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Club der 400er Diese fünf Autos sind die schnellsten der Welt

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Der Koenigsegg Agera RS ist aktuell das schnellste Straßenfahrzeug der Welt.

Es gibt nicht viele straßenzugelassene Sportwagen, die eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h erreichen. Hier sind die fünf schnellsten Autos auf der Piste.

In Zeiten, in denen es ein Mini-SUV wie der Audi SQ2 auf Höchstgeschwindigkeiten von 250 km/h schafft, muss man schon ordentlich auffahren, um wieder der König der Autobahn zu werden. Wer das nötige Kleingeld hat, kann die 300-km/h-Liga überspringen und sich gleich in den Club der 400er einkaufen. Diese fünf Autos wären ein Anfang.

Der Erste: Bugatti Veyron

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Auch der Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse knackt die 400-km/h-Marke.

Mit dem Veyron begründete Bugatti im Jahr 2005 die neue Topliga in Sachen Höchstgeschwindigkeit. Der 1001 PS starke Franzose schaffte es in der Basisausführung auf 407 km/h, bevor das stärkere Supersport-Modell diesen Rekord mit 415 km/h schließlich pulverisieren konnte. Der Veyron ist dabei nicht nur das erste Serienfahrzeug, das es je über die 400-km/h-Schwelle schaffte, er stellt auch die technische Grundlage für den Nachfolger Chiron dar, mit dem sich Bugatti kurzfristig wieder auf den Thron der Highspeed-Liga setzte. Für den Veyron sollten allerdings etwa 2,5 Millionen Euro bereitgehalten werden.

Der Nachfolger: Bugatti Chiron

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Der Bugatti Chiron. Hier auf dem Autosalon in Genf.

(Foto: Holger Preiss)

Nachdem Bugatti rund 450 Exemplare des Veyron absetzen konnte, stellte der Hersteller im Februar 2016 schließlich das Folgemodell in Form des Chiron vor, der zwar stark auf dem Veyron basiert, in Sachen Fahrleistungen und Komfort aber nochmal eine Stufe höher schaltet. Zum Einsatz kommt erneut der W16-Motor, der im Chiron 1500 PS leistet und das luxuriöse Hypercar auf eine elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h beschleunigt. Für den Ritt von null auf 400 km/h und wieder zurück benötigt der Chiron lediglich 42 Sekunden – eine Zeit, die nur der Koenigsegg Agera RS unterbieten konnte. Auch für den Chiron sollte das Konto mindestens mit 2,7 Millionen Euro gepolstert sein.

Der Neue: McLaren Speedtail

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Der McLaren Speedtail ist nicht der Schönste in der Riege der Schnellsten.

Lange Zeit war der McLaren F1 mit 391 km/h das schnellste Straßenauto der Welt. Mittlerweile gehört der Dreisitzer – zumindest in Sachen Topspeed – fast zum alten Eisen. Dieses Jahr hat McLaren daher den Speedtail vorgestellt, der als erster Brite in den "Club 400" einfahren soll. Als Hommage an den F1 von 1993 ordnen die Briten das Cockpit mit einem zentralen Fahrersitz und zwei nach hinten versetzten Beifahrerplätzen an. Unter der stromlinienförmigen Außenhaut des Speedtail sitzt ein Hybrid-Antriebsstrang mit insgesamt 1050 PS, der den Dreisitzer in nur 12,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 300 katapultiert. Der Speedtail durchbricht die 400-km/h-Schallmauer und fährt maximal 403 km/h schnell. 106 Exemplare werden gefertigt, zu umgerechnet je rund 2,2 Millionen Euro. Die ersten Fahrzeuge, so verspricht McLaren, werden 2020 ausgeliefert.

Der Extreme: Hennessey Venom GT

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Mit 1244 PS hat der Hennessey Venom noch nicht die meisten Pferdchen unter der Haube.

Während es sich bei den Highspeed-Preziosen aus dem Hause Bugatti und McLaren um echte Luxusautos handelt, kann der Hennessey Venom GT getrost als "Outlaw" bezeichnet werden. Auf der Basis einer Lotus Elise hat der amerikanische Tuner ein Hypercar gestrickt, das dank sieben Liter Hubraum und 1244 PS maximal 435 km/h erreicht. Die Produktion des Venom GT wurde letztes Jahr nach nur 13 gebauten Exemplaren eingestellt, der Nachfolger "F5" soll fast 500 km/h schnell werden. Ab 1,6 Millionen Dollar - oder umgerechnet knapp 1,4 Millionen Euro verlangt Hennessey für den Venom F5.

Der Schnellste: Koenigsegg Agera RS

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In der Serie fährt der Koenigsegg Agera RS 415 km/h schnell.

Der Koenigsegg Agera RS ist aktuell das schnellste Straßenfahrzeug der Welt. 2017 knackte das schwedische Hypercar den 0-400-Rekord des Bugatti Chiron und war fünf Sekunden schneller als der luxuriöse Franzose. Rein auf die Höchstgeschwindigkeit bezogen liegt der Agera RS mit seinem 1360 PS starken Antrieb mit 447 km/h deutlich an der Spitze dieser Top-5. Allerdings war der Motor, der eigentlich dem "One:1" von Koenigsegg vorbehalten war, lediglich eine Sonderoption für den Agera. Im Serienzustand ist der Schwede "nur" 415 km/h schnell – genau wie der Veyron Supersport von Bugatti. Der Preis für den Regera beträgt ebenfalls rund zwei Millionen Euro.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x

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