Wahrscheinlichkeit zur Werbung. Denn der aus Valencia stammende Traum eines Sportwagens holt 900 PS aus seinem 8,4-Liter-V10 Motor. Was dazu führt (und hier sei der kurze Sprint doch noch einmal erwähnt), dass der GTA Spano in 2,9 Sekunden die Tachonadel an die Tempo-100-Marke anschlagen lässt.

Aber was wäre ein in Hollywood gedrehter Rennstreifen, wenn nicht der Held das amerikanische Kult-Auto schlechthin fahren würde? Die Rede ist natürlich vom Shelby Ford Mustang GT 500. Selbst mit Kenne-Bell-Kompressor gehört das Muscle Car hier aber definitiv nicht zu den stärksten seiner Zunft. "Lediglich" 811 PS werden mobilisiert. Aber es soll ja auch schon getunte Versionen mit über 1000 Pferdestärken geben. Wie dem auch sei, werden die Spezialisten denken, letztlich kommt es auf die Fahrkünste des Piloten an, ob ein Rennen gewonnen wird oder nicht.

Eine Story gibt es auch

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Aaron Paul gibt in "Need for Speed" den good guy.

Apropos Rennen: Es gibt in dem auf dem von EA entwickelten Computerspiel basierenden Film natürlich auch eine Story: Der Mechaniker Tobey Marshall (Aaron Paul), größter Muscle-Car-Fan und illegaler Street Racer, muss sich mit dem reichen und ziemlich arroganten Ex-NASCAR-Rennfahrer Dino Brewster (Dominic Cooper) zusammentun, um seine Werkstatt zu retten. Aber der weiße Ritter hängt Marshall eine Mord an, der ihn einige Jahre hinter Gitter bringt. Wieder in Freiheit, startet Marshall was? Richtig, einen Rachefeldzug gegen seinen ehemaligen Partner. Als dieser davon Wind bekommt, setzt er ein Kopfgeld aus. Was nun folgt, ist eine schonungslose Verfolgungsjagd quer durch die USA. Ein Rennen auf Leben und Tod beginnt. Eben ganz im Sinne des Videospiels "Need for Speed", das sich bis heute weltweit immerhin 140 Millionen Mal verkauft hat. Ergo, der Film ist ein Muss für alle Fans von schellen Autos und rasanten Verfolgungsjagden.

Quelle: ntv.de

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