Der TagBrutaler Raubüberfall in Paris: Kim Kardashian erhält einen Euro als Entschädigung
Sie selbst bezeichnet es als "die schrecklichste Erfahrung meines Lebens": Im Oktober 2016 wird Kim Kardashian während der Pariser Fashion Week in einem Luxushotel überfallen und ausgeraubt. Zwei Männer hatten sich als Polizisten ausgegeben und sich Zutritt zu ihrer Suite verschafft. Sie fesselten Kardashian und bedrohten sie mit einer Waffe. Die Täter erbeuteten Schmuck im Wert von mehr als neun Millionen Euro, darunter den Verlobungsring ihres Ex-Mannes Kanye West. Das rund vier Millionen US-Dollar teure Schmuckstück ist bis heute verschwunden. Der brutale Überfall machte weltweit Schlagzeilen. Die Täter konnten glücklicherweise geschnappt werden. Acht Angeklagte sprach ein Pariser Gericht im vergangenen Jahr unter anderem wegen bewaffneten Raubs, Entführung und Bandenbildung schuldig.
Nun wurde Kim Kardashian zudem eine Entschädigung zugesprochen: in Höhe von einem Euro. Das entschied ein Pariser Gericht am Dienstag, wie unter anderem die britische "Daily Mail" berichtet. Die symbolische Summe hatte die Unternehmerin nach Angaben eines beteiligten Anwalts selbst beantragt. In einer gemeinsamen Erklärung mit ihrer Stylistin Simone Harouche, die den Überfall ebenfalls miterlebte, dankte Kardashian am Dienstag der französischen Justiz. "Die Erfahrung war zutiefst traumatisch. Wir spüren bis heute die Auswirkungen." Bei der Entscheidung des Gerichts gehe es ihnen nicht um "Entschädigung, sondern um Rechenschaft und Anerkennung", erklärten Kardashian und Harouche weiter.