Auto
Wer auf eine Vanguard spekuliert, muss mindestens 30.000 Dollar parat haben und sich bis 2018 gedulden.
Wer auf eine Vanguard spekuliert, muss mindestens 30.000 Dollar parat haben und sich bis 2018 gedulden.
Donnerstag, 08. Dezember 2016

Neue Motorradmarke aus den USA: Vanguard überrascht mit Prototyp

Den Namen Vanguard dürften die Wenigsten schon gehört haben. Die Motorradmarke aus den USA präsentiert sich erstmals auf der New York Motorcycle Show der Öffentlichkeit. Dafür aber mit einem ganz besonderen Modell.

Ein großvolumiger V2 treibt die Vanguard an.
Ein großvolumiger V2 treibt die Vanguard an.

Die New York Motorcycle Show, die am Wochenende kommenden Wochenende über die Bühne geht, muss man nicht kennen. Die Veranstaltung im Javits Convention Center im Westen Manhattans hat ungefähr die Bedeutung einer deutschen Zweirad-Regionalschau. In diesem Jahr ist die Messe allerdings Schauplatz einer besonderen Premiere: Die in New York ansässige Marke Vanguard lässt sich erstmals in der Öffentlichkeit blicken.

Der dort gezeigte Vanguard Roadster wird von einem großvolumigen luftgekühlten V-2-Motor angetrieben, dessen Abgase in einen integrierten Auspuff geleitet werden. Weitere technische Details sind noch nicht bekannt, denn das Ausstellungsstück ist noch im Prototypenstadium. Angekündigt wurde, dass die Montage in New York erfolgen und im Lauf des Jahres 2018 beginnen soll.

Vanguard zielt aufs Premiumsegment

Der Motor der Vanguard übernimmt eine tragende Rolle.
Der Motor der Vanguard übernimmt eine tragende Rolle.

Die drei Typen Roadster, Cruiser und Racer sollen auf einer gemeinsamen technischen Plattform basieren. Ein herkömmlicher Rahmen ist nicht vorgesehen; stattdessen übernimmt der Motor tragende Funktionen. Neben diesem Umstand sowie dem frei schwebenden Heck der Roadster soll das tabletgroße Zentraldisplay Aufmerksamkeit erregen, das nahe dem Lenkkopf auf dem Tank liegend montiert ist. Mit einem Preis von 30.000 Dollar zielt die Vanguard Roadster auf das Premiumsegment.

Hinter der neuen Marke steht der amerikanische Designer Edward Jacobs; er hat in New York Architektur und Industriedesign studiert und bei Kiska-Design in Österreich gearbeitet; die Firma ist Hauslieferant für KTM. Erste Erfahrungen sammelte Jacobs für die US-Firma Confederate. Dort entwarf er das Modell Hellcat X-132 und hat dort offenbar viel gelernt, denn die Hellcat kommt ebenfalls ohne herkömmlichen Rahmen aus.

Quelle: n-tv.de