Der Tag Bikini-Eklat im Beachvolleyball: Geldstrafe für zu lange Hosen wird gespendet
Die Europäische Handball-Föderation (EHF) hat die viel diskutierte Geldstrafe für die norwegischen Beachhandballerinnen gespendet - zugunsten der Gleichstellung von Frauen und Mädchen im Sport, wie der Verband mitteilte. Der Betrag in Höhe von 1500 Euro gehe an "eine bedeutende internationale Sportstiftung", die sich für diesen Zweck einsetze.
Die EHF sei sich bewusst, wie viel Aufmerksamkeit das Thema in den vergangenen Tagen geweckt habe, sagte Präsident Michael Wiederer. Man setze darauf, "dass daraus etwas Gutes entsteht". Änderungen der umstrittenen Kleidungsregeln könne jedoch nur der Weltverband IHF vornehmen. "Wir tun alles, um dies zu beeinflussen", versprach der Österreicher. Die Norwegerinnen wurden dafür bestraft, dass sie bei der EM in Shorts statt den deutlich knapperen Bikini-Höschen angetreten waren.
David Bedürftig
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