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Bastel-Lkw für Afrika Ein Ochse zum Selbstbauen

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Nach 11,5 Stunden sollen drei Menschen den Ox zusammengebaut haben.

Die Idee für einen LKW zum Selbstbauen kam dem Briten Sir Torquil Norman bereits in den 80er Jahren. Doch erst jetzt nimmt sie Gestalt in Form des Ox an. Vor allem ländliche Regionen in Afrika soll der Bauplan-Lkw für einen schmalen Taler mobil machen.

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Auf der Ladefläche finden 13 Menschen Platz oder drei Europaletten Platz.

Mit einem preiswerten Lkw zum Selberbauen will ein britisches Unternehmen die ländlichen Regionen Afrikas mobil machen. Der Ox Wagon wird als Bausatz nach Ikea-Art im flachen Paket ausgeliefert und soll von drei Personen innerhalb von 11,5 Stunden montiert werden können. Spezielle Werkzeuge oder Fähigkeiten sind laut Hersteller nicht nötig.

Der Ox wiegt 1,7 Tonnen soll vor allem in ländlichen Gebieten die klassischen Ochsen-Gespanne ersetzen und den Bewohnern die Fahrt zu Märkten oder zum Arzt ermöglichen. An Bord finden bis zu 13 Personen oder drei Euro-Paletten Platz. Eine große Spurweite und die hohe Bodenfreiheit soll auch die Fahrt in unwegsamem Gelände und durch bis zu 76 Zentimeter tiefe Wasserfurten ermöglichen. Allradtechnik gibt es allerdings nicht; beim Ox werden lediglich die Vorderräder angetrieben. Die Kraft kommt von einem 2,2-Liter-Dieselmotor, der an ein manuelles Getriebe gekoppelt ist.

Entwickelt wurde der Selbstbau-Lkw vom britischen Unternehmen Global Vehicle Trust und dem gemeinnützigen Norman Trust. Genaue Preise nennen die Hersteller noch nicht, sie sollen aber der Kundschaft entsprechend niedrig sein und dürften bei 12.000 bis 17.000 Euro liegen. Alle Profite aus dem Verkauf sollen in die Weiterentwicklung des Ox sowie in die Entwicklung ähnlicher Fahrzeuge fließen.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x