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Elektro-Glanzstück mit Fragezeichen Rekordauto abgebrannt

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Das Lekker-Mobil nach der Rekordfahrt: Der umgebaute Audi A2 ist abgebrannt.

Im Dezember verblüffte ein Elektroauto die Fachwelt. Wie jetzt bekannt wurde, hat es den Versuch nicht lange überlebt. Es brannte ab.

Der umgebaute Audi A2 der Berliner Firma DBM Energy, der im vergangenen Jahr mit einer Rekordfahrt von München nach Berlin für Furore unter den Förderern der Elektromobilität gesorgt hat, ist abgebrannt. Das Auto fiel dem Brand in einer Berliner Lagerhalle Mitte Dezember zum Opfer. DBM hat den Verlust jetzt in einer Pressemitteilung bestätigt. Allerdings sei das Fahrzeug nur mit einer Behelfsbatterie ausgestattet gewesen. Die Hochleistungsbatterie auf Lithium-Polymer-Basis, die den Rekordversuch möglich gemacht hat, war demnach nicht eingebaut.

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Die Halle in Berlin nach dem Brand.

Über den Verbleib des Fahrzeugs gab es eine Reihe von Gerüchten. Zuletzt hatte die ADAC Motorwelt in ihrem Blog über Ungereimtheiten in Zusammenhang mit dem Fahrzeug berichtet. Daraufhin bestätigte jetzt der Hersteller den Verlust des Modells.

Bereits im Mai vergangenen Jahres meldete DBM Energy einen erfolgreichen Rekordversuch mit der sogenannten Kolibri-Batterie. Damals fuhr ein elektrisch betriebener Gabelstapler 24 Stunden ohne aufzuladen in einer Halle eines Pappe-Herstellers in der Eifel. Parallel zu dieser Rekordfahrt brannte eine dort bereitstehende Ersatzbatterie ab. Die Feuerwehr konnte die Batterie nicht löschen, weil noch kein Gefahrdatenblatt vorlag und man die chemische Zusammensetzung nicht kannte. Damals hatte der Hersteller nach Angaben der Feuerwehr zuerst behauptet, so etwas könne bei seiner Batterie nicht vorkommen, und erst nach Ansicht von Fotos des verbrannten Akkus reagiert.

Quelle: n-tv.de, sp-x

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