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Robustes auf der Eicma Yamaha macht Lust auf Abenteuer

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Mit der Studie T7 gibt Yamaha einen Ausblick auf die XTZ 660.

Ähnlich wie die SUV bei den Autos erfreuen sich auch Motorräder im Adventure-Segment immer größerer Beliebtheit. Mit dem Konzeptmodell T7 macht Yamaha auf der Motorradmesse Eicma klar, wohin die Reise gehen wird.

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Vor allem Abenteurer dürfen sich auf das freuen, was nach der Studie T7 folgt.

Mehr als 60.000 in Europa in den letzten zehn Jahren verkaufte Exemplare des Einzylindermodells XTZ 660 sind für Yamaha Grund genug, sich über die Entwicklung eines Nachfolgemodells Gedanken zu machen. Es knüpft an die Rallye-Erfolge des japanischen Konzerns an und ist deshalb auch weiterhin mit dem legendären Namen Ténéré verbunden.

Doch in der Studie T7 arbeitet kein Einzylinder mehr, sondern eine überarbeitete Version des erfolgreichen Reihenzweizylinders mit 700 Kubikzentimetern Hubraum aus der MT-07. Yamaha kündigt zudem an, dass die Offroad-Eigenschaften einen hohen Stellenwert bei der Entwicklung einnehmen. Das Serienmodell dürfte in zwölf Monaten präsentationsreif und damit für die Saison 2018 verfügbar sein.

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Die XSR900 ziert in Zukunft der Schriftzug des italienischen Tuners Abarth.

Erstmals ist ein Großserien-Motorradhersteller eine Partnerschaft mit einem renommierten Autotuner eingegangen – der Schriftzug Abarth findet sich künftig auf einer Yamaha. Die Japaner haben eine Café-Racer-Version der noch jungen XSR900 auf die Räder gestellt und diese in der Farbgebung auf frühere Abarth-Modelle abgestimmt. Die Cockpitverkleidung der neuesten Yamaha ist aus Carbon, die von Akrapovic stammende Auspuffanlage ist aus Titan gefertigt. 695 Stück der Yamaha XSR900, die den 850 Kubik-Dreizylindermotor mit 115 PS Leistung aufweist, sind geplant.

TMAX besteht auch vor Motorradfahrern

Yamahas TMAX ist im Grunde der einzige Motorroller weltweit, der vor den Augen von Motorradfahrern so etwas wie Gnade findet; insbesondere in den rolleraffinen Ländern Italien und Frankreich ist der TMAX eine Bank. 233.000 verkaufte Exemplare seit seiner Einführung vor 15 Jahren sind eine gewaltige Zahl. Damit ist der TMAX der bei weitem meistverkaufte Maxiroller der Welt.

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Weiterhin als Alternative zum Motorrad präsentiert sich die neueste Rollergeneration des TMAX.

Ab 2017 gibt es davon eine neue Generation, und zwar gleich in drei Versionen. Zusätzlich zum Basismodell tritt die sportlich inszenierte Version TMAX SX auf den Plan, die Fans hochwertiger Ausstattung soll die Variante TMAX DX ansprechen, die neben einem Tempomat ein elektrisch verstellbares Windschild sowie Griff- und Sitzheizung aufweist. Außerdem lässt sich die Hinterradfederung individuell einstellen.

Ähnliches Fahrgefühl

Die neueste TMAX-Generation hat als Rückgrat einen neu entwickelten Aluminiumrahmen in Kombination mit einer vier Zentimeter verlängerten Aluschwinge. Damit soll das Fahrgefühl noch motorradähnlicher sein. Nicht zuletzt der neue Rahmen verhilft zu einer Gewichtsverringerung des Fahrzeugs um neun Kilogramm. Zusätzlich soll das Fahrverhalten von einer neu konzipierten Hinterradfederung mit liegendem Federbein profitieren.

Der Antriebsriemen ist aus Kohlefaser gefertigt, wodurch die Breite des Riemens von 4 auf 2,5 Zentimeter reduziert wurde. Im Fahrer-Cockpit informiert künftig ein TFT-Display, an der Front sind vier LED-Scheinwerfer installiert, ein schlüsselloses Smart-Key-System ist Serie. Die erstmals installierte Traktionskontrolle erlaubt verschärftes Angasen, ein Fahrmodus-Wahlschalter erlaubt es, die Drosselklappen-Abstimmung des 530 ccm großen Zweizylinder-Reihenmotors zu variieren.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x