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Wenn das Auto leckt Katzenstreu hilft gegen Ölflecken

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Oben wird es reingeschüttet, unten tröpfelt es raus: Gegen Ölflecken gibt es Hausmittel.

Besitzer älterer Fahrzeuge kennen das: Der Parkplatz des betagten Modells ist oft von Ölflecken verunziert. Dagegen gibt es einfache Mittel.

Hässliche Ölflecken verschandeln auch den schicksten Carport. Doch die Schönheitsfehler lassen sich relativ einfach entfernen – vor allem, wenn sie frisch sind. Ist der Fleck noch relativ neu, ist Katzenstreu das beste Mittel. Alternativ funktionieren auch Sand, oder spezielle Ölbindemittel aus dem Fachhandel. Zunächst wird die Stelle großzügig mit dem Granulat bestreut, dann gibt man ihm eine gute halbe Stunde, seine volle Saugwirkung zu entwickeln. Anschließend kann das ölige Streu mit dem Handfeger entfernt werden.

Die eventuell übrig gebliebene Verschmutzung wird mit Öl-Löser behandelt, damit das Schmiermittel wieder feucht wird. Dann kommt erneut das Katzenstreu zum Einsatz. Der Vorgang wird wiederholt, bis das Ergebnis zufriedenstellt. Öl-Lösemittel gibt es im Fachhandel, man kann es aber auch aus heißem Wasser und Spülmaschinentabs selbst herstellen.

Schwieriger wird die Reinigung, wenn das Öl bereits in den Stein eingezogen ist. Dann muss schwereres Geschütz in Form von Reinigungsbenzin oder Bremsenreiniger aufgefahren werden. Ansonsten wird wie bei frischen Flecken verfahren. In beiden Fällen gehört das vollgesogene Katzenstreu jedoch auf keinen Fall in den Hausmüll, sondern muss fachgerecht entsorgt werden.

Quelle: ntv.de, sp-x