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Ein leuchtendes Beispiel? Trelock LS 760 I-GO- Fahrradlampe im Test

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Mehr als nur Fahrradscheinwerfer: Die Akkuleuchte Trelock LS 760 I-GO Vision ist ein Multitalent.

Nicht nur bei den Autos wird die Beleuchtung immer besser. Auch Hersteller von Fahrradlampen halten mit der Zeit Schritt und bieten echte Superstrahler an. Dass die nicht nur hell sein können, beweist Trelock mit der LS 760 I-GO Vision.

Viele Radfahrer werden sich noch an Zeiten erinnern, als funzelige Halogen-Leuchten und kraftraubende Seitendynamos Nachtfahrten zum Abenteuer machten. Dank LED- und Lithium-Revolution gehören beide Probleme der Vergangenheit an. Von den heute zum Teil extrem lichtstarken LED-Lampen geht allerdings eine andere Gefahr aus: Sie können andere Verkehrsteilnehmer blenden. Beiden Problemen - das der Vergangenheit als auch das der Gegenwart - will die neue Fahrradleuchte LS 760 I-GO Vision von Trelock begegnen. Das innovative Licht ist nicht ganz billig. Allerdings verspricht der Hersteller eine völlig neue Lichtqualität, die die Straße ausleuchtet, ohne andere Verkehrsteilnehmer gleich erblinden zu lassen.

Universal-Halterung und LCD-Display

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Mit einem Handgriff lässt sich der Trelock-Scheinwerfer auf der Halterung anbringen.

Der eine Männerhand gut ausfüllende Frontscheinwerfer beeindruckt zunächst mit seiner wertigen Anmutung. "Made in Germany" steht auf dem Gehäuse, das sich auch so anfühlt. Alle Teile fügen sich nahtlos aneinander und selbst die Hartplastik lässt Langlebigkeit vermuten. Billigalternativen vom Discounter können in puncto Qualitätsanmutung jedenfalls nicht ansatzweise mithalten.

Zudem hat Trelock eine universelle Halterung entwickelt, die man mit einem flexiblen Riemen zunächst am Lenker festzurrt und dann mit Hilfe eines Zusatzhebels fixiert. Dieser Sockel erlaubt auch eine seitliche Ausrichtung des Scheinwerfers, was vor allem bei gekröpften Lenkern hilfreich ist. Mit jeweils nur einem Handgriff lässt sich die Leuchte auf die Halterung klicken oder abnehmen. Zumindest auf asphaltierter Strecke bleibt die Lampe, im Test auch bei gröberen Erschütterungen, in ihrer Position.

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Der Trelock-Scheinwerfer bietet ein Display mit nützlichen Informationen.

Ein Highlight des Vision-Scheinwerfers ist das LCD-Display, das zusammen mit dem Lichtstrahl zum Leben erwacht, sobald man die darunter befindliche Plustaste länger gedrückt hält. Die Digitalanzeige ist nicht nur gut ablesbar, sie ist zudem informativ, denn unter anderem kann man hier die verbleibende Leuchtzeit dynamisch in Stunden und Minuten sowie die aktuelle Uhrzeit ablesen. Außerdem wird die Leuchtstärke angezeigt, doch dazu später mehr.

Wasserwaage hilft bei optimaler Ausrichtung

Ein weiterer Clou ist eine Wasserwaagen-Funktion im Display. Sie soll eine blendfreie Ausrichtung des Scheinwerfers ermöglichen. Um diese Funktion zu aktivieren, hält man die Plustaste ein weiteres Mal länger gedrückt. Anschließend zeigt das Display vier Striche, die sich durch Heben oder Senken der Leuchte leicht auf eine Linie bringen lassen. Sind die Striche auf identischem Niveau, ist der Scheinwerfer in optimaler Position und die Gefahr, entgegenkommende Verkehrsteilnehmer zu blenden, ist gebannt.

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Neben Batterielaufzeit und Uhrzeit bietet der Scheinwerfer noch eine Wasserwaagefunktion.

Eine weitere Besonderheit des Trelock-Strahlers sind seine fünf Leuchtstufen. Beim Einschalten wird zunächst die niedrigste aktiviert, drückt man die Plustaste, kommt man schrittweise auf höheres Niveau. Die größte Leuchtkraft hat die Stufe 5. In besonders dunklen Gegenden feuert der LED-Strahler satte 100 Lux weit in die Nacht. Gewöhnliche Fahrradleuchten können den Nahbereich einigermaßen ausleuchten, doch über diesen geht die LS 760 I-GO Vision weit hinaus. Doch es muss nicht immer volle Power sein. In den unteren Stufen strahlt das Licht genauso weit, allerdings weniger energiereich, was unter anderem Strom spart und die Akkulaufzeit verlängert.

Während auf höchster Stufe die 3000-mAh-Batterie für etwas über zwei Stunden reicht, werden daraus auf kleinster Flamme gut zehn Stunden. Droht die Leuchte bei maximaler Leuchtkraft zu überhitzen, der LED-Chip kann tatsächlich ziemlich warm werden, schaltet sie automatisch eine Stufe runter. Ein niedriger Level reicht im urbanen Umfeld bei guter Straßenbeleuchtung aus. In Stufe 1 stehen immer noch 20 Lux zur Verfügung. Mit gleich fünf Abstufungen hat es Trelock vielleicht etwas zu gut gemeint, denn wie bei Pedelec-Antrieben dürften in der Praxis zwei oder drei Stufen reichen.

Auch als Powerbank zu nutzen

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Wer will, kann den Trelock-Scheinwerfer auch als Powerbank benutzen.

Eine herausnehmbare Batterie gibt es bei diesem Trelock-Scheinwerfer nicht mehr. Der integrierte Lithium-Ionen-Akku lässt sich ausschließlich über das mitgelieferte USB-C-Kabel wie ein Smartphone laden. Das kann drei bis vier Stunden dauern. Selbst wenn man Ladekabel oder ein Netzteil vergisst - Trelock liefert letzteres übrigens nicht mit - wird man meist irgendwo schnell Ersatz finden, denn der Ladestandard ist ja allgegenwärtig. Als Besonderheit lässt sich der Scheinwerfer auch als Powerbank einsetzen. Wenn Not am Mann ist, erlaubt ein ebenfalls mitgelieferter Adapter das Laden eines Telefons mit dem in der Leuchte gespeicherten Strom. Mit 700mA Ladestrom geht das sogar erfreulich flott.

Qualität, Leuchtkraft, Vielseitigkeit und Zusatzfunktionen haben allerdings ihren Preis: 125 Euro lautet die Empfehlung von Trelock für den StVZO-zugelassenen Scheinwerfer. Im Set mit einer kleinen LED-Rückleuchte sind es sogar 140 Euro. Doch mit dieser Investition kann man in Hinblick auf die eigene Sicherheit und auch die anderer Verkehrsteilnehmer als wahrhaft leuchtendes Beispiel vorangehen.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x

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