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Bugatti Veyron 16.4 Super Sport Weltrekord: 431 km/h

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Super Sport: Mehr als 431 km/h schnell war dieser Bugatti Veyron als Sondermodell.

Wozu mehr als 1000 PS gut sein können? Zum Beispiel für einen neuen Geschwindigkeitsrekord von mehr als 431 Stundenkilometer. Der Bugatti Veyron 16.3 Super Sport hat diese Bestmarke auf einer Teststrecke bei Wolfsburg aufgestellt und damit den alten Rekord und fast 20 km/h übertroffen.

Bugatti hat mit einem Sondermodell jetzt einen Geschwindigkeitsrekord für Serienfahrzeuge aufgestellt. Mit 431,072 km/h flog der Veyron 16.4 Super Sport auf der VW-Hochgeschwindigkeitsteststrecke in Ehra-Lessin nahe Wolfsburg durch die Lichtschranke. Damit nimmt der Luxus-Supersportwagen mit 882 kW/1.200 PS im Guiness Buch der Rekorde wieder den ersten Platz ein. Den hielt bis dahin noch mit 413,6 km/h der SSC Ultimate Aero TT von Shelby-Supercars.

Den Kraftzuwachs von 200 PS gegenüber dem konventionellen Modell hat das Triebwerk den vier größeren Turboladern und den Ladeluftkühlern zu verdanken. Das Drehmoment für den Boliden steigt auf 1.500 Newtonmeter. Die eingetragene Geschwindigkeit ist allerdings nur der gemittelte Wert aus den beiden Fahrten: Die Topspeed lag sogar bei 434,211 km/h. Für die Reifen stellte die Belastung übrigens kein Problem dar – sie sind bis 445 km/h zugelassen.

Exklusive Kleinserie

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Die ersten fünf der Sonderserie sind schon verkauft.

Von dem Rekordfahrzeug entsteht nun eine Kleinserie, von der die ersten fünf schon verkauft sind. Über 100 Details wurden beim Super Sport verändert. Besonders auffällig ist der aerodynamische Feinschliff an der Karosserie aus Kohlefaser; Front- und Heckpartie wurden stark optimiert. Der Supersportwagen wird Mitte August auf exklusiven Veranstaltungen vorgestellt und ab Herbst im Bugatti-Werk Molsheim produziert. Der Kaufpreis wurde noch nicht bekannt geben, dürfte aber deutlich über 1,2 Millionen Euro ohne Steuer liegen.

Der Veyron 16.4 mit 736 kW/1.001 PS debütierte 2005 und verkaufte sich bisher rund 260 mal – zum Preis von mindestens 1,2 Millionen Euro.

Quelle: n-tv.de, sp-x

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